AT528480A1 - Maschine zur Herstellung einer Musiksaite - Google Patents

Maschine zur Herstellung einer Musiksaite

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AT528480A1
AT528480A1 ATA50526/2024A AT505262024A AT528480A1 AT 528480 A1 AT528480 A1 AT 528480A1 AT 505262024 A AT505262024 A AT 505262024A AT 528480 A1 AT528480 A1 AT 528480A1
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AT
Austria
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string
clamping device
machine
support part
support
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Application number
ATA50526/2024A
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English (en)
Inventor
Rieger Bernhard
Klanner Franz
Original Assignee
Zdenka Infeld Asset Man Gmbh
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Publication date
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Priority to DKBA202530003U priority patent/DK202530003U3/da
Priority to PCT/EP2025/067885 priority patent/WO2026003063A1/de
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    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/02Bowed or rubbed string instruments, e.g. violins or hurdy-gurdies
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    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
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    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
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Abstract

Bei einer Maschine (1) zur Herstellung einer Musiksaite (2), mit zwei drehbaren Spannmitteln (4, 5) und einer gemeinsamen Spannmittel-Drehachse (6), welche zum Einspannen eines Saitenkerns (7) der Musiksaite (2) ausgebildet sind, wobei die Maschine (1) ein Maschinenbett (8) mit wenigstens einer geraden Führungsbahn (9) aufweist, welche Führungsbahn (9) parallel zur Spannmittel-Drehachse (6) angeordnet ist, wobei auf der Führungsbahn (9) ein Schlitten (10) längsverschiebbar angeordnet ist, wobei auf dem Schlitten (10) eine Ablaufvorrichtung (11) mit einer Ablaufstelle (12) zur vorgebbaren Abgabe wenigstens eines ersten Wickelelements (13) während eines Wickelvorganges angeordnet ist, wird vorgeschlagen, dass – zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns (7) während des Wickelvorganges – ein erstes Abstützteil (14) in Relation zu der Ablaufvorrichtung (11) in einer ersten Position (15) angeordnet ist, und dass eine erste Saitenkontaktstelle (16) des ersten Abstützteiles (14) einen ersten Abstand (17) zur Ablaufstelle (12) aufweist.

Description

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Beschreibung
MASCHINE ZUR HERSTELLUNG EINER MUSIKSAITE
[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung einer Musiksaite gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Es gibt Musiksaiten, welche lediglich aus einem einzelnen Draht bestehen. Die meisten Musiksaiten weisen jedoch einen tragenden Saitenkern auf, welcher mit zumindest einem nichttragenden Wickelelement umhüllt ist, welches bei der Herstellung der Musiksaite schraublinienförmig um den Saitenkern gewickelt wird. Dieser Wickelvorgang erfolgt in bzw. an einer entsprechend ausgebildeten Maschine. Diese weist zwei, einander gegenüber angeordnete Spannmittel auf, in welche der Saitenkern eingespannt wird, und welche den Saitenkern für den Wickelvorgang um dessen Längsachse drehen. Das Wickelelement wird einer Spule entnommen und, mit einer Zugkraft gespannt um den, sich um dessen Längsachse drehenden Saitenkern entlang fortbewegt. Durch die Zugkraft kommt es zwingend zu Verschiebungen bzw. einem Verbiegen des Saitenkerns während des Umwickelns.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es eine Maschine zur Herstellung einer Musiksaite der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher gezielt der Klang der Musiksaite während der Herstellung vorgebbar beeinflusst und/oder eingestellt werden kann.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[0005] Dadurch kann der Klang der Musiksaite während der Herstellung vorgebbar beeinflusst werden. Dadurch bestehen erweiterte Möglichkeiten den Klang und das Handling einer Musiksaite während bzw. aufgrund der Herstellung und unabhängig von den verwendeten Materialien und Dimensionen einzustellen bzw. vorzugeben.
[0006] Dadurch kann die Biegesteifigkeit der Musiksaite vorgebbar beeinflusst werden. Dadurch kann das Obertonverhalten der Musiksaite vorgebbar eingestellt werden.
[0007] Dadurch können der Klang und die Eigenschaften, welche die Musiksaite beim Spielen durch den Musiker aufweist, gezielt durch den Herstellungsprozess beeinflusst und eingestellt werden, ohne dass dazu der innere Aufbau der Musiksaite geändert werden muss.
[0008] Durch die gezielte Beeinflussung der Verformungen des Saitenkerns während des Umwickelns mit dem wenigstens einen ersten Wickelelement kann der Spinnwinkel der betreffenden ersten Wickellage gezielt beeinflusst werden. Ohne Veränderung der Konstruktion bzw. der Dimensionen der Ablaufstelle kann durch eine unterschiedliche freie Länge des Saitenkerns, welche sich aufgrund der Zugkraft seitlich verformen bzw. verbiegen kann, während des Wickelvorganges der Spinnwinkel, welchen das Wickelelement an der Wickelstelle zum Saitenkern einnimmt, eingestellt werden. Dadurch kann die Biegesteifigkeit der Musiksaite und damit deren Obertonverhalten beeinflusst werden. Dadurch kann die Dämpfung der Musiksaite vorgebbar beeinflusst werden.
[0009] Dadurch kann die Masse der betreffenden Wickellage und folglich der Musiksaite vorgebbar beeinflusst werden. Dadurch kann die Grundschwingung einer Musiksaite vorgebbar eingestellt werden.
[0010] Dadurch werden die Außenflächen der Wickellagen vorgebbar verformt.
[0011] Da die freie Länge des Saitenkerns, welche sich aufgrund der Zugkraft des ersten Wickelelements während des Wickelvorganges verdreht, direkt eingestellt wird, wird auch die Torsionssteifigkeit beeinflusst. Dadurch können gezielt die Torsionsfestigkeit und folglich auch die unsymmetrischen Torsionsschwingungen der Musiksaite beeinflusst und vorgebbar eingestellt werden.
[0012] Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite gemäß Patentanspruch 15.
[0013] Die Erfindung hat daher weiters die Aufgabe durch die Art der Herstellung einer Musiksaite
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gezielt den Klang der Musiksaite vorgebbar zu beeinflussen. [0014] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 15 erreicht.
[0015] Die Vorteile des Verfahrens entsprechen den Vorteilen des oben genannten Gattungsbegriffs.
[0016] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0017] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
[0018] Fig. 1 einen Aufriss einer schematischen Darstellung einer Maschine zur Herstellung einer Musiksaite;
[0019] Fig. 2 einen Grundriss der Maschine gemäß Fig. 1;
[0020] Fig. 3 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung eines Abstützteils;
[0021] Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung einer zweiten bevorzugten Positionierung eines Abstützteils;
[0022] Fig. 5 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung zweier Abstützteile;
[0023] Fig. 6 eine vereinfachte Darstellung einer zweiten bevorzugten Positionierung zweier Abstützteile;
[0024] Fig. 7 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung dreier Abstützteile;
[0025] Fig. 8 eine vereinfachte Darstellung einer zweiten bevorzugten Positionierung dreier Abstützteile;
[0026] Fig. 9 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung von vier Abstützteilen;
[0027] Fig. 10 eine vereinfachte Darstellung einer dritten bevorzugten Positionierung eines Abstützteils zu einem ersten Zeitpunkt während des Herstellungsprozesses;
[0028] Fig. 11 eine vereinfachte Darstellung der Ausführungsform gemäß Fig. 10 zu einem zweiten Zeitpunkt während des Herstellungsprozesses;
[0029] Fig. 12 das Detail A gemäß Fig. 6;
[0030] Fig. 13 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung von dreizehn Abstützteilen;
[0031] Fig. 14 eine vereinfachte Darstellung einer ersten bevorzugten Positionierung von sechs Abstützteilen;
[0032] Fig. 15 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung;
[0033] Fig. 16 eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils; [0034] Fig. 17 eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils; [0035] Fig. 18 eine dritte bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils; [0036] Fig. 19 eine vierte bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils;
[0037] Fig. 20 eine fünfte bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils zusammen mit einem Abstützgegenteil;
[0038] Fig. 21 ein schematischer Aufriss einer ersten bevorzugten Anordnung eines Abstützteils und eines ersten Abstützgegenteils um einen Saitenkern;
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[0039] Fig. 22 ein schematischer Aufriss einer ersten bevorzugten Anordnung eines Abstützteils, eines ersten Abstützgegenteils und eines zweiten Abstützteils um einen Saitenkern;
[0040] Fig. 23 ein schematischer Aufriss einer ersten bevorzugten Anordnung eines ersten Abstützteils, eines zweiten Abstützteils und eines dritten Abstützteils um einen Saitenkern;
[0041] Fig. 24 ein schematischer Grundriss der Ausführungsform gemäß Fig. 23.
[0042] Fig. 25 die dritte bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils zusammen mit einem Abstützgegenteil;
[0043] Fig. 26 ein schematischer Aufriss einer sechsten bevorzugten Ausführungsform eines Abstützteils;
[0044] Fig. 27 Schnitt B— B gemäß Fig. 26;
[0045] Fig. 28 eine erste bevorzugte Ausführungsform einer schwenkbaren Verbindung des Abstützteils mit dem Schlitten;
[0046] Fig. 29 eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer schwenkbaren Verbindung des Abstützteils mit dem Schlitten;
[0047] Fig. 30 eine siebente bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteils und eine bevorzugte Lagerung desselbigen an einer Tragevorrichtung;
[0048] Fig. 31 ein schematischer Aufriss einer zweiten bevorzugten Anordnung eines ersten Abstützteils, eines zweiten Abstützteils und eines dritten Abstützteils um einen Saitenkern; und
[0049] Fig. 32 ein schematischer Grundriss der Ausführungsform gemäß Fig. 31.
