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Die Erfindung betrifft ein selbstverriegelndes Schloss mit drückerbetätigbarer Hauptfalle, die in ein Schliessstück ein- Idstet, sowie mit einer Steuerfalle, die vom Schliessstück bei geschlossener Tür eingeschoben ist, und mit einem schliesszy- linderbetätigbaren Riegel, der in der Geschlossenstellung der Tür bei eingeschobener Hilfsfalle selbsttätig durch Federkraft ausschiebbar und gegebenenfalls durch einen Drücker über die Nuss zurückziehbar ist, wobei der Riegel in der zurückgezogenen Stellung durch eine lösbare Zuhaltung, insbesondere eine Wippe, festgehalten und bei eingeschobener Hilfsfalle durch Umschwenken der Wippe ausschiebbar ist.
Aus der AT 407 549 B ist ein selbstverriegelndes Schloss bekannt, das über einen Riegel, eine drückerbetätigbare Falle und eine Hilfs- oder Steuerfalle verfügt Der Riegel ist im eingezogenen Zustand federbelastet und wird durch eine Wippe, die in der Art einer Sperrklinke in einer Ausnehmung am Riegelschaft einrastet, zurückgehalten. Beim Schliessen der Tür laufen Falle und Hilfsfalle am Schliessblech des Türstockes auf. Die Hilfsfalle wird dabei in das Schlossgehäuse hinein gedrückt, während die Falle vorerst ebenso zurückweicht um dann bei vollständig geschlossener Tür in die Schliessblech- Lasche vorzuspringen. Dieses Vorspringen ist ein Kriterium, dass die Tür tatsächlich geschlossen ist.
Nur dann wird der unter Federvorspannung stehende Riegel ausgelöst. Dazu wird beim Vorschnellen der Falle ein Auslösehebel mitgenommen, der jenseits seines Drehpunktes einen Bolzen verschiebt, welcher die Wippe aus der Raststellung (bzw. lückhaltcstellung) des iederbelasteten Riegels aushebt. Der Bolzen ist quer zur Einschubrichtung der Hilfsfalle im Hilfsfallenschaft verschiebbar gelagert und befindet sich nur dann in kinematischer Verbindung zwischen Auslösehebel und Wippe, wenn die Steuerfalle eingeschoben ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Riegel erst bei definitiv geschlossener Tür vorspringt und nicht etwa durch zufälliges Anstreifen an die Falle bei offener Tür sowie auch nicht bereits beim Einschieben der Hilfstalle allein.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Türschloss mit Selbstverriegelung so auszubilden, dass der Riegel beim Aufsperren mit dem Schlüssel in der federbeiasteten zurückgezogenen
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Stellung festgehalten wird und nach dem Öffnen der Tür beim darauffolgenden Schliessen selbsttätig in die Verriegelungsstellung in die Riegeltasche des Schliessstückes vorspringt.
Insbesondere soll ein Türschloss von innen auch bei ausgesperrtem Riegel nur durch den Innendrücker allein zu öffnen sein, wobei beim drauffolgenden Schliessen der Riegel wieder vorspringt. Dies wird dadurch erreicht, dass längs des Verschiebungsweges des Riegelschaftes eine Raste vorgesehen ist, die beim Aufsperrvorgang in den Riegelschaft eingreift und den unter Federvorspannung stehenden Riegel im Inneren des Schlossgehäuses zurückhält und dass an der Drückernuss ein Nussflügel auskragt, der bei Drückerbetätigung die Raste aus dem Riegelschaft ausklinkt.
Solange die Hilfsfalle bei geschlossener Tür eingeschoben ist, kann die Wippe keine Haltefunktion für den unter Federvorspannung stehenden, mittels des Schlüssel zurückgezogenen, Riegel ausüben. Beim Zurückziehen des Riegels übernimmt die Raste kurzzeitig die Haltefunktion für den unter Federvorspannung stehenden Riegel, damit dieser nicht wieder in die Sperrstellung vorschnellt. Erst bei Drückerbetätigung gibt diese Raste den Riegel frei, jedoch übernimmt zuvor die Wippe die Haltefunktion des Riegels in der weiterhin eingezogenen Position des Riegels. Die Türe kann geöffnet werden, die Hilfsfalle fährt heraus, während die Wippe ihre Haltefunktion für den Riegel beibehält.
Erst beim Schliessen der Tür wird die Hilfsfalle vom stockseitigen Schliessstück zurückgedrückt und sie verbleibt mangels einer schliessstückseitigen Hilfsfallentasche im eingeschobenen Zustand. Das Einschieben der Hilfsfalle bewirkt ein Auflaufen des quer zur Hilfsfalle in dieser gelagerten Bolzens auf eine Schrägfläche eines Winkelhebels, wie dies bereits in der AT 407 549 B beschrieben ist. Der Bolzen drückt die Wippe aus der Haltestellung für den unter Vorspannung stehenden Riegel, sodass der Riegel freigegeben wird und in die schliessstückseitige Riegeltasche einfährt. Das Schloss ist damit selbstverriegelt.
