AT107251B - Einrichtung zur Kühlung der Wickelköpfe und Kappen bei Turborotoren. - Google Patents
Einrichtung zur Kühlung der Wickelköpfe und Kappen bei Turborotoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Kühlung der Wickelköpfe und Kappen bei Turborotoren. Bei Turborotoren werden die Stirnverbindungen, sogenannte Wickelköpfe, durch massive Kappen gegen die Fliehkraft gesichert. Diese Kappen, welche bei grösseren Maschinen aus Festigkeitsgründen aus Stahl hergestellt werden müssen, befinden sich im Streufelde der Stirnverbindungen des Stators. Namentlich in der Oberflächensc. hiehte der Kappen werden Wirbelströme induziert, welche eine beträchtliche Wärmeentwicklung verursachen. Anderseits bedingt die gedrängte Bauart der Turborotoren eine gedrängte Anordnung der Wickelköpfe und somit eine starke Konzentration der darin entwickelten Wärme unter den oben erwähnten Kappen. Die Kühlung dieses Teiles des Rotors erfolgt gewöhnlich derart, dass sie Kühlluft einerseits axial in den Wickelkopf eingeführt und nach Bespülung des unteren Teiles der Stirnverbindungen aus dem Wickelraum fortgeleitet wird. Anderseits wird die Oberfläche der Kappen mit Frischluft bespült. Somit wird die im Wicklungskupfer entstehende Wärme teilweise direkt von der unterhalb der Wicklung streichenden Kühlluft abgeführt, teilweise durch die Kappen an die Oberfläche geleitet und an die Kühlluft abgegeben. Da infolge der Wirbelströme in der Oberflächenschichte der Kappe selbst eine beträchtliche Wärmemenge entsteht, wird die Ableitung der in den Wick1ungsköpfen erzeugten Wärme durch die Kappen hindurch, überhaupt in Frage gestellt. Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Kühlung der Wicklungsteile unter den Kappen und besteht ihr Wesen darin, dass die Kühlluft auch zwischen der Wicklung und den Kappen geführt wird. Dadurch wird die in den Wickelköpfen erzeugte Wärme getrennt von der in der Oberflächenschichte der Kappen erzeugten Wirbelstromwärme an die Kühlluft abgegeben. Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt u. zw. für den Fall einer direkten Kühlung durch einen Axialventilator in Fig. 1 in einem durch den Wickelraum geführten Längsschnitt und in Fig. 3 in einem nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1 geführten Querschnitte. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 4 einen Querschnitt nach den Linien E-H und F-G für den Fall einer Kühlung durch Fremdbelüftung. Die Kappe 1 besitzt am inneren Umfang eine Anzahl eingehobelter Nuten. Der Seelenring : 3 stützt sich gegen die vorspringenden Teile der Kappe und bildet auf diese Art mit derselben eine Anzahl von Kanälen 2, durch welche die Frischluft streicht. Die durch den Ventilator 6 in der Pfeilrichtung 7 eingetriebene Luft wird durch einen Luftführungsring 8 in zwei verschiedene Richtungen abgelenkt. Der eine Teil der Kühlluft geht durch die im Teil 11 vorgesehenen Nuten 10 und gelangt in die Kanäle 2 zwischen Kappe und Wicklung. Der andere Teil der Frischluft nimmt seinen Weg längs der Pfeile 12 und 13. Die in der Richtung 12 streichende Luft kühlt die unteren Partien der Wicklung, während die in der Richtung 13 strömende Luft zwischen den einzelnen Spulen streieht und durch die Öffnungen 5 im Seelenring 3 sich mit der zwischen Kappe und Wicklung in der Richtung 9 ziehenden Luft vereinigt. Durch letztere Anordnung wird das Ansetzen von Staub zwischen den einzelnen Spulen verhindert. Die gesamte Luft entweicht dann teils durch die Öffnungen in den Kappen, teils durch entsprechende Öffnungen im Rotor. Bei der Durchführung nach Fig. 2 und 4 können die Radialnuten 10 und der Luftführungsring 8 entfallen. Ein Teil der Luit strömt in diesem Falle direkt durch die Nuten 14 in die Kanäle 2, der andere Teil durch den Axialventilator.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Teil der Kappen (1) geführt wird.2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in den Kappen (1) ausgefräste Nuten (2), die durch den Seelenring (3) abgeschlossen werden und auf diese Weise Kanäle bilden, durch welche Luft strömt.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Wicklungsraum eingetriebene Luftin zwei Ströme geteilt wird, von denen der eine durch die Nuten (2) und der andere unterhalb und zwischen den Wickelköpfen und sodann durch die im Seelenring (3) gebildeten Öffnungen (5) in die Kanäle (2) strömt.4. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kanälen (2) unmittelbar zufliessende Luftstrom durch besondere Nuten (14) in den Rotor strömt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS107251X | 1925-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT107251B true AT107251B (de) | 1927-09-26 |
Family
ID=5448894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT107251D AT107251B (de) | 1925-09-01 | 1926-06-07 | Einrichtung zur Kühlung der Wickelköpfe und Kappen bei Turborotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT107251B (de) |
-
1926
- 1926-06-07 AT AT107251D patent/AT107251B/de active
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