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Sich selbsttätig einstellende, verstellbare Rohrstütze.
Die Erfindung betrifft eine sich selbsttätig einstellende, verstellbare Rohrstütze, die auf der Zeichnung in zwei verschiedenen Anwendungen im Längs-und Querschnitt und in Ansicht veranschaulicht ist.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Rohrstütze aus einem U-förmigen, runden Bügel a, auf dessen Steg ein Hohlzylinder b aufgeschoben ist. Jeder Schenkel des Bügels ist in einem Träger f an zwei Stellen geführt. Die Bügelschenkel sind mit Schraubengewinde versehen und es befinden sich zwei Schraubenmuttern y unter der oberen und eine mittels Splintes l sicherbare Schraubenmutter A unter der unteren Führungsstelle. Zwischen den Muttern 9 und der unteren Führungsstelle ist jeder Bügelschenkel mit einer oder mehreren Federn i, k umwunden.
Auf dem Hohlzylinder b ruht die Rohrleitung c mittels des Schuhes d.
Diese Rohrstützen finden überall dort Anwendung, wo die Rohrleitung infolge der Wärme ihre Länge oder Lage ändert, wie z. B. bei Dampfleitungen oder Wasserleitungen, auch bei Leitungen, auf welche Sonnenstrahlen erheblich einwirken.
Die Rohrstütze bietet folgende Vorteile, ohne dass hiebei die Lage der Trägerkonstruktion f
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1. Verstellbarkeit des Rohres in wagerechter Richtung auch quer zur Rohrachse, da der Hohlzylinder b bei einer Längsverschiebung des Rohres als Rolle dienen, und da er kürzer als der Steg des Bügels a ist, bei einer Querverschiebung des Rohres seitlich verschoben werden kann.
2. Verstellbarkeit nach oben bzw. unten, wozu die Muttern g und h gleich viel nach oben bzw. nach unten auf den Bügelschenkeln verschraubt werden müssen.
3. Selbsttätige Einstellung, der Rohrstütze nach unten. Diese wird notwendlg sein, wenn beispielsweise die Leitung c nach oben abzweigt und dort festgelagert ist, so dass infolge der Wärmeausdehnuug des nach aufwärts gerichteten Rohrstranges die Rohrleitung c nach abwärts gedrückt wird. Nachdem die Verschiebung erst bei Warmwerden der Leitung eintritt, muss die
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der Rohrleitung c nach abwärts ein, so werden die Federn i, k zusammengedrückt und schieben beim Erkalten der Rohre die Stütze a wieder allmählich, der Bewegung der Leitung c folgend, nach oben.
4. Selbsttätige Einstellung der Rohrstütze nach oben. Diese wird notwendig sein, wenn die Leitung c nach unten abzweigt und dort festgelagert ist, so dass infolge der Wärmeausdehnung des nach abwärts gerichteten Rohrstranges die Rohrleitung c nach aufwärts gedrückt wird. Die.
Verschiebung tritt auch hier erst ein, sobald sich die Rohrleitung erwärmt hat, und es muss daher die Stütze gemäss den Fig. 3 und 4 montiert werden. Dies gebchieht in der Weise, dass man zunächst die Stütze in normaler Weise festlegt und dann vor der ersten Inbetriebsetzung die Muttern g nach unten schraubt. Hiedurch werden die Federn i, k gespannt und üben einen Druck nach oben aus, so dass die Stütze der später beim Warmwerden eintretenden Wanderung der Leitung c nach oben folgen kann. Wie ersichtlich muss auch die Mutter h nach erfolgtem Spannen der Federn nach unten geschraubt werden. Wird die Leitung wieder kalt und bewegt sie sich nach abwärts,
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gezeichnete Lage wieder ein.
Es sei bemerkt, dass die Änderung der lage der Rohre in senkrechter Richtung auch noch auf andere Umstände des Betriebes zurückzuführen sein wird, beispielsweise wenn sich bei horizontal liegenden Rohren in deren unterem Teil Wasser ansammelt, wodurch sich zufolge der Tetuperaturdifferenz in dem Rohrquerschnitte das Rohr nach oben aushiegt und sich dadurch von der Stütze abhebt.
Das Lager f für die Rohrstütze kann beliebig ausgebildet sein. In den Fig. 5 bis 7 sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 5 zeigt einen Arm, welcher an der Wand befestigt wird,
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sich selbsttätig einstellende, verstellbare Rohrstütze, gekennzeichnet durch einen den Rohrschuh (d) tragenden Bügel (a), dessen Schenkel an je zwei festen Stellen stellbar geführt und zwischen diesen mit einer oder mehreren Federn (i, k) umunden sind, so dass die selbsttätige Einstellung der Rohrstütze in senkrechter Richtung durch Ausdehnung bzw. durch Zu- sammendrücken der Federn erfolgt.
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