[0050] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Maschine 1 zur Herstellung einer Musiksaite 2 mit einer vorgebbaren Musiksaitenlänge 3,
umfassend ein erstes drehbares Spannmittel 4 und ein zweites drehbares Spannmittel 5, wobei das erste Spannmittel 4 und das zweite Spannmittel 5 eine gemeinsame Spannmittel-Drehachse 6 aufweisen, wobei das erste Spannmittel 4 und das zweite Spannmittel 5 zum Einspannen eines Saitenkerns 7 der Musiksaite 2 ausgebildet sind, wobei das erste Spannmittel 4 und/oder das zweite Spannmittel 5 zum vorgebbaren Spannen des Saitenkerns 7 verschiebbar ist,
wobei die Maschine 1 ein Maschinenbett 8 mit wenigstens einer geraden Führungsbahn 9 aufweist, welche Führungsbahn 9 parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet ist,
wobei auf der Führungsbahn 9 ein Schlitten 10 längsverschiebbar angeordnet ist, wobei auf dem Schlitten 10 eine Ablaufvorrichtung 11 mit einer Ablaufstelle 12 zur vorgebbaren Abgabe wenigstens eines ersten Wickelelements 13 während eines Wickelvorganges angeordnet ist,
wobei - zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns 7 während des Wickelvorganges - ein erstes Abstützteil 14 in Relation zu der Ablaufvorrichtung 11 in einer ersten Position 15 angeordnet ist, und wobei eine erste Saitenkontaktstelle 16 des ersten Abstützteiles 14 einen vorgebbaren ersten Abstand 17 zur Ablaufstelle 12 aufweist und mit der Spannmittel-Drehachse 6 eine, vorzugsweise horizontale, erste Ebene 18 bildet, und/oder dass die Saitenkontaktstelle 16 im Wesentlichen in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet ist.
[0051] Dadurch kann der Klang der Musiksaite 2 während der Herstellung vorgebbar beeinflusst werden. Dadurch bestehen erweiterte Möglichkeiten den Klang und das Handling einer Musiksaite 2 während deren Herstellung und unabhängig von den verwendeten Materialien und Dimensionen einzustellen bzw. vorzugeben.
[0052] Dadurch können der Klang und die Eigenschaften, welche die Musiksaite 2 beim Spielen durch den Musiker aufweist, gezielt durch den Herstellungsprozess beeinflusst und eingestellt werden, ohne dass dazu der innere Aufbau der Musiksaite 2 geändert werden muss.
[0053] Durch die gezielte Beeinflussung der Verformungen des Saitenkerns 7 während des Um-
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wickelns mit dem wenigstens einen ersten Wickelelement 13 kann der Spinnwinkel der betreffenden ersten Wickellage gezielt beeinflusst werden. Ohne Veränderung der Konstruktion bzw. der Dimensionen der Ablaufstelle kann durch eine unterschiedliche freie Länge des Saitenkerns 7, welche sich aufgrund der Zugkraft seitlich verformen bzw. verbiegen kann, während des Wickelvorganges der Spinnwinkel, welchen das erste Wickelelement 13 an der Spinnpunkt 29 zum Saitenkern 7 einnimmt, eingestellt werden. Dadurch kann die Biegesteifigkeit der Musiksaite 2 und damit deren Obertonverhalten beeinflusst werden. Dadurch kann die Dämpfung der Musiksaite 2 vorgebbar beeinflusst werden.
[0054] Dadurch kann die Masse der betreffenden Wickellage und folglich der Musiksaite 2 vorgebbar beeinflusst werden. Dadurch kann die Grundschwingung einer Musiksaite 2 vorgebbar eingestellt werden.
[0055] Dadurch werden die Außenflächen der Wickellagen vorgebbar verformt.
[0056] Da die freie Länge des Saitenkerns 7, welche sich aufgrund der Zugkraft 36 des ersten Wickelelements 13 während des Wickelvorganges verdreht, direkt eingestellt wird, wird auch die Torsionssteifigkeit beeinflusst. Dadurch können gezielt die Torsionsfestigkeit und folglich auch die unsymmetrischen Torsionsschwingungen der Musiksaite 2 beeinflusst und vorgebbar eingestellt werden.
[0057] Die Fig. 1 bis 32 zeigen schematische Darstellungen einer gegenständlichen Maschine 1 zur Herstellung einer Musiksaite 2, bevorzugte Positionierungen unterschiedlicher Teile der Maschine 1 sowie bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer erster bzw. weiterer Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48. Die Proportionen sowie die genauen Proportionen müssen nicht den vorgesehenen realen Proportionen entsprechen. Zum besseren Verständnis können einzelne Teile in stark vergrößerter Ansicht bzw. deutlich überzeichneten Proportionen dargestellt sein.
[0058] Die gegenständliche Maschine 1 ist zur Herstellung von Musiksaiten 2 vorgesehen und entsprechend ausgebildet. Eine bestimmte Musiksaite 2 ist für den Einsatz an einer bestimmten Art von Musikinstrument vorgesehen. Die gegenständliche Maschine 1 ist insbesondere zur Herstellung von Musiksaiten 2 für Gitarren oder Streichinstrumente vorgesehen. Vorzugsweise ist die Maschine 1 nicht zur Herstellung von Musiksaiten 2 von Instrumenten vorgesehen, welche für jeden Ton eine eigene Saite aufweisen und die Musiksaite 2 nicht vom Musiker abgegriffen, daher mit dessen Finger gegen eine Griffbett gedrückt werden, werden, um unterschiedliche Tonhöhen zu erzeugen. Dies sind insbesondere das Klavier, das Cembalo, die Zither, die Harfe und ähnliche Instrumente. Derartige Musiksaiten 2 weisen konstruktiv erhebliche Unterschiede zu Musiksaiten 2 für Gitarren oder Streichinstrument auf. Weiters weisen diese auch erheblich unterschiedliche Anforderungen auf, da die jeweiligen Instrumente und die Anregung gänzlich anders sind. Aufgrund dieser Unterschiede der Musiksaite 2 unterscheiden sich auch die Herstellungsverfahren und folglich auch die Maschinen 1 zu deren Herstellung.
[0059] Die Maschine 1 weist ein Maschinenbett 8 auf. Die Maschine 1 ähnelt von deren grundsätzlichen Aufbau einer Drehbank, weißt jedoch einige deutliche Unterschiede zu einer solchen auf. Neben dem Maschinenbett 8 weist die Maschine 1 eine gerade Führungsbahn 9 auf, auf welcher ein Schlitten 10 längsverschiebbar angeordnet ist. Parallel zur Führungsbahn 9 weist die Maschine 1 bevorzugt wenigstens eine Spannmittelführungsbahn 32 auf.
[0060] Die Maschine 1 weist zwei drehbare Spannmittel 4, 5 auf, welche einander gegenüber in bzw. an der Maschine 1 angeordnet sind. Das erste Spannmittel 4 und das zweite Spannmittel 5 weisen eine gemeinsame Spannmittel-Drehachse 6 auf. Sowohl die Führungsbahn 9 als auch die Spannmittelführungsbahn 32 sind parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet.
[0061] Das erste Spannmittel 4 und das zweite Spannmittel 5 sind zum Einspannen eines Saitenkerns 7 der Musiksaite 2 vorgesehen und entsprechend ausgebildet. In einer einfachen Ausbildung sind das erste und das zweite Spannmittel 4, 5 als einfache Hacken ausgebildet.
[0062] Das erste Spannmittel 4 und/oder das zweite Spannmittel 5 sind zum vorgebbaren Spannen des Saitenkerns 7 vorgesehen. Zumindest eines der beiden Spannmittel 4, 5, ist auf einem
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eigenständigen Spannmittelschlitten 33 angeordnet, welcher längsverschiebbar auf einer — parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 angeordneten — Spannmittelführungsbahn 32 angeordnet bzw. gelagert ist. Der Spannmittelschlitten 33 weist bevorzugt eine Arretierungsvorrichtung auf, um dessen Position auf der Spannmittelführungsbahn 32 festzuhalten. Das erste Spannmittel 4 ist bevorzugt feststehend mit dem Maschinenbett 8 verbunden.
[0063] Die Maschine 1 weist zumindest einen Antriebsmotor auf, welcher die beiden Spannmittel 4, 5 antreibt und vorzugsweise mit diesen über ein Getriebe verbunden ist. Die beiden Spannmittel 4, 5 werden derart angetrieben, dass diese einen eingespannten Saitenkern 7 in eine Rotation um dessen Längserstreckung versetzen. Sofern auf dem Saitenkern 7 bereits eine erste Wickellage umfassend das erste Wickelelement 13 angeordnet ist und noch eine weitere Wickellage um die erste Wickellage bzw. auf der ersten Wickellage angeordnet werden soll, dann wird selbstverständlich der Verbund aus Saitenkern 7 und darauf angeordnetem ersten Wickelelement 13 in eine Rotation um deren Längserstreckung versetzen. Der Saitenkern 7 bzw. ein Zwischenprodukt bei der Herstellung der Musiksaite 2 werden bei der Rotation insbesondere nicht in sich verdreht bzw. verdrillt.
[0064] Bei der Herstellung der Musiksaite 2 wird der rotierende Saitenkern 7 mit wenigstens einem ersten Wickelelement 13 schraublinienförmig umwickelt bzw. eingehüllt. Zur vorgebbaren Abgabe des ersten Wickelelements 13 während des Wickelvorganges, weißt die Maschine 1 eine Ablaufvorrichtung 11 auf, welche auf dem Schlitten 10 angeordnet ist. Bevorzugt ist das erste Wickelelement 13 auf einer Spule 34 angeordnet, welche mit der Ablaufvorrichtung 11 bzw. dem Schlitten 10 verbunden ist, und wird — während der Herstellung — dieser Spule 34 entnommen bzw. von der Spule 34 abgewickelt. Vorzugsweise wird das erste Wickelelement 13 um eine Rolle 37 geführt, bevor dieses auf den Saitenkern 7 aufgewickelt wird.
