AT528379B1 - Rampeneinrichtung, insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug - Google Patents

Rampeneinrichtung, insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug

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AT528379B1
AT528379B1 ATA50075/2025A AT500752025A AT528379B1 AT 528379 B1 AT528379 B1 AT 528379B1 AT 500752025 A AT500752025 A AT 500752025A AT 528379 B1 AT528379 B1 AT 528379B1
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Viktoria Koller
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rampeneinrichtung (1), insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug (4), wobei die Rampeneinrichtung (1) eine Rampe (2) aufweist. Zur Erreichung einer hohen Einsatzpraktikabilität ist vorgesehen, dass die Rampe (2), insbesondere mit einem Antrieb, von einer Verstaustellung, in welcher die Rampe (2) zumindest teilweise aufgerollt ist, mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe (2) in eine Nutzstellung ausfahrbar ist, wobei die Rampeneinrichtung (1) ein bewegbares, insbesondere ausfahrbares, Trageelement (5), vorzugsweise in Form eines Tragearmes, aufweist, um während des Ausfahrens der Rampe (2) in die Nutzstellung ein Segment (6) der Rampe (2) entlang eines Ausfahrweges unter Bewegung des Trageelementes (5) mit dem Trageelement (5) zu tragen, vorzugsweise zu stützen. Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben der Rampeneinrichtung (1) und eine Verwendung der Rampeneinrichtung (1).

Description

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Beschreibung
RAMPENEINRICHTUNG, INSBESONDERE ALS HUNDEEINSTIEGSHILFE FÜR EIN FAHRZEUG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rampeneinrichtung, insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug, wobei die Rampeneinrichtung eine Rampe aufweist.
[0002] Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Rampeneinrichtung. [0003] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Verwendung einer Rampeneinrichtung.
[0004] Zum Erleichtern eines Einsteigens eines Hundes in einen Kofferraum eines Kraftfahrzeuges sind Hunderampen bekannt. Die Hunderampen bilden im Einsatz üblicherweise eine schräge Lauffläche von einer Kofferraumöffnung zu einem Boden, über welche der Hund praktikabel in den Kofferraum einsteigen kann. Die Hunderampen sind in der Regel ausgebildet, Hunde mit einem Gewicht von mehr als 20 kg tragen zu können. Eine Zielsetzung einer hohen Robustheit der Hunderampe führt häufig zu einer sperrigen Umsetzung der Hunderampe, sodass eine Handhabung und ein Transport der Hunderampe erschwert sind.
[0005] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rampeneinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche eine hohe Einsatzpraktikabilität aufweist.
[0006] Weiter ist es ein Ziel der Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Rampeneinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welches eine hohe Einsatzpraktikabilität aufweist.
[0007] Des Weiteren ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung eine Verwendung einer Rampeneinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche eine hohe Einsatzpraktikabilität aufweist.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Rampe, insbesondere mit einem Antrieb, von einer Verstaustellung, in welcher die Rampe zumindest teilweise aufgerollt ist, mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe in eine Nutzstellung ausfahrbar ist, wobei die Rampeneinrichtung ein bewegbares, insbesondere ausfahrbares, Trageelement, vorzugsweise in Form eines Tragearmes, aufweist, um während des Ausfahrens der Rampe in die Nutzstellung ein Segment der Rampe entlang eines Ausfahrweges unter Bewegung des Trageelementes mit dem Trageelement zu tragen, vorzugsweise zu stützen.
[0009] Indem die Rampe in der Verstaustellung zumindest teilweise aufgerollt ist und mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe in die Nutzstellung ausfahrbar ist, kann ein kleines Packmaß der Rampeneinrichtung in der Verstaustellung und eine hohe Praktikabilität bei der Überführung in die Nutzstellung erreicht werden. Durch das Tragen des Segmentes der Rampe entlang des Ausfahrweges mit dem bewegbaren, insbesondere ausfahrbaren, Trageelement kann eine einfache und praktikable Ausrichtung der Rampe in der Nutzstellung umgesetzt und eine hohe Robustheit erreicht werden. Das Trageelement ist üblicherweise ein Tragearm, vorzugsweise ein Stützarm. Das Tragen des Segmentes kann mit einem Stützen des Segmentes, insbesondere von unten, umgesetzt sein, insbesondere ein solches Stützen sein. Das Bewegen des Trageelementes erfolgt üblicherweise korrespondierend zum Ausfahren des Segmentes der Rampe, um das Segment mit dem Tragearm entlang des Ausfahrweges zu tragen. Der Ausfahrweg ist üblicherweise ein Weg, den das Segment in einem abgerollten, insbesondere ausgefahrenen, Zustand des Segmentes zur Einnahme dessen Position in der Nutzstellung bewegt wird. Der Ausfahrweg kann vom Trageelement vorgegeben sein. Das Segment kann mit dem Trageelement entlang des Ausfahrweges führbar sein. Bewährt hat es sich, wenn der Ausfahrweg im Wesentlichen geradlinig ist.
[0010] Üblicherweise bildet in der Nutzstellung ein ausgefahrener Rampenteil der Rampe eine, insbesondere flächige, Laufbrücke. Die Laufbrücke verläuft im Einsatz üblicherweise zwischen zwei Höhenniveaus. Der ausgefahrene Rampenteil, insbesondere die Laufbrücke, kann entlang einer gedachten Ebene verlaufen. Die Rampe wird üblicherweise in eine Ausfahrrichtung ausgefahren, welche geneigt nach unten orientiert ist. Das Segment der Rampe ist üblicherweise Teil
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des ausgefahrenen Rampenteils in der Nutzstellung. Der ausgefahrene Rampenteil, insbesondere die Laufbrücke, kann eine flächige, insbesondere im Wesentlichen ebene, Erstreckung aufweisen. Im Besonderen kann über die Laufbrücke eine Beladung eines Fahrzeuges, insbesondere mit Einsteigen eines Hundes in das Fahrzeug, praktikabel durchgeführt werden. Die Rampe ist üblicherweise in der Verstaustellung entlang einer Aufrollrichtung einer Erstreckung der Rampe zumindest teilweise aufgerollt. Die Rampeneinrichtung kann einen Antrieb, insbesondere Motor, aufweisen, mit welchem die Rampe ausfahrbar ist. Das Ausfahren der Rampe kann, insbesondere mit Benutzerinteraktion, steuerbar durchführbar sein. Üblicherweise wird dabei der Antrieb, insbesondere mit Benutzerinteraktion, gesteuert.
[0011] Eine Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung kann als Longitudinalerstreckung oder Länge der Rampe bezeichnet sein. Eine Breitenrichtung der Rampe ist üblicherweise orthogonal zur Aufrollrichtung der Rampe. Eine Höhenrichtung der Rampe ist üblicherweise orthogonal zur Breitenrichtung und orthogonal zur Aufrollrichtung der Rampe. Eine durchschnittliche Höhe der Rampe ist üblicherweise kleiner als eine durchschnittliche Breite und kleiner als eine durchschnittliche Länge der Rampe. Die Rampe ist üblicherweise plattenartig oder mattenartig ausgebildet, insbesondere sodass die Rampe in der Verstaustellung zumindest teilweise aufrollbar ist. Die Rampe, insbesondere die Laufbrücke, kann überwiegend, insbesondere im Wesentlichen, aus Metall oder Plastik gebildet sein. Die Rampe weist üblicherweise eine Hauptfläche auf. Die Laufbrücke ist in der Regel mit der Hauptfläche gebildet. Die Hauptfläche ist üblicherweise durch eine Länge und Breite der Rampe definiert. Die Hauptfläche bildet im Einsatz und/oder in der Nutzstellung üblicherweise eine Oberseite eines ausgefahrenen Teiles der Rampe. In Aufrollrichtung kann die Rampe mit mehreren nebeneinander angeordneten Rampenstücken gebildet sein, wobei die Rampenstücke relativ zueinander kippbar miteinander verbunden sind, sodass die Rampe mit Kippen der Rampenstücke relativ zueinander, insbesondere zur Einnahme der Verstaustellung, zumindest teilweise aufrollbar ist. Alternativ oder kumulativ kann die Rampe elastisch biegsam sein, sodass die Rampe, insbesondere zur Einnahme der Verstaustellung, zumindest teilweise aufrollbar ist.
[0012] In der Regel ist die Rampe in der Verstaustellung entlang einer überwiegenden Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung aufgerollt. In der Verstaustellung ist die Rampe in der Regel zumindest teilweise, insbesondere überwiegend, vorzugsweise mit mehr als 75 %, insbesondere bevorzugt mit mehr als 90 %, einer Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung, aufgerollt. Die Rampe kann in der Nutzstellung entlang einer überwiegenden Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung der Rampe abgerollt sein. Zur Einnahme der Nutzstellung ist die Rampe in der Regel zumindest teilweise, insbesondere überwiegend, vorzugsweise mit mehr als 75 %, insbesondere bevorzugt mit mehr als 90 %, einer Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung, abrollbar und/oder ausfahrbar. Auf diese Weise ist eine hohe Praktikabilität erreichbar.