Die Raste, die den federbelasteten Riegel im eingeschobenen Zustand nach dem Aufsperren festhält, kann als federbeaufschlagter Schieber ausgebildet sein, der im Bereich des Endes des Riegelschaftes auf der Schlossplatte in Querrichtung zur
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Verschieberichtung des Riegels geführt ist und der auf der von der Nuss abgewandten Seite des Riegelschaftes mit einer Nase in eine Ausnehmung eingreift und aus dieser durch den am Schieber angreifenden Nussfl0gel aushebbar ist. Beim Ausheben durch Drückerbetätigung übernimmt die Wippe die Haltefunktion des federbelasteten, vorerst zurückgezogenen, Riegels. Erst wenn über die Hilfsfalle die Wippe neuerlich betätigt wird, schnellt der Riegel vor. Dies ist beim Schliessen der Tür der Fall, sobald die Tür geschlossen ist.
Wie oben ausgeführt, wird der Schieber bei Drückerbetätigung aus seiner Halteposition herausgeschoben. Die Wippe iibernimmt das Festhalten des Riegels. Damit beim Loslassen des Drückers der Schieber nicht wieder in den Riegel (bzw. Riegelschaft) einrastet, ist in dem Schieber ein Federbolzen in Verschieberichtung des Riegelschaftes gelagert, der vor dem Einrasten der Nase durch den auflaufenden Riegelschaft zur0ckschiebbar ist und der beim Ausheben des Schiebers bei Drückerbetätigung den Riegelschaft untergreift und ein Wiedereinrasten nach der Drückerbetätigung verhindert. Damit ist die Scharfstellung des Riegels mit der Auslösung allein über die Wippe gewährleistet.
Wenn eine Panikfunktion des selbstverriegelnden Schlosses gewünscht ist, die sicherstellt, dass die Tür auch bel versperrtem Schloss von innen allein mittels des Drückers - also ohne vorher aufzusperren - geöffnet werden kann, sind spezielle Massnahmen innerhalb der Schlosskonstruktion crforder lieh.
Eine diesbezügliche Ausführungsform des genannten Schlosses sieht vor, dass die Nuss zur unabhängigen Betäti- gung durch einen Aussendrücker und durch einen Innendrücker als geteilte Nuss ausgebildet ist, dass die Nuss für den Innendrücker über mindestens einen Hebel konematisch mit dem Riegel bzw. den Riegelschaft zu dessen Rückzug verbunden ist und dass sowohl lnnen- als auch Aussendrückernuss am Fallenschaft zur Fallenbetätigung angreifen-Die innere Nusshälfte verfügt über eine Schulter, in deren Drehbereich bei Innen- drückerbetätigung eine Anlagefläche des zweiarmigen Hebels liegt. Dieser zweiarmige Hebel greift jenseits seines Drehpunktes an einem Mitnehmer des Riegelschaftes an.
Wird der Innendrücker betätigt, dann wird nur die innere Nusshälfte gedreht. d d r Hebel über die Schulter so ve : schwenkt, dass
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der Schenkwinkel dem vollständigen Riegelrückzug entspricht.
Gleichzeitig wird die Feder für den nächsten Riegelvorschub gespannt.
Ausführungsbeispiele zum Erfindungsgegenstand sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein selbstverriegelndes Schloss mit Panikfunktion im versperrten Zustand, Fig. 2 das Schloss nach Fig. 1 nach dem Aufsperren, Fig. 3 das Schloss nach Fig. 2 bei Drückerbetätigung und beim Öffnen der Tür, Fig. 4 das Schloss bei geöffneter Tür und losgelassenem Drücker und Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer vereinfachten Schlossführung mit Selbstverriegelung.
Bei der Beschreibung der Fig. 1 bis 4 wird von einem Schloss ausgegangen, wie es in der AT 407 549 B geoffenbart und im Detail erläutert ist. Bei diesem vorgenannten Schloss erfolgt die Selbstverriegelung erst dann, wenn die Hilfsfalle eingeschoben ist und wenn die Hauptfalle nach dem Schliessen der Tür in die Fallentasche des Schliessstückes vorspringt.
Dies ist mit den Merkmalen der AT 407 549 B auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 der Fall.
Gemäss Fig. 1 umfasst ein Schloss eine Hauptfalle 1, eine Hilfsfalle 2 und einen Riegel 3. Falle 1 und Riegel 3 greifen bei geschlossener und versperrter Tür (Fig. 1) in entsprechende Taschen eines stockseitigen Schliessstückes 4. Für die Hilfsfalle 2 ist keine Tasche im Schliessstück 4 vorgesehen.
