AT527658B1 - Damenhose - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Damenhose (1). Um bei Damenhosen mit einem einteiligen Vorderhosenteil (13) eine Faltenbildung im Genitalbereich wirkungsvoll zu vermeiden, ohne dass auf eine enganliegende Passform im Gesäßbereich verzichtet werden muss, wird ein im Schrittbereich der Hose angeordnetes zusätzliches Schrittfeld (22) vorgeschlagen, mit dessen Hilfe eine von der hinteren Mittelnaht (8) ausgehende Zugkraft auf eine größere Nahtkante (25) der Frontpartie übertragen werden kann.
Description
8 NN
DAMENHOSE [0001] Die Erfindung betrifft eine Damenhose.
[0002] Eine gattungsgemäße Damenhose umfasst ein Vorderhosenteil, das keine vordere Mittelnaht aufweist und zwei Hinterhosenteile, die an ihren entsprechenden Rändern unter Ausbildung einer hinteren Mittelnaht miteinander verbunden sind, wobei entsprechende Ränder des Vorderhosenteils mit entsprechenden Rändern der Hinterhosenteile unter Ausbildung von äußeren Seitennähten und inneren Beinnähten verbunden sind.
[0003] Eng anliegenden Hosen, insbesondere Leggings, sind im Modesektor weit verbreitet und werden in unterschiedlichsten Varianten hergestellt. Üblicherweise werden das rechte Vorderhosenteil und das linke Vorderhosenteil im Schrittbereich über eine Mittelnaht miteinander verbunden. Diese Mittelnaht besteht üblicherweise aus einer vorderen Mittelnaht und einer hinteren Mittelnaht und verläuft durchgehend von der Frontseite zu der Rückseite der Hose. Nachdem eine Faltenbildung im Genitalbereich üblicherweise unerwünscht ist, wird die Stärke dieser Mittelnaht üblicherweise so gewählt, dass sich das Material an dieser Stelle versteift und dadurch einer Faltenbildung entgegenwirkt.
[0004] Grundsätzlich ist es jedoch möglich, die Frontpartie einer solchen Hose auch aus einem einzigen Werkstück zu fertigen. Dies kann unter bestimmten Voraussetzungen die Produktionskosten senken, nachdem teilweise weniger Materialverschnitt entsteht, weniger Einzelsegmente zusammengesetzt werden bzw. weniger Schnittarbeiten erfolgen müssen. Auch kann eine nahtfreie Frontpartie aus modischen Gesichtspunkten erwünscht sein.
[0005] Allerdings ist einem solchen Fall eine Versteifung insbesondere des vorderen Schrittbereichs nicht mehr gegeben, da dort keine Naht mehr existiert. Aufgrund der menschlichen Anatomie kommt es dadurch im Genitalbereich zu unerwünschten Faltenbildungen.
[0006] Üblicherweise entsteht eine solche Faltenbildung im Genitalbereich überwiegend aufgrund einer geradlinigen Zugkraftwirkung, ausgehend von der am Gesäß platzierten hinteren Mittelnaht, welche dadurch auf die Frontpartie eine punktuell wirkende Zugkraft im mittleren Schrittbereich ausübt.
[0007] Es sind bereits verschiedene Lösungsansätze bekannt, in solchen Fällen eine Faltenbildung zu verhindern. Üblicherweise wird einer Faltenbildung dadurch vorgebeugt, dass der verwendeten Schnitt im gesamten Schrittbereich, einschließlich des hinteren Hosenbereiches am Gesäß, weniger enganliegend ausgeführt ist. Aufgrund der sehr unterschiedlich ausfallenden Proportionen von Menschen kann der Effekt der Faltenbildung allerdings mit dieser Methodik nicht zufriedenstellend beeinflusst werden.
[0008] Hinzu kommt, dass eine weite Schnittführung im Gesäßbereich oftmals nicht erwünscht ist. Im Gegenteil wird vielfach eine möglichst enganliegende Ausführung im Gesäßbereich gewünscht. In solchen Fällen entstehen gegensätzliche Wünsche: Einerseits soll der Schnitt auf der Frontseite der Hose nicht enganliegend sein, damit keine Falten entstehen, andererseits soll der Schnitt auf der Rückseite möglichst enganliegend sein, um die Form des Gesäßes hervorzuheben.
[0009] Wie aufgrund der geschilderten Problematik nachvollziehbar ist, ist eine Hose mit nur einer einzigen Frontpartie in enganliegender Ausführung nur schwer ausführbar bzw. kann eine Passgenauigkeit ohne unerwünschte Faltenbildung im Genitalbereich nicht bzw. nur unzureichend gewährleistet werden.
