AT527274B1 - Schubladenausziehführung - Google Patents
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Abstract
Schubladenausziehführung (4) umfassend: - wenigstens eine Korpusschiene (9), - wenigstens eine Ausziehschiene (10), - wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (12), wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (12) wenigstens einen Mitnehmer (13) aufweist, - wobei der wenigstens eine Mitnehmer (13) einen in eine Ausnehmung (15) der Schublade (3) eintauchbaren Eingriffsabschnitt (14) aufweist, wobei der Eingriffsabschnitt (14) über wenigstens einen Verbindungsabschnitt (16) an einem Befestigungssteg (23) angeordnet ist, wobei der Befestigungssteg (23) unlösbar und stationär an der Ausziehschiene (10) befestigt ist, - wobei der Eingriffsabschnitt (14), der Verbindungsabschnitt (16) und der Befestigungssteg (23) miteinander einstückig ausgebildet sind, - wobei der Eingriffsabschnitt (14) wenigstens eine Anlagefläche (17, 17a) zur Anlage an einer Innenwandung (15a) der Ausnehmung (15) der Schublade (3) aufweist, - wobei der Eingriffsabschnitt (14) eine Mittelebene (ME) parallel zu einer Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist, wobei der Verbindungsabschnitt (16) in der Mittelebene (ME) des Eingriffsabschnitts (14) angeordnet ist, wobei die wenigstens eine Anlagefläche (17) des Eingriffsabschnitts (14) in einer Richtung quer zur Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) eine größere Breite als eine Materialstärke (18) des Befestigungssteges (23) aufweist.
Description
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[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenausziehführung zur bewegbaren Lagerung einer Schublade relativ zu einem Möbelkorpus, umfassend:
- wenigstens eine an einem Möbelkorpus zu befestigende Korpusschiene,
- wenigstens eine Ausziehschiene, welche relativ zur Korpusschiene bewegbar gelagert ist,
- wenigstens eine Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung einer Schublade an der wenigstens einen Ausziehschiene, wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung wenigstens einen Mitnehmer aufweist,
- wobei der wenigstens eine Mitnehmer einen in eine Ausnehmung der Schublade eintauchbaren Eingriffsabschnitt aufweist, wobei der Eingriffsabschnitt über wenigstens einen Verbindungsabschnitt an einem Befestigungssteg angeordnet ist, wobei der Befestigungssteg unlösbar und stationär an der Ausziehschiene befestigt ist,
- wobei der Eingriffsabschnitt, der Verbindungsabschnitt und der Befestigungssteg miteinander einstückig ausgebildet sind,
- wobei der Eingriffsabschnitt wenigstens eine Anlagefläche zur Anlage an einer Innenwandung der Ausnehmung der Schublade aufweist,
- wobei der Eingriffsabschnitt eine Mittelebene parallel zu einer Längsrichtung der wenigstens einen Ausziehschiene aufweist, wobei der Verbindungsabschnitt in der Mittelebene des Eingriffsabschnitts angeordnet ist.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Anordnung mit wenigstens einer Schubladenausziehführung der zu beschreibenden Art und mit einer Schublade, welche über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung lösbar an der wenigstens einen Ausziehschiene der Schubladenausziehführung befestigt ist.
[0003] Eine derartige Schubladenausziehführung ist dazu ausgebildet, eine aus einem Holzmaterial bestehende Schublade lösbar mit einer bewegbaren Ausziehschiene der Schubladenausziehführung zu verbinden. Für diesen Zweck ist üblicherweise im vorderen Endbereich der Ausziehschiene eine Befestigungsvorrichtung mit einem Mitnehmer vorgesehen, wobei der Mitnehmer einen in eine Ausnehmung, beispielsweise in eine zylindrische Bohrung, der Schublade eintauchbaren Eingriffsabschnitt aufweist. Durch den Mitnehmer wird die Schublade einerseits an eine Bewegung der Ausziehschiene gekoppelt, andererseits wird durch den Mitnehmer eine horizontale Relativbewegung zwischen der Schublade und der Ausziehschiene eingeschränkt oder verhindert.