[0013] Die Rampeneinrichtung weist in der Regel ein Gehäuse auf. In der Verstaustellung ist die Rampe üblicherweise innerhalb des Gehäuses zumindest teilweise aufgerollt, insbesondere auf die in diesem Dokument beschriebene Weise. Zur Einnahme der Nutzstellung ist die Rampe üblicherweise zumindest teilweise aus dem Gehäuse ausfahrbar. Insbesondere ist zur Einnahme der Nutzstellung ein Teil der Rampe mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe aus dem Gehäuse ausfahrbar. Das Gehäuse kann eine Gehäuseöffnung aufweisen, durch welche die Rampe teilweise für ein Ausfahren der Rampe hindurchbewegbar ist. Der Ausfahrweg befindet sich üblicherweise außerhalb des Gehäuses. Der Ausfahrweg ist üblicherweise der Weg den das Segment außerhalb des Gehäuses zur Einnahme dessen Position in der Nutzstellung zurücklegt. Das Segment kann mit einem entgegen einer Ausfahrrichtung der Rampe vorderen Endbereich der Rampe, häufig auch als Frontbereich der Rampe bezeichnet, gebildet sein. Die Rampe ist üblicherweise derart, insbesondere in die Nutzstellung, ausfahrbar, dass ein Rampenteil der Rampe aus dem Gehäuse herausgeschoben bzw. ausgefahren wird, insbesondere in der Nutzstellung aus dem Gehäuse herausgeschoben bzw. ausgefahren ist, um mit dem Rampenteil die Laufbrücke zu bilden. Das Segment wird üblicherweise außerhalb des Gehäuses entlang des Ausfahrweges mit dem Trageelement getragen. Über die Laufbrücke kann üblicherweise ein Beladen eines Laderaums, insbesondere, des Fahrzeuges und/oder Einsteigen des Hundes in den Laderaum, insbesondere Kofferraum, erfolgen.
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[0014] Das Aufrollen und/oder Abrollen der Rampe erfolgt üblicherweise um eine Aufrollachse. In der Verstaustellung kann die Rampe um die Aufrollachse zumindest teilweise aufgerollt sein. Die Rampeneinrichtung kann eine rotierbare Aufrollwelle, um welche die Rampe in der Verstaustellung zumindest teilweise aufgerollt ist, aufweisen. Die Aufrollwelle kann die Aufrollachse definieren. Die Aufrollwelle kann zum Rotieren der Aufrollwelle mit dem Antrieb der Rampeneinrichtung gekoppelt sein. Die Aufrollwelle kann stabartig oder rohrartig ausgebildet sein. Eine Längsrichtung der Aufrollwelle ist üblicherweise im Wesentlichen parallel zu einer Breitenrichtung der Rampe orientiert. Die Aufrollwelle kann, insbesondere relativ zum Gehäuse, rotierbar sein, um die Rampe mit Rotieren der Aufrollwelle auf die Aufrollwelle aufzurollen, insbesondere zur Einnahme der Verstaustellung, und/oder um die Rampe mit Rotieren der Rampe abzurollen, insbesondere zur Einnahme der Nutzstellung. Das Aufrollen und das Abrollen erfolgt üblicherweise mit einem Rotieren der Aufrollwelle in einander entgegengesetzten Rotationsrichtung der Aufrollwelle. Die Aufrollwelle kann mit dem Antrieb der Rampeneinrichtung gekoppelt sein, um das Rotieren der Aufrollwelle mit dem Antrieb anzutreiben. Der Antrieb ist üblicherweise ein Motor. Die Aufrollwelle kann einen Hohlraum aufweisen, in welchen der Antrieb, insbesondere der Motor, zumindest teilweise, vorzugsweise überwiegend, eingefügt ist. Dadurch ist ein kompakter Aufbau erreichbar. Die Aufrollwelle kann sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden.
[0015] Zweckmäßig ist es, wenn ein Befestigungsbereich der Rampe mit der Aufrollwelle verbunden ist, sodass der Befestigungsbereich bei einem Rotieren der Aufrollwelle mit der Aufrollwelle mitbewegt wird. Dadurch kann das Aufrollen und/oder Abrollen mit hoher Robustheit erfolgen. Der Befestigungsbereich kann mit, insbesondere durch einen, der Aufrollwelle zugewandten Endbereich der Rampe gebildet sein, insbesondere entlang einer Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung. Für eine hohe Robustheit hat es sich bewährt, wenn die Aufrollwelle eine Befestigungsaufnahme aufweist, in welche der Befestigungsbereich zumindest teilweise, insbesondere formschlüssig, eingefügt ist, um den Befestigungsbereich, insbesondere in der Befestigungsaufnahme, mit der Aufrollwelle zu verbinden. Die Befestigungsaufnahme kann eine Vertiefung, insbesondere eine Durchführung, der Aufrollwelle sein. Die Befestigungsaufnahme kann formkorrespondierend zum Befestigungsbereich, insbesondere in einer Querschnittsform des Befestigungsbereiches, ausgebildet sein, sodass der Befestigungsbereich formschlüssig in die Befestigungsaufnahme eingefügt ist. Die Befestigungsaufnahme kann eine in einer Längsrichtung der Aufrollwelle orientierte Längserstreckung aufweisen. Die Aufrollwelle kann mehrere solche Befestigungsbereiche und/oder mehrere solche Befestigungsaufnahmen aufweisen. Vorzugsweise ist dem jeweiligen Befestigungsbereich jeweils eine der Befestigungsaufnahmen zugeordnet, um den jeweiligen Befestigungsbereich mit Einfügen in die jeweilige Befestigungsaufnahmen mit der Aufrollwelle zu verbinden. Eine Längserstreckung der Aufrollwelle ist üblicherweise zumindest gleich groß wie eine Hälfte einer durchschnittlichen Breite, insbesondere zumindest gleich groß wie eine durchschnittliche Breite, der Rampe, im Speziellen eines im Einsatz auf die Aufrollwelle aufrollbaren Teiles der Rampe.
[0016] Die Rampeneinrichtung kann eine Basis aufweisen. In der Verstaustellung kann die Rampe mit der Basis zumindest teilweise aufgerollt sein. Das Ausfahren, insbesondere Verlagern, der Rampe von der Verstaustellung in die Nutzstellung kann relativ zur Basis erfolgen. Das Trageelement kann mit der Basis verbunden sein. Das Trageelement, insbesondere der in diesem Dokument beschriebene Kopplungsabschnitt, kann relativ zur Basis bewegbar, insbesondere ausfahrbar, sein, um das Segment der Rampe, insbesondere entlang des Ausfahrweges, zu tragen, insbesondere zu stützen. Das Trageelement kann mit dem Segment gekoppelt sein, um das Segment zu tragen. Die Rampe, insbesondere das Segment der Rampe, kann relativ zur Basis ausfahrbar sein. Die Basis kann einen Bereich der Rampeneinrichtung definieren, in welchem die Rampe in der Verstaustellung, insbesondere zur Einnahme der Verstaustellung, zumindest teilweise aufrollbar ist. Die Basis kann für das zumindest teilweise Aufrollen der Rampe ausgebildet sein. Die Basis kann das Gehäuse umfassen, insbesondere sein. Die Aufrollwelle ist üblicherweise relativ zur Basis rotierbar. Die Aufrollwelle kann an der Basis rotierbar gelagert sein.
[0017] Üblicherweise ist das Trageelement, insbesondere ein Verbindungsabschnitt des Trageelementes, insbesondere an einer Verbindungsstelle der Basis, mit der Basis verbunden. Da-
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mit kann üblicherweise das Segment mit dem Trageelement gegenüber der Basis getragen, insbesondere gestützt, bzw. an der Basis abgestützt, werden. Das Trageelement, insbesondere der Verbindungsabschnitt, kann gelenkig, insbesondere an der Verbindungsstelle der Basis, mit der Basis verbunden sein. Üblicherweise sind das Trageelement, insbesondere ein, vorzugsweise endseitiger, Kopplungsabschnitt des Trageelementes, und das Segment der Rampe miteinander gekoppelt. Insbesondere sodass während des Ausfahrens der Rampe der Kopplungsabschnitt korrespondierend zum Segment bewegt, insbesondere mit dem Segment mitbewegt, wird, um das Segment mit dem Trageelement über den Kopplungsabschnitt zu tragen, insbesondere zu stützen. Die Koppelung ist üblicherweise eine gelenkige Verbindung. Die Bewegung des Trageelementes ist üblicherweise eine Bewegung des Trageelementes, insbesondere des Kopplungsabschnittes, relativ zur Basis. Die Bewegung des Trageelementes erfolgt üblicherweise, um zum Tragen, insbesondere zur Stützung, des Segmentes mit dem Trageelement eine Erstreckung des Trageelementes und/oder den Kopplungsabschnitt des Trageelementes an eine Bewegung, insbesondere Ausfahrbewegung und/oder Einfahrbewegung, des Segmentes anzupassen. Der Verbindungsabschnitt ist üblicherweise mit einem ersten Ende des Trageelementes gebildet. Der Kopplungsabschnitt ist üblicherweise mit einem zweiten Ende des Trageelementes gebildet. Das erste Ende und das zweite Ende des Trageelementes sind üblicherweise einander am Trageelement, insbesondere entlang einer Längserstreckung des Trageelementes, gegenüberliegend.
[0018] Bewährt hat es sich, wenn die Bewegung des Trageelementes, insbesondere des Kopplungsabschnittes, zum Tragen des Segmentes durch die Bewegung, insbesondere das Ausfahren, der Rampe, insbesondere des Segmentes, bewirkt wird. Dabei wird üblicherweise durch die Koppelung des Kopplungsabschnitts mit dem Segment eine durch die Ausfahrbewegung der Rampe bewirkte Zugkraft oder Druckkraft auf den Kopplungsabschnitt ausgeübt, um den Kopplungsabschnitt zu bewegen, insbesondere mit dem Segment mitzubewegen. Das Trageelement kann entsprechend ausgebildet und mit der Rampe, insbesondere dem Segment, sowie insbesondere der Basis gekoppelt sein. Die Bewegung des Trageelementes ist in der Regel durch eine Bewegung, insbesondere eine Einfahrbewegung und/oder Ausfahrbewegung, des Kopplungsabschnitts relativ zum Verbindungsabschnitt des Trageelementes umgesetzt. Das Segment der Rampe kann ein, üblicherweise durch den Frontbereich der Rampe gebildetes, Frontsegment der Rampe sein. Die Rampe, insbesondere das Segment der Rampe, ist üblicherweise relativ zur Basis der Rampeneinrichtung ausfahrbar.