[0065] Die Ablaufvorrichtung 11 weist eine Ablaufstelle 12 auf, an welcher — zur vorgebbaren bzw. kontrollieren Abgabe — das erste Wickelelement 13 anliegt und daran vorbeigezogen wird. Die Ablaufstelle 12 ist die letzte Stelle bzw. der letzte Punkt an dem das erste Wickelelement 13 — bei deren Zulauf zum Saitenkern 7 — die Ablaufvorrichtung 11 berührt. Bevorzugt weist die Ablaufvorrichtung 11 eine drehbar gelagerte Rolle 37 auf, mit welchem das erste Wickelelement 13 geführt bzw. räumlich Positioniert wird, und welches von diesem mitgedreht wird. Die Ablaufstelle 12 ist dann der Punkt an welchem das ablaufende erste Wickelelement 13 dieses Rad bzw. diese Rolle 37 verlässt. In den Fig. 1 und 2 ist eine solche Rolle 37 beispielhaft dargestellt. In Fig. 12 ist eine rohrartige Ablaufvorrichtung 11 dargestellt.
[0066] Beim Beginn der Herstellung der Musiksaite 2 wird ein Ende des ersten Wickelelements 13 mit einem Saitenkern 7 verbunden. Dies erfolgt bevorzugt nahe dem ersten Spannmittel 4. Danach wird das, nun mit dem Saitenkern 7 verbundene erste Wickelement 13 mit einer vorgebbaren Zugkraft 36 gespannt und der Saitenkern 7 in Rotation versetzt. Durch die Rotation wird das erste Wickelelement 13 von deren Quelle entfernt. Insbesondere wird diese von der Spule 34 abgerollt. Die vorgebbare Zugkraft kann durch einen Widerstand bzw. eine Bremse an der Spule 34 erreicht und/oder eingestellt werden, sodass das erste Wickelelement 13 mit einer gewissen Kraft, daher der Zugkraft, von der Spule 34 abgewickelt wird bzw. aufgrund des Widerstandes werden muss. Je höher der Widerstand desto höher die Zugkraft. Aufgrund des, nunmehr an dem Saitenkern 7 seitlich ziehenden ersten Wickelelements 13 wird der Saitenkern 7 ausgelenkt bzw. verbogen. Dies entspricht im Wesentlichen dem Verhalten eines Trägers auf zwei Stützen, auf welchen eine Querkraft einwirkt.
[0067] In Kombination der Rotation des Saitenkerns 7 und der Fortbewegung der Ablaufvorrichtung 11 im Wesentlichen parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 wird der Saitenkern 7 mit dem ersten Wickelelement 13 schraublinienförmig bzw. helixförmig umwickelt. Der Kontaktpunkt an welchem das erste Wickelelement 13 den Saitenkern 7 berührt und folglich der Punkt, an welchem die Zugkraft 36 auf den Saitenkern 7 einwirkt, wird als Spinnpunkt 29 bzw. Wickelstelle bezeichnet.
[0068] Es ist vorgesehen, dass die Maschine 1 zumindest ein erstes Abstützteil 14 aufweist, welcher mit dem Schlitten 10 verbunden ist. Dieses erste Abstützteil 14 führt den Saitenkern 7 wäh-
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rend des Wickelvorganges in einer vorgebbaren Weise bzw. einem vorgebbaren Umfang. Es ist in Relation zu der Ablaufvorrichtung 11 in einer ersten Position 15 angeordnet. Die erste Position 15 bezieht sich auf die Ablaufvorrichtung 11 und nicht auf einen feststehenden bzw. ortsfesten Teil der Maschine 1. Bewegt sich daher die Ablaufvorrichtung 11 so bewegt sich das erste Abstützteil 14 mit bzw. wird mitgeführt.
[0069] Das erste Abstützteil 14 kann feststehend mit der Ablaufvorrichtung 11 verbunden sein. Die erste Position 15 ist dabei konstant. Gemäß einer bevorzugten Weiterbindung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Abstützteil 14 vorgebbar beweglich mit der Ablaufvorrichtung 11 verbunden ist. Dadurch kann die erste Position 15 unterschiedlichen Anforderungen entsprechend, etwa für die Herstellung unterschiedlicher Musiksaiten 2, abgeändert bzw. angepasst werden. Dadurch kann die Maschine 1 für die Herstellung einer ersten Musiksaitenart, beispielsweise einer Geigen g-Saite mit vorgegebenem Aufbau, in eine vorteilhafte erste Position 15 gebracht und in dieser insbesondere arretiert werden, und für die Herstellung einer zweiten Musiksaitenart, beispielsweise einer Cello G-Saite mit vorgegebenem Aufbau, in eine vorteilhafte zweite Position gebracht und in dieser insbesondere arretiert werden. Dadurch können mit einer Maschine 1 unterschiedliche Musiksaitenarten mit unterschiedlichem Aufbau jeweils vorteilhaft hergestellt werden.
[0070] Die verstellbaren Positionen können etwa durch ein vorgebbares Schwenken bzw. Kippen einer —- wie in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten — Befestigungsvorrichtung 39, welche das erste Abstützteil 14 mit der Ablaufvorrichtung 11 verbindet, erreicht werden. Die Befestigungsvorrichtung 39 kann jedoch auch anders ausgebildet werden, etwa mit zwei Lagerschienen, welche rechtwinkelig zueinander angeordnet sind.
[0071] Wie vorstehend angeführt, ist bevorzugt vorgesehen, dass das erste Abstützteil 14 in den unterschiedlichen ersten Positionen 15 derart befestigt werden kann, dass die eingestellte erste Position 15 während des Herstellungsprozesses beibehalten wird. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Befestigungsvorrichtung 39 derart ausgebildet, insbesondere derart mit der Ablaufvorrichtung 11 verbunden, ist, dass die erste Position 15 während des Saitenherstellungsprozesses auf der Maschine 1 fortlaufend verstellt werden kann, sodass der erste Normalabstand 19, bei mehreren Abstützteilen 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 die jeweiligen Normalabstände, nicht konstant gehalten wird, sondern einem vorgebbaren Verlauf folgt.
[0072] Fig. 15 zeigt eine weitere verstellbare bzw. einstellbare und vorzugsweise gesteuert regelbare Befestigungsvorrichtung 39. Diese weist — in der gegenständlichen Ausführung — dreizehn Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 auf, welche jeweils mittels eines Aktuators 38 auf einem länglichen Trageteil der Befestigungsvorrichtung 39 gelagert sind. Die Aktuatoren 38 sind insbesondere elektrisch und/oder pneumatisch betriebene mechanische Stelleinheiten. Die elektrisch betriebenen Stelleinheiten sind insbesondere mit sog. Servos aus dem Bereich des Modellfluges vergleichbar. Bevorzugte pneumatisch betriebene Stelleinheiten sind etwa Pneumatik-Führungszylinder, Pneumatische Kolbenzylinder und/oder Servopneumatische Positioniersysteme. Dadurch kann der Abstand der Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteile 58, 62 zur Spannmitteldrehachse 6 eingestellt und vorgebbar verändert werden. Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass Abstände 83, 84 zwischen den Abstützteilen 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteilen 58, 62 verändert werden können. Vorzugsweise weist die Befestigungsvorrichtung 39 entsprechend ausgebildete Vorrichtungen auf.
[0073] Gemäß einer bevorzugten Ausbildung eines Aktuators 38 umfasst dieser sowohl eine pneumatische Stelleinheit als auch eine elektrische Stelleinheit, wobei die elektrische Stelleinheit auf der pneumatischen Stelleinheit angeordnet ist. Dadurch kann mit der pneumatischen Stelleinheit eine Grobeinstellung vorgenommen werden, bei welcher das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteil 58, 62 in einen vorgebbaren Bereich um einen Zielpunkt verschoben wird. Nachfolgend erfolgt mit der elektrischen Stelleinheit eine sog. Feinjustage. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstütz-
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gegenteil 58, 62 wird dabei sehr genau an die angestrebte Position gebracht.
[0074] Bei einem bevorzugten Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite 2 unter Anwendung einer regelbaren Befestigungsvorrichtung 39 ist vorgesehen, dass der jeweilige Normalabstand der unterschiedlichen Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 zur Spannmitteldrehachse 6 kontinuierlich geändert wird. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, welche beim Start des Saitenherstellungsverfahrens noch nicht gegenüber dem Saitenkern 7 angeordnet sind, derart weit von dem Antriebsund/oder Lagerungsteile des ersten drehbaren Spannmittel 4 beabstandet sind, dass ein Bewegen bzw. Längsverschiebung der Ablaufvorrichtung 11 in Richtung des zweiten drehbaren Spannmittels 5 unterstützt bzw. nicht behindert wird. Fig. 2 zeigt eine Maschine, bei welcher die geraden Führungsbahnen 9 seitlich neben dem Gehäuse, welches das drehbare Spannmittel 4 trägt, hinweg verläuft. Das betreffende Gehäuse ist entsprechend schmal ausgebildet um für die geraden Führungsbahnen 9 und den darauf angeordneten, längsverschiebbaren Schlitten 10 den erforderlich Platz zu gewähren.
[0075] Bei einer weiteren Ausführung einer regelbaren Befestigungsvorrichtung 39 mit wenigstens zwei Abstützteilen 14, 20 kann — parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 — der Abstand zwischen den benachbarten Abstützteilen 14, 20 verändert und eingestellt werden. Dadurch kann die Musiksaite 2 noch gezielter an deren Anforderungen angepasst hergestellt werden.
[0076] Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Befestigungsvorrichtung 39 derart ausgebildet ist, dass sowohl der Abstand zwischen zumindest zwei benachbarten Abstützteilen 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 als auch der jeweilige Normalabstand zur Spannmittel-Drehachse 6 bei den beiden Abstützteilen 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 vorgebbar eingestellt werden kann.
