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EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
EMI1.4
<tb>
<tb>
Positionen <SEP> : <SEP> Verwendete <SEP> Ventile <SEP> :
<tb> I.. <SEP> t, <SEP> ; <SEP> 1, <SEP> li
<tb> 2. <SEP> 4, <SEP> 5
<tb> 3... <SEP> 4.'i
<tb> 4.... <SEP> 4
<tb> 5, <SEP> 2, <SEP> 4
<tb> li. <SEP> @l <SEP> (let' <SEP> !')
<tb>
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EMI2.1
<tb>
<tb> Position: <SEP> Verwendete <SEP> Veutilo <SEP> :
<tb> 7. <SEP> 2
<tb> 8. <SEP> \ <SEP> 1
<tb> 9......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> 10......... <SEP> 3
<tb> 11......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3,4
<tb> 12......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb>
Im Notfalle könnte man eine 13. Position mit den Ventilen 1, 2,3 verwenden, welche ein zu hohes tiefes nominales F ergibt.
Im folgenden ist eine Aufstellung der Länge der Schallröhre gegeben, wie sie sich aus den verschiedenen Kombinationen der Fingersätze für ein Horn darstellen, dessen leere Luftsäule in F steht :
EMI2.2
<tb>
<tb> Wirklicher <SEP> Gebrauchte <SEP> Verlangte <SEP> Erhaltene <SEP>
<tb> Position <SEP> Ton <SEP> Ventile <SEP> Länge <SEP> Länge <SEP> Bemerkungen <SEP> über <SEP> die <SEP> Reinheit
<tb> 1..... <SEP> B <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 2950 <SEP> 2950 <SEP> rein
<tb> 2..... <SEP> A <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 3126 <SEP> 3126 <SEP> rein
<tb> AR <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 8313 <SEP> 3833 <SEP> etwas <SEP> zu <SEP> tief, <SEP> in <SEP> praxi <SEP> gut
<tb> 4. <SEP> 4 <SEP> 3509 <SEP> refill
<tb> 5..... <SEP> Ges <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 3718 <SEP> 3734 <SEP> etwas <SEP> zutief, <SEP> inpraxi <SEP> gut
<tb> I <SEP> 6- <SEP> F <SEP> 0 <SEP> 3939 <SEP> 3939 <SEP> rein
<tb> 7.
<SEP> E <SEP> 12 <SEP> 4174 <SEP> 4174 <SEP> rein
<tb> 8..... <SEP> E3 <SEP> 1 <SEP> 4422 <SEP> 4422 <SEP> rein
<tb> 9.. <SEP> D <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 4685 <SEP> 4692 <SEP> rein <SEP> 7 <SEP> mm <SEP> auf <SEP> 4685 <SEP> sind <SEP> unmerklich
<tb> 10.. <SEP> .. <SEP> Des <SEP> 3 <SEP> 4963 <SEP> 4963 <SEP> rein
<tb> 11.. <SEP> ('1, <SEP> 2, <SEP> 3,4 <SEP> 5258 <SEP> 5251 <SEP> reiu <SEP> 7m <SEP> ? <SEP> M <SEP> auf <SEP> 5258 <SEP> sind <SEP> unmerklich
<tb> 12..... <SEP> H <SEP> 1, <SEP> 2. <SEP> 3. <SEP> 6 <SEP> 5571 <SEP> 5505 <SEP> etwas <SEP> zu <SEP> hoch, <SEP> aber <SEP> viel <SEP> richtiger <SEP> als
<tb> die <SEP> entsprechende <SEP> Stellung <SEP> aller <SEP> Instru-
<tb> 11 <SEP> mente <SEP> mit <SEP> drei <SEP> Ventilen <SEP> ;
<SEP> Unterschied <SEP> von
<tb> 66 <SEP> mm <SEP> statt <SEP> 168 <SEP> auf <SEP> 5571
<tb>
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viel zu hoch.
Wenn man mit Recht Unterschiede von 7 mm auf so grosse Längen übersieht, so findet man, dass man neun streng reine Grundtöne und drei in praxi reine Töne erlangt.
Als Vorteile des neuen Systemes wird folgendes betrachtet :
Es vermeidet die mangelhafte Reinheit bei gleichzeitigem Gebrauch mehrerer Ventile, obleich die Ventile kombinierbar sind. Denn die Länge der erhöhenden Kulissen ist in Hinsicht auf Kombinierbarkoit berechnet und das Ergebnis ihrer Übereinanderstellung ist streng genau, die erhöhenden Ventile dienen dazu, die Wirkungen der kombinierten, vertiefenden Fingnroinsätze zu korrigieren oder auch neue Kompensationsverbindungen zu schaffen.
