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Die Erfindung betrifft eine Leiste für den Folienhausbau gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
Folienhäuser werden beispielsweise als Gewächshäuser verwendet. Ein solches Gewächshaus ist z. B. in Fig. 12 dargestellt. Es weist eine Tragestruktur auf, die allgemein aus festen Leisten aufgebaut ist. An der Tragestruktur sind Folien und ggf. Paneele befestigt, die den flächigen Witterungsschutz bilden. Vertikale Stützen, sogenannte "Binder" 14, tragen an ihnen befestigte Querbalken, Regenrinnen 95 und ähnliches. Darüber ruht das Dach 92, dessen Neigung das Abfliessen von Wasser bzw. Abrutschen von Schnee bewirkt. Die bis unter den Dachfirst 91reichende Giebelwand wird durch Leisten gestützt, die auch "Sprossen" 90 genannt werden. Zwischen den Sprossen 90 befinden sich z. B. Glasplatten 85. Weiterhin ist eine Schiebetür 93 vorhanden, die im geschlossenen Zustand an einer festen
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Leiste 94 anliegt, an der z.
B. ein Teil eines Türschlosses angebracht ist. Im Inne- ren befindet sich z. B ein Pflanzbereich, der mit 32 angedeutet ist.
Eine bei der Fa. Götsch & Fälschle bisher benutzte Leiste ist für den Einsatz un- terhalb der Traufkante 35 des Folienhauses ausgelegt. Die Traufkante ist die Kante zwischen vertikaler Seitenwand und schräger Dachfläche. Die Leiste ist ein Hohl- profil, das von der Traufkante 35 vertikal nach unten beabstandet angebracht ist.
Die vertikale Beabstandung erfolgt, um im Winter das Einrutschen von Schnee in die Regenrinne 95 zu verhindern. Dadurch, dass die Regenrinne 95 nach unten be- abstandet ist, rutscht Schnee ggf. bzw. bis zu einem bestimmten Ausmass über die
Regenrinne 95 hinweg ab. Die Leiste weist oben eine Klemmkammer auf, mit der die Unterkante der die Dachschräge bildenden Folie an der Leiste befestigt werden kann. Darüber hinaus weist sie eine Hohlstruktur auf, um der Leiste Stabilität zu verleihen. Die Leiste arbeitet mit einer getrennten Lüftungsleiste zusammen. Die Lüftungsleiste ist eine ebenfalls quer verlaufende Leiste, die die Oberkante der Fo- lienseitenwand des Folienhauses (Gewächshauses) bildet. Die Lüftungsleiste kann beispielsweise durch einen Seilzugmechanismus bis unter die besprochene Leiste gezogen werden.
Sie zieht dann die in ihr eingeklemmte Seitenwandfolie mit hoch, so dass die Seitenwand geschlossen ist. Wenn Lüftung gewünscht ist, kann die Lüf- tungsleiste abgesenkt werden, so dass im oberen Bereich der Seitenwand eine die Lüftung bewirkende Öffnung entsteht. In Fig. 12 ist die Lüftungsleiste mit der Fo- lie 96 bis auf den Boden heruntergelassen, so dass die Seitenwand etwa bis zur Re- genrinne 95 offen¯ist. 75 bezeichnet eine Platte z. B. aus Blech, die als Anlage für eine von innen anliegende Folie dienen kann.
In der nicht vorveröffentlichten Europäischen Patentanmeldung Nr. 00103475 ist eine Leiste für den Folienhausbau beschrieben, die das Anbringen von Folien zur Belüftung des Folienhauses vom Boden her erlaubt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leiste für den Folienhausbau anzugeben, die leichter montiert werden kann und eine mechanisch stabile Struktur aufweist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Ab- hängige Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gerich- tet.
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Eine erfindungsgemässe Leiste für den Folienhausbau weist eine in Längsrichtung der Leiste verlaufende erste Nut auf, die zur Befestigung einer ersten Folie oder eines ersten Gewebes ausgelegt ist, wobei die Folie bzw. das Gewebe bezogen auf die Einbaulage der Leiste von dieser nach unten weg verläuft, wenn sie angebracht ist, und wobei eine Befestigungsnut vorgesehen ist, die ein Mutterlement aufneh- men kann. Das Mutterelement kann z. B. eine Mutter sein, kann jedoch auch ein beliebiges anderes Element geeigneter Grösse mit z. B. einem Gewinde zur Auf- nahme einer Schraube sein. Mittels des in der Befestigungsnut angeordneten Mut- terelementes kann die Leiste z. B. mittels einer Schraube auf unkomplizierte Weise an einem Binder befestigt werden. Die Befestigungsschrauben können von innen durch den Binder in das Mutterelement geschraubt werden.
Die Leiste kann eine weitere Nut aufweisen, beispielsweise eine Klemmkammer, an der eine weitere Folie oder Gewebe befestigt werden kann, die bzw. das bezo- gen auf die Einbaulage der Leiste quer oder schräg nach oben oder senkrecht nach oben von der Leiste weg verläuft, wenn sie angebaut ist. Die erste Nut liegt an der Leiste vorzugsweise im unteren Bereich (untere Hälfte), die zweite Nut liegt an der Leiste vorzugsweise im oberen Bereich (obere Hälfte).
Die beschriebene Leiste dient damit zur Befestigung einer Folie für eine Folien- wand, die von der Leiste aus nach unten verläuft. Von unten weg kann sie z. B. ge- rafft werden, beispielsweise ziehharmonikaartig oder durch Aufrollen, so dass von unten weg über die Länge der Seitenwand hinweg ein Schlitz beliebiger Höhe er- zeugt werden kann, so dass auch die Lüftungsbedingungen geeignet eingestellt werden können.
Die Leiste kann auch zum Zusammenwirken mit der schon beschriebenen Lüf- tungsleiste oder einer weiteren erfindungsgemässen Leiste ausgelegt sein, die eine nutförmige Gurtaufnahme hat, in der ein Gurt befestigt werden kann. Eine derarti- ge Leiste kann z. B. eine Lüftungsleiste sein, die mittels des Gurtes auf und ab be- wegt werden kann. Diese Leiste kann dann z. B. mindestens eine Nut zur Befesti- gung von z. B. einer Folie oder eines Gewebes aufweisen, die bzw. das sich bezo- gen auf die Einbaulage nach oben oder schräg oben erstrecken kann.
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Durch die beiden beschriebenen Leisten können dann z. B. unterschiedliche Lüf- tungstechnologien realisiert werden. Wenn eine Folie in die erste Nut eingescho- ben wird, kann diese von unten aufgerollt werden, so dass sich ein Lüftungsschlitz unten längs des Bodens ergibt. Wenn die beschriebene erste Nut dagegen nicht ge- nutzt wird, kann die Leiste mit der Lüftungsleiste zusammenwirken, so dass sich durch deren Absenken ein Lüftungsschlitz von der Leiste aus nach unten ergibt.