[0004] Tests der Anmelderin haben gezeigt, dass sich Probleme durch den in die Ausnehmung der Schublade eingreifenden Eingriffsabschnitt des Mitnehmers ergeben können. Wenn beispielsweise die Schublade mit übermäßiger Geschwindigkeit geöffnet wird, so kann es vorkommen, dass der in die Schubladenseitenwand oder in den Schubladenboden eingreifende Eingriffsabschnitt des Mitnehmers sich durch das Holzmaterial der Schublade schneidet, sodass die Schubladenseitenwand oder der Schubladenboden in einer in Längsrichtung der Ausziehschiene verlaufenden Richtung aufgeschlitzt wird. Dies kann schließlich dazu führen, dass die Kopplung zwischen dem Mitnehmer und der Ausziehschiene nicht länger aufrechterhalten wird und die Schublade bei einer Betätigung aus dem Möbelkorpus fallen könnte.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubladenausziehführung der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Anlagefläche des Eingriffsabschnitts in einer Richtung quer zur Längsrichtung der wenigstens einen Ausziehschiene eine größere Breite als eine Materialstärke des Befestigungssteges aufweist.
[0008] Mit anderen Worten wird eine gegenüber der Materialstärke des Befestigungssteges ver-
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breiterte Anlagefläche des Mitnehmers geschaffen, wobei die zwischen der Anlagefläche des Mitnehmers und einer Innenwandung der Ausnehmung auftretenden Kräfte auf einen größeren Bereich verteilt werden können.
[0009] Auf diese Weise werden Punktkontakte mit hoher Kraftpressung vermieden, wobei ein durch den Eingriffsabschnitt des Mitnehmers verursachtes Aufschlitzen der Schublade verhindert wird. Dies ist insbesondere auch dann von Vorteil, wenn die Schublade aus kostengünstigen, jedoch mitunter zu Bruch neigenden Spanplatten hergestellt ist.
[0010] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die wenigstens eine Anlagefläche des Eingriffsabschnitts konvex gekrümmt ausgebildet sein. Durch eine konvexe Anlagefläche kann der Eingriffsabschnitt verbessert an eine Ausnehmung in Form einer zylindrischen Bohrung angepasst werden, wobei die Toleranzen ausgleichbar und die auftretenden Kräfte auf eine größere Fläche verteilt werden.
[0011] Die Anordnung gemäß der Erfindung weist eine Schubladenausziehführung der in Rede stehenden Art und eine Schublade auf, wobei die Schublade über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung lösbar an der wenigstens einen Ausziehschiene der Schubladenausziehführung befestigt ist.
[0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert.
[0013] Fig. 1a, 1b zeigen perspektivische Ansichten eines Möbels mit einem Möbelkorpus und mit einer relativ zum Möbelkorpus verfahrbar gelagerten Schublade sowie eine Schubladenausziehführung mit einer daran angeordneten Schublade,
[0014] Fig. 2a, 29 zeigen die Schublade in einer Querschnittsansicht und die Schubladenausziehführung in einer perspektivischen Ansicht,
[0015] Fig. 3a-3c zeigen die Schubladenausziehführung und die Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen der Schublade in verschiedenen Ansichten,
[0016] Fig. 4a-4c zeigen verschiedene Ausführungen eines Mitnehmers zur lösbaren Kopplung einer Schublade an einer Ausziehschiene einer Schubladenausziehführung.
[0017] Fig. 1a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbels 1 mit einem Möbelkorpus 2, wobei Schubladen 3 über Schubladenausziehführungen 4 relativ zum Möbelkorpus 2 verfahrbar gelagert sind.
[0018] Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die oberste Schublade 3 nicht dargestellt.
[0019] Die Schubladenausziehführungen 4 zum Bewegen der Schublade 3 relativ zum Möbelkorpus 2 umfassen jeweils eine am Möbelkorpus 2 zu befestigende Korpusschiene 9 und wenigstens Ausziehschiene 10, welche relativ zur Korpusschiene 9 in Längsrichtung L verfahrbar gelagert ist.