[0019] Günstig ist es, wenn das Trageelement, insbesondere entlang einer Längserstreckung des Trageelementes, mehrere Trageelementteile aufweist, wobei benachbarte der Trageelementteile gelenkig miteinander verbunden sind und/oder benachbarte der Trageelementteile in Längsrichtung eines der Trageelementteile relativ zueinander, insbesondere teleskopartig, verschiebbar sind, aufweist, um das Trageelement, insbesondere den Kopplungsabschnitt, zum Tragen, insbesondere zur Stützung, des Segmentes zu bewegen, insbesondere auszufahren. Damit kann das Trageelement, insbesondere der Kopplungsabschnitt, mit hoher Robustheit korrespondierend zum Segment und/oder der Kopplungsabschnitt relativ zum Verbindungsabschnitt bewegt werden. Die Trageelementteile sind üblicherweise entlang der Längserstreckung des Trageelementes nebeneinander angeordnet. Ist das Trageelement ein Tragearm sind die Trageelementteile üblicherweise Tragearmteile. Die Trageelementteile können stabartig, insbesondere rohrartig, ausgebildet sein. Bewährt hat es sich, wenn zumindest zwei benachbarte erste der Trageelementteile gelenkig miteinander verbunden sind, sodass sich beim Ausfahren der Rampe ein durch eine winklige Stellung der ersten Trageelementteile gebildeter Winkel vergrößert. Eine Vergrößerung des Winkels korrespondiert üblicherweise mit einer Ausfahrbewegung des Trageelementes. Die ersten Trageelementteile können dadurch ein Knickarmbauteil bilden. Die ersten Trageelemente können dadurch zum Einfahren des Trageelementes zusammenfaltbar und/oder zum Ausfahren des Trageelementes auffaltbar sein. Alternativ oder vorzugsweise kumulativ können zumindest zwei benachbarte zweite der Trageelementteile in Längsrichtung eines der Trageelementteile relativ zueinander, insbesondere teleskopartig, verschiebbar miteinander verbunden sein, sodass mit dem relativen Verschieben eine Gesamtlänge der beiden Trageelementteile änderbar ist. Insbesondere können beim Ausfahren der Rampe die zweiten Trageele-
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mentteile relativ zueinander in Längsrichtung, insbesondere unter Verlängerung einer durch die zweiten Trageelementteile gebildeten Länge, verschoben werden. Die zweiten Trageelementeile können im Wesentlichen parallele Längsrichtungen aufweisen. Die zweiten Trageelementteile können zumindest abschnittsweise ineinander eingefügt relativ zueinander verschiebbar miteinander verbunden sein. Zweckmäßig ist es, wenn eines der zweiten Tragelementteile eine Führung und das andere der zweiten Tragelementteile einen Führungszapfen aufweist, wobei der Führungszapfen formschlüssig verschiebbar in die Führung eingefügt ist, um die zweiten Trageelementteile geführt relativ zueinander zu verschieben. Ein praktikabler Aufbau ist erreichbar, wenn zumindest eines der Trageelementteile als erstes Trageelementteil und als zweites Trageelementteil fungiert. Zweckmäßig ist es, wenn die gelenkige Verbindung zwischen den benachbarten Tragelementteilen, insbesondere zwischen den ersten Trageelementteilen, eine Drehachse aufweist, um welche die Tragelementteile relativ zueinander drehbar sind, wobei die Drehachse insbesondere quer, vorzugsweise im Wesentlichen orthogonal, zur flächigen Erstreckung eines ausgefahrenen Teiles der Rampe ist. Das Trageelement, insbesondere die Trageelementteile, sind üblicherweise innerhalb einer gedachten Bewegungsebene bewegbar. Günstig ist es, wenn die Trageelementteile derart umgesetzt sind, dass bei einem Ausfahren des Trageelementes eine Verschiebung der zweiten Trageelementteile relativ zueinander erst erfolgt, wenn die ersten Trageelementteile eine vorgegebene Winkelstellung erreicht haben oder im Wesentlichen geradlinig gestreckt sind. Das Trageelement kann drei benachbarte Tragelementteile aufweisen, wobei das mittlere Trageelement mit einem der anderen Trageelementteile, insbesondere wie beschrieben, gelenkig verbunden ist, und mit dem weiteren der anderen Trageelementteile in einer Längsrichtung eines der beiden Trageelemente relativ zueinander verschiebbar ist, insbesondere wie beschrieben. Von Vorteil ist es, wenn das Trageelement, insbesondere die Trageelementteile, derart angeordnet sind, dass diese unterhalb eines ausfahrenden Teiles der Rampe, insbesondere unterhalb des Segmentes, verlaufend ausfahrbar sind. Das Trageelement ist üblicherweise derart angeordnet, dass dieses in der Nutzstellung unterhalb des ausgefahrenen Teiles der Rampe verläuft und üblicherweise das Segment trägt, insbesondere stützt. Dadurch kann das Segment mit dem Trageelement während des Ausfahrens der Rampe, insbesondere des Segmentes, praktikabel gestützt werden.
[0020] Vorteilhaft ist es, wenn die Rampeneinrichtung zwei Trageelemente, insbesondere zwei Tragearme, aufweist, welche das Segment an unterschiedlichen Hälften der Rampe in Bezug auf eine Mittenlinie der Rampe tragen, insbesondere stützen. Die Mittenlinie verläuft üblicherweise entlang einer Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung bzw. entlang der Longitudinalerstreckung der Rampe. Die Trageelemente können jeweils wie, insbesondere vorstehend, in diesem Dokument beschrieben ausgebildet sein und in der Rampeneinrichtung integriert sein. Dadurch kann ein besonders robustes Tragen des Segmentes erreicht werden. Die Kopplungsabschnitte der Trageelemente können an unterschiedlichen Hälften der Rampe in Bezug auf die Mittenlinie der Rampe mit dem Segment gekoppelt sein. Dies kann in analoger Weise gelten, wenn die Kopplungsabschnitte über ein in diesem Dokument beschriebenes Rampenkoppelelement mit dem Segment verbunden sind. Das Segment der Rampe erstreckt sich üblicherweise entlang einer gesamten Breite der Rampe. Beispielsweise können die Kopplungsabschnitte jeweils im Bereich einer unterschiedlichen Lateralseite der Rampe mit dem Segment gekoppelt sein. Die Lateralseite verläuft üblicherweise in Aufrollrichtung der Rampe entlang der Erstreckung der Rampe. Günstig ist es, wenn beide Trageelemente wie vorstehend ausgeführt mit zwei ersten Trageelementteilen und vorzugsweise mit zwei zweiten Trageelementteilen gebildet sind. Praktikabel ist es, wenn die ersten Trageelementteile des jeweiligen Trageelementes eine zur Mittenlinie der Rampe orientierte Winkelspitze deren winkligen Stellung bilden.
[0021] Von Vorteil ist es, wenn das Trageelement, insbesondere der Kopplungsabschnitt des Trageelementes, über ein Rampenkoppelelement der Rampeneinrichtung mit dem Segment, insbesondere gelenkig, verbunden ist. Das Rampenkoppelelement kann, insbesondere am Segment, entlang von zumindest 20 %, insbesondere zumindest 30 %, vorzugsweise zumindest 50 %, insbesondere bevorzugt zumindest 75 %, im besonders bevorzugt zumindest 90 %, einer Breite der Rampe am Segment mit dem Segment verbunden sein. Besonders bewährt hat es sich, wenn das Rampenkoppelelement, insbesondere am Segment, entlang einer überwiegen-
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den, im Speziellen gänzlichen, Breite der Rampe am Segment mit dem Segment verbunden ist. Dadurch kann das Segment mit dem Trageelement robust über das Rampenkoppelelement getragen, insbesondere gestützt, werden. Das Rampenkoppelelement kann stabförmig, insbesondere rohrförmig, ausgebildet sein. Das Rampenkoppelelement kann formschlüssig, kraftschlüssig oder stoffschlüssig, insbesondere am Segment, mit dem Segment verbunden sein. Das Rampenkoppelelement kann eine Verbindungsaufnahme aufweisen, wobei das Segment in die Verbindungsaufnahme zumindest abschnittsweise eingefügt, insbesondere durch die Verbindungsaufnahme hindurchgeführt, ist, um das Rampenkoppelelement mit dem Segment zu verbinden. Die Verbindungsaufnahme kann mit, insbesondere durch, eine Vertiefung im oder einer Durchführung durch das Rampenkoppelelement gebildet sein. Ist das Segment mit, insbesondere durch, einem Frontbereich der Rampe gebildet, hat es sich bewährt, wenn der Frontbereich zumindest abschnittsweise mit, insbesondere formschlüssigen, Einfügen in die Verbindungsaufnahme mit dem Rampenkoppelelement verbunden ist. Die Verbindungsaufnahme ist dann üblicherweise eine Vertiefung des Rampenkoppelelementes. Der Kopplungsabschnitt des Trageelementes kann, insbesondere gelenkig, am Rampenkoppelelement mit dem Rampenkoppelelement verbunden sein. Weist die Rampeneinrichtung mehrere der Tragelemente auf, kann der Kopplungsabschnitt des jeweiligen Trageelementes über jeweils ein eigenes Rampenkoppelelement mit dem Segment verbunden sein. Bevorzugt ist es aber, wenn die Kopplungsabschnitte der Trageelemente beabstandet am Rampenkoppelelement mit dem Rampenkoppelelement, vorzugsweise jeweils gelenkig, verbunden sind. Das Rampenkoppelelement ist dann üblicherweise ein gemeinsames Rampenkoppelelement mit dem die Kopplungsabschnitte verbunden sind. Die Kopplungsabschnitte der Trageelemente können in Draufsicht auf das Segment in unterschiedlichen Hälften der Rampe in Bezug auf die Mittenlinie der Rampe am Rampenkoppelelement mit dem Rampenkoppelelement verbunden sein. Beispielsweise können in Draufsicht auf das Segment die Kopplungsabschnitte jeweils in einem Randbereich einer unterschiedlichen Längenseite der Rampe am Rampenkoppelelement mit dem Rampenkoppelelement verbunden sein. Die Draufsicht ist üblicherweise eine Sicht in Höhenrichtung der Rampe bzw. eine Sicht orthogonal zur flächigen Erstreckung eines ausgefahrenen Teils der Rampe. Die Höhenrichtung der Rampe ist üblicherweise orthogonal zur Breitenrichtung und orthogonal zur Aufrollrichtung bzw. Längenrichtung der Rampe.