[0077] Das erste Abstützteil 14 kann konstruktiv unterschiedlich ausgebildet sein und unterschiedliche Formen aufweisen, weist jedoch zumindest eine erste Saitenkontaktstelle 16 auf, welche dazu vorgesehen ist, in direktem körperlichem Kontakt mit dem Saitenkern 7 bzw. der Musiksaite 2 zu stehen. Diese erste Saitenkontaktstelle 16 weist einen vorgebbaren ersten Abstand 17 zur Ablaufstelle 12 der Ablaufvorrichtung 11 auf.
[0078] In den Fig. 2 und 12 ist der erste Abstand 17 eingetragen. Wie ersichtlich, ist der erste Abstand 17 der kürzeste Abstand zwischen der Ablaufstelle 12 und der ersten Saitenkontaktstelle 16. In Fig. 2 ist ein Koordinatensystem dargestellt, welches dem, bei Drehbänken üblichen Koordinatensystem entspricht. Die Z-Achse ist parallel zur Spannmittel-Drehachse 6. Die X-Achse ist normal auf die Z-Achse. Die X- und die Z-Achse sind bevorzugt in einer ersten Ebene 18 oder parallel zu dieser angeordnet. Die erste Ebene 18 ist durch die erste Saitenkontaktstelle 16 und die Spannmittel-Drehachse 6 gebildet. Diese erste Ebene 18 ist vorzugsweise eine horizontale Ebene, kann jedoch auch in einem vorgebbaren Winkel zu einer Horizontalen ausgebildet sein. Die erste Ebene 18 ist lediglich in Fig. 1 und Fig. 8 dargestellt. In Fig. 8 ist der Spinnpunkt 29 ist dabei außerhalb der Spannmittel-Drehachse 6. In Fig. 1 ist die erste Ebene 18 projizierend dargestellt.
[0079] Alternativ zur Positionierung der ersten Saitenkontaktstelle 16 in der ersten Ebene 18 kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Saitenkontaktstelle 16 in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet ist. Dies ist etwa bei dem ersten Abstützteil 14 in den Ausführungsformen gemäß den Fig. 3, 4, 5, 6, 7 und 9 der Fall. Bei der Ausführungsformen gemäß Fig. 8 ist das dritte Abstützteil in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Die Achse des Saitenkerns 7 bleibt dabei über weite Bereiche in der Spannmittel-Drehachse 6.
[0080] Der erste Abstand 17 ist die Resultierende eines ersten X-Abstandes und eines ersten ZAbstandes, und kann mittels des Satzes von Pythagoras aus diesen ermittelt werden.
[0081] Bevorzugt beträgt der erste Abstand 17 zwischen 0,1% und 25% der Musiksaitenlänge 3 und/oder zwischen 10 mm und 250 mm, insbesondere zwischen 75 mm und 200 mm. Diese Bereiche bzw. Abstände haben sich bei der Herstellung einer Musiksaite 2 als einfach umsetzbar und wirksam erwiesen. Innerhalb dieser Bereiche bzw. Abstände kann auch starker Einfluss auf
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den Klang einer derart gefertigten Musiksaite 2 genommen werden.
[0082] Die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils bevorzugte Positionierungen - lediglich - eines ersten Abstützteils 14.
[0083] Bei der ersten bevorzugten Positionierung des ersten Abstützteils 14 gemäß Fig. 3 ist dieses zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet. In Fig. 2 ist der erste Z-Abstand 30 dargestellt. Das erste Abstützteil 14 ist weiters derart angeordnet, dass die erste Saitenkontaktstelle 16 in der Spannmittel-Drehachse 6 liegt.
[0084] Bei der zweiten bevorzugten Positionierung des ersten Abstützteils 14 gemäß Fig. 4 ist dieses zwischen der Ablaufstelle 12 und dem zweiten Spannmittel 5 angeordnet. Das erste Abstützteils 14 ist weiters derart angeordnet, dass die erste Saitenkontaktstelle 16 in der Spannmittel-Drehachse 6 liegt.
[0085] Wenngleich bei den beide Ausführungsformen gemäß den Fig. 3 und 4 das erste Abstützteil 14 jeweils in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet ist, so kann dieses jedoch auch derart positioniert sein, dass ein erster Normalabstand 19 zwischen dem ersten Abstützteil 14 und der Spannmittel-Drehachse 6 besteht. Dieser erste Normalabstand 19 beträgt mindestens 1 mm, insbesondere 2,5 mm, vorzugsweise 10 mm. Dadurch kann der Winkel zwischen dem Saitenkern 7 und dem ersten Wickelelement 13 verändert werden, ohne die Zugkraft 36 zu verändern.
[0086] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der gegenständlichen Erfindung ist vorgesehen, dass die Maschine 1 ein zweites Abstützteil 20 zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns 7 während des Wickelvorganges aufweist, welches zweite Abstützteil 20 in Relation zu der Ablaufvorrichtung 11 in einer zweiten Position 21 angeordnet ist, und dass eine zweite Saitenkontaktstelle 22 des zweiten Abstützteiles 20 einen vorgebbaren zweiten Abstand 23 zur Ablaufstelle 12 und einen vorgebbaren dritten Abstand 24 zur ersten Saitenkontaktstelle 16 aufweist. Dadurch kann die Ausbildung der ersten Wickellage bzw. weiterer Wickellagen noch weiter beeinflusst werden.
[0087] Die bevorzugten Abmessungen des zweiten Abstandes 23 entsprechen den bevorzugten Abmessungen des ersten Abstandes 17, und liegen zwischen 0,1% und 25% der Musiksaitenlänge 3 und/oder zwischen 10 mm und 250 mm, insbesondere zwischen 75 mm und 200 mm. Bevorzugt ist der zweite Abstand 23 unterschiedlich zum ersten Abstand 17. Insbesondere ist der zweite Abstand 23 größer als der erste Abstand 17.
[0088] Die Fig. 5 und 6 zeigen jeweils bevorzugte Positionierungen eines ersten Abstützteils 14 und eines zweiten Abstützteiles 20. Fig. 12 zeigt das, in Fig. 6 gekennzeichnete Detail A.
[0089] Durch die Verwendung wenigstens zweier Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteile 58, 62 kann ein Walkvorgang des Saitenkerns 7 bzw. der Musiksaite 2 erreicht werden. Dadurch kann der Spinnwinkel des ersten Wickelelements vorgebbar beeinflusst werden. Durch die gewählten Abstände kann die Biegesteifigkeit des Saitenkerns 7 vorgebbar beeinflusst werden. Die genaue Position beeinflusst weiters die Reibung beim Wickelvorgang. Ein derartige Walkvorgang kann auch noch erfolgen nachdem alle vorgesehenen Wickellagen auf dem Saitenkern 7 angeordnet sind.
[0090] Bei der ersten bevorzugten Positionierung zweier Abstützteile 14, 20 gemäß Fig. 5 ist das erste Abstützteil 14 zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet. Das zweite Abstützteil 20 ist zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet. Das erste und das zweite Abstützteil 14, 20 sind dabei jeweils in der Spannmittel-Drehachse 6 positioniert. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß FIG. 5 sind die erste Position 15 und die zweite Position 21 auf derselben Seite der Spannmittel-Drehachse 6, vorzugsweise in der ersten Ebene 18, angeordnet.
[0091] Bei der zweiten bevorzugten Positionierung zweier Abstützteile 14, 20 gemäß Fig. 6 ist das erste Abstützteil 14 ebenfalls zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 und das zweite Abstützteil 20 zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet. Das erste Abstützteil 14 ist weiterhin in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Im Unterschied
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zur Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist die zweite Saitenkontaktstelle 22 von der SpannmittelDrehachse 6 beabstandet. Es besteht ein zweiter Normalabstand 25 zwischen diesen, welcher mindestens 1 mm, insbesondere 2,5 mm, vorzugsweise 10 mm, beträgt. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß FIG. 6 sind die erste Position 15 und die zweite Position 21 an unterschiedlichen Seiten der Spannmittel-Drehachse 6, vorzugsweise in der ersten Ebene 18, angeordnet.
[0092] Fig. 12 zeigt das Detail A gemäß Fig. 6. In diesem Detail A sind der erste Abstand 17 und der zweite Abstand 23 dargestellt. Weiters ist der dritte Abstand 24 zwischen der ersten Saitenkontaktstelle 16 und der zweiten Saitenkontaktstelle 22 sowie der zweite Normalabstand 25 dargestellt. Der dritte Abstand 24 beträgt vorzugsweise zwischen 7% und 15% der Musiksaitenlänge 3 und/oder zwischen 5 mm und 150 mm.
[0093] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Maschine 1 ein drittes Abstützteil 26 zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns 7 während des Wickelvorganges aufweist, welches dritte Abstützteil 26 in Relation zu der Ablaufvorrichtung 11 in einer dritten Position 27 angeordnet ist, und dass eine dritte Saitenkontaktstelle des dritten Abstützteiles 26 einen vorgebbaren vierten Abstand zur Ablaufstelle 12, einen vorgebbaren fünften Abstand zur ersten Saitenkontaktstelle 16 und einen vorgebbaren sechsten Abstand zur zweiten Saitenkontaktstelle 22 aufweist. Dies eröffnet noch weitere gezielte Beeinflussungen der Verformungen des Saitenkerns 7 während der Fertigung.
[0094] Die Fig. 7 und 8 zeigen jeweils bevorzugte Positionierungen eines ersten Abstützteils 14, eines zweiten Abstützteiles 20 und eines dritten Abstützteiles 26.