Für besondere Einsatzzwecke ist es auch denkbar, beide Lüftungstechnologien kombiniert zu verwenden. Je nach Bedarf kann dann von oben bzw. von unten gelüftet werden.
Eine weitere erfindungsgemässe Leiste weist eine in Längsrichtung der Leiste ver- laufende sechste Nut zur Befestigung einer Folie oder eines Gewebes auf, die bzw. das bezogen auf die Einbaulage nach oben und/oder schräg nach oben verläuft, wobei ein Befestigungbereich zur Befestigung der Leiste an einem Paneelelement vorgesehen ist. Diese Leiste kann z. B. im Bodenbereich eingesetzt werden, um ei- nen gegen mögliche Eindringlinge wie Mäuse und Würmer geschützten Aufbau zu erlauben. Dafür kann das Paneelelement, das z. B. aus Holz oder Kunststoff beste- hen kann, im Boden befestigt sein, z. B. 20cm tief, und oben herausragen, z.B.
40cm. Auf dieses Paneel kann dann die Leiste mit dem Befestigungsbereich auf- gesetzt und befestigt werden. Der untere Teil bzw. Rand der Seitenwandfolie kann dann z. B. in der sechsten Nut befestigt werden.
Eine weitere erfindungsgemässe Leiste dient zur Aufnahme und/oder Befestigung einer Platte, wobei sie auch stärkere Platten mit einer Dicke von mindestens 9 mm aufnehmen kann. Vorteilhafterweise können Platten handelsüblicher Stärke von z. B. 6 mm oder 10 mm aufgenommen und/oder befestigt werden. Es kann z. B. ei- ne nutförmige Halterungsaufnahme so vorgesehen sein, dass die Platte in einem durch eine Seitenwand der Halterungsaufnahme und eine Aussenwand der Leiste gebildeten Winkel angelegt werden kann. In die Halterungsaufnahme, die z. B. ei- ne Kedernut sein kann, kann z. B. ein Haltelement mit einem Keder eingedrückt werden, das mit zumindest einem Schenkel versehen sein kann, das aus der Halte- rungsaufnahme herausragt und auf die angelegte Platte drückt und diese festhält.
Es kann aber auch eine zu einer Seite hin offene erste Aufnahmekammer zur Auf- nahme der Platte vorgesehen sein, wobei die Seitenwände der ersten Aufnahme-
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kammer einen Abstand aufweisen, der mindestens so gross ist wie die Dicke der
Platte. Ausserdem kann die erste Aufnahmekammer einen gegen ihre Rückwand versetzten, von einer Seitenwand ausgehenden Vorsprung aufweisen, der zur ande- ren Seitenwand einen Abstand aufweist, der mindestens so gross ist wie eine Platte, die dünner als 9mm ist. Dadurch können je nach Bedarf Platten unterschiedlicher
Dicke, insbesondere handelsübliche Platten von z. B. einer Dicke von 6mm oder
10mm von der Leiste aufgenommen werden und gehalten bzw. gestützt werden.
Die Stabilität der Leiste kann z. B dadurch erreicht werden, dass die Länge einer
Seitenwand mindestens 35mm, vorzugsweise mindestens 40mm, weiter vorzugs- weise 40 bis 50mm beträgt.
Eine weitere erfindungsgemässe Leiste ist zur Aufnahme einer Türkante geeignet, wobei die Leiste eine ganz oder teilweise geschlossene fünfte Kammer aufweist, deren eine Längswand den Anschlag für eine Tür bildet, wobei der Anschlag eine Rückwand einer zumindest nach einer Seite hin offenen Aufnahmekammer zur Aufnahme der Türkante bildet. Und weiterhin ist eine an eine Seitenwand der fünften Kammer anschliessende sechste Kammer vorgesehen, die eine Wand zur Anlage und/oder Befestigung an einer anderen Leiste, z. B. einer Sprosse, aufweist, wobei diese Wand mindestens 35mm lang ist, vorteilhafterweise eine an den An- lagebereich der Sprosse angepasste Länge hat. Die Seitenwände der Aufnahme- kammer können einen Abstand von mindestens 65mm haben, der auf die Breite der Tür abgestimmt sein kann.
Eine weitere erfindungsgemässe Leiste zur Aufnahme einer Platte weist eine ganz oder teilweise geschlossene siebte Kammer auf, wobei ein zu einer Seite offener erster Plattenaufnahmebereich vorgesehen ist, der eine Wand oder einen Teil der Wand mit der siebten Kammer teilt, an die die Platte angelegt werden kann. Die Leiste kann z. B. in ihrer äusseren Gestalt rechteckig sein, so dass sie eine kompakt Form aufweist. Ausserdem kann eine insbesondere nutförmig dritte Dichtungsauf- nahme vorgesehen sein, die vorteilhafterweise in der Ecke der im wesentlichen re- checkigen Gestalt der Leiste vorgesehen sein kann.
Eine weitere erfindungsgemässe Leiste ist zur Befestigung an einem Binder geeig- net, wobei sie einen U-förmigen Binderbefestigungsbereich und einen U-förmigen
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zweiten Plattenaufnahmebereich zur Aufnahme einer Platte aufweist, wobei der
Binderbefestigungsbereich und der zweite Plattenaufnahmebereich einen Teil ei- ner Wand gemeinsam haben. Mittels dieser Leiste ist es möglich, eine Platte wie z. B. eine Glasplatte an einem Binder zu befestigen. In Abhängigkeit von der äusse- ren Form des Binders kann der Binderbefestigungsbereich ganz oder teilweise formschlüssig ausgebildet sein. U-förmig kann dabei auch ohne Rundungen ab- gewinkelte, beispielsweise rechtwinklig abgewinkelte Wände meinen.
Die erfindungsgemässen Leisten werden in der Beschreibung, in den Figuren und den Ansprüchen in ihrem jeweiligen Profil beschrieben bzw. dargestellt. Das Pro- fil der Leisten ist vorzugsweise homogen, d. h. es ändert sich nicht längs der Länge der Leiste. Die Leisten dienen dem Folienhausbau und insbesondere dem Ge- wächshausbau. Sie können ein Hohlprofil sein, das beispielsweise aus metalli- schem Material und/oder Kunststoff, weiter vorzugsweise aus Aluminium oder ei- ner Aluminiumlegierung besteht. Auch Kompositmaterialien können verwendet werden. Einzelne Leisten können dabei eine Länge von mindestens 5 m aufweisen, beispielsweise 6 m, in der sie z. B. gefertigt werden.
