AT528650A4 - Vorrichtung zum schutz vor überflutung - Google Patents
Vorrichtung zum schutz vor überflutungInfo
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Abstract
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz vor Überflutung mit mindestens einem Steher (2), der dazu ausgebildet ist, in einer Bodenhülse (4) verankert zu werden und mit mindestens einem Wandelement (1), das am Steher (2) befestigbar ist wobei am Steher (2) ein Rastelement (11) ausgebildet ist, das im zusammengebauten Zustand in eine Ausnehmung (12) der Bodenhülse (4) eingreift und den Steher (2) in dieser Stellung fixiert.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz vor Überflutung mit mindestens einem Steher, der dazu ausgebildet ist, in einer Bodenhülse verankert zu werden und mit mindestens einem Wandelement, das am Steher befestigbar ist.
[9002] Im Zuge zunehmender Extremwetterereignisse nimmt die Bedeutung mobiler Hochwasserschutzsysteme stark zu. Die Anforderungen an solche Systeme sind allgemein die Möglichkeit eines einfachen und schnellen Aufbaus, eine lange Lebensdauer, möglichst wenig Leckage und geringe Kosten.
[0003] Es gibt vom grundsätzlichen Aufbau her verschiedene Ansätze, die die obigen Anforderungen in verschiedenem Ausmaß erfüllen. So sind etwa Sandsäcke einfach und flexibel, der Aufbau ist jedoch aufwändig, von erheblicher Dauer und personalintensiv. Außerdem sind die Leckagen relativ groß. Automatische Systeme wiederum, die ausfahrbare Absperrungen aufweisen, sind sehr schnell einsatzbereit und haben geringe Leckagen, sind aber auch extrem kostspielig und sehr wartungsintensiv.
[0004] Eine weithin verbreitete Variante von Hochwasserschutzsystemen sind sogenannte Dämmbalken. Dabei werden Steher in vorbereitete Bodenhülsen eingesetzt. An den Stehern und an eventuellen Wandanschlusselementen werden dann Wandelemente befestigt, die auf dem Boden aufliegen und an den Stehern aneinander anschließen. Bei einer guten Beschaffenheit des Untergrunds ist die Leckage gering. Nachteile der bekannten Dämmbalken-Systeme sind der relativ komplexe Aufbau und die nicht unerheblichen Kosten. Insbesondere die Verankerung der Steher am Boden ist kompliziert und fehleranfällig.
[0005] Die vorliegende Erfindung betrifft solche Dämmbalken-Systeme, wobei es die Aufgabe der Erfindung ist, die obigen Nachteile zu vermeiden und ein einfaches und hoch wirksames System anzugeben.
[0006] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben dadurch gelöst, dass am Steher ein Rastelement ausgebildet ist, das im zusammengebauten Zustand in eine Ausnehmung der Bodenhülse eingreift und den Steher in dieser Stellung fixiert.
[0007] Ein wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass jeder Steher nicht nur im Boden eingesetzt ist, sondern auch gegen das Herausziehen gesichert ist.
[0008] Damit ist sichergestellt, dass auch dann, wenn durch den Auftrieb eine nach oben gerichtete Kraft auf den Steher ausgeübt wird, dieser korrekt verankert bleibt. Diese Fixierung ist auch wichtig, um für das Anpressen der Bodendichtung zu gewährleisten, damit diese nicht nur am Boden aufliegt, sondern auch ausreichend angedrückt wird.
[0009] Vorzugsweise ist das Rastelement federbelastet, um selbsttätig in der Raststellung einzurasten. Besonders wichtig ist dabei, dass der Steher nur in die Bodenhülse eingesetzt werden muss und sich dort bei korrekter Einführung selbsttätig verankert. Damit wird einerseits der Arbeitsaufwand verringert, da eine Verriegelung durch die Person, die die Montage durchführt, nicht erforderlich ist, und andererseits wird eine einfache Kontrolle dadurch ermöglicht, dass die Verriegelung anzeigt, dass der Steher ordnungsgemäß eingeführt und gesichert ist.
[0010] Günstig ist es, wenn das Rastelement zwei einander gegenüberliegende Zungen aufweist. Dadurch kann eine Verankerung an zwei einander gegenüberliegenden Seiten erfolgen, was die Sicherheit der Anwendung weiter erhöht und die Gefahr des Auftretens von Biegemomenten verringert.
[0011] Eine besonders günstige Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement mindestens folgende Teile aufweist: einen im Wesentlichen linearen Federabschnitt, einen schräg dazu angeordneten Rampenabschnitt, einen Rastabschnitt und einen Betätigungsabschnitt. Besonders vorzugsweise ist das Rastelement dabei einstückig ausgebildet. Die Befestigung am Hauptkörper des Stehers erfolgt dabei typischerweise unten, am Ende des Federabschnitts, der sich im Wesentlichen parallel zur Achse des Stehers erstreckt. Der Rampenabschnitt ist dazu da, das Rastelement automatisch zu spannen, wenn der Steher in die
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Bodenhülse eingeführt wird. Der Rastabschnitt verriegelt den Steher, wenn er durch eine Öffnung in der Bodenhülse tritt.