[0095] Bei der ersten bevorzugten Positionierung dreier Abstützteile 14, 20, 26 gemäß Fig. 7 ist das erste Abstützteil 14 zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet. Das zweite und das dritte Abstützteil 20, 26 sind zwischen der Ablaufstelle 12 und dem zweiten Spannmittel 5 angeordnet. Es befinden sich daher zwei Abstützteile 20, 26 an derselben Seite der Ablaufstelle 12. Die beiden, den Spannmitteln 4, 5 zugewandten Abstützteile 14, 26 sind dabei in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Das mittlere Abstützteil 20 befindet sich auf einer anderen Seite der Spannmittel-Drehachse 6 als die Ablaufvorrichtung 11. Das zweie Abstützteile 20 liegt gegenüber dem ersten Abstützteile 14.
[0096] Bei der zweiten bevorzugten Positionierung dreier Abstützteile 14, 20, 26 gemäß Fig. 8 sind das erste Abstützteil 14 und das zweite Abstützteil 20 zwischen der Ablaufstelle 12 und dem ersten Spannmittel 4 angeordnet, wobei das erste Abstützteil 14 näher dem ersten Spannmittel 4 angeordnet ist. Lediglich das dritte Abstützteil 26 ist in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Das erste und das zweite Abstützteil 14, 20 sind an unterschiedlichen Seiten der SpannmittelDrehachse 6 positioniert. Das zweite Abstützteil 20 liegt gegenüber dem ersten Abstützteil 14.
[0097] Fig. 9 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform umfassend vier Abstützteile 14, 20, 26, 35. Das erste und das vierte Abstützteil 14, 35 sind dabei in der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet, während die zweite und die dritte Abstützteile 20, 26 sich jeweils auf einer anderen Seite der Spannmittel-Drehachse 6 als die - nicht dargestellte - Ablaufvorrichtung 11 befinden.
[0098] Der erste Abstand 17 kann während des gesamten Wickelvorganges konstant sein. Bei einer bevorzugten Weiterbilden der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Abstand 17 während des Wickelvorgangs verstellt wird. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass der erste Abstand 17 derart verändert bzw. verschoben wird, dass der erste Normalabstand 19 einer vorgebbaren Kurve 31 folgt. Dies ist beispielhaft in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Die Kurve 31 kann unterschiedliche Formen aufweisen. Bevorzugt ist die Kurve 21 eine konvexe bzw. konkave Kurve mit einem gemeinsamen Radius. Eine weitere bevorzugte Kurvenform ist - wie in Fig. 10 und 11 dargestellt - eine halbe Ellipse. Diese Kurve 31 kann auch dreiecksförmig ausgebildet sein. Durch die kurvenartige Verstellung des ersten Normalabstandes 19 kann der Winkel, welchen der Saitenkern zur Spannmittel-Drehachse 6 einnimmt, beeinflusst werden. Insbesondere ist der Kurvenverlauf derart ausgebildet, dass der Winkel zwischen Saitenkern 7 und Spannmittel-Drehachse 6 - während des Herstellungsverfahrens - über weite Teile des Saitenkerns 7 bzw. der
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Musiksaitenlänge 3 im Wesentlichen konstant gehalten werden.
[0099] Fig. 13 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform umfassend dreizehn Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, welche derart angeordnet sind, dass der Saitenkern 7 bzw. die Musiksaite 2 im Wesentlichen einer vorgebbaren Kurve folgen. Bei der gegenständlich dargestellten Ausführungsform sind die Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 als Führung ausgebildet, welche den Saitenkern 7 bzw. die Musiksaite 2 vorgebbar umgreif bzw. zumindest teilweise umfasst.
[00100] Fig. 14 zeigt ebenfalls eine bevorzugte Ausführungsform, welche sechs Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41 aufweist, wobei benachbarte Abstützteile jeweils gegengleich angeordnet sind. Dies stellt einer weitere bevorzugte Möglichkeit zur gezielten vorteilhaften Beeinflussung einer Musiksaite 2 lediglich durch deren Herstellungsprozesses dar.
[00101] Die vorstehend genannten Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Maschine 1 weisen allesamt zumindest ein erstes Abstützteil 14 auf. Das erste Abstützteil 14 und die weiteren Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 sowie Abstützgegenteile 58, 62 der bevorzugten Ausführungsformen können unterschiedliche geometrische Formen aufweisen. Weiters können diese nicht nur seriell hintereinander neben bzw. an der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet sein. Zwei oder mehr Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 sowie Abstützgegenteile 58, 62 könne gemeinsam — bezogen auf die Längserstreckung der Spannmittel-Drehachse 6 — an einem Punkt bzw. einer Position Paare oder gemeinsame Anordnungen ausbilden.
[00102] Weiters können die Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteile 58, 62 in unterschiedlicher Weise bzw. unterschiedlichen mechanischen Mitteln mit dem Schlitten 10 mechanisch verbunden sein.
[00103] Die Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteile 58, 62 können weiters feststehend bzw. in deren Ausrichtung gegenüber der Spannmittel-Drehachse 6 bei jeder Position des Schlittens 10 während des Herstellungsverfahrens stets gleichbleibend angeordnet bzw. mit dem Schlitten 10 feststehend verbunden sein. Alternativ dazu bzw. in Weiterbildung dazu können diese jedoch auch mittels einer einstellbaren, beweglichen, insbesondere verdrehbaren, verschiebbaren und/oder verkippbaren, Tragevorrichtung 81 mit dem Schlitten 10 verbunden sein. Dadurch ist eine Anpassung der Stellung bzw. Position des wenigstens einen ersten Abstützteils 14 gegenüber der Spannmittel-Drehachse 6 an unterschiedliche Positionen des Schlittens 10 auf den Führungsbahnen 9 möglich. Dadurch können unterschiedliche Positionen für die Herstellung unterschiedlicher Arten von Musiksaiten 2 verwendet werden. Die Stellung des wenigstens einen ersten Abstützteils 14 und/oder der weiteren Abstützteile 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteile 58, 62 kann dabei weiters arretierbar oder vorgebbar beweglich sein, wobei der Maschine 1 entsprechend ausgebildet ist.
[00104] Gemäß einer ersten, technisch einfach umzusetzenden bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erste Abstützteil 14 im Wesentlichen als Zylinder 51 ausgebildet ist. Fig. 16 zeigt eine schematische Darstellung eines derart ausgebildeten Abstützteils 14. Neben einem kreisförmigen Querschnitt, kann der Zylinder 51 auch andere Querschnittsformen aufweisen. Insbesondere eine elliptische Grundfläche hat sich im Betrieb als vorteilhaft erwiesen. Das erste Abstützteil 14, welches in Fig. 1 und 2 auf der Maschine 1 angeordnet ist, weist eine elliptische Grundfläche auf. Das zylinderförmig ausgebildete erste Abstützteil 14 kann unterschiedlich an der Maschinen 1 bzw. gegenüber der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet sein. Insbesondere kann der Zylinder 51 in unterschiedlichen Winkeln gegenüber der Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet werden. Vorzugsweise ist die Achse des Zylinders 51 im Wesentlichen parallel zu einer Normalen auf die Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Es kann jedoch auch ein, von 90° abweichender Winkel zwischen 70° und 110° zur Spannmittel-Drehachse 6 vorgesehen sein.
[00105] In Weiterbildung des zylinderförmigen Aufbaues, welcher einen geraden Verlauf in Längsrichtung aufweist, kann weiters vorgesehen sein, dass das Abstützteil 14 als ganzes einen verbogenen Aufbau aufweist. Durch diese Verbiegung bildet sich ein Verlauf, welcher derart ge-
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genüber dem Saitenkern 7 bzw. der Spannmittel-Drehachse 6 positioniert werden kann, dass dieser eine konkave Aufnahme bildet. Diese wirkt Stabilisierend auf den rotierenden Saitenkern 7. Insbesondere ist vorgesehen, dass das erste Abstützteil 14 als Abschnitt eines Torus ausgebildet ist. Dieser Torus ist vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu einer Normalen auf die Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Dabei ist die konkave Seite der Spannmittel-Drehachse 6 zugewandt. Es kann jedoch auch ein, von den 90° abweichender Winkel zwischen 70° und 110° zur Spannmittel-Drehachse 6 vorgesehen sein.
[00106] Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform eines Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteiles 58, 62 welche in Fig. 17 schematische dargestellt ist, ist vorgesehen, dass das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bzw. das Abstützgegenteil 58, 62 als Prisma 52 ausgebildet ist. Fig. 17 zeigt ein Prisma 52 mit einer rechteckigen Grundfläche. Vorzugsweise kann die Grundfläche auch fünfeckig, sechseckig, siebeneckig, achteckig und/oder neuneckig ausgebildet sein. Dabei kann die Grundform entweder als symmetrisches Vieleck oder als asymmetrisches Vieleck ausgebildet sein.
[00107] Eine der Außenflächen des Prismas 52 kann die erste Saitenkontaktstelle 16 ausbilden bzw. umfassen. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass eine Seitenkante 53 des Prismas 52 die erste Saitenkontaktstelle 16 ausbildet. Dabei kann die Seitenkante 53 vorgebbar abgerundet ausgebildet sein. Eine Außenfläche des Prismas 52 weist gegenüber einer Seitenkante 53 des Prismas 52 unterschiedliche Auswirkungen auf den Saitenkern 7 aus, sodass bereits durch ein Verdrehen des prismenförmigen ersten Abstützteils 14 direkter Einfluss auf das Herstellungsverfahren und die Eigenschaften der hergestellten Musiksaite 2 ausgeübt werden kann.
[00108] Neben der Ausbildung der ersten Saitenkontaktstelle 16 weist weiters die Positionen bzw. der Winkel zur Spannmittel-Drehachse 6 einen Einfluss auf die Wirkung des ersten Abstützteils 14 bzw. er weiteren Abstützteile 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteile 58, 62 während des Herstellungsverfahrens aus. Vorzugsweise ist eine Seitenkante 53 des Prismas 52 im Wesentlichen parallel zu einer Normalen auf die Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet. Es kann jedoch auch ein, von 90° abweichender Winkel zwischen 70° und 110° zur Spannmittel-Drehachse 6 vorgesehen sein.