Sie können dann für den Ein- bau auf ihre gewünschte Länge geschnitten werden oder durch geeignete Verbin- dungsstück miteinander am Stoss verbunden werden, so dass beliebige Gewächs- hauslängen bzw.-höhen abgedeckt werden können.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen werden nachfolgend einzelne Ausführungs- formen der Erfindung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 das Profil einer Ausführungsform einer ersten erfindungsgemässen Lei- ste, Fig. 2 das Profil einer Ausführungsform einer zweiten erfindungsgemässen
Leiste, Fig. 3 das Profil einer Ausfiihrungsform einer dritten erfindungsgemässen
Leiste, Fig. 4A das Profil einer ersten Ausführungsform einer vierten erfindungsgemä- #en Leiste, Fig. 4B eine schematische Schnittdarstellung eines Halteelements, Fig. 5 das Profil einer zweiten Ausführungsform der vierten erfindungsgemä- #en Leiste,
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Fig. 6 das Profil einer dritten Ausführungsform der vierten erfindungsgemä- #en Leiste,
Fig. 7 das Profil einer vierten Ausführungsform der vierten erfindungsgemä- #
en Leiste, Fig. 8 das Profil einer Ausführungsform einer fünften erfindungsgemässen
Leiste, Fig. 9 das Profil einer Ausführungsform einer sechsten erfindungsgemässen
Leiste, Fig. 10 das Proil einer Ausfiihrungsform einer siebten erfindungsgemässen Lei- ste, Fig. 11 einen Aufbau mit der Leiste der Fig. 9 und zwei Leisten der Fig. 10 und Fig. 12 eine Darstellung eines Foliengewächshauses nach dem Stand der
Technik.
Fig. 1 zeigt das Profil einer erfindungsgemässen Ausführungsform einer ersten Leiste 10. Das Profil weist eine erste Nut 1 oder 3 auf. In der Nut 1, 3 kann eine Folie oder ein Gewebe befestigt werden. Die Nut kann eine Kedernut sein (ge- zeichnet bei Bezugsziffer 3), in die in eine Kederschnur eingedrückt wird, die fest mit einer Folie verschweisst sein kann. Es kann sich bei der Nut auch um eine Klemmkammer 1 handeln, in die die Folie mittels eines Klemmkörpers einge- klemmt wird. Genaueres hierzu ist in der oben genannten nicht vorveröffentlichen Europäischen Patentanmeldung Nr. 00103475 beschrieben und wird hier noch einmal kurz erläutert.
Eine Klemmkammer (z.B. 1) weist Stirnwände lb, lc, eine geschlossene Seiten- wand bzw. Rückwand la und eine teilweise offene Seitenwand 1d auf. Die der ab- gehenden Folie zugewandte Stirnwand lckann zumindest innen gerundet bzw. halbrund geformt sein. Die teilweise offene Seitenwand 1 d kann einen ersten An- satz aufweisen, der an der der abgehenden Folie zugewandten Stirnwand lc an- setzt. An der anderen Stirnwand 1 b kann ein zweiter Ansatz 1 e vorgesehen sein.
Zur Befestigung der Folie wird diese mittels eines Klemmkörpers in die Nut 1 bzw. Klemmkammer eingedrückt. Der Klemmkörper ist so bemessen, dass er in die Klemmkammer 1 eingeschoben werden kann. Er drückt dann die Folie in diese hinein. Die Länge der Folie ist so bemessen, dass sie den Klemmkörper längs des
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ersten Ansatzes ld, der gerundeten Stirnwand lc, der geschlossenen Seitenwand la, der weiteren Stirnwand lb und des zweiten Ansatzes le umgibt. Es kann dann noch eine Folienlippe herausstehen, die bei geegneter Dimensionierung der Foli- enlippe bzw. Anbringung der Nut 1 bzw. Klemmkammer zur weiteren Abdichtung dienen kann.
Die vertikale Abmessung des Klemmkörpers ergibt sich aus der vertikalen Ab- messung der Klemmkammer 1 (Innenmass) reduziert um das Mass des zweiten An- satzes 1 e. Beim Eindrücken wird er zunächst unten in die Klemmkammer 1 einge- schoben und dann oben hinter den zweiten Ansatz le gedrückt. Die Steifigkeit der Folie und später der Zug darauf sorgen dafür, dass der Klemmkörper in der Klemmkammer 1 bleibt bzw. dass er gegen die von den Folien abgewandte Stirn- seite lb gedrückt wird. Aufgrund von Reibungskräften verbleibt die Folie einge- klemmt zwischen Klemmkörper und Klemmkammer 1.
Die erste Nut 1, 3 kann in der unteren Hälfte bzw. unten an der Leiste 10 vorgese- hen sein.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass sich Angaben wie unten bzw. oben auf die Einbaulage der Leiste beziehen. Gleiches gilt für aussen bzw. in- nen (aussen vom Gewächshaus weg zeigend, innen zum Gewächshausinneren hin zeigend). In Fig. 1 ist die rechte Seite die Innenseite, während die linke Seite die Aussenseite ist.
Es kann eine zweite Nut 2 vorgesehen sein, an der eine zweite Folie befestigbar ist. Die zweite Nut 2 kann ebenfalls eine sich in Längsrichtung der Leiste erstrek- kende Klemmkammer sein. Die zweite Folie kann, wenn sie eingebaut ist, sich horizontal oder vertikaler als horizontal erstrecken. Insbesondere kann sie auch vertikal verlaufen, bis sie ausgehend von der zweiten Nut 2 die Traufkante erreicht hat. Von dort läuft sie schräg nach oben bis zum First des Daches des Folienhau- ses. Die zweite Nut 2 kann in der oberen Hälfte der Leiste 10 oder oben an ihr vorgesehen sein.
Die Leiste 10 weist im Profil einen nach oben offenen Bereich 4 auf. Es handelt sich bei ihm um eine Regenrinne, die das von oben vom Dach ablaufende Wasser
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aufnimmt und kontrolliert abführt. In vertikaler Richtung kann sich der offene Be- reich bzw. die Regenrinne 4 zwischen erster Nut 1,3 (unten) und zweiter Nut 2 (oben) befinden. In horizontaler Richtung kann der Mittenbereich der Regenrinne
4 weiter aussen liegen als die erste Nut 1, 3 und/oder die zweite Nut 2. Die Nut links oben im Profil der Regenrinne 4 dient zur Stabilisierung der Seitenwand bzw. des gesamten Profils.
Wie in Fig. 1 gezeigt, kann die Leiste 10 eine dritte Nut 1, 3 aufweisen, die zu- sätzlich zur ersten Nut 1, 3 vorgesehen ist. Die dritte Nut dient der Aufnahme ei- ner nach unten verlaufenden Folie oder eines nach unten verlaufenden Gewebes.
Wenn sowohl erste als auch dritte Nut vorgesehen sind, kann in der einen bei- spielsweise eine geschlossene Folie angebracht werden. Es kann sich um eine doppelwandige Folie oder um eine Noppenfolie (mit einzelnen Luftkammern) handeln. Diese Folie kann in einer Kedernut 3 oder mittels eines Klemmkörpers in der Klemmkammer 1 befestigt werden. In der anderen der beiden Nuten 1, 3 kann beispielsweise ein Gewebe befestigt werden, insbesondere ein Insektenschutzge- webe oder-gitter. Es kann sich um Saran-Gewebe handeln. Die beiden Nuten l, 3 können (wie in Fig. 1 gezeigt) vertikal voneinander beabstandet angebracht sein.