Die zwölf Grundtöne sind also rein, neun davon sind es mathematisch, drei in praxi.
Das Instrument ist imstande, die tiefen und die hoben Grundtöne, je nach der Natur der auszuführenden Stelle zu benutzen.
Ein F-Horn ist zugleich ein B-Horn hoch, ausserdem hat es sehr reine, tiefe Grundtöne.
Die alte F-Trompete wird für schwierige Fälle in den höheren Lagen auf automatischem Wege durch eine B-Trompete ergänzt, eine Tenorposaune wird zugleich eine Altposaune, pin B-Bügehorn enthält ein kleines Es-Bügelhorn, eine F-Basstuba enthält eine . ss-Tuba, und zwar durch einfaches Spiel der Ventile ohne Formalitäten, ohne Verstellung am Instrument oder Aufsteckbogen.
Das Instrument leidet nicht an der gewöhnlichen Lücke in der Tiefe. Heim nominalen Fis angekommen, findet es den ersten Ton des höchsten Grundtones, welcher gerade ein nominales F @ ist. So steigt das Instrument chromatisch ohne Unterbrechung bis zum nominalen Fis1 hprab, also für die F-Basstuba bis zum wirklichen II, welches sich eine Oktave unter dem tiefen II des gewöhnlichen Fagotts befindet. Dieses Resultat ist von grosser Wichtigkeit für die nassinstrumente.
Der Tonumfang (Tessitur) ist enorm sowohl nach der Höhe als nach der Tiefe und wird erleichtert durch die bedeutende Veränderung der Länge des Schallrohres und durch die Modifikationen der Rohrweite, welche durch die Erweiterung des Durchmessers der er- höhenden Ventile geschaffen wird.
Die Fingeransätze können in erster Linie auf die streng reinen harmonischen Grundtöne und Quinten basiert werden, mit Ausnahme der zu tiefen Terzen.
Es ergibt sich eine grosse Auswahl in Fingerspitzen und Ausführungsweisen. Die zwölf Grundtöne und ihre Quinten ergeben schon 24 Griffe für die zwölf chromatischen Töne
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einer Oktave. Ausserdem ergeben die Ventile 1 und 2,2 und 3 sowie 1, 2, 3 und 6 reine Terzen für die nominalen Töne von Cis, Il und Ais.
Also bietes ein F-Horn oder eine F-Trompete folgende Auswahl von Griffen von der tiefen Oktave an :
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<tb>
<tb> W <SEP> i <SEP> r <SEP> k <SEP> l <SEP> i <SEP> c <SEP> h <SEP> e <SEP> r <SEP> T <SEP> o <SEP> n <SEP> Hober <SEP> Grundton <SEP> Tiefer <SEP> Grundton
<tb> Ais <SEP> oder <SEP> 4, <SEP> 5. <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> I
<tb> A <SEP> ................... <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> Gis <SEP> oder <SEP> As <SEP> ............... <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 3
<tb> G <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4
<tb> Fis <SEP> oder <SEP> Ges <SEP> ............... <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> ! <SEP> ................... <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 2, <SEP> 3
<tb> Dis <SEP> oder <SEP> Es <SEP> ............... <SEP> 4.
<SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2,3, <SEP> 6
<tb> D <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> !
<tb> Dis <SEP> oder <SEP> Es <SEP> ............... <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> D <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> Cis <SEP> oder <SEP> Des <SEP> ............... <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 3
<tb> C <SEP> ................... <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4
<tb> H <SEP> ................... <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb>
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Selbst die neuen Instrumente mit langer Schallröhre haben ein geringes Gewicht, da dasselbe nur um das der drei neuen Ventile zunimmt. Was die erhöhenden Kulissen anbetrifft, so stellen diese nicht einen neuhinzugefügten Bestandteil dar, sondern sie gehören zur Luftsäule.
Da alle Ventile höchstens mit drei Löchern versehen sind, so sind sie dichter und leichter zu bauen als die Ventile des Systems mit unkombinierbaren Ventilen mit vier Löchern.
Ausser diesen volbtiindig neuen Griffen und den sich daraus ergebenden ganz besonderen
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mit Vertiefung um zwei Töne beim dritten Ventil, also wird der Künstler während des Übergangsstadiums zur Erlernung des neuen Systems nicht durch ein vollständig unbekanntes Griffsystem behindert, es genügt, provisorisch die Griffe unserer gewöhnlichen Basstuben zu verwenden (1 Ton, 1/2 Ton, 2 Töne). Aber später muss er diese mangelhaften Griffe aufgeben.