[0020] Falls zweckmäßig, kann zwischen der Korpusschiene 9 und der Ausziehschiene 10 eine zusätzliche Mittelschiene angeordnet sein, sodass ein Vollauszug der Schublade 3 relativ zum Möbelkorpus 2 möglich ist.
[0021] Am vorderen Ende der Ausziehschiene 10 ist wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 12 zum lösbaren Befestigen der Schublade 3 angeordnet.
[0022] Fig. 1b zeigt eine Schubladenausziehführung 4 mit der daran gelagerten Schublade 3 in einer perspektivischen Ansicht.
[0023] Die Schubladen 3 umfassen jeweils eine Frontblende 5, Schubladenseitenwände 6a, 6b, eine Rückwand 7 und einen Schubladenboden 8. Die Schubladen 3 sind vorzugsweise jeweils aus einem Holzmaterial hergestellt, beispielsweise aus Echtholz oder aus einem Pressspanmaterial.
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[0024] Fig. 2a zeigt die an der Schubladenausziehführung 4 angeordnete Schublade 3 gemäß Fig. 1b in einer Querschnittsansicht von hinten.
[0025] Die Schubladenausziehführung 4 umfasst eine am Möbelkorpus 2 zu befestigende Korpusschiene 9 und wenigstens eine relativ zur Korpusschiene 9 verfahrbare Ausziehschiene 10, wobei die Schublade 3 über wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 12 mit der bewegbaren Ausziehschiene 10 der Schubladenausziehführung 4 lösbar verbindbar ist.
[0026] Die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 12 ist am vorderen Ende der Ausziehschiene 10 angeordnet und umfasst wenigstens einen Mitnehmer 13, welcher mit der Schublade 3 lösbar koppelbar ist.
[0027] Durch den Mitnehmer 13 ist die Schublade 3 mit einer Bewegung der Ausziehschiene 10 koppelbar, wobei durch den Mitnehmer 13 eine Relativbewegung zwischen der Schublade 3 und der Ausziehschiene 10 verhinderbar oder begrenzbar ist.
[0028] Der Mitnehmer 13 weist einen in eine Ausnehmung 15 der Schublade 3 eintauchbaren Eingriffsabschnitt 14 auf, wobei der Eingriffsabschnitt 14 über wenigstens einen Verbindungsabschnitt 16 an einem Befestigungssteg 23 angeordnet ist.
[0029] Der Befestigungssteg 23 ist unlösbar und stationär an der Ausziehschiene 10 befestigt. Der Befestigungssteg 23 kann beispielsweise mit der Ausziehschiene 10 stoffschlüssig verbunden, beispielweise verschweißt, sein. Alternativ oder ergänzend kann der Befestigungssteg 23 mit der Ausziehschiene 10 formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden sein.
[0030] Der Eingriffsabschnitt 14, der Verbindungsabschnitt 16 und der Befestigungssteg 23 sind miteinander einstückig ausgebildet. Dies ermöglicht eine kostengünstige Herstellung, wobei fehleranfällige Verbindungsstellen und damit eine unerwünschte Relativbewegung zwischen diesen Bauteilen vermieden werden können.
[0031] Das einstückige Bauteil, bestehend aus dem Eingriffsabschnitt 14, dem Verbindungsabschnitt 16 und dem Befestigungssteg 23, kann beispielsweise durch Fräsen, Tiefziehen oder durch ein Gussverfahren hergestellt werden.
[0032] Der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 weist wenigstens eine Anlagefläche 17 zur Anlage an einer Innenwandung 15a der Ausnehmung 15 der Schublade 3 auf. Die wenigstens eine Anlagefläche 17 kann quer zur Längsrichtung L der Ausziehschiene 10 verlaufen.