Sie können zusätzlich oder stattdessen auch horizontal voneinander beabstandet vorgesehen sein, beispielsweise indem sie nebeneinander an der Unterseite der Regenrinne 4 angebracht sind. Anders als in Fig. 1 gezeigt kann die als Klemm- kammer ausgebildete Nut 1 auch nach innen offen sein. Eine Kedernut 3 kann auch zur Seite hin offen sein.
Die Leiste weist eine erste Befestigungsnut 9 zur Befestigung der Leiste an einer Tragestruktur des Folienhauses auf. Beispielsweise kann die Leiste 10 an einer vertikalen Stütze, einem sogenannten Binder 14, befestigt werden. In die Befesti- gungsnut 9 kann ein Mutterelement 7 (in Fig. 1 gestrichelt dargestellt), d. h. z.B. ein Element mit einem Gewinde zur Aufnahme einer Schraube aufgenommen oder eingeschoben werden. Das Mutterlement 7 kann z. B. in Längsrichtung an eine geeignete Stelle der Befestigungsnut 9 verschoben werden, so dass eine durch ei- nen Binder 14 von innen nach aussen verlaufende Schraube in das Mutterelement 7 geschraubt werden kann.
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Die Gestalt der Befestigungsnut 9 ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte be- schränkt. Sie kann auch anstatt der beiden im spitzen Winkel zulaufenden Wände nahezu rechtwinklig zueinander verlaufende Wände haben. Sie kann aber auch zur Aufnahme eines entsprechenden Mutterelementes anders geformt sein.
Die Befestigungsnut 9 kann, wie in Fig. 1 gezeigt, im Profil der Leiste in der obe- ren Hälfte bzw. oben liegen. Sie kann weitestmöglich innen liegen. Die Rückwand der zweiten Nut (2) kann wie hier dargestellt einen Teil der Rückwand der Befe- stigungsnut (9) bilden.
Das Profil kann einen ersten Bereich 6 aufweisen, der unter dem Befestigungsbe- reich 9 liegt und seitlich gegen dessen Öffnung versetzt ist. Insbesondere kann er wie dargestellt eine Verlängerung der Rückwand des Befestigungsbereiches 9 sein. Der erste Bereich 6 erstreckt sich nach unten. Er kann zur Anlage einer Dichtlippe einer weiteren Leiste ausgelegt und/oder eine Wand des offenen Berei- ches 4 sein.
Die Leiste 10 kann darüber hinaus einen Anlagebereich zur Anlage einer Folien- lippe aufweisen. Vorzugsweise wird dieser Bereich durch die Rückwand der ersten bzw. dritten Nut (1,3) gebildet. Die erste bzw. dritte Nut (1,3) und/oder der Anla- gebereich können unterhalb des ersten Bereiches (6) und seitlich, vorzugsweise nach aussen hin, gegen diesen versetzt sein.
Fig. 2 zeigt eine Lüftungsleiste 20, wobei die rechte Seite der Figur in das Ge- wächshausinnere zeigt. Das Profil 20 weist eine vierte Nut 21und eine fünfte Nut 22 auf. Es weist eine geschlossene Kammer 41 auf, die der Stabilisierung des Pro- fils über dessen Länge hinweg dient.
48 ist ein erster vertikaler Bereich des Lüftungsprofils 20, der entweder zur Anlage einer Dichtlippe des Profils 10 ausgelegt ist oder an dem selbst eine Dichtlippe an- gebracht sein kann, die mit der Leiste 10 zusammenwirkt. In diesem Fall kann die Dichtlippe in einer nutförmigen Dichtlippenaufnahme 8 angebracht werden.
Ausserdem ist eine nutförmige Gurtaufnahme 5 zur Aufnahme und/oder Befesti- gung eines Gurtes gezeigt. In dieser kann ein Gurt befestigt werden, mit dem die
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Leiste 20 z. B. als Lüftungsleiste auf- und abbewegt werden kann. Die Dichtlippen- aufnahme 8 liegt vorzugsweise oberhalb der Gurtaufnahme 5, wobei die beiden Aufnahmen im gezeigten Beispiel eine gemeinsame horizontale Zwischenwand haben. Die Öffnungen der Dichtlippenaufnahme 8 und der Gurtaufnahme 5 sind einander entgegengerichtet, wobei, wenn in der Dichtlippenaufnahme 8 eine Dichtlippe angeordnet ist, diese z. B. auf der linken Seite der Fig. 2 an dem ersten Bereich 6 der Fig. 1 zur Abdichtung anliegen kann.
Der seitliche Abstand zwi- schen den Nuten 21, 22 ist vorteilhafterweise so gross, dass im Falle einer Befesti- gung von Folien in jeder Nut 21, 22 diese nicht so leicht aneinander haften. Daher beträgt das Mass K mindestens 15 mm, z.B. 21mm.
In Fig. 3 (die rechte Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) ist eine dritte Leiste 11mit einer im Profil dargestellten sechsten Nut 12 dargestellt, die wie die oben beschriebene Klemmkammer aufgebaut sein kann, in der eine Folie oder ein Gewebe oder entsprechendes befestigt werden kann, die bzw. das bezogen auf die Einbaulage nach oben, d. h. auch in Bezug auf Fig. 3 nach oben und/oder schräg nach oben verläuft. Ausserdem ist eine siebte Nut 13 dargestellt, die dieselbe Funktion und denselben Aufbau wie die sechste Nut 12 haben kann. Weiterhin ist ein Befestigungsbereich 15 als nach unten offene Kammer dargestellt, die auf ein Paneelelement sozusagen aufgestülpt und daran befestigt werden kann. Das Pa- neelelement kann z.B. aus Holz sein und in der Erde befestigt sein.
Die Verlänge- rung der rechts in der Figur gezeigten, d. h. inneren Seitenwand 18 des Befesti- gungsbereiches 15 bildet einen Vertikalbereich, an dem beabstandet von dem Be- festigungsbereich die sechste Nut 12 angeordnet ist. Die Rückwand der sechsten Nut 12 wird dabei durch einen Teil des Vertikalbereiches der Verlängerung der Seitenwand 18 gebildet. Die sechste Nut 12 ist dabei nach aussen hin geöffnet. Sie kann aber auch direkt über der oberen Wand bzw. der Rückwand des Befesti- gungsbereiches 15angeordnet sein bzw. einen Teil der Wand des Befestigungsbe- reichs 15als Wand nutzen.
Die Rückwand der siebten Nut 13 ist durch die aussen liegende Seitenwand 19 des Befestigungsbereiches 15 gebildet. Sie kann aber auch z. B. auf der Rückwand des Befestigungsbereiches 15 seitlich versetzt zur sechsten Nut 12 angeordnet sein.
