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Selbstfahrende Strassenkehrmaschine.
DenGegenstandderErfindungbildeteinebesondereBauartundEinrichtungeinerStrassenkehrmaschine, speziell einer solchen für motorischen Antrieb. Durch die getroffenen Anordnungen wird unter anderem erreicht, dass die Maschine sowohl auf stark unebenen Strassen wirksam und staubfrei arbeitet, als auch grosse Mengen nassen Kehrichts aufnehmen kann, ohne ganz entleert werden zu müssen.
In der Zeichnung ist die Maschine in einer Ausführungsform dargestellt. Im Längsschnitt der Fig. 1 sind alle Teile des Arbeitsmechanismus ersichtlich gemacht; Fig. 2 ist ein Schnitt
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des Bürstenlenkwagens ; Fig. 4 und 5 zeigen die Wasserablassvorrichtung.
Der geräumige Wagenkasten 1, welcher sämtliche Teile der Maschine einschliesst, kann
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den von der Bürstenwalze 4 aufwirbelnden Kehricht aufnehmen. Sie reichen so weit über die Schachtwände 2 hinaus, dass sie den Kehricht in die von den letzteren gebildeten Sammelbehälter fall tasten können : die noch haften bleibenden Kehrichtteile werden durch die Bürsten 21 abgekehrt welche im entgegengesetzten Sinne zu den Förderwe. rken rotieren und den abgestreiften Kehricht gleichfalls in die Sammelbehälter werfen.
Die Bürstenwalze 4 ist mittels der Hängearme 10, welche lose auf die kurzen Zapfen 11
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durch das Zahnradgetriebe 12, 13, 14, 15, 16. Die Bürste 4 ist von einem Rahmen 7 umgeben. welcher gleichzeitig als Lenkwagen für die Bürste ausgebildet ist. Er läuft auf besonderen Rollen. so dass er sich ganz unabhängig vom Maschinenwagen bewegen und den Unebenheiten der Strasse leicht folgen kann. Die Bürste 4 ist mit ihren Achszapfen 9 in den Schlitzen 8"der Seitenwände des Rahmens ì geführt. und kann dank ihrer Aufhängung der Vor-und Rückwärtsbewegung ihres Lenkwagens folgen. während letzterer sich wieder unabhängig von der Bürste heben und senken
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werden.
Wenn die Maschine auf nassen, kotigen Strassen arbeitet, wird in die Kehrichtbehälter viel Wasser mitgenommen. so dass die Behälter bald gefüllt sind. und zwar zu einem grossen Teile von Wasser, welches dann in mehr oder weniger hoher Schicht über den sich absetzenden festen Schmutzteilen steht. Um nun das sich so ansammelnde Wasser, während die Maschine in Betrieb
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besitzt aber nahe dem unteren Ende einen seitlichen Ablaufstutzen 29. welcher durch die Kastenwand nach aussen führt und gleichzeitig als Drehzapfen dient, um welchen dasAblaufrohr bei der Benutzung so umgelegt werden kann, dass das obere, offene Ende unter die Oberfläche des angesammelten Wassers taucht (Fig. 4 und 5).
Das Wasser fliesst dann durch das Rohr und den
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des Nichtgebrauches durch eindringenden Schmutz verlegt, ist ein Schutzdach'33 so an der \\ agenwand befestigt. dass es die obere Öffnung des Ablaufrohres in der Ruhelage überdeckt.
Der Ablaufstutzen ist durch einen Rundschieber 34 verschliessbar.
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Während des Kehren wird natürlich das Innere des Wagens von dem aufgewirbelten Staub erfüllt sein. Dieser Staub wird nach vorliegender Erfindung durch eine besondere Einrichtung ständig niedergeschlagen und unschädlich gemacht. Dazu ist im oberen Teil des Wagenkastens ein mit Wasser zu füllender Schlammbehälter 35 mit Absetzkästen 36 und Ableitungsrohren 37 vorgesehen. An den beiden Längsseiten ist der Behälter von kurzen Wänden 38 überhöht, an deren Enden die beiden Laufrollen 39 eines endlosen Filterbandes 40 gelagert sind. Die obere Bahn des letzteren wird durch ein Gitterwerk 41 eben gehalten, während die untere Bahn in das Wasser des Behälters 35 taucht.
Die Wasserfläche ist innerhalb des endlosen Bandes von einer Platte 38'überdeckt. Diese Platte und die Wand 38 sowie die obere Bahn des endlosen Bandes 40
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durch das Y- Rohr 42 in Verbindung steht. Wenn die Maschine in Betrieb ist, wird durch die Wirkung des Sauggebläses gegen die ganze untere Fläche der oberen Bahn des endlosen Bandes die mit dem Staub beladene Luft gesaugt. Die feineren Staubteilchen dringen mit der Luft durch die Poren des Filterbandes und werden durch das Gebläse in den Wäscher 4-5 geführt. wo sie niedergeschlagen worden. Die Waschflüssigkeit in 45 enthält ein keimtötendes Agens. so dass die
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angesaugten Staubteile werden von dem Bande in den Schlammbehälter gefordert und dort abgelagert.
Die zwischen der Platte. 38' und der unteren Bandbahn rotierende Flügelwalze 47 befördert das Abwaschen der Staubteile vom Band, indem ihre Flügei sowohl das Band schlagen als auch dem Wasser eine stete Wirbelbewegung erteilen.
Will man die Maschine zum Reinigen der Strassen von Schnee nach Art eines Schneepfluges verwenden, so wird sie mit einer Vorrielhtung (gestrichelt in Fig. 1) ausgerüstet, welche den
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