[0010] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Lösung bereitzustellen, durch die bei Damenhosen mit einem einteiligen Vorderhosenteil eine Faltenbildung im Genitalbereich wirkungsvoll vermieden wird, ohne dass auf eine enganliegende Passform im Gesäßbereich verzichtet werden muss.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Damenhose nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und/oder den beigefügten Figuren.
[0012] Die erfindungsgemäße Damenhose umfasst ein Vorderhosenteil, das keine vordere Mittelnaht aufweist. Mit anderen Worten besteht die Vorderhose aus einem einzigen Teil. Dieses Vorderhosenteil ist nahtlos, d.h. die vordere Schrittpartie weist keine Mittelnaht auf. Die erfindungsgemäße Damenhose umfasst außerdem zwei Hinterhosenteile, die an ihren entsprechenden Rändern unter Ausbildung einer hinteren Mittelnaht miteinander verbunden sind. Mit anderen Worten besteht die Hinterhose aus zwei über die Mittelnaht miteinander verbundenen Hinterhosenteilen. Bei der erfindungsgemäßen Damenhose sind, wie allgemein üblich, entsprechende Ränder des Vorderhosenteils mit entsprechenden Rändern der Hinterhosenteile unter Ausbildung von äußeren Seitennähten und inneren Beinnähten verbunden.
[0013] Die erfindungsgemäße Damenhose ist gekennzeichnet durch ein als Teil der hinteren Schrittpartie ausgebildetes, mit dem Vorderhosenteil und mit den zwei Hinterhosenteilen verbundenes Schrittfeld, das die Form eines Dreiecks aufweist. Anders ausgedrückt sind die Vorderhose und die Teile der Hinterhose mit einem dreieckigen Schrittfeld zusammengenäht. Dabei handelt es sich bei der Form des Schrittfeldes - im flach ausgebreiteten und undeformierten Zustand - um die Form eines gleichschenkligen Dreiecks.
[0014] Erfindungsgemäß zeigt die Schrittfeldspitze, welche die Spitze des Schrittfelddreiecks bildet, in Richtung Hosenhinterseite und schließt an die hintere Mittelnaht an, während der Schrittfeldvorderrand, welcher der Schrittfeldspitze gegenüberliegt und die Basis des Schrittfelddreiecks bildet, in Richtung Hosenvorderseite zeigt und zusammen mit einem entsprechenden Randabschnitt des Vorderhosenteils den oberen Endabschnitt der inneren Beinnähte bildet. Entscheidend ist es, dass sich dabei die hintere Mittelnaht in zwei Zugnähten fortsetzt, wobei diese Zugnähte von den beiden Schrittfeldseitenrändern mit den entsprechenden Rändern der zwei Hinterhosenteile gebildet werden. Es handelt sich dabei um diejenigen Schrittfeldseitenränder, welche die Schenkel des Schrittfelddreiecks bilden und die Schrittfeldspitze mit den Endpunkten des Schrittfeldvorderrandes verbinden. Die zwei Zugnähte, in welche die hintere Mittelnaht übergeht, übertragen bzw. verteilen auf diese Weise eine von der hinteren Mittelnaht ausgehende, an dem Vorderhosenteil angreifende Zugkraft auf zwei voneinander beabstandete Angriffspunkte an dem Vorderhosenteil. Diese Angriffspunkte liegen dabei auf dem quer zu der hinteren Mittelnaht verlaufenden Randabschnitt des Vorderhosenteils. Die Ränder des Schrittfeldes sind geradlinig ausgebildet, wobei die Länge des Schrittfeldvorderrandes kleiner ist als die Längen der Schrittfeldseitenränder. Dabei liegt das Verhältnis der Länge des Schrittfeldvorderrandes zu den Längen der Schrittfeldseitenränder in einem Bereich von 1:1,4 bis 1:1,5.
[0015] Anstelle einer nur an einem einzigen Punkt an dem Vorderhosenteil angreifenden Zugkraft, ausgehend von der hinteren Mittelnaht, verteilt sich durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Schrittfeldes die Zugkraft weitläufig über eine größere Nahtkante der Frontpartie.
[0016] Mit Hilfe des im Schrittbereich der Hose angeordneten zusätzlichen Schrittfeldes, mit dessen Hilfe eine von der hinteren Mittelnaht ausgehende Zugkraft auf eine größere Nahtkante der Frontpartie übertragen werden kann, wird bei Damenhosen mit einem einteiligen Vorderhosenteil eine Faltenbildung im Genitalbereich wirkungsvoll vermieden, ohne dass auf eine enganliegende Passform im Gesäßbereich verzichtet werden muss.