[0012] Vorzugsweise besteht der Betätigungsabschnitt aus einer im eingebauten Zustand nach oben ragenden Zunge. Durch ein an dieser Zunge angreifendes Werkzeug kann ein verriegelter Steher zunächst entriegelt und danach herausgezogen werden. Das Werkzeug spannt das Rastelement und bewirkt, dass dieses vollständig in den Steher zurückgezogen wird, wodurch die Bewegung in Axialrichtung freigegeben wird.
[0013] An sich kann der erfindungsgemäße Steher einen beliebigen Querschnitt aufweisen. Es hat sich jedoch als besonders günstig herausgestellt, wenn der Steher rohrförmig mit einem vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist. Dadurch kann das Rastelement im Inneren des Rohres angeordnet werden und es gibt nur zwei Möglichkeiten, den Steher in die Bodenhülse einzuführen, wobei diese beiden Möglichkeiten durch die am Steher angebrachten Befestigungselemente leicht unterscheidbar sind. Es kann auch eine sonstige Sicherung eingebaut werden, die für den Steher nur eine mögliche Stellung zulässt. Es ist aber natürlich auch möglich, dass der Querschnitt des Stehers als Sonderfall eines Rechtecks quadratisch ist.
[0014] Vorzugsweise ist das Rastelement hauptsächlich im Inneren des Stehers angeordnet und es ist mindestens eine seitliche Öffnung im Steher vorgesehen, durch die ein Rastelement teilweise hindurchtreten kann. Der heraustretende Teil verriegelt dabei den Steher in der Bodenhülse.
[0015] Eine besonders einfache Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass der Steher eine obere Öffnung aufweist, durch die ein Entriegelungswerkzeug einführbar ist. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Demontage der Vorrichtung.
[0016] Eine Reduktion der insgesamt erforderlichen Bestandteile kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass das Entriegelungswerkzeug unverlierbar im Steher angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Lagerhaltung und Logistik weiter vereinfacht.
[0017] Vorzugsweise ist ferner vorgesehen, dass der Steher eine untere Halterung und eine obere Halterung für Wandelemente aufweist. Dabei ist es günstig, wenn die untere Halterung im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist. Die Wandelemente können so besonders einfach unten eingehängt werden.
[0018] Es ist besonders günstig, wenn die obere Halterung eine Sperrklinke aufweist. Dadurch kann eine werkzeuglose Montage ermöglicht werden, das die Wandelemente in die obere Halterung einrasten.
[0019] Es ist auch bevorzugt, dass die obere Halterung dazu ausgebildet ist, ein in die untere Haltung eingesetztes Wandelement mit der Sperrklinke zu arretieren, wenn das Wandelement an den Steher angelegt wird. Durch die obere Halterung wird auch das Wandelement auch noch durch eine Schräge an den Boden gepresst.
[0020] Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Hochwasserschutzsystem mit mindestens einer Bodenhülse und einer Vorrichtung der oben beschriebenen Art.
[0021] Dieses Hochwasserschutzsystem ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenhülse ein Aufnahmerohr für einen Steher aufweist. Erfindungsgemäß kann der Steher in der Bodenhülse verriegelt werden.
[0022] Vorzugsweise ist zusätzlich mindestens ein Wandanschlusselement vorgesehen, an dem ein Wandelement befestigbar ist. Auf diese Weise kann beispielsweise eine von Mauern begrenzte Zufahrt gesichert werden.
[0023] Es ist konstruktiv besonders günstig, wenn die Bodenhülse aus einem Haltekörper besteht, in dem das Aufnahmerohr eingebettet ist. Dieser Haltekörper ist besonders bevorzugt aus Beton hergestellt. Der Aufbau des Systems wird besonders erleichtert, wenn die Bodenhülse durch einen magnetischen Verschluss verschließbar ist.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbei
spiels anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen: [0025] Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; [0026] Fig. 2 eine Explosionsdarstellung des Aufbaus von Fig. 1;
[0027] Fig. 3 eine Bodenhülse in einer Explosionsdarstellung;
[0028] Fig. 4 eine weitere Explosionsdarstellung des Aufbaus von Fig. 1; [0029] Fig. 5 einen Querschnitt des Aufbaus von Fig. 1;
[0030] Fig. 5a ein Entriegelungswerkzeug;
[0031] Fig. 6 einen Steher in einer Schrägansicht;
[0032] Fig. 7 ein Wandanschlusselement in einer Schrägansicht;
[0033] Fig. 8 ein Detail von Fig. 7;
[0034] Fig. 9 Rastelemente 11 in verschiedenen seitlichen Ansichten; und [0035] Fig. 10 eine alternative Ausführungsvariante eines Rastelements.