[0022] Einsatzpraktikabel ist es, wenn eine durchschnittliche Breite der Rampe, insbesondere steuerbar, variierbar, vorzugsweise vergrößerbar, ist. Günstig ist es, wenn die durchschnittliche Breite der Rampe während des Ausfahrens und/oder nach der Einnahme der Nutzstellung varijerbar ist. Das Variieren der Breite kann, insbesondere mit Nutzerinteraktionen, steuerbar, durchführbar sein. Im Besonderen kann dabei die durchschnittliche Breite der Rampe die durchschnittliche Breite des ausgefahrenen Teils der Rampe, insbesondere der Lauffläche, sein, welche variiert wird. Die Rampe kann in Breitenrichtung der Rampe mit mehreren, insbesondere einander überlappenden, relativ zueinander verschiebbaren Rampenabschnitten gebildet sein, um mit Verschieben der Rampenabschnitte relativ zueinander die durchschnittliche Breite der Rampe zu variieren. Günstig ist es, wenn sich der jeweilige Rampenabschnitt entlang einer überwiegenden, insbesondere gänzlichen, Erstreckung der Rampe in Aufrollrichtung erstreckt. Praktikabel ist es, wenn das Segment mehrere Segmentabschnitte aufweist, wobei verschiedene der Segmentabschnitte mit verschiedenen der Rampenabschnitte gebildet sind, wobei mehrere der Tragelemente mit verschiedenen der Segmentabschnitte gekoppelt sind, um die Segmentabschnitte zu tragen. Die Rampenabschnitte sind üblicherweise in Breitenrichtung der Rampe nebeneinander angeordnet. Die Rampenabschnitte können einander überlappend relativ zueinander in der Breitenrichtung verschiebbar sein, um mit Verschieben der Rampenabschnitte relativ zueinander die durchschnittliche Breite der Rampe zu variieren. Die Rampenabschnitte überlappen einander üblicherweise in Höhenrichtung der Rampe, insbesondere der Rampenabschnitte.
[0023] Die Rampeneinrichtung kann eine Breitenjustiereinrichtung aufweisen, welche ausgebildet ist, die Rampenabschnitte in Breitenrichtung der Rampe relativ zueinander, insbesondere steuerbar, zu verschieben. Die Breitenjustiereinrichtung kann mehrere, insbesondere entlang einer Verschiebeachse, relativ zueinander, insbesondere steuerbar, verschiebbare Koppelbauteile aufweisen, wobei verschiedene der Koppelbauteile mit verschiedenen der Rampenabschnitte
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verbunden sind, um mit Verschieben der Koppelbauteile relativ zueinander zur Variierung der Breite der Rampe die Rampenabschnitte relativ zueinander zu verschieben. Üblicherweise kann mit dem Verschieben der Koppelbauteile ein Abstand zwischen den Koppelbauteilen variiert werden. Die Koppelbauteile können über ein, insbesondere stabförmiges, Verbindungselement der Breitenjustiereinrichtung miteinander gekoppelt sein, wobei eine Länge eines zwischen jeweils zwei der Koppelbauteile befindlichen Abschnitts des Verbindungselementes variierbar sein kann, um einen Abstand zwischen den Koppelbauteilen zur Verschiebung der Koppelbauteile relativ zueinander zu ändern. Praktikabel ist es, wenn jeweils zwei der Koppelbauteile teilweise ineinander einfügt sind, wobei eine Einfügetiefe der Koppelbauteile ineinander, insbesondere steuerbar, variierbar ist, um die Koppelbauteile relativ zueinander zu verschieben. Hierzu kann eines der Koppelbauteile eine Stiftaufnahme und das andere Koppelbauteil einen in die Stiftaufnahme zumindest teilweise eingefügten Stift aufweisen, um mit, insbesondere gesteuerten, Variieren einer Einfügetiefe des Stiftes in die Stiftaufnahme die Koppelbauteile relativ zueinander zu verschieben. Die Stiftaufnahme ist üblicherweise formkorrespondierend zum Stift ausgebildet, sodass der Stift durch die Stiftaufnahme geführt in Tiefenrichtung der Vertiefung führbar ist. Die Stiftaufnahmen kann eine Vertiefung oder eine Durchgangsbohrung sein. Die Breitenjustiereinrichtung kann mit einer Antriebseinrichtung, insbesondere einer Motoreinrichtung, zum Antreiben der BreitenjJustiereinrichtung gekoppelt sein. Die Antriebseinrichtung kann der Antrieb, insbesondere der Motor, sein. Das Verschieben der Koppelbauteile relativ zueinander kann mit der Antriebseinrichtung angetrieben werden.
[0024] Die Aufrollwelle kann entlang einer Längsachse der Aufrollwelle mehrere relativ zueinander, insbesondere steuerbar, verschiebbare Aufrollwellenteile aufweisen, wobei verschiedene der Aufrollwellenteile mit verschiedenen der Rampenabschnitte verbunden sind. Das Verschieben der Rampenabschnitte relativ zueinander zur Variierung der durchschnittlichen Breite der Rampe kann zu einem Verschieben der Aufrollwellenteile relativ zueinander korrespondieren. Von Vorteil ist es, wenn die Aufrollwelle die Breitenjustiereinrichtung aufweist. Günstig ist es, wenn mit dem Verschieben der Aufrollwellenteile relativ zueinander zur Varlierung der durchschnittlichen Breite der Rampe die Rampenabschnitte relativ zueinander verschiebbar sind. Die Aufrollwellenteile können die Koppelbauteile der Breitenjustiereinrichtung sein und insbesondere entsprechend umgesetzt und/oder miteinander gekoppelt sein, im Besonderen wie zu den Koppelbauteilen beschrieben. Im Besonderen können jeweils zwei der Aufrollwellenteile teilweise ineinander eingefügt sein, wobei eine Einfügetiefe der Aufrollwellenteile ineinander, insbesondere steuerbar, varijerbar ist, um die Aufrollwellenteile relativ zueinander zu verschieben. Hierzu kann eines der Aufrollwellenteile eine Stiftaufnahme und das andere Aufrollwellenteil einen in die Stiftaufnahme zumindest teilweise eingefügten Stift aufweisen, um mit, insbesondere gesteuerten, Variieren einer Einfügetiefe des Stiftes in die Stiftaufnahme die Aufrollwellenteile relativ zueinander zu verschieben. Der Stift ist üblicherweise in Längsrichtung der Aufrollwelle orientiert. Die Stiftaufnahme ist üblicherweise formkorrespondierend zum Stift ausgebildet, sodass der Stift durch die Stiftaufnahme geführt in Tiefenrichtung der Vertiefung führbar ist. Die Stiftaufnahme kann eine in Längsrichtung der Aufrollwelle orientierte Vertiefung oder Durchgangsbohrung sein. Praktikabel ist es, wenn die Aufrollwellenteile derart relativ zueinander entlang der Längsachse der Aufrollwelle verschiebbar sind, dass mit dem Verschieben eine Längserstreckung der Aufrollwelle variiert wird. Die Aufrollwellenteile können steuerbar und/oder motorangetrieben, insbesondere mit einem Motor der Rampeneinrichtung, relativ zueinander verschiebbar sein.
[0025] Das Gehäuse kann mehrere in einer Längsachsenrichtung der Aufrollwelle relativ zueinander verschiebbare Gehäuseteile aufweisen, wobei die Gehäuseteile derart mit der Aufrollwelle gekoppelt sind, dass eine Variierung einer Längserstreckung der Aufrollwelle zu einer Variierung einer Erstreckung des Gehäuses in der Längsachsenrichtung der Aufrollwelle korrespondiert. Die Gehäuseteile sind in der Längsachsenrichtung der Aufrollwelle üblicherweise nebeneinander angeordnet. Die Gehäuseteile, insbesondere jeweils zwei benachbarte der Gehäuseteile, können in der Längsachsenrichtung der Aufrollwelle teilweise ineinander eingefügt sein, insbesondere derart, dass sich die Gehäuseteile in einer Richtung orthogonal zur Längsachsenrichtung überlappen. Die Gehäuseteile, insbesondere jeweils zwei benachbarte der Gehäuseteile, können geführt relativ zueinander verschiebbar sein. Zweckmäßig ist es, wenn von jeweils zwei benachbar-
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ten der Gehäuseteile eines der Gehäuseteile eine Führung, insbesondere eine Nut, und das andere der Gehäuseteile einen in die Führung eingefügten Führungszapfen aufweist, wobei der Führungszapfen durch die Führung geführt bewegbar ist, um die Gehäuseteile geführt relativ zueinander zu verschieben.