[0033] Der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 weist eine Mittelebene ME parallel zu einer Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 auf, wobei der Verbindungsabschnitt 16 in der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
[0034] Die Anordnung des Eingriffsabschnitts 14 und des Verbindungsabschnitts 16 in einer gemeinsamen Mittelebene ME hat den Vorteil, dass seitliche Kippmomente zwischen diesen Bauteilen vermieden und eine zentrale Lastverteilung gewährleistet ist.
[0035] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Anlagefläche 17 des Eingriffsabschnitts 14 des Mitnehmers 13 in einer Richtung quer zur Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 eine größere Breite als eine Materialstärke 18 des Befestigungssteges 23 aufweist.
[0036] Durch die vergrößerte Breite der Anlagefläche 17 des Eingriffsabschnitts 14 können die auftretenden Kräfte beim Bewegen der Schublade 3 auf einen vergrößerten Bereich verteilt werden, wobei das Einschneiden der Anlagefläche 17 des Eingriffsabschnitts 14 des Mitnehmers 13 in das Holzmaterial der Schublade 3 verhindert wird.
[0037] Die Anordnung gemäß der Erfindung weist wenigstens eine Schubladenausziehführung 4 und eine Schublade 3 auf, wobei die Schublade 3 über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 12 lösbar an der wenigstens einen Ausziehschiene 10 der Schubladenausziehführung 4 befestigt ist.
[0038] Die Schublade 3 weist wenigstens eine Ausnehmung 15 mit einer Innenwandung 15a auf,
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wobei der wenigstens eine Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 der Befestigungsvorrichtung 12 in die wenigstens eine Ausnehmung 15 eingetaucht ist, wobei die wenigstens eine Anlagefläche 17 an der wenigstens einen Innenwandung 15a der Ausnehmung 15 anliegt.
[0039] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 in Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 spielfrei in die Ausnehmung 15 eingetaucht ist, und/oder in eine Richtung quer zur Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 mit einem Spiel in die Ausnehmung 15 eingetaucht ist.
[0040] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Schublade 3 wenigstens eine Schubladenseitenwand 6a, 6b aufweist, wobei die wenigstens eine Ausnehmung 15 in der wenigstens einen Schubladenseitenwand 6a, 6b ausgebildet ist.
[0041] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Ausnehmung 15 der Schublade 3 zu einer Unterseite der Schublade 3 hin geöffnet ist.
[0042] Alternativ kann die wenigstens eine Ausnehmung 15 auch im Schubladenboden 8 angeordnet sein.
[0043] Fig. 2b zeigt die Schubladenausziehführung 4 in einer perspektivischen Ansicht. Die mit der Schublade 3 zu verbindende Ausziehschiene 10 ist relativ zur stationären Korpusschiene 9 in Längsrichtung L verfahrbar gelagert.
[0044] Durch eine Dämpfvorrichtung 19, beispielsweise mit einer Kolben-Zylinder-Einheit, ist eine federunterstützte Einzugsbewegung der Ausziehschiene 10 in die geschlossene Endlage relativ zur Korpusschiene 9 dämpfbar.
[0045] Am hinteren Endbereich der Ausziehschiene 10 ist wenigstens ein Anschlagelement 20 angeordnet, welches in einer Montagelage der Schublade 3 an der Ausziehschiene 10 in eine rückseitige Öffnung der Schublade 3, beispielsweise in der Rückwand 7 oder in der Schubladenseitenwand 6a, 6b, eingreift. Auf diese Weise ist der hintere Endbereich der Schublade 3 relativ zur Ausziehschiene 10 stabilisierbar.
[0046] Das Anschlagelement 20 am hinteren Bereich der Ausziehschiene 10 kann zur Verhinderung eines unerwünschten Einschneidens identisch wie der Mitnehmer 13 der Befestigungsvorrichtung 12 ausgeführt werden.
[0047] Am vorderen Endbereich der Ausziehschiene 10 ist wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 12 mit einem Mitnehmer 13 zur lösbaren Befestigung der Schublade 3 an der Ausziehschiene 10 angeordnet, wobei der vordere Bereich der Ausziehschiene 10 in einem montierten Zustand der Schubladenausziehführung 4 benachbart zu einer Frontblende 5 der Schublade 3 angeordnet ist.