[0017] Die Erfindung ist bei Damenhosen unterschiedlicher Machart anwendbar. Besonders vorteilhaft anwendbar ist die Erfindung bei Leggins, wobei darunter hautenge und sehr elastische Hosen verstanden werden. Bei Leggins ist das beschriebene Problem der Faltenbildung im Genitalbereich besonders augenscheinlich und die erfindungsgemäße Lösung daher besonders hilfreich.
[0018] Um die Nähte in erwünschter Weise als Zugnähte einsetzen zu können, ist das Schrittfeld als gesondertes Teil zugeschnitten und an den Hosenteilen unter Ausbildung der Zugnähte angenäht.
[0019] Erfindungsgemäß sind die Ränder des Schrittfeldes geradlinig ausgebildet. Dies betrifft sowohl die Schrittfeldseitenränder, welche die Schenkel des Schrittfelddreiecks bilden und die Schrittfeldspitze mit den Endpunkten des Schrittfeldvorderrandes verbinden, als auch die entsprechenden Rändern der zwei Hinterhosenteile, welche zusammen mit den Schrittfeldseitenrändern die Zugnähte bilden. Durch eine geradlinige Ausführung der Ränder und damit der Zugnähte wird eine besonders wirkungsvolle Verteilung der Zugwirkung auf das Vorderhosenteil erreicht, ohne die Passform der Hose im Schrittbereich zu verändern.
[0020] Erfindungsgemäß ist die Länge des Schrittfeldvorderrandes kleiner als die Längen der gleich langen Schrittfeldseitenränder. Mit anderen Worten weist das Schrittfeld zwar die Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf, nicht jedoch die Form eines gleichseitigen Dreiecks. Es hat sich erwiesen, dass auf diese Weise die erwünschte verteilte Zugwirkung auf das Vorderhosenteil besonders gut erreicht werden kann, ohne dass dies zu einer Einschränkung im Tragekomfort der Hose führt.
[0021] Um bei einer sehr guten Faltenvermeidung im Genitalbereich ein besonders hohen Tragekomfort zu erreichen, liegt das Verhältnis der Länge des Schrittfeldvorderrandes zu den Längen der Schrittfeldseitenränder in einem Bereich von 1:1,1 bis 1:2. Anders ausgedrückt sind die Schrittfeldseitenränder mindestens 10 Prozent länger als der Schrittfeldvorderrand, höchstens aber doppelt so lang. Je nach Längenverhältnis ergibt sich dann ein von den Zugnähten eingeschlossener Winkel von ca. 54° (bei einem Längenverhältnis von 1:1,1) bis ca. 29° (bei einem Längenverhältnis von bei 1:2). Erfindungsgemäß beträgt das Längenverhältnis 1:1,4 (ca. 42°) bis 1:1,5 (ca. 39°), da sich dieses Längenverhältnis als ganz besonders vorteilhaft erwiesen hat.
[0022] Zusätzlich zu den beschriebenen vorteilhaften Längenverhältnissen, wonach die Länge des Schrittfeldvorderrandes kleiner ist als die Längen der Schrittfeldseitenränder, liegt gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die absolute Länge des Schrittfeldvorderrandes und damit der Abstand der Angriffspunkte der Zugnähte an dem Vorderhosenteil in einem Bereich von 2 cm bis 10 cm. Als ganz besonders vorteilhaft für die Verteilung der Zugwirkung auf das Vorderhosenteil hat sich eine Ausführungsform der Erfindung erwiesen, bei der die Länge des Schrittfeldvorderrandes 4 cm bis 7 cm beträgt.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
[0024] Fig. 1 eine Damenhose mit vorderer Mittelnaht von vorn (Stand der Technik), [0025] Fig. 2 die Damenhose aus Fig.1 von unten (Stand der Technik),
[0026] Fig. 3 eine erfindungsgemäße Damenhose von vorn,
[0027] Fig. 4 die Damenhose aus Fig. 3 von unten,
[0028] Fig. 5 das Schrittfeld aus Fig. 4 in einer vergrößerten Darstellung.
[0029] Sämtliche Figuren zeigen die Erfindung nicht maßstabsgerecht, dabei lediglich schematisch und nur mit ihren wesentlichen Bestandteilen. Gleiche Bezugszeichen entsprechen dabei Elementen gleicher oder vergleichbarer Funktion. Die Angaben „vorn" bzw. „hinten" sowie „oben" bzw. „unten" usw. beziehen sich auf den bestimmungsgemäßen Verwendungszustand der Hose.