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Ausserdem verläuft ausgehend von der Unterkante der äusseren Seitenwand 19 des
Befestigungsbereiches 15 ein erster Ablaufbereich 16, an dem z. B. Wasser oder
Schnee ablaufen kann, ohne dass es in den direkten Grenzbereich zum Paneel- element hineinläuft. Ausserdem kann eine vertikal nach unten gerichtete Verlänge- rung 17 mit einer weiteren Abwinkelung zur Verstärkung des Ablaufbereiches 16 vorgesehen sein. In der hier dargestellten Ausführungsform bildet der erste Ab- laufbereich 16 die Verlängerung der unteren Wand der siebten Nut 13. Diese dritte Leiste 11kann daher als Bodenleiste für den Folienhausbau, insbesondere für die Seitenwände eingesetzt werden.
Fig. 4A (die untere Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) zeigt eine vierte Leiste 24, die z. B. als vertikale Sprosse 90 verwendet werden kann. Gezeigt ist eine geschlossene zweite Kammer 25, die auch nur teilweise geschlossen sein kann, aber aus Stabilitätsgründen geschlossen ist. An der in Fig. 4A dargestellten oberen Wand, im Einbau z. B. einer nach aussen gerichteten Wand der zweiten Kammer 25, ist eine nutförmige erste Halterungsaufnahme 26 dargestellt. Hierbei können gestrichelt dargestellte Platten an die jeweiligen Seitenwände 28 der ersten Halterungsaufnahme 26 und die Aussenwand 27 der Kammer 25 bzw. der Leiste 24 angelegt werden. Die Platten können noch weiter ausgedehnt nach links bzw. rechts verlaufen. Dargestellt ist eine entsprechende Draufsicht auf das Profil.
Die Dicke der Platten, d. h. das Mass in vertikaler Darstellung der Figur kann min- destens 9 mm betragen, z. B. 10 mm, da eine ausreichende Stabilität durch die dar- gestellte vierte Leiste 24 gegeben ist. Diese kann z. B. dadurch erreicht werden, dass eine der Wände der zweiten Kammer 25, z. B. D, mindestens 35 mm lang ist.
Vorzugsweise ist diese jedoch 40 mm lang, z.B. 45mm. Das Mass L kann dann z. B. 35 mm betragen. Um eine ausreichende Anlagefläche durch die Seitenwände 28 der ersten Halterungsaufnahme 26 zu ermöglichen, kann die obere Wand eine Ausbuchtung aufweisen, auf der die erste Halterungsaufnahme 26 angeordnet ist.
Somit ist es auch möglich, handelsübliche Halteelemente 29 wie das in Fig. 4B dargestellte zum Halten der Platten auf der Leiste zu verwenden. Es kann jedoch auch einfach eine Halterungsaufnahme 26 mit verlängerten Seitenwänden 28 ohne Ausbuchtung der Aussenwand der zweiten Kammer 25 vorgesehen sein.
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Fig. 4B zeigt ein Halteelement 29, das z. B. zum Halten von Platten an der Leiste der Fig. 4A verwendet werden kann. 29a kann z. B. eine Kederschnur sein, die in die Kammer der ersten Halterungsaufnahme 26 eingedrückt werden kann und dort aufgrund des Pressdruckes verbleibt. Der pilzförmige Kopf mit den beiden Schen- keln 29b kann dann aus der ersten Halterungsaufnahme 26 herausragen, wobei die
Schenkel 29b jeweils auf den Platten aufliegen und einen so grossen Druck auf die- se ausüben, dass diese an der Leiste 24 fest aufliegen.
Das in Fig. 4B dargestellte Halteelement ist nur beispielhaft dargestellt und kann in seiner Gestalt abweichen, soweit seine Haltefunktion erhalten bleibt. Die
Schenkel 29b sind dabei so ausgelegt, d. h. z. B. so lang, dass sie auch in der Lage sind, Platten geringerer Dicke als z. B. 9 mm an der Leiste 24 zu halten. Dünnere Platten können z. B. eine handelsübliche Grösse von 6 mm haben, die dann eben- falls auch noch auf der Leiste 24 angelegt und gehalten werden können. Somit können durch die erfindungsgemässe vierte Leiste 24 sowohl Platten von einer Stärke von mindestens 9 mm gehalten werden, als auch je nach Bedarf Platten ge- ringerer Stärke.
Fig. 5 (die untere Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) zeigt eine wei- tere Ausführungsform einer Leiste zur Aufnahme einer Platte von mindestens 9 mm. Diese Leiste kann z. B. als vertikale und horizontale Türrahmenleiste für Schiebetüren eingesetzt werden, die jeweils das Türblatt, d. h. die Platte bzw. Plat- ten, aufnehmen kann. Es ist wiederum eine geschlossene dritte Kammer 31darge- stellt, die nicht vollständig geschlossen sein muss, aber zur besseren Stabilität vor- zugsweise geschlossen ist. Weiterhin ist eine zweite Halterungsaufnahme 33 an der nach aussen gerichteten Wand der dritten Kammer 31vorgesehen, wie sie be- reits als erste Halterungsaufnahme 26 der Fig. 4A beschrieben wurde. Auch die dargestellte Ausbuchtung der dritten Kammer 31unterhalb der zweiten Halte- rungsaufnahme 33 wurde bereits in Fig. 4A beschrieben.
Bei der Verwendung der vorliegenden Ausführungsform als Türrahmenleiste wird nur an einem Winkel, der durch eine Seitenwand 36 der zweiten Halterungsauf- nahme 33 und die Aussenwand 34 der dritten Kammer 31gebildet wird, eine Platte angelegt. Diese kann ebenfalls, wie mit Bezug auf Fig. 4A beschrieben, eine Stär- ke bzw. Dicke von mindestens 9 mm haben, kann aber auch je nach Bedarf dünner
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ausgelegt sein. Das Halteelement zum Halten der Platte, das in die zweite Halte- rungsaufnahme 33 eingesetzt werden kann, kann wie das in Fig. 4B beschriebene
Halteelement 29 ausgelegt sein. Hierbei würde dann z. B. nur ein Schenkel 29b an der Platte aufliegen und diese halten, wobei der andere Schenkel 29b entweder auf der gegenüberliegenden Seite der Aussenwand, im Bild rechts, aufliegen oder frei ausragen kann.
Es kann für diesen Fall aber auch ein anderes Halteelement vorge- sehen sein, bei dem z. B. ein Schenkel 29b nicht vorhanden ist.
Aus Stabilitätsgründen kann z. B. eine Wand der dritten Kammer 31mindestens 35 mm lang sein, vorzugsweise mindestens 40 mm und beispielsweise 45 mm, wie dies durch das Mass E gezeigt ist.
Ausserdem ist in der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform an der der zweiten Halterungsaufnahme 33 gegenüberliegenden Wand der Kammer eine nutförmige erste Dichtungsaufnahme 37 gezeigt. Diese kann z. B. eine Bürstendichtung auf- nehmen, wobei die Bürstendichtung z. B. eine Kederschnur aufweisen kann, an der Bürstenhaare der Länge nach befestigt sind. Hierbei kann dann die Kederschnur jeweils der Länge nach in die erste Dichtungsaufnahme 37 gedrückt werden, wo- bei dann die Bürstenhaare herausgucken und gegen eine Folie, Platte oder andere Leiste, etc., zur Abdichtung laufen können. In der hier dargestellten Ausführungs- form ist die erste Dichtungsaufnahme 37 dicht an der von der zweiten Halterungs- aufnahme 33 entfernten Ecke der dritten Kammer 31angeordnet.
