<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft einen Urinalsifon mit einem eine Geruchssperre aufweisenden Gehäuse, das eine Seitenwand mit einer Eintrittsöffnung für die abzuleitende Flüssigkeit
EMI1.1
vorgesehen ist, an die ein an einen Abflusskanal anschliessbarer Austrittsstutzen anschliesst, der am Gehäuse schwenkbar angelenkt ist.
Ein Urinalsifon mit diesen Merkmalen ist aus der DE-A-24 62 484 sowie aus dem Verkaufskatalog, Vieger-Handbuch 79, bekannt. Bei diesem bekannten Urinalsifon kann der
EMI1.2
werden. Hierdurch kann der S-formic gestaltete Austrittsstutzen mit seinem an den Abflusskanal anschliessbaren Ende in unterschiedliche Entfernungen von der Oberfläche der Wand, in der er eingemauert ist, gebracht werden, wodurch eine gewisse
EMI1.3
vertikal ausgerichteten Abflusskanäle Rechnung getragen werden kann.
Es ist für Urinalsifone weiters bekannt, den an einen Abflusskanal anschliessbaren Austrittsstutzen an die am Gehäuse des Urinalsifons in einer Ebene parallel zur Eintrittsöffnung angeordnete Austrittsöffnung anzukleben oder anzuschweissen.
EMI1.4
der der Austrittsstutzen - bei vertikal und parallel zur Wandoberfläche verlaufendem Abflusskanal - als Winkelstutzen ausgebildet ist, und einmal-bei horizontal und im
EMI1.5
ersterem Fall ist die Austrittsöffnung an der Vorderseite des Gehäuses des Urinalsifons und im zweiten Fall an der Rückseite des Gehäuses des Urinalsifons angeordnet.
Das Verkleben bzw. Verschweissen des Austrittsstutzens mit dem Gehäuse erfordert einen
EMI1.6
sondern auch die Lagerhaltung.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Urinalsifone ist darin zu sehen, dass diese infolge der Austrittsstutzen sperrig sind und, insbesondere bei der Ausführungsform mit geradlinigem Austrittsstutzen - der dann im rechten Winkel vom Gehäuse absteht, viel Platz einnehmen.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich
EMI2.1
Aufgabe, einen Urinalsifon der eingangs beschriebenenjedoch nicht komplizierter und aufwendiger ist als die Herstellung eines Urinalsifones gemäss dem Stand der Technik. Weiters soll die Lagerhaltung für Urinalsifone vereinfacht werden, insbesondere soll der erfindungsgemässe Urinalsifon nur wenig Platz benötigen.
Eine weitere Forderung an den erfindungsgemässen Urinalsifon ist darin zu sehen, dass trotz der universellen Verwendbarkeit keine strömungstechnischen Nachteile gegeben smd.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Austrittsstutzen von einer etwa
EMI2.2
mindestens 900 schwenkbar ist. Hierbei ergibt sich selbstverständlich die Möglichkeit, dass der Urinalsifon auch an schräg verlaufende Abflusskanäle anschliessbar ist, insbesondere kann der erfindungsgemässe Urinalsifon an Abflusskanäle, die von geplanten Ideallagen abweichend in einem Bauwerk eingebaut sind, problemlos angeschlossen werden.
Vorzugsweise schliesst die Ebene, in der die Eintrittsöffnung angeordnet ist, mit der Ebene, in der die Austrittsöffnung liegt, einen Winkel von etwa 90 ein und ist der Austrittsstutzen um
EMI2.3
wobei zweckmässig der Austrittsstutzen als Winkelstutzen ausgebildet ist.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist der Austrittsstutzen am Gehäuse des Urinalsifons an einem die Austrittsöffnung bildenden Rohrstutzen mittels einer Schnappverbindung befestigt.