[00109] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist insbesondere vorgesehen, dass das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteil 58, 62 eine erste Aufnahmekerbe 54 bzw. Aufnahmekerbung bzw. Aufnahmevertiefung aufweist, innerhalb welcher die erste Saitenkontaktstelle 16 angeordnet ist, bzw. welche diese ausbildet. Die Saitenkontaktstelle 16 ist dabei insbesondere kein einzelner Punkt im dreidimensionalen Raum, sondern ein linienförmiger Verlauf oder eine Aneinanderreihung einzelner Punkte, welche im Wesentlichen einer Linie folgen bzw. eine solche aufspannen, und welche im Betrieb direkten Kontakt zum Saitenkern 7 bzw. einem, auf dem Saitenkern 7 angeordnetem Wickelelement 13 einnehmen.
[00110] Durch eine spezielle Aufnahmekerbe 54 kann der Saitenkern 7 während des Wickelvorganges genau und sicher geführt werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbrechens bzw. eines, über das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bzw. das Abstützgegenteil 58, 62 „hinweghüpfenden“ Saitenkerns 7 kann verringert werden. Die erste Aufnahmekerbe 54 ist vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet, kann jedoch auch abgewinkelt zu dieser angeordnet sein, etwa in einem Winkel von bis zu + 15°.
[00111] Fig. 18 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Abstützteils 14 gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform. Dabei weist die erste Aufnahmekerbe 54 einen im Wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt 55 auf. Der Querschnitt 55 kann dabei Abweichungen von der Halbkreisform aufweisen, und beispielsweise gerade Endbereiche umfassen. Weiters kann der Querschnitt 55 auch halbelliptisch ausgebildet sein. Bevorzugt folgt der Verlauf der Aufnahmekerbe 54 einer e- Funktion. Vorzugsweise weist der, bevorzug vorgesehene Halbkreis bzw. der Ausschnitt eines Halbkreises einen Radius auf, welche vorgebbar größer dem Radius des Saitenkerns 7 ist. Vorzugsweise ist der Radius auch größer dem Radius der Kombination aus Saitenkern 7 mit darauf angeordnetem ersten Wickelelement 13. Der Querschnitt ist rechtwinkelig
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zu einer Längserstreckung der Aufnahmekerbe 54 oder zur Längsrichtung der Spannmittel-Drehachse 6 zu betrachten. Das erste Abstützteil 14 ist vorzugsweise derart an der Maschine 1 angeordnet, dass die Längserstreckung der Aufnahmekerbe 54 parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 liegt. Bei einer weiteren bevorzugte Ausbildung der dritten bevorzugten Ausführungsform weist der Querschnitt 55 eine konstante Änderung des Krümmungsradius auf.
[00112] Fig. 19 zeigt eine schematische Darstellung eines Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteiles 58, 62 gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform weist die Aufnahmekerbe 54 einen im Wesentlichen V-förmigen Querschnitt 56 auf. Dadurch weist die Aufnahmekerbe 54 zwei erste Saitenkontaktstellen 16 auf, wodurch die Lage des Saitenkerns 7 genauer vorgegeben werden kann, da dieser keine seitlichen, schwingungstechnischen Auslenkungen aus einem Zentrum erfährt. Der Querschnitt ist rechtwinkelig zu einer Längserstreckung der Aufnahmekerbe 54 zu betrachten. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteil 58, 62 ist vorzugsweise derart an der Maschine 1 angeordnet, dass die Längserstreckung der Aufnahmekerbe 54 parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 liegt.
[00113] Neben den vorstehend erörterten bevorzugten Formen der einzelnen Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder der einzelnen Abstützgegenteile 58, 62 welche — wie in den Fig. 1 bis 15 dargestellt — in unterschiedlichen Anzahlen und unterschiedlichen Positionen Verwendung finden können, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass zumindest zwei Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bzw. zumindest ein Abstützteil 14 und zumindest ein Abstützgegenteil 58 zusammen eine Einheit bzw. eine erste Abstützteilvorrichtung ausbilden.
[00114] Die Fig. 26 und 27 zeigen eine sechste bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteiles 58, 62. Diese weist, wie die dritte bevorzugte Ausführungsform gemäß Fig. 18 eine Aufnahmekerbe 54 auf, deren Querschnitt im Wesentlichen einem Kreissegment oder einer Ellipse entspricht. Die Seitenkanten bzw. Endbereiche der Aufnahmekerbe 54 sind abgerundet bzw. als Fase ausgebildet. Fig. 27 zeigt die Schnittdarstellung B - B. Dabei sind die abgerundeten Seitenkanten der Aufnahmekerbe 54 erkennbar.
[00115] Fig. 20 zeigt eine fünfte bevorzugte Ausführungsform eines ersten Abstützteils 14, welches Teil einer Abstützvorrichtung 57 ist.
[00116] Das erste Abstützteil 14 gemäß der fünften bevorzugten Ausführungsform weist eine Aufnahmekerbe 54 auf, welche in Längsrichtung der Spannmittel-Drehachse 6 eine konvexe Form aufweist. Dies hat sich als Vorteilhaft erwiesen, da dadurch ein scharfes Abkanten des Saitenkerns 7 vermieden wird. Ein konvexer Verlauf weist andere Auswirkungen auf die gefertigte Musiksaite 2 auf, als ein scharfkantiger Verlauf. Beide Varianten können für jeweils unterschiedliche, angestrebte Eigenschaften der Musiksaite 2 gezielt herangezogen werden.
[00117] Die Abstützvorrichtung 57, welche in Fig. 20 dargestellt ist, weist weiters ein erstes Abstützgegenteil 58 auf, welches in dieser bevorzugten Ausführungsform im Wesentlich gegenüber dem ersten Abstützteils 14 angeordnet ist. Das erste Abstützgegenteil 58 weist bei dieser Ausführung eine Aufnahmekerbe 54 auf, welche einen konkaven Verlauf aufweist. Dadurch wird der Saitenkern 7 gegengleich beansprucht und innerhalb der Abstützvorrichtung 57 quer zu dessen Längserstreckung gehalten und geführt. Das erste Abstützteils 14 und das erste Abstützgegenteil 58 weisen bevorzugt Aufnahmen auf, deren Verlauf keine gleichen Radien aufweisen, sondern jeweils gezielt an den Saitenkern 7 angepasst sind.
[00118] Zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 besteht ein erster Abstand 67, welcher die Entfernung zwischen der ersten Saitenkontaktstelle 16 und der ersten Saitengegenkontaktstelle 59 ist. Die erste Saitenkontaktstelle 16 ist die Stelle der Aufnahmekerbe 54, welche bei einer Kontaktaufnahme mit dem Saitenkern 7 den ersten Kontakt zu diesem aufnimmt. Entsprechend ist die erste Saitengegenkontaktstelle 59 die Stelle des ersten Abstützgegenteils 58, welche bei einer Kontaktaufnahme mit dem Saitenkern 7 den ersten Kon-
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takt zu diesem aufnimmt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 20 weist der erste Abstützgegenteil 58 folglich zwei erste Saitengegenkontaktstellen 59 auf.
[00119] Bevorzugt ist der erster Abstand 67 einstellbar. Vorzugsweise umfasst die Abstützvorrichtung 57 eine mechanische bzw. elektromechanische Anordnung bzw. Vorrichtung, welche zumindest mittelbar mit dem ersten Abstützteils 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 verbunden sind, um derart den ersten Abstand 67 einzustellen. Die Einstellbarkeit des ersten Abstandes 67 dient dem gezielten und steuerbaren Aufbringen einer vorgebbaren ersten Druckkraft auf einen, zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 angeordneten Saitenkern 7.
[00120] Fig. 25 zeigt ebenfalls eine Anordnung aus einem ersten Abstützteil 14 und einem ersten Abstützgegenteil 58, welche jeweils im Wesentlichen einem Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteil 58, 62 gemäß Fig. 18 oder 26, 27 entsprechen bzw. ähneln. Das erste Abstützteil 14 ist gegenüber dem zweiten Abstützteil 58 angeordnet, sodass ein Saitenkern 7 zwischen den beiden angeordnet und von diesen eingefasst werden kann. Die beiden Abstützteile, 14, 58 sind jeweils mit einem Teil einer Abstützvorrichtung 57 bzw. einer Tragevorrichtung 81 verbunden. Diese Verbindung kann - auch bei anderen Ausführungsformen - eine Feder enthalten.
[00121] Das erste Abstützteil 14 und das erste Abstützgegenteil 58 sind gemäß einer ersten bevorzugten Anordnung jeweils im Wesentlichen direkt einander gegenüber angeordnet und zwar im Wesentlichen parallel zueinander. Die jeweiligen Positionen der beiden Teile zueinander sind vorgebbar. Zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 besteht ein erster Winkel 64, welcher vorzugsweise zwischen 165° und 195°, vorzugsweise zwischen 175° und 185°, beträgt. Der erste Winkel 64 ist dabei der Winkel, welcher zwischen einer ersten Verbindungsstrecke 65 und einer zweiten Verbindungsstrecke 66 besteht. Dabei ist die erste Verbindungsstrecke 65 die Gerade zwischen der Spannmittel-Drehachse 6 und der ersten Saitenkontaktstelle 16. Die zweite Verbindungsstrecke 66 ist die Gerade zwischen der Spannmittel-Drehachse 6 und der ersten Saitengegenkontaktstelle 59. Fig. 21 zeigt eine entsprechende Ausführungsform, wobei das erste Abstützteil 14 und das erste Abstützgegenteil 58 in dem ersten Winkel 64 zueinander angeordnet sind, welcher etwa 175° beträgt.
[00122] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Abstützvorrichtung 57 ist der erste Winkel 64 einstellbar. Dadurch kann die Maschine 1 auf die Herstellung unterschiedlicher Musiksaiten 2 eingestellt werden. Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass der erste Winkel 64 im Zuge eines laufenden Herstellungsvorganges fortlaufend bzw. Ortsabhängig verändert wird.
