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Federhalter.
Der Gegenstand des Stammpatentes Nr. 56132 ist ein Ftderhalter mit einem in einer zentralen Bohrung des Halterschaftes sitzenden, unter Federwirkung stehenden Halteteil für die Schreibfeder, der mit Hilfe einer aus einem Ausschnitte im Halterschaft hervorragenden Kröpfung niedergedrückt werden kann, und zwar besteht die Erfindung dort dalao, dass der Halteteil lose, d. h. ohne starre Befestigung, in der Halterschaftbohrung liegt und nur von den Enden einer ebenfalls lose in der Halterschaftbohrung liegenden Feder am vorderen und hinteren Ende gestützt wird.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf verschiedene, am Gegenstande des Stammpatentes vorgenommene Änderungen, welche ein sicheres Festhalten der Feder in der Schaftbohrung, ferner ein leichteres Entfernen derselben betreffen.
Bei dem Federhalter nach dem Stammpatente wird die Schreibfeder durch den Halteteil nur an einer Stelle festgehalten, so dass es unter Umständen eintreten kann. dass sich die Schreibfeder zur Seite verschiebt.
Um die Befestigung der Feder durch den Halteteil zu verbessern, wird gemäss vorliegender Erfindung entweder der gekröpfte Halteteil oder die lose in der Halterschaftbohrung liegende Feder mehrmals gespalten.
Um die Schreibfeder zu entfernen, musste der durch das Stammpatent geschützte Federhalter in senkrechte o nr nahezu senkrechte Lage gebracht werden, weil sonst die Schreibfeder nicht herausfällt. Die Entfernung der Sohreibfeder erfolgt aber auch in dieser Lage nicht sicher. da es oft vorkommt, dass die Schreibfeder festklebt.
Gemäss vorliegender Erfindung wird beim Einschieben der Schreibfeder zwischen die Wand der Schaftbohrung und den federnden Halteteil eine von der zum Anpressen des Halteteiles der Schreibfeder dienenden Feder gesonderte Feder gespannt. die. solange die Schreibfeder nicht entfernt werden soll. in der gespannten Lage festgehalten bleibt, während sie beim Lösen des die Schreibfeder andrückenden Halteteiles ebenfalls gelöst third und die Schreibfeder aus der Bohrung des Federhalters herausschleudert- Hiedurch wird ein Erfassen der Feder mit den Fingern, also ein Beschmutzen derselben. mit Sicherheit vermieden.
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Drückt man, um die Schreibfeder zu entfernen, auf den gekröpften Teil 4, so wird die vorgenannte Hemmung des Federstiftes 9 aufgehoben. Der Stift 9 schnellt vorwärts und schleudert die Schreibfeder, die beim Niederdrücken des Halteteile. s nicht mehr festgeklemmt bleibt, aus dem Federstiel heraus.
Die Ausführungsform nach der Fig. 8 weicht von der soeben beschriebenen Ausführungsform nur insoferne ab, als der federnde Stift 9 durch eine Schraubenfeder 11 ersetzt ist, deren äusseres Ende um das Aussenende des Halteteiles 1 gelegt, eine Öse 12 bildet. Beim Einschieben der Schreibfeder wird die Öse 12 nach innen gedrückt, bis sie in den Ausschnitt der Hülse 3 einschnappt, wobei die Feder 11 gespannt wird. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass die Öse in den Ausschnitt der Hülse 3 einschnappt, es kann auch die Feder 6 genügend stark gewählt sein, um die schwächere Feder 11 in irgend einer Lage ausschliesslich zufolge der durch den Druck der Feder 6 hervorgerufenen Reibung festzuhalten.
Wird die Kröpfung 4 zwecks Entfernung der Schreibfeder niedergedrückt, so schwingt der Halteteil nach innen und die Schreibfeder wird freigegeben. Gleichzeitig gelangt die Öse 12, falls sie in den Ausschnitt der Hülse 3 eingeschnappt war, unter die Kante dieses Ausschnittes oder sie wird, wenn sie nur durch Reibung an die Hülsenwand angedrückt wurde, ähnlich wie die Schreibfeder freigegeben, worauf die Schraubenfeder 77 ihre Wirkung ausüben kann und die Schreibfeder aus dem Federhalter herausschleudert.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 bis 11 ist eine Blattfeder 13 vorgesehen, die schwacher ist als die Feder 6 und deren äusseres Ende durch einen Schlitz 15 des Halteteiles 1 hindurehgeführt und als Kopf 14 ausgebildet ist.
In der Fig. 11 ist der bereits erwähnte Fall dargestellt, in welchem die Ausstossfeder nicht durch besondere Mittel (z. B. durch Einschnappen in die Hülsenbohrung), sondern dadurch
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teil 1 und der Innenwand der Hülse 3 festklemmt.
PATENT-. ANSPRÜ HE :
1. Federhalter nach Patent Nr. 56132, dadurch gekennzeichnet, dass der Hatteteil (1) an seinem vorderen Ende mehrfach gespalten ist und sich an verschiedene Stellen der ein- gespannten Schreibfeder anlegt, um deren Seitenverschiebung zu verhindern.
2. Federhalter nach Patent Nr. 56132, dadurch gekennzeichnet, dass die den Halteteil (1) stützende Feder an ihrem vorderen Ende mehrfach gespalten ist und sich mit dem dadurch ge-
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bleibt, während sie beim Niederdrücken der die Schreibfeder andrückenden Feder ebenfalls freigegeben wird und die Schreibfeder aus der Schaftbohrung herausschleudert.