[0026] Günstig ist es, wenn das Rampenkoppelelement, insbesondere entlang einer Breitenrichtung der Rampe, mit mehreren in Breitenrichtung der Rampe relativ zueinander verschiebbaren Rampenkoppelelementteilen gebildet ist, wobei verschiedene der Rampenkoppelelementteile mit verschiedenen der Rampenabschnitte verbunden sind. Die Rampenkoppelelementteile können korrespondierend zur Breitenänderung der Rampe oder Längenänderung der Aufrollwelle oder Längenänderung des Gehäuses relativ zueinander zu verschiebbar sein. Von Vorteil ist es, wenn das Rampenkoppelelement eine in diesem Dokument beschriebene Breitenjustiereinrichtung aufweist. Zweckmäßig kann es sein, wenn mit dem Verschieben der Rampenkoppelelementteile relativ zueinander zur Variierung durchschnittlichen der Breite der Rampe die Rampenabschnitte relativ zueinander verschiebbar sind. Die Rampenkoppelelementteile können die Koppelbauteile der Breitenjustiereinrichtung sein und insbesondere entsprechend umgesetzt und/oder miteinander gekoppelt sein, im Besonderen wie zu den Koppelbauteilen beschrieben. Insbesondere alternativ kann es praktikabel sein, wenn bei einer Längenänderung des Gehäuses oder der Aufrollwelle über die Trageelemente, und insbesondere mit der Änderung eines Abstandes zwischen den Kopplungsabschnitten, eine Verschiebekraft zur Verschiebung der Rampenkoppelelementteile relativ zueinander auf das Rampenkoppelelement ausgeübt wird. Die Trageelemente können derart mit dem Gehäuse oder der Aufrollwelle gekoppelt sein, dass der Abstand zwischen den Kopplungsabschnitten der Trageelemente in einer Breitenrichtung der Rampe korrespondierend zu einer Längenänderung des Gehäuses oder der Aufrollwelle geändert wird. Dies kann umgesetzt sein, indem die Verbindungsabschnitte derart, insbesondere am Gehäuse, mit dem Gehäuse, insbesondere an den Verbindungsstellen, verbunden sind, dass bei der Längenänderung des Gehäuses ein Abstand zwischen den Verbindungsabschnitten in Breitenrichtung der Rampe korrespondierend zur Längenänderung des Gehäuses geändert wird. Die Kopplungsabschnitte der Trageelemente sind üblicherweise an unterschiedlichen Rampenkoppelelementteilen mit dem Rampenkoppelelement, insbesondere gelenkig, verbunden. Damit sind ein geringes Fehlerpotenzial und eine große Widerstandsfähigkeit des Aufbaus, insbesondere bei einer Varijerung der Breite der Rampe, erreichbar. Im Besonderen können jeweils zwei der Rampenkoppelelementteile teilweise ineinander eingefügt sein, wobei eine Einfügetiefe der Rampenkoppelelementteile ineinander, insbesondere steuerbar, variierbar ist, um die Rampenkoppelelementteile relativ zueinander zu verschieben. Hierzu kann eines der Rampenkoppelelementteile eine Stiftaufnahme und das andere Rampenkoppelelementteil einen in die Stiftaufnahme zumindest teilweise eingefügten Stift aufweisen, um mit, insbesondere gesteuerten, Variieren einer Einfügetiefe des Stiftes in die Stiftaufnahme die Rampenkoppelelementteile relativ zueinander zu verschieben. Der Stift ist üblicherweise in Längsrichtung des Rampenkoppelelementes und/oder in Breitenrichtung der Rampe orientiert. Die Stiftaufnahme kann eine in Längsrichtung des Rampenkoppelelementes orientierte Vertiefung oder Durchgangsbohrung sein. Praktikabel ist es, wenn die Rampenkoppelelementteile derart relativ zueinander entlang der Längsrichtung des Rampenkoppelelementes verschiebbar sind, dass mit dem Verschieben eine Längserstreckung des Rampenkoppelelementes variiert wird. Die Rampenkoppelelementteile können steuerbar und/oder motorangetrieben, insbesondere mit einem Motor der Rampeneinrichtung, relativ zueinander verschiebbar sein.
[0027] Die Rampeneinrichtung kann eine Befestigungsvorrichtung aufweisen, um die Rampeneinrichtung, insbesondere die Basis, mit der Befestigungsvorrichtung an einem externen Objekt, insbesondere einem Fahrzeug, zu befestigen. Die Rampeneinrichtung wird üblicherweise derart befestigt, dass die Rampe in die Nutzstellung ausfahrbar ist, sodass der ausgefahrene Teil der Rampe einen Höhenniveauunterschied überbrückt, insbesondere zur Beladung des externen Objektes. Praktikabel ist es, wenn die Rampeneinrichtung einen oder mehrere gebogene Befestigungsarme aufweist, um die Rampeneinrichtung, insbesondere die Basis, im Speziellen das Gehäuse, mit einem Ende des jeweiligen Befestigungsarms um eine Schwenkachse schwenkbar an einem externen Objekt zu befestigen, sodass die Rampeneinrichtung in der Verstaustellung von
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einer hinter einer Kante, insbesondere Laderaumkante, des externen Objektes befindlichen Lagerposition mit Verschwenken der Rampeneinrichtung um die Schwenkachse unter Übergreifen der Kante durch den jeweiligen Befestigungsarm in eine vor der Kante befindliche Einsatzposition schwenkbar ist. Das externe Objekt kann ein Fahrzeug sein. Die Kante kann eine Laderaumkante, insbesondere Kofferraumkante, des Fahrzeugs sein. Auf diese Weise kann umgesetzt werden, dass die Rampeneinrichtung in der Verstaustellung in der im Laderaum befindlichen Lagerposition hinter der Laderaumkante angeordnet ist, um die Rampeneinrichtung zu transportieren. Für einen Einsatz der Rampeneinrichtung kann die Rampeneinrichtung mit Verschwenken um die Schwenkachse von der Lagerposition unter Übergreifen der Laderaumkante durch die Befestigungsarme in die vor der Laderaumkante befindliche Einsatzposition geschwenkt werden. In der Einsatzposition kann dann die Rampe in die Nutzstellung ausgefahren werden, um eine Beladung des Laderaums, insbesondere ein Einsteigen eines Hundes, über die ausgefahrene Rampe zu ermöglichen. Vorstehendes kann in analoger Weise insbesondere für ein Verschwenken der Basis, im Speziellen des Gehäuses, von der hinter der Kante befindlichen Lagerposition in die vor der Kante befindliche Einsatzposition gelten. Die Befestigungsarme können relativ zur Basis, insbesondere dem Gehäuse, schwenkbar mit der Basis, insbesondere dem Gehäuse, verbunden sein. Die Befestigungsarme können Teil der Befestigungsvorrichtung sein, insbesondere diese bilden. Das jeweilige Ende der Befestigungsarme kann am Laderaum, insbesondere einer Laderaumwand oder einem Laderaumboden des Laderaumes, mit dem Laderaum verbunden, insbesondere an diesem, üblicherweise schwenkbar, befestigt, sein.
[0028] Vorteilhaft ist es, wenn ein Fahrzeug, insbesondere ein Auto, mit einer in diesem Dokument beschriebenen Rampeneinrichtung vorhanden ist. Über die Rampe in der Nutzstellung der Rampe kann das Fahrzeug beladen werden. Die Rampe kann derart in die Nutzstellung ausfahrbar sein, sodass über die Rampe, insbesondere einen ausgefahrenen Teil der Rampe das Fahrzeug beladbar ist. Die Rampeneinrichtung kann entsprechend am Fahrzeug angeordnet sein. Der ausgefahrene Teil der Rampe bildet üblicherweise die Laufbrücke. Das Beladen kann ein Einsteigen eines Tieres, insbesondere Hundes, über die Rampe, insbesondere die Laufbrücke, sein. Die Laufbrücke ist üblicherweise zur Begehung des Tieres, insbesondere Hundes ausgebildet, um mit dem Begehen einen mit der Laufbrücke überspannten Höhenniveauunterschied zu überwinden. Die Laufbrücke kann als Einsteigebrücke für das Tier, insbesondere den Hund, fungieren. Die Rampeneinrichtung kann in einem Bereich eines Laderaumes, im Speziellen einer Laderaumkante des Laderaums, des Fahrzeuges angeordnet, insbesondere befestigt sein, um mit der Rampe, insbesondere der Laufbrücke, den Laderaum zu beladen. Der Laderaum kann ein Kofferraum sein. Die Rampeneinrichtung kann mit einem oder mehreren Befestigungsarmen, insbesondere wie in diesem Dokument beschrieben, am Fahrzeug insbesondere in einem Bereich des Laderaums, üblicherweise im Laderaum des Fahrzeuges, befestigt sein.
[0029] Die Rampeneinrichtung, insbesondere die Rampe, ist üblicherweise ausgebildet, in der Nutzstellung einen Gegenstand oder ein Tier, insbesondere einen Hund, von 10 kg bis 100 kg, insbesondere von 20 kg bis 100 kg, im Speziellen von 30 kg bis 60 kg mit der Rampe, insbesondere dem ausgezogenen Teil der Rampe, zu tragen, insbesondere um ein Begehen der Rampe durch das Tier zu ermöglichen.
[0030] Die Rampeneinrichtung ist üblicherweise motorbetrieben, insbesondere elektrisch, steuerbar. Im Besonderen gilt dies für ein Verfahren, insbesondere Ausfahren und/oder Einfahren, der Rampe und/oder eine Breitenveränderung der Rampe. Die Rampeneinrichtung kann mit einer, insbesondere mobilen, Fernsteuerung steuerbar sein. Hierzu kann die Rampeneinrichtung eine Steuerungsvorrichtung aufweisen, welche ausgebildet ist, von der Fernsteuerung übermittelte Steuersignale zu empfangen und die Rampeneinrichtung abhängig von den Steuersignalen zu steuern. Der Antrieb und/oder die Antriebseinrichtung, welche üblicherweise mit einem oder mehreren Motoren ausgebildet sind, können mit der Steuerungsvorrichtung gesteuert werden. Der Antrieb und die Antriebseinrichtung können mit verschiedenen Motoren oder vorzugsweise mit dem gleichen Motor umgesetzt sein. Der jeweilige Motor ist üblicherweise ein Elektromotor. Die Rampeneinrichtung kann eine, insbesondere wiederaufladbare, Energiequelle, insbesondere Batterie, aufweisen, um den Antrieb und Antriebseinrichtung mit Energie zu versorgen. Die Energiequelle ist hierzu üblicherweise mit dem Antrieb und der Antriebseinrichtung zur Energieüber-
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tragung, insbesondere elektrisch, gekoppelt. Zweckmäßig ist es, wenn ein Set, aufweisend die Rampeneinrichtung und die Fernsteuerung, vorhanden ist, um die Rampeneinrichtung mit der Fernsteuerung zu steuern.