Sie kann jedoch auch je nach Anwendungsfall an anderer Stelle der Wand oder auch an anderen Wänden oder auch in mehrfacher Ausführung angeordnet sein.
Fig. 6 (die rechte Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) zeigt eine wei- tere Ausführungsform einer Leiste, insbesondere für den Bau einer Schiebetür, zur Aufnahme einer Platte von mindestens 9 mm Stärke. Dargestellt ist wiederum eine geschlossene vierte Kammer 42, die auch nur teilweise geschlossen sein kann, aber zur besseren Stabilität geschlossen ist. Diese sechste Leiste 40 kann als untere horizontale Türrahmenleiste anstelle z. B. der in Fig. 5 dargestellten fünften Leiste 30 verwendet werden. Die dargestellte dritte Halterungsaufnahme 43 sowie die Funktion ihrer Seitenwand 45 und einer Aussenwand 44 der vierten Kammer 42, an die z. B. eine gestrichelt dargestellte Platte angelegt werden kann, ist bereits mit Bezug auf Fig. 4A beschrieben worden.
Wie im Zusammenhang mit Fig. 5 er-
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wähnt, kann das in Fig. 4B gezeigte Halteelement 29 in die dritte Halterungsauf- nahme 43 eingesetzt werden und eine von der sechsten Leiste 40 aufgenommene
Platte halten. Das Halteelement kann jedoch auch wie mit Bezug auf Fig. 5 be- schrieben in seiner Gestalt verändert sein.
In dem hier dargestellten Profil 40 befindet sich unterhalb der vierten Kammer 42 eine weitere nach unten offene Führungskammer 49, die eine Wand mit der vierten
Kammer 42 teilt. Die gemeinsame Wand ist hauptsächlich aus Stabilitätsgründen vorgesehen und kann ggf.auch weggelassen werden. Die hier dargestellten Sei- tenwände der Führungskammer 49 bilden Verlängerungen der jeweiligen Seiten- wände der vierten Kammer 42. Weiterhin ist an der der dritten Halterungsaufnah- me 43 gegenüberliegenden Seitenwand der Führungskammer 49 eine zweite
Dichtungsaufnahme 46 gezeigt, die der in Fig. 5 gezeigten ersten Dichtungsauf- nahme 37 entsprechen kann.
Auch diese muss nicht wie hier gezeigt an dem von der dritten Halterungsaufnahme 43 abgelegenen Ende angeordnet sein, sondern kann je nach Bedarf an anderer Stelle, auch in mehrfacher Ausführung an ver- schiedenen Stellen angeordnet sein. Sie kann so z. B. auch an einer Wand der vierten Kammer 42 angeordnet sein.
Wird die Leiste sechste 40 als untere horizontale Türrahmenleiste eingesetzt, kann die gestrichelt angedeutete Platte ein Türblatt sein, wobei dann in der Führungs- kammer 49 eine Rolle von unten mit einer Drehachse in vertikaler Blattebene ein- greifen kann. Diese Rolle kann dann z. B. an der Seitenwand 47 der Führungs- kammer 49 anliegen und als Führung für die Tür dienen, die als Schiebetür an die- ser Rolle senkrecht zur Papierebene gleiten kann.
Eine Anwendung mit einer oder mehreren Rollen, die an der Rückwand der Füh- rungskammer 49 anliegen und ihre Drehachse in horizontaler Richtung der Pa- pierebene haben, ist auch denkbar. Dann können die Rolle oder Rollen eine Stütz- funktion auf die Tür ausüben. Eine Kombination beider beschriebenen Rollen ist auch denkbar.
Fig. 7 (die rechte Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) zeigt eine wei- tere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Leiste zur Aufnahme einer Platte von mindestens 9 mm Stärke. Die dargestellte siebte Leiste 50 wird als Laufschie-
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ne für eine Schiebetür eingesetzt. In der hier dargestellten Ausführungsform kann die siebte Leiste 50 oberhalb der Tür angebracht werden.
Eine nach unten hin teilweise offene Gleitkammer 51kann zur Aufnahme von
Gleitrollen einer Schiebetür dienen. Dabei können zwei Rollen vorgesehen sein, die jeweils auf einer unteren Teilwand 52 der Gleitkammer 51senkrecht zur Pa- pierebene, d. h. im Einbauzustand in horizontaler Ebene, gleiten können. Um auch stärkere Türen grösseren Gewichts aufnehmen zu können, kann die horizontale
Breite der Gleitkammer 51, d. h. das Mass G mindestens 35 mm betragen, z.B.
40 mm. An der links dargestellten Aussenseite ist ein zweiter vertikal verlaufender Ablaufbereich 55 dargestellt, der sich über die Gleitkammer 51nach unten hinaus erstreckt. Dieser zweite Ablaufbereich 55 kann z. B. zum Ablaufen von Regenwas- ser bzw. zum Abgleiten von Schnee dienen, das oder der ansonsten eventuell in den Gleitbereich der Tür bzw. der Gleitkammer 51eindringen könnte.
Weiterhin ist rechts von der Gleitkammer 51eine erste Aufnahmekammer 53 zur Aufnahme einer Platte von mindestens 9 mm Stärke gezeigt. Die erste Aufnahme- kammer 53 weist ausserdem einen gegen ihre Rückwand versetzten von einer Sei- tenwand ausgehenden Vorsprung 54 auf. In der hier dargestellten Ausführungs- form geht der Vorsprung 54 von der linken Seitenwand der ersten Aufnahmekam- mer 53 ab. Er kann jedoch auch von der anderen Seitenwand abgehen. Der Ab- stand des Endes des Vorsprungs 54 zur gegenüberliegenden Seitenwand 57 ist da- bei so bemessen, dass er grösser ist als die Dicke einer aufzunehmenden Platte, die eine Dicke von weniger als 9 mm aufweist. Eine derartige Platte kann dann durch die untere offene Seite der ersten Aufnahmekammer 53 an dem Vorsprung 54 vor- bei an die Rückwand der ersten Aufnahmekammer 53 geführt werden und dort an- gelegt werden.
Vorteilhafterweise ist die Länge des Vorsprungs 54 so bemessen, dass die aufzunehmende Platte sowohl an der Seitenwand 57 als auch an dem Vor- sprung 54 anliegt und dadurch seitlich geführt wird und nicht so leicht verkippen kann.
