AT56121B - Blechblasinstrument mit kombinierbaren Ventilen. - Google Patents

Blechblasinstrument mit kombinierbaren Ventilen.

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AT56121B
AT56121B AT56121DA AT56121B AT 56121 B AT56121 B AT 56121B AT 56121D A AT56121D A AT 56121DA AT 56121 B AT56121 B AT 56121B
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AT
Austria
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sep
valves
pure
combinable
tones
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English (en)
Inventor
Felicien Durant
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Felicien Durant
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  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Positionen <SEP> : <SEP> Verwendete <SEP> Ventile <SEP> :
<tb> I.. <SEP> t, <SEP> ; <SEP> 1, <SEP> li
<tb> 2. <SEP> 4, <SEP> 5
<tb> 3... <SEP> 4.'i
<tb> 4.... <SEP> 4
<tb> 5, <SEP> 2, <SEP> 4
<tb> li. <SEP> @l <SEP> (let' <SEP> !')
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Position: <SEP> Verwendete <SEP> Veutilo <SEP> :
<tb> 7. <SEP> 2
<tb> 8. <SEP> \ <SEP> 1
<tb> 9......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> 10......... <SEP> 3
<tb> 11......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3,4
<tb> 12......... <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> 
 
Im Notfalle könnte man eine 13. Position mit den Ventilen 1, 2,3 verwenden, welche ein zu hohes tiefes nominales F ergibt. 



   Im folgenden ist eine Aufstellung der Länge der Schallröhre gegeben, wie sie sich aus den verschiedenen Kombinationen der Fingersätze für ein Horn darstellen, dessen leere Luftsäule in F steht : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Wirklicher <SEP> Gebrauchte <SEP> Verlangte <SEP> Erhaltene <SEP> 
<tb> Position <SEP> Ton <SEP> Ventile <SEP> Länge <SEP> Länge <SEP> Bemerkungen <SEP> über <SEP> die <SEP> Reinheit
<tb> 1..... <SEP> B <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 2950 <SEP> 2950 <SEP> rein
<tb> 2..... <SEP> A <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 3126 <SEP> 3126 <SEP> rein
<tb> AR <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 8313 <SEP> 3833 <SEP> etwas <SEP> zu <SEP> tief, <SEP> in <SEP> praxi <SEP> gut
<tb> 4. <SEP> 4 <SEP> 3509 <SEP> refill
<tb> 5..... <SEP> Ges <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 3718 <SEP> 3734 <SEP> etwas <SEP> zutief, <SEP> inpraxi <SEP> gut
<tb> I <SEP> 6- <SEP> F <SEP> 0 <SEP> 3939 <SEP> 3939 <SEP> rein
<tb> 7.

   <SEP> E <SEP> 12 <SEP> 4174 <SEP> 4174 <SEP> rein
<tb> 8..... <SEP> E3 <SEP> 1 <SEP> 4422 <SEP> 4422 <SEP> rein
<tb> 9.. <SEP> D <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 4685 <SEP> 4692 <SEP> rein <SEP> 7 <SEP> mm <SEP> auf <SEP> 4685 <SEP> sind <SEP> unmerklich
<tb> 10.. <SEP> .. <SEP> Des <SEP> 3 <SEP> 4963 <SEP> 4963 <SEP> rein
<tb> 11.. <SEP> ('1, <SEP> 2, <SEP> 3,4 <SEP> 5258 <SEP> 5251 <SEP> reiu <SEP> 7m <SEP> ? <SEP> M <SEP> auf <SEP> 5258 <SEP> sind <SEP> unmerklich
<tb> 12..... <SEP> H <SEP> 1, <SEP> 2. <SEP> 3. <SEP> 6 <SEP> 5571 <SEP> 5505 <SEP> etwas <SEP> zu <SEP> hoch, <SEP> aber <SEP> viel <SEP> richtiger <SEP> als
<tb> die <SEP> entsprechende <SEP> Stellung <SEP> aller <SEP> Instru-
<tb> 11 <SEP> mente <SEP> mit <SEP> drei <SEP> Ventilen <SEP> ;

   <SEP> Unterschied <SEP> von
<tb> 66 <SEP> mm <SEP> statt <SEP> 168 <SEP> auf <SEP> 5571
<tb> 
 
 EMI2.3 
 viel zu hoch. 



   Wenn man mit Recht Unterschiede von 7 mm auf so grosse Längen   übersieht,   so findet man, dass man neun streng reine   Grundtöne   und drei in praxi reine Töne erlangt. 



   Als Vorteile des neuen Systemes wird folgendes betrachtet :
Es vermeidet die mangelhafte Reinheit bei gleichzeitigem Gebrauch mehrerer Ventile, obleich die Ventile kombinierbar sind. Denn die Länge der erhöhenden Kulissen ist in Hinsicht auf   Kombinierbarkoit berechnet   und das   Ergebnis   ihrer Übereinanderstellung ist streng genau,   die erhöhenden Ventile   dienen dazu, die Wirkungen der kombinierten, vertiefenden   Fingnroinsätze   zu korrigieren oder auch neue Kompensationsverbindungen zu schaffen. 