Sie befindet sich bei geschlossener Tür im eingeschobenen Zustand.
Der Riegel 3 verfügt über eine Feder 5, die beim Aufsperren mit Hilfe eines Schliesszylinders 6 (Kontur des Ausschnittes in der Schlossplatte 7 angedeutet) gespannt wird (Fig. 2).
Der Riegel 3 trägt am Ende seines Riegelschaftes 8 eine Ausnehmung 9. Ein federbeaufschlagter Schieber 10 ist auf der Schlossplatte 7 senkrecht zur Einschubrichtung des Riegels 3 bzw. des Riegelschaftes 8 geführt. Der Schieber 10 ist mit einer Nase 11 ausgebildet, die in die Ausnehmung 9 einrasten Rann, wenn der Riegelschaft 8 ganz eingeschoben ist (Fig. 2).
Eine Feder 12 hält den Schieber 10 in der mit dem Riegel 3 bzw. dem Riegelschaft 8 verrasteten Position.
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Die Schlossmechanik ist in den Fig. bei abgenommener Schlossdecke von der Türaussenseite (also nicht von der Raumseite) aus gesehen dargestellt. Eine Drückernuss ist zweigeteilt ausgebildet und umfasst eine mit vollen Linien dargestellte äussere Nuss 13, in die nur ein Aussendrücker eingreift sowie eine unterhalb der äusseren Nuss 13 an dieser anliegende und in Fig. 1 und 2 weitgehend abgedeckte innere Nuss 14 für den Innendrücker. Natürlich kann statt des oder der Drücker ein Knauf oder Drehgriff vorgesehen sein. Sowohl die äussere als auch die innere Nuss 13 und 14 umfassen je einen Arm 15, 16 zum Zurückziehen der Hauptfalle 1 über einen Mitnehmer am Fallenschaft 17 und umfassen ferner je einen Nussflügel 18, 19, die in Fig. 1 und 2 deckungsgleich liegen und die zum Ausklinken des Schiebers 10 vorgesehen sind. Wenn gemäss Fig.
3 der Aussendrücker zum Öffnen der Tür nach dem Aufsperren betätigt wird, dann wird mit Hilfe der äusseren Nuss 13 und des Nusshebels 15 die Hauptfalle 1 zurückgezogen und mit Hilfe des Nussflügels 18 der Schieber 10 gegen die Kraft der Feder 12 nach unten bewegt. Dadurch rastet die Nase 11 aus der Ausnehmung 9 aus und der Riegel 3 könnte von der Feder 5 ausgeschoben werden, wäre nicht eine Wippe 20 vorgesehen, die die Haltefunktion des federbelasteten Riegels 3 übernimmt und diesen festhält, bis die Hilfsfalle 2 eingeschoben ist und die Hauptfallc 1 in die Tasche des Schliessstückes 4 vorspringt. Diese Funktion ist in der AT 407 549 B erklärt.
Ein zweiarmiger Fallenhebel 21 ist mit dem Fallenschaft 17 kinematisch verbunden. Dieser Fallenhebel 21 lenkt bei Haupt-- fallenrückzug einen weiteren zweiarmigen Hebel 22 aus. Dieser schwenkt mit einer Schulter 23 die Wippe 20 in die Eingriffsstellung in den Bereich einer Anlagefläche 24 am Riegelschaft 8.
Wenn also der Aussendrücker betätigt wird (Fig. 3), dann wird der Reihenfolge nach die Hauptfalle 1 zurückgezogen, wobei sich Fallenhebe] 21 und Hebel 22 verdrehen und die Wippe 20 mittels der Schulter 23 in Fangstellung zur Wirkung kommtFerner wird durch den Nussflügel 18 der Schieber 10 entrie- gelt, sodass die Fangstellung, also die Wippe 20 die Halte- funktion des federvorgespannten Riegeis 3 übernimmt Gewis- sermassen ist jetzt das Schloss scharfgeschaltet (Fig. 4), denn es bedarf nunmehr eines oder zweier weiterer Kriterien,
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um den Riegel 3 tatsächlich in die Sperrstellung in das Schliessstück 4 vorschnellen zu lassen. In Fig. 4 ist das Schloss bei geöffneter Tür nach Loslassen des Drückers dargestellt.
Vor der Erklärung des Selbstverriegelns (Gemäss AT 407 549 B) sei noch auf einen weiteren Winkelhebel, nämlich einen Auslösehebel 25 hingewiesen, der vom Fallenschaft 17 mitgenommen wird und der mit seinem anderen Ende unmittelbar über die Oberkante des Schaftes der Hilfsfalle 2 liegt.