[0036] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus mehreren Wandelementen 1, die von Stehern 2 und Wandanschlusselementen 3 gehalten werden. Die Steher 2 sind in Bodenhülsen 4 eingesetzt.
[0037] Bei der dargestellten Konfiguration wird beispielhaft eine Durchfahrt gesichert. Seitlich ist eine feste Schutzmauer 7 vorgesehen, an der ein Wandanschlusselement 3 fest angebracht ist. Die Steher 2 werden nur bei Bedarf in die Bodenhülsen 4 eingesetzt. In den Fig. 1 und 2 sind nur zwei Wandelemente 1 dargestellt, die Konstruktion kann jedoch nach rechts beliebig fortgesetzt werden. Die Wandelemente 1 liegen am Boden 8 auf, der vorzugsweise asphaltiert oder betoniert ist, um eine möglichst gute Abdichtung zu gewährleisten.
[0038] Wie in der Fig. 3 dargestellt ist, besteht eine Bodenhülse 4 aus einem Aufnahmerohr 8, das in einen Haltekörper 6 aus Beton eingegossen ist. Die obere Öffnung des Aufnahmerohrs 8 ist durch einen wahlweise entfernbaren Deckel 10 verschlossen, der magnetisch am Aufnahmerohr 8 gehalten ist. Rippen 16 sichern die Verankerung im Haltekörper 6. Eine Abdeckung 13 sichert die Ausnehmung 12 beim Einbau der Bodenhülse 4 vor dem Eindringen von Beton. Dichtleisten 14 und 15 verringern zusätzlich die Leckage.
[0039] Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in zusammengebautem Zustand. Rastelemente 11 sichern die Steher 2 in der Bodenhülse 4, indem sie in die Ausnehmungen 12 eingreifen.
[0040] In Fig. 5a ist ein Entriegelungswerkzeug 17 dargestellt, das dazu bestimmt ist, von oben in einen Steher 2 eingeführt zu werden, um diesen aus der Bodenhülse 4 lösen zu können. Ein Keilelement 18 am unteren Ende ist dazu ausgebildet, die Rastelemente 11 zusammenzudrücken, um sie aus den Ausnehmungen 12 zu ziehen.
[0041] Das Entriegelungswerkzeug 17 kann je nach Bedarf frei entnehmbar sein, aber auch so im Steher 2 aufgenommen sein, dass es im Normalbetrieb unverlierbar darin aufgenommen ist.
[0042] In der Fig. 6 ist ein Steher 2 im Detail dargestellt. Eine obere Öffnung 19 ist zum Einführen des Entriegelungswerkzeugs 17 vorgesehen. Zwei einander gegenüberliegende seitliche Öffnungen 20 im Steher 2 dienen dazu, die Rastelemente 11 hindurchtreten zu lassen.
[0043] Am Steher 2 sind eine obere Halterung 21 und eine untere Halterung 22 vorgesehen, wobei letztere im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist. Ein Flansch 23 begrenzt das Eindringen des Stehers 2 in die Bodenhülse 4.
[0044] Das in der Fig. 7 dargestellte Wandanschlusselement 3 ist analog mit einer oberen Halterung 21 und einer unteren Halterung 22 ausgestattet.
[0045] Die obere Halterung 21 besteht aus einem Anpressblock 24 und einer Sperrklinke 25, die
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in Richtung des Pfeils 26 schwenkbar ist und eine Sperrnase 27 dient zur Festlegung der Wandelemente 1. Eine Abschrägung 28 im Anpressblock 24 erleichtert das Einführen der Wandelemente 2.
[0046] Die Rastelemente 11 von Fig. 9 weist folgende Abschnitte auf: einen im Wesentlichen linearen Federabschnitt 29, einen schräg dazu angeordneten Rampenabschnitt 33, einen Rastabschnitt 30 und einen in Form einer Zunge ausgebildeten Betätigungsabschnitt 31. Die im unteren Bereich angeordneten Befestigungsbohrungen 34 dienen zur Befestigung der Rastelemente 11 am Steher 2.
[0047] Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsvariante besteht ein einstückig ausgebildetes Rastelement 11 aus zwei einander gegenüberliegenden Zungen 32, die in Ihrem Aufbau im Wesentlichen jeweils einem Rastelement 11 von Fig. 9 entsprechen.
Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Schutz vor Überflutung mit mindestens einem Steher (2), der dazu ausgebildet ist, in einer Bodenhülse (4) verankert zu werden und mit mindestens einem Wandelement (1), das am Steher (2) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Steher (2) ein Rastelement (11) ausgebildet ist, das im zusammengebauten Zustand in eine Ausnehmung (12) der Bodenhülse (4) eingreift und den Steher (2) in dieser Stellung fixiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) federbelastet ist, um selbsttätig in der Raststellung einzurasten.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) einstückig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) zwei einander gegenüberliegende Zungen (32) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) mindestens aufweist: * einen im Wesentlichen linearen Federabschnitt (29), * einen schräg dazu angeordneten Rampenabschnitt (33), * einen Rastabschnitt (30) und * einen Betätigungsabschnitt (31).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsabschnitt (31) aus einer im eingebauten Zustand nach oben ragenden Zunge besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) rohrförmig mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) hauptsächlich im Inneren des Stehers (2) angeordnet ist und dass mindestens eine seitliche Öffnung (20) im Steher (2) vorgesehen ist, durch die ein Rastelement (11) teilweise hindurchtreten kann.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) eine obere Öffnung (19) aufweist, durch die ein Entriegelungswerkzeug (17) einführbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungswerkzeug (17) unverlierbar im Steher (2) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) eine untere Halterung (22) und eine obere Halterung (21) für Wandelemente (1) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Halterung (22) im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Halterung (21) eine Sperrklinke (25) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Halterung (21) dazu ausgebildet ist, ein in die untere Haltung (22) eingesetztes Wandelement (1) mit der Sperrklinke (25) zu arretieren, wenn das Wandelement (1) an den Steher (2) angelegt oder angepresst wird.
15. Hochwasserschutzsystem mit mindestens einer Bodenhülse (4) und einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenhülse (4) ein Aufnahmerohr (8) für einen Steher (2) aufweist.
16. Hochwasserschutzsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich mindestens ein Wandanschlusselement (3) vorgesehen ist, an dem ein Wandelement (1) befestigbar ist.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Schutz vor Überflutung mit mindestens einem Steher (2), der dazu ausgebildet ist, in einer Bodenhülse (4) verankert zu werden und mit mindestens einem Wandelement (1), das am Steher (2) befestigbar ist, an dem ein Rastelement (11) ausgebildet ist, das im zusammengebauten Zustand in eine Ausnehmung (12) der Bodenhülse (4) eingreift und den Steher (2) in dieser Stellung fixiert, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) zwei einander gegenüberliegende Zungen (32) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) federbelastet ist, um selbsttätig in der Raststellung einzurasten.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) einstückig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) mindestens aufweist: * einen im Wesentlichen linearen Federabschnitt (29), * einen schräg dazu angeordneten Rampenabschnitt (33), * einen Rastabschnitt (30) und * einen Betätigungsabschnitt (31).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsabschnitt (31) aus einer im eingebauten Zustand nach oben ragenden Zunge besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) rohrförmig mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) hauptsächlich im Inneren des Stehers (2) angeordnet ist und dass mindestens eine seitliche Öffnung (20) im Steher (2) vorgesehen ist, durch die ein Rastelement (11) teilweise hindurchtreten kann.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) eine obere Öffnung (19) aufweist, durch die ein Entriegelungswerkzeug (17) einführbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungswerkzeug (17) unverlierbar im Steher (2) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (2) eine untere Halterung (22) und eine obere Halterung (21) für Wandelemente (1) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Halterung (22) im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Halterung (21) eine Sperrklinke (25) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Halterung (21) dazu ausgebildet ist, ein in die untere Haltung (22) eingesetztes Wandelement (1) mit der Sperrklinke (25) zu arretieren, wenn das Wandelement (1) an den Steher (2) angelegt oder angepresst wird.
14. Hochwasserschutzsystem mit mindestens einer Bodenhülse (4) und einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenhülse (4) ein Aufnahmerohr (8) für einen Steher (2) aufweist.
15. Hochwasserschutzsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich mindestens ein Wandanschlusselement (3) vorgesehen ist, an dem ein Wandelement (1) befestigbar ist.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
16. Hochwasserschutzsystem nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenhülse (4) aus einem Haltekörper (6) vorzugsweise aus Beton besteht, in dem das Aufnahmerohr (8) eingebettet ist.
17. Hochwasserschutzsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenhülse (4) durch einen magnetischen Verschluss (10) verschließbar ist.
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ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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|---|---|---|---|
| ATA60189/2024A AT528650B1 (de) | 2024-09-25 | 2024-09-25 | Vorrichtung zum schutz vor überflutung |
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| AT528650B1 AT528650B1 (de) | 2026-04-15 |
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| ATA60189/2024A AT528650B1 (de) | 2024-09-25 | 2024-09-25 | Vorrichtung zum schutz vor überflutung |
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