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Kernstütze.
Die Erfindung betrifft Kernstützen derjenigen Art, bei denen die Auflagerplatten mit den Verbindungsstegen aus einem Stück Flacheisen mit Längsrippe bestehen, wobei jeder Steg aus der vom Flacheisen abgelösten und abgebogenen Rippe des Werkstückes gebildet ist. Bei diesen Kern stützen können die Abbiegungen der die Stege bildenden Rippe nur immer in demselben Sinne erfolgen, damit die Rippe bei der fertigen Stütze stets an den einander zugekehrten Seiten der Auflagerplatten verläuft. Infolgedessen sind die durch das Ablösen der Rippe zur Bildung des Steges in den Auflagerplatten entstehenden Ausschnitte gegenständig, also nur auf je einer Seite des Steges vorhanden, so dass auf der anderen Stegseite das gute Entweichen der Luft unmöglich ist und dadurch die Möglichkeit von Blasenbildung gegeben ist.
Ausserdem lässt die Notwendigkeit, die den Steg bildende Rippe immer in demselben Sinne abbiegen zu müssen, die Herstellung von Kernstützen mit mehr als zwei Stegen nicht zu. Das ist ein erheblicher Nachteil, weil die Praxis Kernstützen beliebiger Längen und bei grösserer Länge mit entsprechend vermehrter Stegzahl fordert.
Beide Nachteile der genannten Kernstützenart werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass die aus der Rippe durch Ablösen vom Flacheisen und durch Abbiegen gebildeten Stege um ihre Längsachse verdreht sind.
Hiedurch erreicht man zunächst bei Kernstützen mit einem Stege sowohl als auch mit mehren Stegen Wechselständigkeit der Ausschnitte der Auflagerplatten, so dass auf jeder Stegseite für gutes Entweichen der Luft gesorgt und dadurch Blasenbildung vermieden ist. Dazu kommt die grössere Widerstandsfähigkeit der gedrehten Stege gegen Zu- sammendrücken und ihr leichteres Einschweissen. Gleichzeitig wird die beliebige Vermehrung der Stogzahl und damit beliebige Verlängerung der Kernstütze sowie weiterhin die Herstellung von Eckstützen mit beliebiger Stegzahl der Schenkel möglich.
In der Zeichnung sind ein-, zwei-und mehrstegige, gerade und Eckkernstützen gemäss der Erfindung dargestellt.
Dabei veranschaulichen die Fig. 1 bis 9 zunächst die Herstellung einer dreistegigen Kemstützc. Es zeigt Fig. 1 das aus Flacheisen mit einer mittleren Längsrippe bestehende
Werkstück in der Unteransicht und im Querschnitt, Fig. 2 die Trennung der die Stege
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Die Fig. 10 bis 16 sind schaubildliche Ansichten. Dabei zeigen die Fig. 10 bis 13 ein-, zwei-und mehrstegige gerade Kernstützen, während die Fig. 14 bis 16 Eckkernstntzen sind.
Bei der Herstellung der geraden, beispielsweise dreistegigen Stütze aus dem gemäss Fig. 2 vorbereiteten Werkstücke wird zunächst der mittlere losgelöste Rippentei ! a' zweimal im rechten Winkel umgebogen. Dadurch entsteht das Gebilde Fig. 3. Jetzt erfolgt die Drehung des Steges a um seine Längsachse um 1800 (Fig. 4). Nunmehr hat man noch die beiden anderen losgelösten Rippenteile a und a"je einmal im rechten Winkel umzubiegen (Fig. 5), darauf um 1800 um die Längsachse zu drehen (Fig. 6) und nochmals im rechten Winkel gegen die Mitte zu biegen. Man erhält dann das Gebilde, welches in Fig. 7 in der Seitenansicht, in Fig. 8 in der Stirnansicht und in Fig. 9 in der Draufsicht dargestellt ist, nämlich die dreistegige Kernstütze mit den einander gegen- überliegenden Auflagerplatten f und g.
Die übrigen Figuren sind schaubildliche Darstellungen.
Es ist dabei Fig. 10 eine einstegige, Fig. 11 eine zweistegige, Fig. 12 eine dreistegige und Fig. 13 eine vierstegige gerade Stütze, während die Fig. 14 bis 16 Eckkernstützen darstellen, und zwar Fig. 14 eine solche mit je einem Stege der Schenkel, Fig, 15 eine solche mit einem einsteigen und einem zweistegigen Schenkel und Fig. 16 eine solche mit zwei zweistegigen Schenkeln.
Jeder Steg a, a', a", all'der in diesen Figuren dargestellten Kernstützen ist um seine Längsachse um 1800 gedreht, so dass von den einander gegenüberstehenden Auflagerplatten oder Auflagerplattenteilen fund 9 die vollen Flächenteile den Ausschnitten h gegenüberstehen. Jeder einzelne Steg a besitzt also auf jeder Seite einen Ausschnitt h von einer der Auflagerplatten oder deren Teilen, so dass die Luft auf jeder Seite des Steges entweichen kann.
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