[00123] Neben dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 weist die Maschine 1 bevorzugt weiters ein zweites Abstützteil 20 mit einer zweiten Saitenkontaktstelle 61 auf.
[00124] Das zweite Abstützteil 20 ist, bezogen auf den Querschnitt des Saitenkerns 7, zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 angeordnet, wobei dies - in Betriebslage - oberhalb oder unterhalb der Spannmittel-Drehachse 6 sein kann. Das zweite Abstützteil 20 weist eine zweite Saitenkontaktstelle 61 auf. Das zweite Abstützteil 20 weist bevorzugt dieselben Ausführungen bzw. Ausgestaltungen auf, wie das erste Abstützteil 14.
[00125] Bevorzugt ist vorgesehen, dass ein zweiter Winkel 68 zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem zweiten Abstützteil 20, welcher vorgebbar und vorzugsweise auch einstellbarer ist, zwischen 30° und 105°, vorzugsweise zwischen 60° und 95°, beträgt. Der zweite Winkel 68 ist der Winkel zwischen der ersten Verbindungsstrecke 65 und einer dritten Verbindungsstrecke 69. Die dritte Verbindungsstrecke 69 ist die Gerade zwischen der Spannmittel-Drehachse 6 und der zweiten Saitenkontaktstelle 61. Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform mit einem zweiten Abstützteil 20, wobei auch der zweite Winkel 68 eingezeichnet ist.
[00126] Neben dem ersten Abstützteil 14, dem ersten Abstützgegenteil 58 und dem zweiten Abstützteil 20 weist die Maschine 1 bevorzugt weiters ein zweites Abstützgegenteil 62 mit einer zweiten Saitengegenkontaktstelle 63 auf.
[00127] Das zweite Abstützgegenteil 62 ist, bezogen auf den Querschnitt des Saitenkerns 7,
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zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 bzw. gegenüber dem zweiten Abstützteil 20 angeordnet, wobei dies - in Betriebslage - oberhalb oder unterhalb der Spannmittel-Drehachse 6 sein kann. Das zweite Abstützgegenteil 62 weist eine zweite Saitengegenkontaktstelle 63 auf. Das zweite Abstützgegenteil 62 weist bevorzugt dieselben Ausführungen bzw. Ausgestaltungen auf, wie das erste Abstützteil 14.
[00128] Bevorzugt ist vorgesehen, dass ein dritter Winkel 70 zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem zweiten Abstützgegenteil 62, welcher vorgebbar und vorzugsweise auch einstellbarer ist, zwischen 75° und 105°, vorzugsweise zwischen 85° und 95°, beträgt. Der dritte Winkel 70 ist der Winkel zwischen der ersten Verbindungsstrecke 65 und einer vierten Verbindungsstrecke 71. Die vierten Verbindungsstrecke 71 ist die Gerade zwischen der Spannmittel-Drehachse 6 und der zweiten Saitengegenkontaktstelle 63. Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform mit einem zweiten Abstützgegenteil 62, wobei auch der dritte Winkel 70 eingezeichnet ist.
[00129] Weiters ist bevorzugt auch die Position des zweiten Abstützgegenteils 62 bezogen auf den zweiten Abstützteil 20 vorgegeben. Zwischen diesen besteht ein vierter Winkel 72, welcher insbesondere zwischen 165° und 195°, vorzugsweise zwischen 175° und 185°, beträgt. Der vierte Winkel 72 ist der Winkel zwischen der dritten Verbindungsstrecke 69 und der vierten Verbindungsstrecke 71. Die Ausführungsform gemäß Fig. 22 weist auch ein zweites Abstützgegenteil 62 auf. Weiters ist auch der vierte Winkel 72 eingetragen.
[00130] Die einzelnen vorgesehenen Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und Abstützgegenteile 58, 62 können sehr unterschiedlich angeordnet bzw. positioniert werden, und derart an die unterschiedlichen vorteilhaften Anordnungen für die Herstellen einer bestimmten Art von Musiksaiten 2 angepasst werden.
[00131] Wie vorstehend bereits zum ersten Abstand 67 zwischen dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 erläutert, ist vorzugsweise auch vorgesehen, dass ein zweiter Abstand zwischen dem zweiten Abstützgegenteil 62 und dem zweiten Abstützteil 20 einstellbar ist. Dadurch kann eine vorgebbare zweite Druckkraft auf den Saitenkern 7 aufgebracht werden, welcher zwischen dem zweiten Abstützteil 20 und dem zweiten Abstützgegenteil 62 angeordnet bzw. eingespannt ist.
[00132] Die Fig. 23 und 24 zeigen eine weitere bevorzugte Ausführungsform. Diese weist das erste Abstützteil 14, das zweite Abstützteil 20 und ein drittes Abstützteil 26 auf. Das zweite Abstützteil 20 und das dritte Abstützteil 26 sind — parallel zur Spannmittel-Drehachse 6 betrachtet — hintereinander angeordnet. In Betriebslage sind diese bevorzugt im Wesentlichen horizontal angeordnet. Das zweite Abstützteil 20 und das dritte Abstützteil 26 sind vorzugsweise in unterschiedlichen Abständen zur Spannmittel-Drehachse 6 angeordnet, da sich der Durchmesser des Zwischenproduktes der Musiksaite 2, welche hergestellt wird, ändert, sobald das erste Wickelelement 13 oder ein weiteres Wickelelement um den Saitenkern 7 gewickelt ist. Bei dem Beispiel gemäß Fig. 23 entspricht der Abstand des dritten Abstützteiles 26 zur Spannmittel-Drehachse 6 im Wesentlichen dem Radius des Saitenkerns 7. Der Abstand des zweiten Abstützteiles 20 zur Spannmittel-Drehachse 6 ist der Radius des Saitenkerns zusammen mit der Dicke des ersten Wickelelements 13.
[00133] Zwischen dem zweiten Abstützteil 20 und dem dritten Abstützteil 26 ist - in der Ausführungsform gemäß Fig. 23 und 24 - das erste Abstützteil 14 angeordnet. Das erste Abstützteil 14 ist in einem vorgebbaren Winkel zum zweiten Abstützteil 20 und dritten Abstützteil 26 angeordnet. Der Winkel ist bevorzugt derart ausgewählt, dass die Zugkraft 36 am ersten Wickelelement 13 sowie die Reibung bzw. die Reibungskräfte aufgrund der Drehbewegung des Saitenkerns 7 den Saitenkern 7 bzw. das Zwischenprodukt gegen alle drei Abstützteile 14, 20, 26 drückt. Dadurch kann die Position des Spinnpunktes 29 sehr genau sichergestellt werden.
[00134] In Weiterbildung ist bevorzugt vorgesehen, dass ein Paar bestehend aus dem ersten Abstützteil 14 und dem ersten Abstützgegenteil 58 - in Längsrichtung des Saitenkerns benachbart - angrenzend an das zweite Abstützteil 20 und/oder das zweite Abstützgegenteil 62 angeordnet ist.
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[00135] Fig. 18, 20 sowie Fig. 30 zeigen jeweils eine bevorzugte Weiterbildung eines Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteiles 58, 62 bzw. einer gegenständlichen Maschine 1. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteil 58, 62 weist vorzugsweise weiters eine Aufnahmebohrung 80 auf, welche dazu dient eine, insbesondere tragende, Welle bzw. Achse aufzunehmen. Bei Aufnahme einer Welle bzw. Achse, ist insbesondere vorgesehen, dass diese drehbar, vorzugsweise mittels einem oder zwei Kugellagern wenigstens mittelbar mit dem Schlitten 10 verbunden ist. Die Aufnahmebohrung 80 muss nicht zwingend mittels eines Bohrers hergestellt worden sein. Die Aufnahmebohrung 80 verläuft bevorzugt im Wesentlichen normal zur Spannmittel-Drehachse 6.
[00136] Die Fig. 18 und 20 zeigen jeweils Ausführungsformen, bei welchen das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bzw. Abstützgegenteil 58, 62 einen im Wesentlichen prismenförmigen Grundaufbau aufweist. Die Aufnahmebohrung 80 ist derart angeordnet, dass diese bei der vorgesehenen Maschine 1 normal zur Spannmittel-Drehachse 6 liegt, und ermöglichen eine Kippbewegung in Richtung der bzw. parallel zur Spannmittel-Drehachse 6. Dadurch kann sich das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 und/oder Abstützgegenteil 58, 62 an die jeweils auftretende Stellung des Saitenkerns 7 bzw. der Musiksaite 2 anpassen. Dadurch wird das Auftreten von Druckkräften an den Ecken der Abstützteile 14, 58, 20, 62 vermieden. Dadurch kann die Oberflächenstruktur der Musiksaite positiv beeinflusst werden. Aufgrund der Geometrie des Grundkörpers der in Fig. 18 und Fig. 20 dargestellten Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bzw. Abstützgegenteile 58, 62 ist ein vollständiges Verdrehen derselben nicht möglich und auch nicht angedacht.
[00137] Fig. 30 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48. Dabei weist das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 eine im Wesentlichen zylinderförmigen Grundform auf, wobei die Seitenflächen konkav nach innen verlaufen. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 weist eine Drehachse auf. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 ist, vorzugsweise beidseitig, drehbar bzw. rotierbar gelagert. In der dargestellten Ausführungsform ist oben und unten jeweils ein Kugellager 82 angeordnet, welches das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 mit einer Tragevorrichtung 81 verbinden. Das Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 ist drehbar. Aufgrund der Gleitreibung dreht sich das Abstützteile 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 bei einer Fortbewegung des Schlittens 10 mit. Dadurch wird ein Gleiten entlang der Musiksaite 2 bzw. des Saitenkerns 7 vermieden. Dadurch können andere Oberflächeneigenschaften des ersten und weiterer Wickelelemente 13 erreicht werden. Durch die konkave Form des Abstützteiles 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 wird die Position des Saitenkerns 7 genauer vorgegeben, und es wird ein Vorgang vermieden, bei welchem der Saitenkern 7 — während des Wickelvorganges — aus dem Abstützteil 14, 20, 26, 35, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 herausgeht bzw. hüpft.