Soll statt der dünneren Platte von weniger als 9 mm Dicke (z. B. 6 mm), eine Platte von mindestens 9 mm Dicke, z. B. 10 mm, aufgenommen werden, so kann diese wie gestrichelt dargestellt nicht bis zur Rückwand der ersten Aufnahmekammer 53 eingeschoben werden, sondern an eine Seitenwand des Vorsprungs 54 angelegt
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und gehalten werden. Der Abstand der Seitenwände der ersten Aufnahmekammer
53 kann dabei so bemessen sein, dass er wenig grösser als die Dicke der aufzuneh- menden Platte ist, um dieser einen möglichst grossen Halt zu geben. Gegebenen- falls kann eine in der ersten Aufnahmekammer 53 aufgenommene Platte an einer der Wände der ersten Aufnahmekammer 53 befestigt werden, sie kann aber auch nur in ihr aufgenommen sein bzw. anliegen, wobei dann die Platte an einer ande- ren nicht dargestellten Stelle befestigt sein kann.
Die aufgenommene Platte kann als Anlagebereich für eine Dichtung, z. B. eine Bürstendichtung, einer in der Gleit- kammer 51 gleitenden Tür dienen. Eine derartige Dichtung kann z. B. in einer in Fig. 5 gezeigten ersten Dichtungsaufnahme 37 der fünften Leiste 30 angebracht sein.
Die Rückwand der ersten Aufnahmekammer 53 ist hier als Verlängerung der Rückwand der Gleitkammer 51 dargestellt. Die erste Aufnahmekammer 53 kann jedoch auch seitlich und/oder vertikal in geeigneter Weis gegen die Gleitkammer 51versetzt angeordnet sein. Ausserdem ist als Verlängerung der rechten Seiten- wand 57 der ersten Aufnahmekammer 53 ein sich nach oben erstreckender zweiter vertikaler Bereich 56 gezeigt, mit dem die siebte Leiste 50 z. B. an einer anderen Leiste etc. befestigt werden kann.
In Fig. 8 (die untere Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) ist das Profil einer achten Leiste 60 zur Aufnahme bzw. zum Anschlagen einer Türkante ge- zeigt. Eine fünfte Kammer 63 hat eine Längswand 65, die die Rückwand einer nach einer Seite hin offenen zweiten Aufnahmekammer 61bildet. In die zweite Aufnahmekammer 61 kann eine Türkante aufgenommen werden, die an die Rückwand 65 anschlagen kann. Der Abstand der Seitenwände der zweiten Auf- nahmekammer 61 kann dabei so beschaffen sein, dass er grösser ist als die Breite einer Tür in stabiler Ausführung, an der eine Bürstendichtung angebracht sein kann, die bei Aufnahme der Türkante in der zweiten Aufnahmekammer 61 vor- zugsweise an der im Einbauzustand nach innen gerichteten Seitenwand der zwei- ten Aufnahmekammer 61 anliegt. Die Leiste der Fig. 8 verläuft im eingebauten Zustand in vertikaler Richtung.
Unterhalb der fünften Kammer 63 ist eine sechste Kammer 64 dargestellt, deren rechte Wand 62 einen zweiten Befestigungsbereich darstellt, in dem die achte
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Leiste 60 z. B. an einer weiteren Leiste wie z. B. einer Sprosse 90 befestigt werden kann. Vorzugsweise weist die sechste Kammer 64 wie dargestellt rechts oben ei- nen Einschnitt auf, so dass die rechte Wand 62 der sechsten Kammer 64 kürzer ist als die linke Wand. Vorzugsweise ist die rechte Wand, d. h. der zweite Befesti- gungsbereich 62, so bemessen, dass er die Länge von z. B. einer Leiste aufweist, an der die achte Leiste 60 befestigt werden soll. Dieses Mass H kann zur verbesserten
Stabilität z. B. mindestens 35 mm, beispielsweise 45 mm, betragen.
Die hier dar- gestellten Kammern 63 und 64 haben eine gemeinsame Trennwand, die auch weg- gelassen werden kann, aber aus Stabilitätsgründen in dieser Ausfiihrungsform vor- gesehen ist.
In Fig. 9 (die untere Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) ist das Profil einer neunten Leiste 70 gezeigt, die zur Aufnahme einer Kante einer Platte und somit zu deren Verstärkung dient. Dabei kann es sich z. B. um ein Metallblech handeln. Gezeigt ist eine geschlossene siebte Kammer 72, die auch nur teilweise geschlossen sein kann. Die hier dargestellte äussere Gestalt der neunten Leiste 70 ist rechteckig. An die siebte Kammer 72 grenzt ein erster Plattenaufnahmebereich 71 an. Dieser ist hier nutförmig dargestellt und hat eine Wand mit der siebten Kammer 72 gemeinsam. Diese gemeinsame Wand bildet mit der angrenzenden Seitenwand der siebten Kammer 72 einen Innenwinkel, der grösser als 90 ist, so dass die gemeinsame Wand schräg nach unten bzw. in Richtung des Äusseren der siebten Kammer verläuft.
Die zweite Seitenwand des ersten Plattenaufnahmebe- reichs 71 ist dagegen nahezu parallel bzw. senkrecht zu den übrigen Wänden der siebten Kammer 72 dargestellt. Dadurch ergibt sich ein nach innen schmaler wer- dender Öffnungsbereich des ersten Plattenaufnahmebereichs 71. Dadurch können Platten verschiedener Stärke von dem ersten Plattenaufnahmebereich 71 aufge- nommen werden und dort anliegen. Der Öffnungsbereich bzw. Innenbereich des ersten Plattenaufnahmebereichs 71 kann jedoch auch formschlüssig zu einer auf- zunehmenden Platte ausgebildet sein.
An die Rückwand des ersten Plattenaufnahmebereichs 71 bzw. an dessen schmales Ende grenzt eine dritte Dichtungsaufnahme 73 an. Diese kann z. B. eine Bürsten- dichtung 74 wie in Fig. 11dargestellt aufnehmen. Die dritte Dichtungsaufnahme 73 ist hier in einer Ecke angrenzend an den ersten Plattenaufnahmebereich 71 der insgesamt rechteckigen neunten Leiste 70 dargestellt. Dadurch wird eine kompak-
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te Ausführung erreicht. Die dritte Dichtungsaufnahme 73 kann jedoch auch an an- derer Stelle, z. B. auch an der unteren Seitenwand des ersten Plattenaufnahmebe- reichs 71, angeordnet sein. Vorteilhafterweise ist die Öffnung der dritten Dich- tungsaufnahme 73 senkrecht zur Öffnung des ersten Plattenaufnahmebereichs 71 gerichtet. Das Mass I der neunten Leiste 70 kann z.
B. mindestens 20 mm, vor- zugsweise mindestens 25 mm, beispielsweise 30 mm, betragen.
Fig. 10 (die untere Seite der Figur zeigt in das Gewächshausinnere) zeigt das Profil einer zehnten Leiste 80 zur Befestigung an einem Binder 14. Dafür besitzt die zehnte Leiste 80 einen Binderbefestigungsbereich 31, der drei abgewinkelte Wände, hier um jeweils 90 , in Form eines U's dargestellt ist. In diesem Binderbe- festigungsbereich kann von links ein Binder 14 eingeführt werden und z. B. an die Rückwand 83, einen neunten Anlagebereich, und/oder die Seitenwände angelegt werden. In der hier dargestellten Ausführungsform sind die Enden 82 der Seiten- wände des Binderbefestigungsbereichs 81 abgerundet, damit ein Binder 14 mit ei- nem kreisförmigen Querschnitt an diese achten Anlagebereiche 82 angelegt wer- den kann.