In der Hilfsfalle 2 ist quer zu ihrer Einschubrichtung ein Bolzen 26 vorschiebbar gelagert. Nur dann, wenn die Hilfsfalle 2 eingeschoben ist (Tür geschlossen), liegt der Bolzen 26 zwischen dem Auslösehebel 25 und der Wippe 20 und kann bei einer kleinen Verschwenkung des Auslösehebels 25 die kinematische Verbindung zur Wippe 20 herstellen. Ist die Hilfsfalle ausgefahren, dann ist der Bewegungsablauf unterbrochen. Nur dann, wenn die Hauptfalle 1 bei eingeschobener Hilfsfalle 2 am Ende des Schliessvorganges der Tür vorspringt, ist ein Zusammenwirken der genannten Bauteile möglich und es schaltet die Auslösefall 25 über den Bolzen 26 die Wippe 20 um. Sie weicht von der Anlagefläche 24 des Riegelschaftes 8 zurück und der Riegel 3 schnellt in die Tasche des Schliessstückes 4 vor. Ein vorzeitiges Auslösen wird unterbunden, sodass es nicht zu Fehlauslösungen kommen kann.
Der Ablauf eines Aufsperr- und selbstständigen Verriegelungsvorganges wird nachfolgend zusammengefasst :
Ausgehend von einer versperrten Tür nach Fig. 1 wird mit einem Schlüssel über den Schliesszylinder 6 der Riegel 3 von aussen zurückgeschlossen, bis er im Schieber 10 einrastet.
Wenn nun der Aussendrücker betätigt und die Tür geöffnet wird, dann schnappt die Wippe 20 in den Riegelschaft 8 ein und übernimmt die Haltefunktion von dem ausser Eingriff kommenden Schieber 10. Die Tür wird geöffnet und die Hilfsfalle 2 tritt aus dem Schlossgehäuse über den Stulp heraus. Wird die Türe nun wieder geschlossen (auch allenfalls bloss zugeworfen),
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Stellung. Die Hauptfalle wird ebenfalls zurückgezogen (z. B. mit Hilfe des Drückers) oder zurückgedrückt (beim Zudrücken oder Zuwerfen der Tür). Sie schnellt aber bei vollständig ge-
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schlossener Tür wieder vor (nämlich in die Schliessstücktasche für die Haupt falle 1). Dabei wird die Wippe 20 umgeschwenkt und damit der Riegel 3 freigegeben, der von der Feder 5 nunmehr in die Verriegelungsstellung vorgeschoben wird.
Ergänzend wird noch auf einen Federbolzen 30 hingewiesen, der in dem Schieber 10 gelagert ist. Dieser Federbolzen 30 wird beim Zurücksperren des Riegels 3 gegen seine Federkraft eingeschoben. Sobald die Wippe 20 den Riegel 3 festhält, kann der Schieber 10 beim Loslassen des Drückers nicht mehr mit seiner Nase 11 in die Ausnehmung 9 einrasten, weil der Feder bolzen 10 ausgefahren ist (Fig. 3) und ein neuerliches Einrasten des Schiebers 10 verhindert (Fig. 4).
Wenn das Schloss mit Panikfunktion ausgebildet sein soll, dann ist die bereits genannte Aufteilung der Nuss in eine äussere Nuss 13 und eine innere Nuss 14 erforderlich. Die in- nere Nuss 14 verfügt über eine Schulter 31, die bei innendrückerbetätigung den zweiarmigen Hebel 22 verschwenkt und über einen Mitnehmer 32 den Riegel 3 zurückzieht. In Fig. 5 ist eine vereinfachte Bauart eines selbstverriegelnden Schlosses dargestellt. Der Riegel 3 wird ebenso durch den Schieber 10 mit Hilfe der in die Ausnehmung 9 greifenden Nase 11 beim Aufsperren mittels des Schliesszylinders 6 gehalten.
Sobald der Drücker (innen oder aussen) betätigt wird, gibt der Schieber 10 den Riegel 3 frei, jedoch übernimmt die Wippe 20 die Haltefunktion des Riegels 3. Die kinematische Verbindung zwischen Hauptfalle) und Wippe 20 stellt hier ein Kniehebel her, der die Wippe in die Bahn der Anlagefläche 24 vor schiebt. Wird nun die Tür geschlossen, dann wird die Hilfs- falle 2 bei Auflaufen auf das Schliessstück eingeschoben. Sie liegt gegenüber dem Riegel 3 zurückversetzt, sodass die Hilfsfalle erst dann ganz eingeschoben ist, wenn der Riegel 3 genau über der Riegeltasche des Schliessstückes 4 steht. Im letzten Moment des Einschiebens der Hilfsfalle 2 erreicht eine Auf lauf fläche des Hilfsfallenschaftes die Wippe 20.
Da durch wird die Wippe 20 umgeschwenkt, gelangt ausser Eingriff mit dem Riegelschaft 8 und gibt so den Riegel 3 frei, der in die Sperrstellung in das Schliessstück 4 vorschnellt.