[00138] Die Fig. 31 und 32 zeigen drei ebenfalls drehbare, zylindrische Abstützteile 14, 26, 20, welche in vorgebbaren Positionen zueinander angeordnet sind. Fig. 32 zeigt dabei die Anordnung aus Sicht der Position C, welche in Fig. 31 eingetragen ist. Das erste Abstützteil 14 und das dritte Abstützteil 26 sind seriell zueinander bzw. hintereinander angeordnet, wobei diese dieselben Drehachsen aufweisen. Zwischen den beiden besteht ein Freiraum, in welchem das zweite Abstützteil 26 angeordnet ist, welches eine andere Drehachse als das erste und das dritte Abstützteil 14, 20 aufweist. Die beiden Drehachsen sind insbesondere im Wesentlichen parallel zueinander. Die beiden seriellen Abstützteile 14, 20 und das einzelne, dazwischen angeordnete Abstützteil 26 sind derart angeordnet, dass der Saitenkern 7 an allen drei Abstützteilen 14, 58, 20 anliegt und durch dessen Drehbewegung und die Haftreibung an diese angedrückt wird. Der Abstand wischen den beiden Drehachsen der Abstützteile 14, 26, 20 ist derart zu wählen, dass der Saitenkern 7 während des Wickelvorganges zwischen den Abstützteilen 14, 26, 20 gehalten wird. Neben dem Parallelabstand sind weiters die Durchmesser der Abstützteile 14, 26, 20 auszuwählen. Diese sind vorzugsweise zumindest 3, insbesondere 5, mal so groß, wie der Durchmesser des Saitenkerns 7.
[00139] Wie bereits zu Fig. 21 dargelegt, kann insbesondere vorgesehen sein, den ersten bzw.
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die weiteren Winkel 64, 68, 70, 72 einzustellen bzw. vorgebbar anzupassen. Das erste und/oder eines der weiteren Abstützteile 14, 26, 20 sind daher vorzugsweise drehbar bzw. kippbar an der Abstützvorrichtung 57 bzw. einer Tragevorrichtung 81 angeordnet. Die jeweils eingestellte Position ist vorzugsweise mechanisch arretierbar.
[00140] Fig. 28 zeigt eine Weiterbildung, bei welcher die Tragevorrichtung 81 geschwenkt werden kann, wodurch das Abstützteil 14 höhenverstellt werden kann. Weiters ist dieses mit einer kippbaren Abstützvorrichtung 57 mit der Tragevorrichtung 81 verbunden. Durch diese Möglichkeiten kann die herzustellende Musiksaite noch weiter beeinflusst werden, und deren Eigenschaften - unabhängig von deren Aufbau - weiter beeinflusst werden. Fig. 29 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, bei welcher die Tragevorrichtung 81 unterschiedlichere Längen 85 aufweisen kann.
[00141] Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung gegenständlicher Offenbarung angeführt.
[00142] Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher „ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
[00143] Ein „im Wesentlichen“ in Verbindung mit einem Zahlenwert mitumfasst eine Toleranz von + 10% um den angegebenen Zahlenwert, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
[00144] Bei Wertebereichen sind die Endpunkte mitumfasst, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
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Claims (15)

x bes AT 528 480 A1 2026-01-15 Ss N Patentansprüche
1. Maschine (1) zur Herstellung einer Musiksaite (2) mit einer vorgebbaren Musiksaitenlänge (3), umfassend ein erstes drehbares Spannmittel (4) und ein zweites drehbares Spannmittel (5), wobei das erste Spannmittel (4) und das zweite Spannmittel (5) eine gemeinsame Spannmittel-Drehachse (6) aufweisen, wobei das erste Spannmittel (4) und das zweite Spannmittel (5) zum Einspannen eines Saitenkerns (7) der Musiksaite (2) ausgebildet sind, wobei das erste Spannmittel (4) und/oder das zweite Spannmittel (5) zum vorgebbaren Spannen des Saitenkerns (7) verschiebbar ist, wobei die Maschine (1) ein Maschinenbett (8) mit wenigstens einer geraden Führungsbahn (9) aufweist, welche Führungsbahn (9) parallel zur Spannmittel-Drehachse (6) angeordnet ist, wobei auf der Führungsbahn (9) ein Schlitten (10) längsverschiebbar angeordnet ist, wobei auf dem Schlitten (10) eine Ablaufvorrichtung (11) mit einer Ablaufstelle (12) zur vorgebbaren Abgabe wenigstens eines ersten Wickelelements (13) während eines Wickelvorganges angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass — zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns (7) während des Wickelvorganges -— ein erstes Abstützteil (14) in Relation zu der Ablaufvorrichtung (11) in einer ersten Position (15) angeordnet ist, und dass eine erste Saitenkontaktstelle (16) des ersten Abstützteiles (14) einen vorgebbaren ersten Abstand (17) zur Ablaufstelle (12) aufweist und mit der Spannmittel-Drehachse (6) eine, vorzugsweise horizontale, erste Ebene (18) bildet und/oder dass die Saitenkontaktstelle (16) im Wesentlichen in der SpannmittelDrehachse (6) angeordnet ist.
2. Maschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (17) zwischen 5% und 25% der Musiksaitenlänge (3) und/oder zwischen 10 mm und 250 mm, insbesondere zwischen 75 mm und 200 mm, beträgt.
3. Maschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Saitenkontaktstelle (16) einen ersten Normalabstand (19) auf die Spannmittel-Drehachse (6) aufweist.
4. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (1) ein zweites Abstützteil (20) zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns (7) während des Wickelvorganges aufweist, welches zweite Abstützteil (20) in Relation zu der Ablaufvorrichtung (11) in einer zweiten Position (21) angeordnet ist, und dass eine zweite Saitenkontaktstelle (22) des zweiten Abstützteiles (20) einen vorgebbaren zweiten Abstand (23) zur Ablaufstelle (12) und einen vorgebbaren dritten Abstand (24) zur ersten Saitenkontaktstelle (16) aufweist.
5. Maschine (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Saitenkontaktstelle (22) einen zweiten Normalabstand (25) auf die Spannmittel-Drehachse (6) aufweist, welcher mindestens 1 mm, insbesondere 2,5 mm, vorzugsweise 10 mm, beträgt
6. Maschine (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abstand (23) in der ersten Ebene (18) angeordnet ist.
7. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abstand (23) zwischen 5% und 25% der Musiksaitenlänge (3) und/oder zwischen 10 mm und 250 mm, insbesondere zwischen 75 mm und 200 mm, beträgt.
8. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abstand (23) größer als der erste Abstand (17) ist.
9. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Abstand (24) zwischen 7% und 15% der Musiksaitenlänge (3) und/oder zwischen 5 mm und 150 mm beträgt.
10. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Position (15) und die zweite Position (21) auf derselben Seite der Spannmittel-Drehachse (6), vorzugsweise in der ersten Ebene (18), angeordnet sind.
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11. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Position (15) und die zweite Position (21) an unterschiedlichen Seiten der Spannmittel-Drehachse (6), vorzugsweise in der ersten Ebene (18), angeordnet sind.
12. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Position (15) zwischen der Ablaufstelle (12) und dem ersten Spannmittel (4) angeordnet ist, und dass die zweite Position (21) zwischen der Ablaufstelle (12) und dem zweiten Spannmittel (5) angeordnet ist.
13. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Position (15) zwischen der Ablaufstelle (12) und dem ersten Spannmittel (4) angeordnet ist, und dass die zweite Position (21) zwischen der ersten Position (15) und dem ersten Spannmittel (4) angeordnet ist.
14. Maschine (1) nach angeordnet ist 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (1) ein drittes Abstützteil (26) zur vorgebbaren Führung des Saitenkerns (7) während des Wickelvorganges aufweist, welches dritte Abstützteil (26) in Relation zu der Ablaufvorrichtung (11) in einer dritten Position (27) angeordnet ist, und dass eine dritte Saitenkontaktstelle des dritten Abstützteiles (26) einen vorgebbaren vierten Abstand zur Ablaufstelle (12), einen vorgebbaren fünften Abstand zur ersten Saitenkontaktstelle (16) und einen vorgebbaren sechsten Abstand zur zweiten Saitenkontaktstelle (22) aufweist.
15. Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite (2), insbesondere mit einer Maschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei ein erstes Ende eines Saitenkerns (7) an einem ersten Spannmittel (4) befestigt wird, wobei ein zweites Ende des Saitenkerns (7) an einem zweiten Spannmittel (5) befestigt wird, wobei der Saitenkern (7) vorgebbar gespannt wird, wobei der Saitenkern (7) in eine vorgebbare Rotation um eine Spannmittel-Drehachse (6) versetzt wird, wobei zumindest ein erstes Abstützteil (14) wenigstens mittelbar gegen den Saitenkern (7) gepresst wird, wobei ein erstes Wickelelement (13) mit dem Saitenkern (7) verbunden wird, wobei das, mit einer vorgebbaren Zugkraft (36) gespannte erste Wickelelement (13) an einer Ablaufstelle (12) von einer Ablaufvorrichtung (11) ausgegeben wird, wobei die Ablaufvorrichtung (11) zum schraublinienförmigen Umwickeln des rotierenden Saitenkerns (7) - parallel zum Saitenkern (7) bewegt wird, wobei das erste Abstützteil (14) - während des Bewickelns des Saitenkerns (7) - mit einem vorgebbaren, vorzugsweise konstanten - ersten Abstand (17) zur Ablaufstelle (12) mit der Ablaufvorrichtung (11) mitgeführt wird.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
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