Die Seitenwände bzw. der Binderbefestigungsbereich 81 können jedoch auch anderweitig ganz oder teilweise formschlüssig zu einem entsprechenden Bin- der ausgelegt sein.
Weiterhin ist ein zweiter Plattenaufnahmebereich 84 zur Aufnahme einer Platte vorgesehen. Dieser ist hier als nach einer Seite hin offene Kammer dargestellt. Er kann jedoch auch z. B. wie die erste Aufnahmekammer 53 der siebten Leiste 50 in Fig. 7 mit einem Vorsprung 54 ausgeführt sein, so dass auch hier Platten unter- schiedlicher Stärke aufgenommen werden können. Der zweite Plattenaufnahmebe- reich 84 hat als Rückwand einen Teil der Rückwand des Binderbefestigungsberei- ches 81. Dieser kann jedoch auch eine Seitenwand des Binderbefestigungsbereichs 81sein. Ausserdem stellt hier eine Seitenwand des Plattenaufnahmebereichs 84 ei- ne Verlängerung einer Seitenwand des Binderbefestigungsbereiches 81 dar.
Der zweite Plattenaufnahmebereich 84 kann jedoch auch an anderer Stelle der Rück- wand des Binderbefestigungsbereiches 81angeordnet sein, so dass er eine von der Seitenwand des Binderbefestigungsbereiches 81getrennte Seitenwand aufweist.
Es ist auch denkbar, dass der zweite Plattenaufnahmebereich 84 als Seitenwand ei- ne Seitenwand des Binderbefestigungsbereichs 81 hat und somit die Öffnungen
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der beiden Bereiche 81und 84 entweder entgegengerichtet oder gleichgerichtet sind.
Fig. 11zeigt das Zusammenwirken der Leiste neunten 70 der Fig. 9 mit zwei zehnten Leisten 80 der Fig. 10. Die dargestellten Leisten verlaufen jeweils im Ein- bau vertikal, so dass ein horizontaler Schnitt dargestellt ist. Die Oberseite der Figur zeigt dabei die Aussenseite, und die Unterseite die Innenseite im Einbauzustand.
Die dargestellten Bezugszeichen entsprechen im wesentlichen denen der Figuren 9 und 10, da sie dieselben Bereiche bzw. Elemente bezeichnen. Bezugszeichen 14a stellt z. B. einen Binder in einer Ecke eines Folienhauses dar. An diesem liegt eine zehnte Leiste 80 an, die mit ihrem Binderbefestigungsbereich 81 auf den Binder 14a geschoben ist. Die zehnte Leiste 80 kann z.B. mit einer nicht gezeigten Schraube an der Rückwand 83 des Binderbefestigungsbereiches 81 an den Binder 14a geschraubt sein. Eine erste Platte 85 ist in dem zweiten Plattenaufnahmebe- reich 84 angelegt.
Auf der linken Seite ist (nicht massstäblich beabstandet) ein weiterer Binder 14b dargestellt, der einen Abstand von z. B. 2 m von dem Eckbinder 14a haben kann.
An diesem zweiten Binder 14b ist ebenfalls eine zehnte Leiste 80 angelegt bzw. befestigt. Die erste Platte 85 ist an ihrer anderen Seite ebenfalls in einen zweiten Plattenaufnahmebereich 84 der linken zehnten Leiste 80 angelegt. Die erste Platte 85 kann in einem oder beiden Plattenaufnahmebereichen 84 befestigt sein, kann aber auch nur unbefestigt eingeschoben sein. Die erste Platte 85 kann z.B. eine Glasplatte oder eine Polycarbonat-Platte sein. An der Aussenseite kann eine nicht gezeigte Folie anliegen bzw. geführt werden. Dadurch kann verhindert werden, dass die Folie unter Windeinfluss in das Folienhaus gedrückt wird und somit das Haus undicht wird.
Gegen ein Abweichen der Folie nach aussen kann wie in Fig. 11dargestellt eine zweite Platte 75 vorgesehen sein. Diese ist in eine neunte Leiste 70 bzw. in deren ersten Plattenaufnahmebereich 71 eingeführt und wird darin gehalten. Die zweite Platte 75 kann z. B. aus Blech, z. B. Aluminiumblech, bestehen. Während die hier dargestellte erste Platte 85 eine Breite von z. B. 2 m haben kann und hier stark
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verkleinert dargestellt ist, kann die zweite Platte 75 schmaler sein, z.B. 1 m oder weniger breit sein.
In der dritten Dichtungsaufnahme 73 der neunten Leiste 70 ist eine Bürstendich- tung 74 vorgesehen, die lange Bürstenhaare von z. B. 8 cm haben kann. Die Bür- stendichtung 74 liegt mit ihren Haaren auf der nicht gezeigten Folie auf und kann diese an die erste Platte 85 drücken und damit eine Abdichtung gegen z. B. Luft von der Seite erreichen. Die neunte Leiste 70 kann z. B. an einer vertikal darüber liegenden Regenrinnenleiste und/oder einer Bodenleiste befestigt sein.
Die hier dargestellten Ausführungsformen sind nur beispielhaft dargestellt und er- läutert worden und können auch anderweitig verwendet werden. Insbesondere ist die Bezeichnung der Wände als Aussenwand bzw. Innenwand etc. nur beispielhaft erfolgt, so dass die Leisten auch verdreht eingesetzt werden können, so dass z. B. die Aussenseite bzw. Aussenwand die Innenseite bzw. Innenwand wird und umgekehrt.
Selbstverständlich können die Leisten jeweils auch spiegelverkehrt eingesetzt werden.
Im folgenden werden noch einmal beispielhafte Masse der einzelnen Ausführungs- formen angegeben, wobei die übrigen Masse jeweils dazu proportional sein kön- nen. Die Masse können auch um 10 %, vorzugsweise um +5 % von den genannten bzw. sich ergebenden Massen abweichen: A (Fig. 1) : 125 mm, B (Fig. 2) : 68 mm, C (Fig. 3) : 83,8 mm, D (Fig. 4) : 45 mm, E (Fig. 5) : 45 mm, F (Fig. 6) : 45 mm, G (Fig. 7) : 40 mm, H (Fig. 8) : 45 mm, I (Fig. 9) : 30 mm, J (Fig. 10): 59 mm, K (Fig. 2) :21 mm, L (Fig. 4A): 35 mm.
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Die Angaben vertikal bzw. horizontal sind nur als ungefähre Ausrichtung zu verstehen und können je nach technischen Möglichkeiten von der exakten Horizonta- len bzw. Vertikalen abweichen, insbesondere um 15 , vorzugsweise ¯3