<Desc/Clms Page number 1>
Scheibenfa8sung.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Fassung für Glasscheiben nach Patent Nr. 53159. Diese betrifft eine nachgiebige Scheibenfassung, bei der die Glasscheibe durch zwischen sie und die Falzleisten des Fensterrahmens eingelegte Bleiröhrchen gehalten wird. Dabei sollen die Falzleisten derart mit ihren Bleiröhrchen an die Glasscheibe angelegt werden, dass die Scheibe beiderseits von den Bleiröhrchen berührt wird. Es ist aber mit Rücksicht auf unvermeidliche Unebenheiten der Berührungsstellen nicht möglich, beim Einsetzen der Falzleisten die Blei- röhrchen auf ihrer ganzen Länge zur Anlage an die Scheibe zu bringen, so dass ein dichter Schluss zwischen den Bleiröhrchen und der Scheibe nur schwer zu erreichen ist.
Diesem Mangel hilft die Erfindung dadurch ab, dass die eine Falzleiste oder beide verstellbar sind. wodurch das zugehorige Bleiruhrchen überall dicht an die Glasscheibe angedrückt werden kann. Diese Verstellbarkeit der Falzleiste wird durch die nachstehend erläuterte Verstell- Im. !
EMI1.1
Am Fensterrahmen a wird die Glasscheibe b durch die Falzleisten e und d unter Vermittlung der Bleiröhrchen e und f festgehalten. Bei den dargestellten Ausführungsformen ist der Einfachheit
EMI1.2
beweglich sein soll. Es steht jedoch nichts im Wege. die nachstehend erläuterte Vorrichtung auch bei der Aussenleiste c zu verwenden.
Zwischen beiden Falzleisten c und d sind Abstandhalter er g angeordnet, die beiderseits mit Gewinde versehene Zapfen besitzen. Mit dem äusseren dieser Gewindezapfen ist die äussere Falzleiste c an den Rahmen a angeschraubt, während der innere die Falzleiste d durchdringt, und eine Mutter ! trägt..
EMI1.3
über den freien Gewindezapfen des Abstandhalters g anlegt. Durch die Mutter i wird die Leiste d gegen den Vorsprung h gedrückt, die Leiste d nähert sich dabei infolge der einseitigen Unter- stützung nut dem Falzende der Scheibe und übt dabei auf das Bleiröhrehen einen Druck aus, so dass dieses dicht an die Scheibe herangedrückt wird.
Fig. 2 zeigt einen dem Vorsprung h der
EMI1.4
dem breiten Teil des Abstandhalters g, sondern an einer Mutter n an. Diese Mutter wird vor dem Aufbringen der Leiste d auf die Stärke der Glasscheibe b eingestellt, worauf die Leiste in der
EMI1.5
i des Falzendes der Leiste d infolge Drehung der Leiste um das kugelig gerundete Ende des Mittel- stückes des Abstandhalters g unter dem Druck der mit einem Rand p versehenen Mutter i auf einen Ansatz q der Leiste. Den durch eine Mutter i zwischen dem Drehpunkt der Leiste und ihrer
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
Stelle, an welcher der Gewindezapfen die Leiste d durchdringt, ein Gegenlager vorgesehen wird.
Statt der Druckteile kann man auch Zugteile anwenden.
Verbindet man die Falzleisten in der auf der Zeichnung des Stammpatentes (Fig. 2 und 2 a) dargestellten Art mit dem Rahmen durch Schrauben oder durch Niete, so liegt die Aussenleiste nur unmittelbar an den Verbindungsstellen dicht am Rahmen an, während sie sich zwischen den Nieten oder Schrauben leicht vom Rahmen abhebt, teils weil die Flächen stets mehr oder weniger ungenau bearbeitet sind, teils weil die verhältnismässig schwache Falzleiste federt oder sich beim Nieten und durch Wärmeschwankungen streckt. Zu den so gebildeten Spalten haben Staub und Wasser Zutritt. Letzteres schadet insbesondere noch durch Gefrieren und Wiederauftauen. Während also nach der Zeichnung des Stamm patentes die äussere Falzleiste flach an
EMI2.1
die über die eine Kante des Rahmens a greift.
Die beiderseits so einen Steg des Rahmens übergreifenden Schenkel der FaWeiste c hindern sich gegenseitig am Abheben von diesem Steg. Die bei der bisherigen Ausführung entstehenden Schlitze werden dadurch vermieden, und man ist sogar in der Lage, die Niete oder Schrauben wesentlich weiter als bisher auseinanderzurücken.
Auch ist man nicht mehr genötigt, die Falzleisten besonders stark auszuführen, um ihre Starrheit zu sichern, man kann vielmehr ihren Querschnitt jetzt schwächer wählen.
EMI2.2
aus einem Stück bestehende Mittelstück v presst die äussere Falxleiste c nach aussen, wobei diese sich an ihrem einen Ende mit ihrem Ansatz M auf das Eisengerippe a und an ihrem anderen Ende gegen die zwischen sie und das Eisengerippe eingelegte Kante t1 der Rahmenverkleidung t legt.
Diese Verkleidung besteht aus Bronze und dgl. und dient nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern bietet auch den technischen Vorteil, dass sie die Schraubenbolzen y überdeckt, so dass diese nicht
EMI2.3
etwas federnde Unterlage c gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Während bei früheren Schaufensterkonstrüktionen mit Metallumrahmung, bei denen äussere Schrauben nicht sichtbar waren, die Scheibe von innen eingesetzt werden musste, wobei der
EMI2.4
selben Hindernisse in den Weg stellten, kann man bei der vorstehend beschriebenen Einrichtung die Scheibe mit Leichtigkeit von aussen einsetzen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Scheibenfassung nach Patent Nr. 53159, dadurch gekennzeichnet, dass ach die das
EMI2.5
Fensterrahmens so abstutzt dass sie beim Ansehen der sie nachstellbar an das Einfassungsbleiröhrchen andrückende Mutter (@) des Abstandhalters (9) eine Drehbewegung um den Stützpunk-t ausführt.