[0031] Die Rampe ist üblicherweise zwischen der Verstaustellung und der Nutzstellung verfahrbar, insbesondere von der Verstaustellung in die Nutzstellung ausfahrbar und von der Nutzstellung in die Verstaustellung einfahrbar. Das Ausfahren der Rampe erfolgt üblicherweise mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe, insbesondere von der Aufrollwelle, üblicherweise unter Rotation der Aufrollwelle. Das Einfahren der Rampe erfolgt üblicherweise mit zumindest teilweisem Aufrollen der Rampe, insbesondere auf die Aufrollwelle, üblicherweise unter Rotation der Aufrollwelle.
[0032] Das Ziel wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren der eingangs genannten Art zum Betreiben einer Rampeneinrichtung erreicht, wenn die Rampeneinrichtung wie in diesem Dokument beschrieben ausgebildet ist, wobei die Rampe von der Verstaustellung unter zumindest teilweisem Abrollen der Rampe in die Nutzstellung ausgefahren wird, wobei während des Ausfahrens der Rampe in die Nutzstellung das Segment der Rampe, üblicherweise in einem abgerollten Zustand des Segmentes, unter Bewegung, insbesondere Ausfahren, des Trageelementes mit dem Trageelement entlang des Ausfahrweges getragen, insbesondere gestützt, wird. Die Bewegung, insbesondere das Ausfahren, des Trageelementes kann ein Verschwenken und/oder eine Längenveränderung des Trageelementes sein, insbesondere relativ zur Basis der Rampeneinrichtung sein. Das Verfahren zum Betreiben der Rampeneinrichtung kann entsprechend den Merkmalen und Wirkungen, welche im Rahmen der Rampeneinrichtung in diesem Dokument beschrieben sind, ausgebildet sein. Dies gilt in analoger Weise für die Rampeneinrichtung im Hinblick auf das Verfahren.
[0033] Das Bewegen des Trageelementes ist in der Regel ein Ausfahren des Trageelementes, insbesondere korrespondierend zum Ausfahren der Rampe. Das Trageelement wird üblicherweise während des Ausfahrens der Rampe in die Nutzstellung ausgefahren, um mit dem Trageelement das Segment der Rampe entlang des Ausfahrweges zu tragen, insbesondere zu stützen. Das Segment ist entlang des Ausfahrweges üblicherweise in einem abgerollten, und insbesondere aus dem Gehäuse ausgetretenen, Zustand. Der Ausfahrweg ist üblicherweise der Ausfahrweg des Segmentes. Das Ausfahren der Rampe, insbesondere eines Teiles der Rampe, bezieht sich üblicherweise auf eine Bewegung eines abgerollten Teiles der Rampe, insbesondere in einem Zustand außerhalb des Gehäuses. Eine Länge des Ausfahrweges des Segmentes ist üblicherweise zumindest 50 % einer Länge eines Gesamtausfahrweges eines ausfahrenden Endes der Rampe zur Einnahme der Nutzstellung. Üblicherweise ist der Ausfahrweg außerhalb des Gehäuses angeordnet und in der Regel im Wesentlichen geradlinig orientiert. Das Bewegen des Trageelementes kann ein Verschwenken des Tragelementes, üblicherweise relativ zur Basis, und/oder eine Längenveränderung des Trageelementes, üblicherweise entlang einer Längserstreckung des Trageelementes sein.
[0034] Einsatzpraktikabel ist es, wenn während des Ausfahrens und/oder nach dem Ausfahren der Rampe in die Nutzstellung eine durchschnittliche Breite der Rampe, insbesondere eines ausgefahrenen Teils der Rampe und/oder der Lauffläche, im Besonderen motorangetrieben, variiert, vorzugsweise vergrößert, wird. Üblicherweise kann auf diese Weise in der Verstauposition ein kompaktes Packmaß der Rampeneinrichtung umgesetzt und/oder die Rampe erst im Einsatz auf eine einsatzpraktikable Breite geändert, insbesondere vergrößert, werden.
[0035] Die weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Verwendung einer in diesem Dokument beschriebenen Rampeneinrichtung als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug, insbesondere um mit der Rampe in der Nutzstellung eine Laufbrücke für einen Hund in das Fahrzeug, insbesondere in einen Laderaum des Fahrzeuges, zu bilden, gelöst. Die Rampeneinrichtung kann wie in diesem Dokument beschrieben umgesetzt und/oder an einem Fahrzeug angeordnet, insbesondere befestigt, sein. Der Hund weist üblicherweise mehr als 20 kg, insbesondere mehr als 30 kg, vorzugsweise mehr als 50 kg, auf. Der Hund kann üblicherweise bis zu 100 kg aufweisen. Die Rampeneinrichtung kann ausgebildet sein, in der Nutzstellung der Rampe mit der Rampe einen solchen Hund, insbesondere zum Einsteigen des Hundes über die Rampe in das Fahrzeug, zu
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tragen. Die Verwendung kann entsprechend den Merkmalen und Wirkungen, welche im Rahmen der Rampeneinrichtung und/oder des Verfahrens in diesem Dokument beschrieben sind, ausgebildet sein. Dies gilt in analoger Weise für die Rampeneinrichtung und/oder das Verfahren im Hinblick auf die Verwendung.
[0036] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung eines Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:
[0037] Fig. 1 eine schematische Darstellung einer an einem Kofferraum eines Fahrzeuges angeordneten Rampeneinrichtung, insbesondere als Hundeeinstiegshilfe, in einer Nutzstellung einer Rampe der Rampeneinrichtung;
[0038] Fig. 2 eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung in einer Nutzstellung der Rampe aus Sicht von schräg oben auf die Rampe;
[0039] Fig. 3 eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung in der Nutzstellung der Rampe aus Sicht von schräg unten auf die Rampe;
[0040] Fig. 4 eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung in einer Verstaustellung der Rampe;
[0041] Fig. 5 eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung in der Verstaustellung der Rampe ohne Lateralabdeckung eines Gehäuses der Rampeneinrichtung mit nicht dargestellter Rampe;
[0042] Fig. 6 eine schematische Darstellung von Gehäuseteilen des Gehäuses der Rampeneinrichtung;
[0043] Fig. 7 eine schematische Darstellung von Aufrollwellenteilen einer Aufrollwelle der Rampeneinrichtung;
[0044] Fig. 8 eine schematische Darstellung von Rampenkoppelelementteilen eines Rampenkoppelelementes der Rampeneinrichtung;
[0045] Fig. 9 eine schematische Darstellung von Trageelementteilen eines Trageelementes der Rampeneinrichtung;
[0046] Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Ausschnitts der an den Kofferraum des Fahrzeuges angeordneten Rampeneinrichtung aus einer Sicht von schräg oben.
[0047] In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Rampeneinrichtung 1 gezeigt. Die Rampeneinrichtung 1 kann an einem Kofferraum 19 eines Fahrzeuges 4 angeordnet sein, um als Beladehilfe oder Hundeeinstiegshilfe zu fungieren. Die Rampeneinrichtung 1 weist eine ausfahrbare Rampe 2 auf, wobei die Rampe 2 mit einem Antrieb von einer Verstaustellung, in welcher die Rampe 2 zumindest teilweise in einem Gehäuse 3 aufgerollt ist, mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe 2 aus dem Gehäuse 3 in eine Nutzstellung ausfahrbar ist. Die Rampe 2 ist derart ausfahrbar, dass ein Rampenteil der Rampe 2 aus dem Gehäuse 3 herausgeschoben wird bzw. ist, um mit dem Rampenteil eine Laufbrücke zu bilden. Über die Laufbrücke kann üblicherweise ein Beladen des Kofferraums 19 des Fahrzeuges 4 und/oder Einsteigen des Hundes in den Kofferraum 19 erfolgen. Das Gehäuse 3 weist eine Gehäuseöffnung 12 auf, durch welche die Rampe 2 ausfahrbar ist. Die Rampeneinrichtung 1 weist zwei bewegbare, insbesondere zumindest abschnittsweise schwenkbare und/oder längenveränderbare, als Tragearme ausgebildete Trageelemente 5 auf, um während des Ausfahrens der Rampe 2 in die Nutzstellung ein Segment 6 der Rampe 2 unter Bewegung des Trageelementes 5 mit dem Trageelement 5 entlang eines Ausfahrweges außerhalb des Gehäuses 3 zu tragen, insbesondere zu stützen. Die Trageelemente 5 verlaufen vorzugsweise unterhalb des ausgefahrenen Teils der Rampe 2, um das Segment 6 zu tragen, insbesondere zu stützen. Das Segment 6 der Rampe 2 ist mit, insbesondere durch, einen Frontbereich der Rampe 2 gebildet. In der Fig. 1 ist die Rampe 2 in der Nutzstellung dargestellt. In der Fig. 4 ist die Rampe 2 in der Verstaustellung dargestellt. Die Rampeneinrichtung 1 kann vorzugsweise als Hundeinstiegshilfe fungieren, um in der Nutzstellung ein Einsteigen
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eines Hundes über die Rampe 2 in den Kofferraum 19 zu erleichtern, wobei der Hund in der Regel mehr als 20 kg schwer ist.