[0030] Eine bekannte Damenhose 1 ist in Fig. 1 von vorn dargestellt. Ein rechtes Vorderhosenteil 2 ist mit einem linken Vorderhosenteil 3 im Schrittbereich über eine Mittelnaht 6 miteinander verbunden. Diese Mittelnaht 6 umfasst eine vordere Mittelnaht 7 und eine hintere Mittelnaht 8 und verläuft durchgehend von der Frontseite 9 zu der Rückseite 10 der Hose 1.
[0031] Wie in Fig. 2 illustriert, überträgt die am Gesäß platzierte hintere Mittelnaht 8 eine geradlinige Zugkraft auf die Vorderhose. Diese Zugkraft wirkt punktuell im mittleren Schrittbereich und bewirkt eine unerwünschte Faltenbildung der Frontpartie, insbesondere im Genitalbereich.
[0032] Die erfindungsgemäße Damenhose 11 ist in Fig. 3 von vorn abgebildet. Das einteilige Vorderhosenteil 13 weist keine vordere Mittelnaht auf. Wie in Fig. 4 illustriert, sind zwei Hinterhosenteile 14, 15 an ihren entsprechenden Rändern 16, 17 unter Ausbildung einer hinteren Mittel-
naht 8 miteinander verbunden. Entsprechende Ränder des Vorderhosenteils 13 sind mit entsprechenden Rändern der Hinterhosenteile 14, 15 unter Ausbildung von äußeren Seitennähten 18, 19 und inneren Beinnähten 20, 21 verbunden.
[0033] Ein als Teil der hinteren Schrittpartie ausgebildetes, als gesondertes Teil zugeschnitten Schrittfeld 22, das die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist, ist mit dem Vorderhosenteil 13 und mit den zwei Hinterhosenteilen 14, 15 verbunden, indem es an diese angenäht ist. Die Schrittfeldspitze 23, welche die Spitze des Schrittfelddreiecks bildet, zeigt in Richtung Hosenhinterseite 10 und schließt an die hintere Mittelnaht 8 an. Der geradlinige Schrittfeldvorderrand 24, welcher der Schrittfeldspitze 23 gegenüberliegt und die Basis des Schrittfelddreiecks bildet, zeigt in Richtung Hosenvorderseite 9 und bildet zusammen mit einem entsprechenden Randabschnitt 25 des Vorderhosenteils 13 den oberen Endabschnitt 26 der inneren Beinnähte 20, 21.
[0034] Die hintere Mittelnaht 8 setzt sich in zwei Zugnähten 28 fort. Diese Zugnähte 28 werden von den beiden geradlinigen Schrittfeldseitenrändern 27 mit den entsprechenden Rändern 16, 17 der zwei Hinterhosenteile 14, 15 gebildet. Die Schrittfeldseitenränder 27 bilden die Schenkel des Schrittfelddreiecks und verbinden die Schrittfeldspitze 23 mit den Endpunkten des Schrittfeldvorderrandes 24. Die zwei Zugnähte 28 verteilen die von der hinteren Mittelnaht 8 ausgehende, an dem Vorderhosenteil 13 angreifende Zugkraft auf zwei voneinander beabstandete Angriffspunkte 29, 30 an dem Vorderhosenteil 13. Die Angriffspunkte 29, 30 liegen auf dem quer zu der hinteren Mittelnaht 8 verlaufenden Randabschnitt 25 des Vorderhosenteils 13.
[0035] Die Länge des Schrittfeldvorderrandes 24 ist kleiner als die Längen der gleich langen Schrittfeldseitenränder 27. Das Verhältnis der Länge des Schrittfeldvorderrandes 24 zu den Längen der Schrittfeldseitenränder 27 beträgt 1:1,4. Der von den Zugnähten eingeschlossene Winkel a beträgt ca. 42°. Die Länge des Schrittfeldvorderrandes 24 und damit der Abstand der Angriffspunkte 29, 30 der Zugnähte 28 an dem Vorderhosenteil 13 beträgt 5 cm.
[0036] Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und den Zeichnungen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein. Diese Merkmale bzw. Merkmalskombinationen können jeweils eine selbständige Erfindung begründen, deren Inanspruchnahme ausdrücklich vorbehalten ist.
