AT56434B - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verschiedener Sorten Koks aus wagrecht oder schräg liegenden Koksöfen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verschiedener Sorten Koks aus wagrecht oder schräg liegenden Koksöfen.

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Heinrich Koppers
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Koppers Gmbh Heinrich
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  Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verschiedener Sorten Koks aus wagrecht oder schräg liegenden Koksöfen. 



   Bekanntlich pflegt man für Giessereizwecke einen dichteren Koks vorzuziehen, der eine-kurze, heisse Flamme gibt, während der weniger dichte,   langnammige   Koks für   hütten-   technische Zwecke Verwendung findet. Der verhältnismässig grossen Höhe der Beschickung in den gegenwärtig in der Kokerei vornehmlich gebrauchten liegenden   Kammeröfen   entspricht es nun, dass in jedem einzelnen Kokskuchen die Dichte des Koks von oben nach unten zunimmt. 



   Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, schon von vornherein eine Trennung des erzeugten Koks nach der Dichtigkeit in verschiedene Sorten herbeizuführen, indem der beim Drücken aus den Kammern austretende Kokskuchen in Schichten geteilt wird und die zu jeder Schicht gehörende Koksmenge einem besonderen Behälter zugeführt wird. 



  Die Möglichkeit dieser Arbeitsweise gründet sich auf die Tatsache, dass beim Austritt des Kokskuchens aus dem Ofen derselbe noch vollkommen den Aufbau beibehält, den er im Ofen innehatte bzw. dass ihm durch geeignete Führungen leicht noch auf eine kürzere oder längere Strecke der erforderliche Zusammenhalt verliehen werden kann. Es ist also möglich, durch Unterteilung des Kokskuchens nach wagrechten Ebenen eine Scheidung desselben in Sorten verschieden dichten Gefüges herbeizuführen. Indem nun bei allen Öfen einer Batterie entsprechend verfahren wird, erhält man im wesentlichen gleichwertige Sorten der Gesamterzeugung des Koks, die nun, ihren besonderen Eigenschaften gemäss, wirtschaftlichere Verwendung finden können. 



   In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des erläuterten Verfahrens besonders gut geeignete Vorrichtung in räumlicher Darstellung wiedergegeben. 



   Vor der Koksofenbatterie a läuft auf den Geleisen b der Wagen   0,   auf dem die senkrechten   Führungsschilde   d angebracht sind, die den aus dem Ofen austretenden Koks- kuchen e zwischen sich nehmen, um ihm in an sich bekannter Weise eine Führung zu geben. Nun sind aber gemäss der Erfindung die Führungsschilde   d   nur bis zu einer be- stimmten Höhe geführt, die derjenigen Schicht des Kokskuchens entspricht, wie sie noch als Giessereikoks Verwendung finden kann.

   Oberhalb der Schilde d ist quer zu diesen und   schräg Zur   Achse der Kokskammer stehend die   als Abweiser dienende Wand f an-   gebracht, gegen die der obere Teil des Kokskuchens e anstösst und durch die er unter
Abscherung von dem unteren Teil zur Seite gelenkt wird, um hier über die schiefe   Ebene g   nach   unten 1. 11 fallen.   Indem die ganze Vorrichtung nacheinander vor die einzelnen Öfen geführt wird, ist damit die Erzeugung zweier Sorten von Koks aus allen Öfen der
Batterie ermöglicht. I) as Ablöschen der beiden Kokssorten kann in beliebiger Weise er- folgen. Für schräg liegende Ofenkammern lässt sich der angegebene Leitgedanke in ganz entsprechender Weise durchführen. 
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AT56434D 1911-06-29 1911-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verschiedener Sorten Koks aus wagrecht oder schräg liegenden Koksöfen. AT56434B (de)

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