[0048] In Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung 1 in einer Nutzstellung der Rampe 2 aus Sicht von schräg oben auf die Rampe 2 dargestellt. In Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung 1 in der Nutzstellung der Rampe 2 aus Sicht von schräg unten auf die Rampe 2 dargestellt. Ein mit einem ersten Ende des jeweiligen Trageelementes 5 gebildeter Verbindungsabschnitt 7 des jeweiligen Trageelementes 5 ist an einer jeweiligen Verbindungstelle des Gehäuses 3 gelenkig mit dem Gehäuse 3 verbunden, insbesondere derart, dass der jeweilige Verbindungsabschnitt 7 um eine quer zu einer flächigen Erstreckung des ausgefahrenen Teiles der Rampe 2 orientierte Rotationsachse schwenkbar ist. Die Rampeneinrichtung 1 weist ein mit dem Segment 6 verbundenes Rampenkoppelelement 9 auf, wobei ein mit einem zweiten Ende des jeweiligen Trageelementes 5 gebildeter Kopplungsabschnitt 8 des jeweiligen Trageelementes 5 über das Rampenkoppelelement 9 mit dem Segment 6, insbesondere gelenkig, verbunden ist. Das erste Ende und zweite Ende des jeweiligen Trageelementes 5 sind einander in Bezug auf eine Längserstreckung des Trageelementes 5 am Trageelement 5 gegenüberliegend. Bevorzugt sind die Koppelelemente über ein gemeinsames Rampenkoppelelement 9 mit dem Segment 6, insbesondere gelenkig, verbunden. Die Kopplungsabschnitte 8 der Trageelemente 5 sind in Draufsicht auf einen ausgezogenen Teil der Rampe 2 im Bereich von unterschiedlichen Hälften der Rampe 2 in Bezug auf eine in Aufrollrichtung A der Rampe verlaufende Mittenlinie der Rampe 2 am Rampenkoppelelement 9 mit dem Rampenkoppelelement 9 verbunden. Die Bewegbarkeit des jeweiligen Trageelementes 5 ist eine Bewegbarkeit des Trageelementes 5, insbesondere dessen Kopplungsabschnitts 8, relativ zum Gehäuse 3. Das Rampenkoppelelement 9 ist entlang einer überwiegenden, vorzugsweise gänzlichen, Breite der Rampe 2 am Segment 6 mit dem Segment 6 verbunden. Das Rampenkoppelelement 9 ist in der Regel stabartig ausgebildet. Das Rampenkoppelelement 9 ist am Segment 6 mit dem Segment 6, üblicherweise formschlüssig, kraftschlüssig oder stoffschlüssig verbunden. Das Rampenkoppelelement 9 kann eine, insbesondere als Vertiefung ausgebildete, Verbindungsaufnahme 10 aufweisen, wobei das Segment 6 zumindest abschnittsweise mit, insbesondere formschlüssigen, Einfügen in die Verbindungsaufnahme 10 mit dem Rampenkoppelelement 9 verbunden ist.
[0049] Das jeweilige Trageelement 5 ist derart ausgebildet, dass der Kopplungsabschnitt 8 des jeweiligen Trageelementes 5 durch die Verbindung des Kopplungsabschnitts 8 mit dem Segment 6 über die das Rampenkoppelelement 9 bei einer Bewegung des Segmentes 6 entlang des Ausfahrweges mit dem Segment 6 mitbewegt wird, um das Segment 6 zu tragen, insbesondere zu stützen. Das jeweilige Trageelement 5 weist mehrere stabförmige Trageelementteile 11 auf, wobei zwei der Trageelementteile 11 gelenkig miteinander verbunden sind, sodass die Trageelementteile 11 um eine Drehachse relativ zueinander verschwenkbar sind. Dadurch bilden die Trageelementteile 11 insbesondere ein Knickarmbauteil, wobei insbesondere die Trageelementteile 11 relativ zueinander auffaltbar und/oder zusammenfaltbar sind. Auf diese Weise ist der Kopplungsabschnitt 8 des jeweiligen Trageelementes 5 mit dem Verschwenken der Trageelementteile 11 relativ zueinander bewegbar. Vorzugsweise sind zwei benachbarte der Trageelementteile 11 in Längsrichtung eines der beiden Trageelementteile 11 relativ zueinander, insbesondere teleskopartig, verschiebbar miteinander verbunden, sodass mit dem relativen Verschieben eine Gesamtlänge der beiden Trageelementteile 11 änderbar ist. Auf diese Weise ist der Kopplungsabschnitt 8 des jeweiligen Trageelementes 5 mit dem Verschieben der Trageelementteile 11 relativ zueinander bewegbar. Insbesondere können damit beim Ausfahren der Rampe 2 die zweiten Trageelementteile 11 relativ zueinander unter Verlängerung einer Gesamtlänge der beiden Trageelementteile 11 relativ zueinander verschoben werden. Das jeweilige Trageelement 5 kann, insbesondere auf diese Weise, mit, insbesondere durch, drei miteinander verbundenen Trageelementteilen 11 umgesetzt sein, wobei zwei benachbarte der Trageelementteile 11 gelenkig miteinander verbunden sind und zwei benachbarte der Trageelementteile 11 in Längsrichtung der beiden Trageelementteile 11 relativ zueinander verschiebbar miteinander verbunden sind. In Fig. 3 ist eine solche Umsetzung ersichtlich.
[0050] In Fig. 9 ist eine schematische Darstellung der drei Trageelementteile 11 der Fig. 3 des jeweiligen Trageelementes 5 in getrennter Darstellung der Trageelementteile 11 exemplarisch
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gezeigt. Das in Fig. 9 dargestellte obere und mittlere Trageelementteil 11 sind in Längsrichtung der beiden Trageelementteile 11 relativ zueinander verschiebbar miteinander verbindbar. Das obere und mittlere Trageelementteil 11 sind abschnittsweise ineinander eingefügt relativ zueinander verschiebbar miteinander verbindbar. Das obere Trageelementteil 11 weist eine Führung und das mittlere Trageelementteil 11 einen oder mehrere Führungszapfen auf, wobei der Führungszapfen formschlüssig verschiebbar in die Führung einfügbar ist, um die Trageelementteile 11 geführt relativ zueinander zu verschieben. Das mittlere und das untere Trageelementteil 11 sind gelenkig miteinander verbindbar. Hierzu weist das mittlere und das untere Trageelementteil 11 jeweils einen Gelenksteil eines Gelenkes zur gelenkigen Verbindung der beiden Trageelementteile 11 auf. Das obere Trageelementteil 11 bildet den Verbindungsabschnitt 7 zur gelenkigen Verbindung mit dem Gehäuse 3. Das untere Trageelementteil 11 bildet den Kopplungsabschnitt 8 zur gelenkigen Verbindung mit dem Rampenkoppelelement 9.
[0051] In Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung 1 in einer Verstaustellung der Rampe 2 dargestellt. In der Verstaustellung ist die Rampe 2 vorzugsweise derart aufgerollt, dass sich die Rampe 2 im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses 3 befindet, wobei das Segment 6 und/oder das Rampenkoppelelement 9 sich außerhalb des Gehäuses 3 befinden können. Das Rampenkoppelelement 9 kann dabei im Wesentlichen unmittelbar bzw. in einem Nahbereich des Gehäuses 3 vor der Gehäuseöffnung 12 positioniert sein.
[0052] Üblicherweise weist die Rampeneinrichtung 1 eine im Gehäuse 3 angeordnete rotierbare Aufrollwelle 14 auf, um die Rampe 2 mit Rotieren der Aufrollwelle 14 zur Einnahme der Verstaustellung zumindest teilweise um die Aufrollwelle 14 aufzurollen und zur Einnahme der Nutzstellung zumindest teilweise von der Aufrollwelle 14 abzurollen. In Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Rampeneinrichtung 1 in der Verstaustellung der Rampe 2 ohne Lateralabdeckung eines Gehäuses 3 der Rampeneinrichtung 1 dargestellt, wobei die Rampe 2 nicht dargestellt ist. Die Aufrollwelle 14 ist üblicherweise mit einem Motor zum Rotieren der Aufrollwelle 14 antreibbar. Die Aufrollwelle 14 kann stabartig ausgebildet sein. Der Motor ist vorzugsweise zumindest teilweise, im Besonderen im Wesentlichen gänzlich, innerhalb der Aufrollwelle 14 angeordnet. Die Aufrollwelle 14 kann hierzu zumindest abschnittsweise hohl ausgebildet sein. Die Aufrollwelle 14 kann eine, insbesondere als Vertiefung ausgebildete, Befestigungsaufnahme 21 aufweisen, in welche ein Befestigungsbereich der Rampe 2 zumindest teilweise, insbesondere formschlüssig, eingefügt ist, um den Befestigungsbereich, insbesondere in der Befestigungsaufnahme 21, mit der Aufrollwelle 14 zu verbinden. Eine Länge der Aufrollwelle ist vorzugsweise zumindest gleich groß wie eine durchschnittliche Breite, insbesondere eines im Einsatz auf die Aufrollwelle aufrollbaren Teiles, der Rampe.
