AT53481B - Verfahren zur Herstellung beständiger, langer Lichtbogen, insbesondere für Gasreaktionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung beständiger, langer Lichtbogen, insbesondere für Gasreaktionen.

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  Verfahren zur Herstellung beständiger,   langer Lichtbogen, Insbesondere f-jir     Gasreaktionen.   



   Bekanntlich kann man lange, ruhig brennende Starkstromlichtbögen in der Weise erzeugen, dass man zwischen einer im Innern eines Rohres isoliert angebrachten Elektrode und dem Rohr bzw. jenseits dieser Elektrode Gase einführt, wobei das Rohr selbst oder eine besondere Gegenelektrode als zweite Elektrode dienen kann   (v gl. z. : 3.   österr. Patentschriften Nr. 27789 und   27790). Bei   solchen Lichtbogen ist die in der Nähe der Gas-   eiuführungsstelle   befindliche Elektrode einem verhältnismässig schnellen Verschleiss ausgesetzt. Man ist daher genötigt, derartige Elektroden von Zeit zu Zeit auszuwechseln und durch neue zu ersetzen.

   Es wurde nun gefunden, dass sich der Elektrodenverschleiss fast vollständig vermeiden lässt, wenn man hohle, zweckmässig gekühlte Elektroden anwendet und den Ausgangspunkt der Flammenbogen auf deren Oberfläche durch lokale Beeinflussung des in der Nähe der Elektrode befindlichen Lichtbogenteiles, z. B. mit Hilfe eines Gasstromes oder magnetischer Mittel, zum Wandern bringt. Das Verfahren kann in der verschiedensten Weise ausgeführt werden. Eine solche Ausführungsform ist in der Figur dargestellt. Die Elektrode besteht im wesentlichen aus den Rohren   A   und C. Der Zwischenraum zwischen den beiden Rohren ist durch ein drittes Rohr B in eine innere und äussere Abteilung geschieden. Durch den Stutzen D fliesst   Kühlwasser   ein, durch   E   ab.

   Wenn man bei dieser Anordnung Gas in   wirbelförniger   Bewegung an der Elektrode vorbeiführt, indem man z. B. in bekannter Weise das Gas durch den   Einfühfungsstutzen   H tangential einströmen lässt, so geht überraschenderweise der Lichtbogen nicht von der oberen Kante der Elektrode, sondern von der inneren Mantelfläche aus. Er wechselt dabei beständig auf dieser Fläche seinen Ausgangspunkt und wandert in kreisförmigen und schraubenförmigen Bahnen auf der Elektrode umher. Dabei bestreicht er nacheinander einen sehr grossen Teil der inneren Elektrodenfläche.

   Diese Bewegung kann man noch dadurch unterstützen, dass man durch die   hohle Elektrode bei F   Gas   ein-oder abführt.   Wenn man diese Ein-oder
Abführung nicht   gleichmässig, sondern bald   stark, bald   schwächer   oder auch stossweise vornimmt, gelingt es, den Lichtbogen auf eine so grobe   Fläche   zu verteilen, dass deren
Abnützung ausserordentlich gering wird, besonders wenn diese Fläche gleichzeitig gekühlt wird. 



   Die   Elektrodennäcbe C.   auf der der Lichtbogen wandert, kann ganz oder teilweise konische oder auch zylindrische Gestalt haben. Sie kann einen   kreisförmigen,   ovalen oder beliebigen anderen Querschnitt besitzen. Durch ein bei G angebrachtes Schauglas kann man, zweckmässig unter   Benützung   eines im passenden Winkel angebrachten Spiegels die innere Fläche der Elektrode und das Wandern des Lichtbogens auf ihr beobachten. 
 EMI1.1 
 fläche der Elektrode wandern zu lassen, kann man ihn auch durch passende Luftführung veranlassen, auf der äusseren Oberfläche zu wandern.

   Schliesslich kann man den geschilderten Zweck statt durch Luftbewegung, oder gleichzeitig mit dieser, auch durch magnetische Mittel herbeiführen, indem man beispielsweise die Elektrode oder den Reaktionsraum in der Nähe der Elektrode mit einer koachsialen, von einem elektrischen Strom durcblossenen Spule umgibt oder eine solche Spule mit oder ohne Eisenkern unter die Elektrode setzt. 



   Die oben beschriebenen Elektroden lassen sich mit besonderem Vorteil für Lichtbogen, die zur Ausführung von Gasreaktionen dienen, verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung beständiger, langer Lichtbogen, insbesondere für Gasreaktionen, dadurch gekennzeichnet, dass man den in der Nähe der Gaseinführung befind- EMI1.2 kühlten Elektrode durch lokale Beeinflussung des in der Nähe der Elektrode befindlichen Lichtbogenteiles mit Hilfe eines Gasstromes oder eines Magnetfeldes zum Wandern bringt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53481D 1909-08-06 1910-08-05 Verfahren zur Herstellung beständiger, langer Lichtbogen, insbesondere für Gasreaktionen. AT53481B (de)

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