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Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bilden weitere verbesserte Ausführungsformen der durch Patent Nr. 41221 geschützten Kühlungseinrichtung. Das Wesen jener Kühlungseinrichtung besteht darin. dass von den üblichen, im aktiven Eisen angeordneten radialen Luftschlitzen eine gewisse Anzahl, und zwar diejenigen, in welche die Kühlluft eintritt, gegen den Luftspalt zwischen Stator und Rotor abgeschlossen sind. Die Kühlluft wird dadurch gezwungen. eine Strecke weit in achsialen Kanälen zu fliessen, ehe sie durch andere radiale Luftschlitze abgeführt oder weitergeleitet wird.
Die grossen Vorteile einer solchen Luftführung bestehen darin, dass die Luft in streng vorgeschriebenem Weg zu den Stellen der Maschine geführt wird, wo die hauptsächlichste Wärmeentwicklung stattfindet, d. h. an die dem Luftspalt zwischen Stator und Rotor nahegelegene Zone, und dass sie gezwungen wird, eine Strecke weit in dieser Zone zu fliessen. Die Kühlwirkung wird um so besser, je näher die achsialen Kanäle an der zu kühlenden Wicklung liegen.
Eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Patente Nr. 41221 besteht nun darin, die achsialen Kanäle unmittelbar über, unter oder zwischen die Wicklungsnuten oder in diese selbst hinein zu verlegen.
Eine weitere Verbesserung wird dadurch erreicht, dass man die Kühlluft, nachdem sie den radialen Eintrittsluftschlitz und den achsialen Kanal durchlaufen hat, durch den radialen Austrittsluftschlitz nicht wieder von der wärnisten Zone hinwegführt, sondern dass man sie in den Luftspalt zwischen Stator und Rotor austreten bzw. einströmen lässt, wo sie noch weitere Wärmemengen vom Stator und auch vom Rotor abführen kann. Diese Luftströmung wird dann besonders vorteilhaft, wenn die beschriebene Kühlungsanordnung auf den rotierenden Teil an gewendet wird. Die Fig. 1 bis 7 zeigen A'aführungsbeispiele der Erfindung.
Es bedeutet in sämtlichen Figuren : a den Eisenkörper, der aus Blechen geschichtet oder massiv sein kann, b die Wicklung, c die radialen Luftschlitze des Eisenkörpers a, d die achaialen Luftkanäle des Eisenkörpers a. e die AbschluBstüeke der Luftschlitze gegen den Luftspalt zwischen Stator und Rotor.
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Der Abschluss der Eintrittsluftschlitze kann hiebei entweder wie gewöhnlich nach Fig. 3 links oder Fig. 3 rechts so ausgeführt werden, dass die Eintrittsluftschlitze in ihrem dem Luftspalt zugekehrten Ende dem Austritt der durch einen benachbarten Luftschlitz eingetretenen Kühlluft dienen. Hiedurch werden sämtliche Luftschlitze in ihrer ganzen Höhe ausgenutzt ; die Luft strömt auch hier wieder in den radialen Eintrittsluftschlitz ein, wird durch den Abschluss dieses Eintrittsluftschlitzes in den achsialen Kanal abgelenkt, fliesst in diesem eine Strecke weit, um dann wieder durch einen radialen Luftschlitz, in diesem Falle jedoch in der ursprünglichen Richtung, weiter- zufliessen.
Den gleichen Sinn der Luftströmung zeigen, auf den rotierenden Teil angewendet, die Fig. 4 bis 7.
In Fig. 4 ist ein Querschnitt durch einen Eintrittsluftschlitz, in Fig. 5 durch den zugehörigen Austrittsluftschlitz gezeichnet, während Fig. 6 den Längsschnitt zeigt. Für die achsialen Kanäle d sind auch hier wieder die verschiedensten Ausführungsformen angedeutet, d. h. Kanäle unter, zwischen, neben und in der Wicklungsnut.
Der Austrittsluftschlitz kann, wie in Fig. 5 gezeichnet, gegen die Eintrittskanäle F durch die Stücke g abgeschlossen sein oder offen bleiben, er kann auch je nach der Lage des achsialen
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Umfang. Es kann auch eine Ausführung ähnlich Fig. 3 angewendet werden, bei welcher der Austritt der Kühlluft durch das dem äusseren Umfang zugekehrte Ende eines benachbarten Eintrittsluftschlitze stattfindet (Fig. 6).
Endlich kann der Eintrittsluftschlitz so abgedeckt sein, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Hier verhindern die Abschlussstücke e den unmittelbaren Austritt der Kühlluft aus demselben Luftschlitz und zwingen dieselbe, vor dem Austritt erst eine Strecke achsial zu fliessen. Wesentlich ist, dass die durch den Eintrittsluftschlitz eintretende Luft durch den Abschluss gezwungen wird, eine Strecke weit achsial an den Teilen der Maschine entlangzufliessen, wo die grösste Wärmeentwicklung stattfindet, d. h. an der in den Nuten des Eisenkörpers liegenden Wicklung oder in möglichster Nähe derselben. Bei der üblichen Anordnung der radialen Luftschlitze wird dagegen die Wicklung nur auf kurzen, der Breite der Luftschlitze entsprechenden Stellen von der Luft
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