[0053] Vorteilhaft ist es, wenn eine durchschnittliche Breite der Rampe 2, insbesondere steuerbar, varlierbar ist. Dies kann praktikabel umgesetzt sein, wenn die Rampe 2 in Breitenrichtung B der Rampe 2 mit mehreren nebeneinander angeordneten einander überlappenden Rampenabschnitten 13 gebildet ist, wobei die Rampenabschnitte 13 in der Breitenrichtung B relativ zueinander verschiebbar sind, um mit Verschieben der Rampenabschnitte 13 relativ zueinander die durchschnittliche Breite der Rampe 2 zu variieren. Die Aufrollwelle 14 kann entlang einer Längsachse der Aufrollwelle 14 mit mehreren entlang der Längsachse der Aufrollwelle 14 relativ zueinander verschiebbaren Aufrollwellenteilen 15 gebildet sein, wobei verschiedene der Aufrollwellenteile 15 mit verschiedenen der Rampenabschnitte 13 verbunden sind, um mit Verschieben der Aufrollwellenteile 15 relativ zueinander zur Variierung der durchschnittlichen Breite der Rampe 2 die Rampenabschnitte 13 relativ zueinander zu verschieben. Das Verschieben der Aufrollwellenteile 15 kann mit dem Motor angetrieben, insbesondere gesteuert, erfolgen. Die Aufrollwelle 14 kann damit als Breitenjustiereinrichtung zum Variieren der durchschnittlichen Breite der Rampe 2 fungieren. In Fig. 7 ist eine schematische Darstellung von entlang der Längsachse der Aufrollwelle 14 nebeneinander angeordneten Aufrollwellenteilen 15 der Aufrollwelle 14 der Rampeneinrichtung 1 getrennt voneinander dargestellt. Eines der Aufrollwellenteile 15 weist eine Stiftaufnahme und das andere der Aufrollwellenteil 15 einen in die Stiftaufnahme zumindest teilweise eingefügten Stift auf, um mit, insbesondere gesteuerten, Variieren einer Einfügetiefe des Stiftes in die Stiftaufnahme die Aufrollwellenteile 15 relativ zueinander zu verschieben. Praktikabel ist es, wenn die Aufrollwellenteile 15 derart relativ zueinander entlang der Längsachse der Aufroll-
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welle 14 verschiebbar sind, dass mit dem Verschieben eine Längserstreckung der Aufrollwelle 14 variiert wird. Das Gehäuse 3 kann mehrere in einer Längsachsenrichtung der Aufrollwelle 14 relativ zueinander verschiebbare Gehäuseteile 16 aufweisen, wobei die Gehäuseteile 16 derart mit der Aufrollwelle 14 gekoppelt sind, dass eine Varilierung einer Längserstreckung der Aufrollwelle 14 zu einer Variierung einer Erstreckung des Gehäuses 3 in der Längsachsenrichtung der Aufrollwelle 14 korrespondiert. In Fig. 6 ist eine schematische Darstellung von Gehäuseteilen 16 des Gehäuses 3 der Rampeneinrichtung 1 gezeigt, wobei die Gehäuseteile 16 getrennt voneinander dargestellt sind. Die Gehäuseteile 16 können zumindest eine Nut und zumindest einen Zapfen aufweisen, sodass der Zapfen geführt verschiebbar in der Nut angeordnet ist, um die Gehäuseteile 16 geführt relativ zueinander entlang der Längsachsenrichtung der Aufrollwelle 14 zu verschieben. Das Rampenkoppelelement 9 kann mit mehreren entlang einer Breitenrichtung B der Rampe 2 relativ zueinander verschiebbaren Rampenkoppelelementteilen 17 gebildet sein, wobei verschiedene der Rampenkoppelelementteile 17 mit verschiedenen der Rampenabschnitte 13 verbunden sind, um die Rampenkoppelelementteile 17 korrespondierend zur Längenänderung der Aufrollwelle 14 und/oder zur Längenänderung des Gehäuses 3 relativ zueinander zu verschieben. In Fig. 8 ist eine schematische Darstellung von Rampenkoppelelementteilen 17 des Rampenkoppelelementes 9 dargestellt. Eines der Rampenkoppelelementteile 17 kann eine Stiftaufnahme und das andere Rampenkoppelelementteil einen in die Stiftaufnahme zumindest teilweise eingefügten Stift aufweisen, um mit Variieren einer Einfügetiefe des Stiftes in die Stiftaufnahme die Rampenkoppelelementteile relativ zueinander zu verschieben.
[0054] In Fig. 10 ist eine schematische Darstellung eines Ausschnitts der an den Kofferraum 19 des Fahrzeuges 4 angeordneten Rampeneinrichtung 1 gemäß Fig. 1 aus einer Sicht von schräg oben dargestellt. Die Rampeneinrichtung 1 weist mehrere gebogene Befestigungsarme 18 auf, um die Rampeneinrichtung 1 mit einem Ende des jeweiligen Befestigungsarms 18 um eine Schwenkachse schwenkbar innerhalb des Kofferraums 19 des Fahrzeuges 4 zu befestigen, Sodass das Gehäuse 3 in der Verstaustellung von einer hinter einer Kofferraumkante 20 des Kofferraums 19 befindlichen Lagerposition innerhalb des Kofferraums 19 mit Verschwenken der Rampeneinrichtung 1 um die Schwenkachse unter Übergreifen der Kofferraumkante 20 durch den jeweiligen Befestigungsarm 18 in eine vor der Kofferraumkante 20 befindliche Einsatzposition schwenkbar ist, um in der Einsatzposition die Rampe 2 von der Verstauposition in eine vom Fahrzeug 4 abgewandte, üblicherweise schräg nach unten orientierte, Richtung in die Nutzposition auszufahren.
[0055] Auf diese Weise kann mit der Rampeneinrichtung 1 durch die, üblicherweise motorangetriebene, Ausfahrbarkeit der Rampe 2 von der Verstaustellung in die Nutzstellung mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe 2, wobei das Segment 6 entlang des Ausfahrweges mit den Tragearmen getragen wird, eine große Praktikabilität und einfache Handhabbarkeit im Einsatz, insbesondere bei einer Verwendung der Rampeneinrichtung 1 als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug 4, erreicht werden. Im Speziellen kann mit der Variierbarkeit der durchschnittlichen Breite der Rampe 2 eine große Kompaktheit in der Verstaustellung und/oder flexible Anpassungsfähigkeit an jeweilige Einsatzbedingungen erreicht werden. Dies ermöglicht eine große Einsatzpraktikabilität der Rampeneinrichtung 1.

Claims (15)

A ‚hes AT 528 379 B1 2026-01-15 Ss N Patentansprüche
1. Rampeneinrichtung (1), insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug (4), wobei die Rampeneinrichtung (1) eine Rampe (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (2), insbesondere mit einem Antrieb, von einer Verstaustellung, in welcher die Rampe (2) zumindest teilweise aufgerollt ist, mit zumindest teilweisem Abrollen der Rampe (2) in eine Nutzstellung ausfahrbar ist, wobei die Rampeneinrichtung (1) ein bewegbares, insbesondere ausfahrbares, Trageelement (5), vorzugsweise in Form eines Tragearmes, aufweist, um während des Ausfahrens der Rampe (2) in die Nutzstellung ein Segment (6) der Rampe (2) entlang eines Ausfahrweges unter Bewegung des Trageelementes (5) mit dem Trageelement (5) zu tragen, vorzugsweise zu stützen.
2. Rampeneinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (1) ein Gehäuse (3), in welchem die Rampe (2) in der Verstaustellung zumindest teilweise aufgerollt ist und aus welchem die Rampe (2) zur Einnahme der Nutzstellung zumindest teilweise ausfahrbar ist, aufweist.
3. Rampeneinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (1) eine rotierbare Aufrollwelle (14), um welche die Rampe (2) in der Verstaustellung zumindest teilweise aufgerollt ist, aufweist, wobei vorzugsweise die Aufrollwelle (14) zum Rotieren der Aufrollwelle (14) mit dem Antrieb gekoppelt ist.
4. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein, insbesondere endseitiger, Kopplungsabschnitt (8) des Trageelementes (5) und das Segment (6) der Rampe (2) miteinander gekoppelt sind, sodass der Kopplungsabschnitt (8) während des Ausfahrens der Rampe (2) mit dem Segment (6) mitbewegt wird, um das Segment (6) mit dem Trageelement (5) über den Kopplungsabschnitt (8) zu tragen, insbesondere zu stützen.
5. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageelement (5) mehrere Trageelementteile (11) aufweist, wobei benachbarte der Trageelementteile (11) gelenkig miteinander verbunden sind und/oder benachbarte der Trageelementteile (11) in Längsrichtung eines der Trageelementteile (11) relativ zueinander, insbesondere teleskopartig, verschiebbar sind, um das Trageelement (11) zum Tragen des Segmentes (6) zu bewegen.
6. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (1) zwei Trageelemente (5), insbesondere zwei Tragearme, aufweist, welche das Segment (6) an unterschiedlichen Hälften in Bezug auf eine Mittenlinie der Rampe (2) tragen.
7. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageelement (5), insbesondere der Kopplungsabschnitt des Trageelementes (5), über ein Rampenkoppelelement (9) der Rampeneinrichtung (1) mit dem Segment (6) gelenkig verbunden ist, wobei vorzugsweise das Rampenkoppelelement (9) entlang einer überwiegenden Breite der Rampe (2) am Segment (6) mit dem Segment (6) verbunden ist.
8. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine durchschnittliche Breite der Rampe (2), insbesondere steuerbar, variierbar ist.
9. Rampeneinrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (2) in Breitenrichtung (B) der Rampe (2) mit mehreren, insbesondere einander überlappenden, relativ zueinander verschiebbaren Rampenabschnitten (13) gebildet ist, um mit Verschieben der Rampenabschnitte (13) relativ zueinander die durchschnittliche Breite der Rampe (2) zu variieren.
10. Rampeneinrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (1) eine Breitenjustiereinrichtung mit mehreren relativ zueinander, insbesondere steuerbar, verschiebbaren Koppelbauteilen aufweist, wobei verschiedene der Koppelbauteile mit verschiedenen der Rampenabschnitte (13) verbunden sind, um mit Verschieben der
Koppelbauteile relativ zueinander zur Varlierung der Breite der Rampe (2) die Rampenabschnitte (13) relativ zueinander zu verschieben.
11. Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (1) einen oder mehrere gebogenen Befestigungsarme (18) aufweist, um die Rampeneinrichtung (1) mit einem Ende des jeweiligen Befestigungsarms (18) um eine Schwenkachse schwenkbar an einem externen Objekt zu befestigen, sodass die Rampeneinrichtung (1) in der Verstaustellung von einer hinter einer Kante, insbesondere Laderaumkante, des externen Objektes befindlichen Lagerposition mit Verschwenken der Rampeneinrichtung (1) um die Schwenkachse unter Übergreifen der Kante durch den Befestigungsarm (18) in eine vor der Kante befindliche Einsatzposition schwenkbar ist.
12. Fahrzeug (4), insbesondere Auto, mit einer Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Verfahren zum Betreiben einer Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Rampe (2) von der Verstaustellung unter zumindest teilweisem Abrollen der Rampe (2) in die Nutzstellung ausgefahren wird, wobei während des Ausfahrens der Rampe (2) in die Nutzstellung das Segment (6) der Rampe (2) unter Bewegung, insbesondere Ausfahren, des Trageelementes (5) mit dem Trageelement (5) entlang des Ausfahrweges getragen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach dem Ausfahren der Rampe (2) in die Nutzstellung, eine durchschnittliche Breite der Rampe (2), insbesondere motorangetrieben, variiert, insbesondere vergrößert, wird.
15. Verwendung einer Rampeneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug (2).
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATA50075/2025A 2025-02-04 2025-02-04 Rampeneinrichtung, insbesondere als Hundeeinstiegshilfe für ein Fahrzeug AT528379B1 (de)

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