[0037] Bei der Angabe einer eine Erfindung definierenden Merkmalskombination müssen einzelne Merkmale aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels nicht zwingend mit einem oder mehreren oder allen anderen in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels angegebenen Merkmalen kombiniert werden; diesbezüglich ist jede Unterkombination von Merkmalen eines oder mehrerer Ausführungsbeispiele ausdrücklich mitoffenbart.
[0038] Außerdem können gegenständliche Merkmale der Vorrichtung umformuliert als Verfahrensmerkmale Verwendung finden und Verfahrensmerkmale können umformuliert als gegenständliche Merkmale der Vorrichtung Verwendung finden. Auf diese Weise umformulierte Merkmale sind implizit mitoffenbart.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Hose mit zweiteiligem Hosenvorderteil 2 rechtes Hosenvorderteil
3 linkes Hosenvorderteil
4 rechtes Hosenhinterteil
5 linkes Hosenhinterteil
6 Mittelnaht
7 vordere Mittelnaht
8 hintere Mittelnaht
9 Frontseite, Hosenvorderseite
10 Rückseite, Hosenhinterseite
11 Hose mit einteiligem Hosenvorderteil 12 (frei)
13 einteiliges Hosenvorderteil
14 rechtes Hosenhinterteil
15 linkes Hosenhinterteil
16 Rand des rechten Hosenhinterteils 17 Rand des linken Hosenhinterteils
18 äußere Seitennaht
19 äußere Seitennaht
20 innere Beinnaht
21 innere Beinnaht
22 Schrittfeld
23 Schrittfeldspitze
24 Schrittfeldvorderrand
25 Randabschnitt des Vorderhosenteils 26 oberer Endabschnitt
27 Schnittfeldseitenrand
28 Zugnaht
29 erster Angriffspunkt
30 zweiter Angriffspunkt
Claims (1)
1. Damenhose (11), mit einem Vorderhosenteil (13), das keine vordere Mittelnaht aufweist, und mit zwei Hinterhosenteilen (14, 15), die an ihren entsprechenden Rändern (16, 17) unter Ausbildung einer hinteren Mittelnaht (8) miteinander verbunden sind, wobei entsprechende Ränder des Vorderhosenteils (13) mit entsprechenden Rändern der Hinterhosenteile (14, 15) unter Ausbildung von äußeren Seitennähten (18, 19) und inneren Beinnähten (20, 21) verbunden sind, gekennzeichnet durch ein als Teil der hinteren Schrittpartie ausgebildetes, mit dem Vorderhosenteil (13) und mit den zwei Hinterhosenteilen (14, 15) verbundenes Schrittfeld (22), das die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist, wobei die Schrittfeldspitze (23), welche die Spitze des Schrittfelddreiecks bildet, in Richtung Hosenhinterseite (10) zeigt und an die hintere Mittelnaht (8) anschließt, während der Schrittfeldvorderrand (24), welcher der Schrittfeldspitze (23) gegenüberliegt und die Basis des Schrittfelddreiecks bildet, in Richtung Hosenvorderseite (9) zeigt und zusammen mit einem entsprechenden Randabschnitt (25) des Vorderhosenteils (13) den oberen Endabschnitt (26) der inneren Beinnähte (20, 21) bildet, und wobei sich die hintere Mittelnaht (8) in zwei Zugnähten (28) fortsetzt, welche Zugnähte (28) von den beiden Schrittfeldseitenrändern (27) mit den entsprechenden Rändern (16, 17) der zwei Hinterhosenteile (14, 15) gebildet werden, welche Schrittfeldseitenränder (27) die Schenkel des Schrittfelddreiecks bilden und die Schrittfeldspitze (23) mit den Endpunkten des Schrittfeldvorderrandes (24) verbinden, um auf diese Weise eine von der hinteren Mittelnaht (8) ausgehende, an dem Vorderhosenteil (13) angreifende Zugkraft auf zwei voneinander beabstandete Angriffspunkte (29, 30) an dem Vorderhosenteil (13) zu übertragen, welche Angriffspunkte (29, 30) auf dem quer zu der hinteren Mittelnaht (8) verlaufenden Randabschnitt (25) des Vorderhosenteils (13) liegen, wobei die Ränder (24, 27) des Schrittfeldes (22) geradlinig ausgebildet sind, wobei die Länge des Schrittfeldvorderrandes (24) kleiner ist als die Längen der Schrittfeldseitenränder (27) und wobei das Verhältnis der Länge des Schrittfeldvorderrandes (24) zu den Längen der Schrittfeldseitenränder (27) in einem Bereich von 1:1,4 bis 1:1,5 liegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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