Hierbei ist vorteilhaft die Schnappverbindung von einem Ringwulst und einer Ringnut
EMI2.4
parallel zur Schnappverbindung liegend und näher am Ende eines die Austrittsöffnung bildenden Rohrstutzens angeordnet ist.
<Desc/Clms Page number 3>
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform, die eine besonders kompakte Bauart ermöglicht, ist das Gehäuse im unteren Bereich mit einem sich vertikal nach unten erstreckenden Gehäuse-Fortsatz versehen, der eine senkrecht und rechtwinkelig zur Ebene der Eintrittsöffnung und zwischen den das Gehäuse seitlich begrenzenden Seitenwänden verlaufende Gehäuseseitenwand aufweist, an der die Austrittsöffnung bzw.
ein die
EMI3.1
Austrittsstutzens direkt unter dem Gehäuse, und es gelingt in einfacher Wesie, den Austrittsstutzen - zumindest wenn er seine vertikale Position einnimmt - derart anzuordnen,
EMI3.2
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht des erfindungsgemässen Urinalsifons und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben darstellen.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft einen Urinalsifon. Der Urinalsifon weist ein aus Kunststoff gefertigtes Gehäuse 1 auf, in dessen Innerem 2 eine
EMI3.3
EMI3.4
EMI3.5
B. zusammenGummidichtung 7 versehen ist.
Im unteren Bereich des Gehäuses 1 ist eine Austrittsöffnung 8 für die abzuleitende Flüssigkeit
EMI3.6
wobei die Austrittsöffnung 8 in einer Ebene I liegt, die sich etwa rechtwinkelig zu der Ebene II erstreckt, in der die Eintrittsöffnung 5 liegt.
Die Geruchssperre 3 ist von zwei im Inneren 2 des Gehäuses 1 vorgesehenen Scheidewänden
EMI3.7
Abdeckung der Eintrittsöffnung 5 (bei Blickrichtung durch die Eintrittsöffnung in das Innere des Gehäuses) erstreckt. Die zweite Scheidewand 11 ist rechtwinkelig zur ersten Scheidewand 10 gerichtet, liegt im Inneren 2 des Gehäuses 1 und erstreckt sich etwa vertikal.
<Desc/Clms Page number 4>
Das Gehäuse 1 weist einen sich vertikal nach unten erstreckenden Gehäuse-Fortsatz 12 auf, der einerseits von sich vertikal erstreckenden Seitenwänden 13 und andererseits von einer etwa in Verlängerung der zweiten Scheidewand 11 angeordneten Gehäuseseitenwand 14
EMI4.1
Gehäuseseitenwand 14 zwischen den Gehäuseseitenwänden des Gehäuses 1 liegt, steht der Rohrstutzen 9 seitlich nicht vor.
An den die Austrittsöffnung 8 bildenden Rohrstutzen 9 ist ein an einen nur mit seiner Mittelachse III dargestellten Abflusskanal anschliessbarer Austrittsstutzen 15 schwenkbar angelenkt, wobei der Austrittsstutzen 15 als Winkelstutzen ausgebildet ist. Er weist an seinem an den Rohrstutzen 9 des Gehäuses 1 anschliessbaren Ende einen mit seiner Mittelachse horizontal gerichteten kurzen Rohransatz 16 auf, der den am Gehäuse 1 angeordneten
EMI4.2
vertikalen Position A in eine etwa horizontale Position B verschwenken-u. zw. um die Schwenkachse IV, die identisch ist mit der Mittelachse des Rohransatzes 16 und der
EMI4.3
ist. Für die Lagerung bzw. den Verkauf des Urinalsifons lässt sich der Austrittsstutzen 15 derart anordnen, dass der Urinalsifon kompakt und platzsparend verpackt werden kann.
Beispielsweise kann der Austrittsstutzen 15 auch neben dem Urinalsifon beiliegend
EMI4.4
EMI4.5
EMI4.6
Kombination mit einem weiteren Teil, wie z. B. mit einem Urinal oder einem Waschbecken, ergibt.