   Die zwölf Grundtöne sind also rein, neun davon sind es mathematisch, drei in praxi. 



   Das Instrument ist imstande, die tiefen und die hoben Grundtöne, je nach der Natur der   auszuführenden   Stelle zu benutzen. 



   Ein F-Horn ist   zugleich ein B-Horn hoch,   ausserdem hat es sehr reine, tiefe Grundtöne.
Die alte F-Trompete wird für schwierige Fälle in den höheren Lagen auf automatischem Wege durch eine B-Trompete ergänzt, eine Tenorposaune wird zugleich eine Altposaune, pin B-Bügehorn enthält ein kleines Es-Bügelhorn, eine   F-Basstuba   enthält eine   . ss-Tuba, und   zwar durch einfaches Spiel der Ventile ohne Formalitäten, ohne Verstellung am Instrument oder Aufsteckbogen. 



   Das Instrument leidet nicht an der gewöhnlichen Lücke in der Tiefe. Heim nominalen Fis      angekommen, findet es den ersten Ton des höchsten Grundtones, welcher gerade ein nominales F   @   ist. So steigt das Instrument chromatisch ohne Unterbrechung bis zum   nominalen Fis1 hprab,   also für die F-Basstuba bis zum wirklichen II, welches sich eine Oktave unter dem tiefen II des gewöhnlichen Fagotts befindet. Dieses Resultat ist von grosser Wichtigkeit für die   nassinstrumente.   



     Der Tonumfang (Tessitur)   ist enorm sowohl nach der Höhe als nach der Tiefe und   wird   erleichtert durch die   bedeutende Veränderung der Länge   des Schallrohres und durch die   Modifikationen   der   Rohrweite, welche durch   die Erweiterung des   Durchmessers   der er-   höhenden   Ventile geschaffen wird. 



   Die Fingeransätze können in erster Linie auf die streng reinen harmonischen Grundtöne und Quinten basiert werden, mit Ausnahme der zu tiefen Terzen. 



   Es ergibt sich eine grosse Auswahl in Fingerspitzen und Ausführungsweisen. Die zwölf Grundtöne und ihre Quinten ergeben schon 24 Griffe für die zwölf chromatischen Töne 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 einer Oktave. Ausserdem ergeben die Ventile 1 und 2,2 und 3 sowie 1, 2, 3 und 6 reine Terzen für die nominalen Töne von Cis, Il und Ais. 



   Also bietes ein F-Horn oder eine F-Trompete folgende Auswahl von Griffen von der tiefen Oktave an : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> W <SEP> i <SEP> r <SEP> k <SEP> l <SEP> i <SEP> c <SEP> h <SEP> e <SEP> r <SEP> T <SEP> o <SEP> n <SEP> Hober <SEP> Grundton <SEP> Tiefer <SEP> Grundton
<tb> Ais <SEP> oder <SEP> 4, <SEP> 5. <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> I
<tb> A <SEP> ................... <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> Gis <SEP> oder <SEP> As <SEP> ............... <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 3
<tb> G <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4
<tb> Fis <SEP> oder <SEP> Ges <SEP> ............... <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> ! <SEP> ................... <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 2, <SEP> 3
<tb> Dis <SEP> oder <SEP> Es <SEP> ............... <SEP> 4.

   <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2,3, <SEP> 6
<tb> D <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> !
<tb> Dis <SEP> oder <SEP> Es <SEP> ............... <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> oder <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> D <SEP> ................... <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6
<tb> Cis <SEP> oder <SEP> Des <SEP> ............... <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 3
<tb> C <SEP> ................... <SEP> 0 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4
<tb> H <SEP> ................... <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> 
 
 EMI3.2 
 



   Selbst die neuen Instrumente mit langer Schallröhre haben ein geringes Gewicht, da dasselbe nur um das der drei neuen   Ventile zunimmt.   Was die erhöhenden Kulissen anbetrifft, so stellen diese nicht einen neuhinzugefügten Bestandteil dar, sondern sie gehören zur Luftsäule. 



   Da alle Ventile höchstens mit drei Löchern versehen sind, so sind sie dichter und leichter zu bauen als die Ventile des Systems mit unkombinierbaren Ventilen mit vier Löchern. 



   Ausser diesen   volbtiindig neuen Griffen und   den sich daraus ergebenden ganz besonderen 
 EMI3.3 
 mit Vertiefung um zwei Töne beim dritten Ventil, also wird der Künstler während des Übergangsstadiums zur Erlernung des neuen Systems nicht durch ein   vollständig unbekanntes   Griffsystem   behindert, es genügt, provisorisch die Griffe   unserer gewöhnlichen Basstuben zu verwenden   (1   Ton, 1/2 Ton, 2 Töne). Aber später muss er diese mangelhaften Griffe aufgeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: EMI3.4 durch diese fünf neuen Grundtöne ausgefüllt wird, die zu niedrigen Terzenfingersätze vermieden werden, indem nur Grundtöne und Quinten benutzt werden, und die durch die EMI3.5
AT56121D 1910-06-18 1911-06-18 Blechblasinstrument mit kombinierbaren Ventilen. AT56121B (de)

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