[0048] Am vorderen Endbereich der Ausziehschiene 10 ist wenigstens eine Einstellvorrichtung 11 mit einem bewegbar, vorzugsweise drehbar, gelagerten Einstellelement 11a angeordnet. Durch eine Betätigung, vorzugsweise durch eine Drehung, des Einstellelementes 11a ist eine Lage der Schublade 3 relativ zur Ausziehschiene 10 einstellbar.
[0049] Im vorliegenden Fall ist durch die wenigstens eine Einstellvorrichtung 11 eine Neigung der Schublade 3 relativ zur Ausziehschiene 10 einstellbar.
[0050] Durch eine Abhebesicherung 21 ist eine unerwünschte Abhebebewegung der Schublade 3 relativ zur Ausziehschiene 10 verhinderbar oder begrenzbar.
[0051] Die Abhebesicherung 21 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel wenigstens einen quer zur Längsrichtung der Ausziehschiene 10 bewegbaren Schieber, welcher in einem montierten Zustand der Schublade 3 in eine korrespondierende Öffnung der Schublade 3 eingreift und so ein Abheben der Schublade 3 relativ zur Ausziehschiene 10 verhindert.
[0052] Die wenigstens eine Ausziehschiene 10 weist wenigstens einen Auflagesteg 26 für einen Schubladenboden 8 der Schublade 3 auf, wobei der wenigstens eine Befestigungssteg 23 (Fig.
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2a) des Mitnehmers 13 in einer Ebene parallel zum wenigstens einen Auflagesteg 26 angeordnet ist, und/oder wobei der wenigstens eine Eingriffsabschnitt 14 quer zum wenigstens einen Auflagesteg 26 angeordnet ist.
[0053] Fig. 3a zeigt die Schubladenausziehführung 4 mit der Korpusschiene 9 und der wenigstens einen Ausziehschiene 10 in einer Draufsicht.
[0054] Durch eine Federvorrichtung 22, vorzugsweise mit wenigstens einer Zugfeder, ist die Ausziehschiene 10 relativ zur Korpusschiene 9 in eine geschlossene Endlage einziehbar.
[0055] Durch die Dämpfvorrichtung 19, vorzugsweise mit einer Kolben-Zylinder-Einheit, kann eine Bewegung der durch die Federvorrichtung 22 einziehbaren Ausziehschiene 10 gedämpft werden.
[0056] Zwischen der Ausziehschiene 10 und dem Montageflansch 25 der Korpusschiene 9 ist die Befestigungsvorrichtung 12 mit dem Mitnehmer 13 angeordnet, wobei der Mitnehmer 13 einen in die Ausnehmung 15 der Schublade 3 eintauchbaren Eingriffsabschnitt 14 aufweist.
[0057] Fig. 3b zeigt den in Fig. 3a eingerahmten Bereich „A“ in einer vergrößerten Ansicht. Der Befestigungssteg 23 ist fest mit der Ausziehschiene 10 verbunden, beispielsweise an die Ausziehschiene 10 angeschweißt.
[0058] Der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 weist wenigstens eine, vorzugsweise konvexe, Anlagefläche 17, 17a zur Anlage an einer Innenwandung 15a der Ausnehmung 15 der Schublade 3 auf.
[0059] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 wenigstens zwei in Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 voneinander beabstandete Anlageflächen 17, 17a aufweist.
[0060] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei Anlageflächen 17, 17a im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, und/oder über wenigstens einen Mittelsteg 24 miteinander verbunden sind.
[0061] Der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 kann in einem Querschnitt im Wesentlichen l-förmig, H-förmig, rechteckförmig oder kreisförmig ausgebildet sein.
[0062] Fig. 3c zeigt die Schubladenausziehführung 4 in einer Querschnittsansicht.
[0063] Die Korpusschiene 9 weist wenigstens einen Montageflansch 25 auf, über welchen die Korpusschiene 9 an einem Möbelkorpus 2 zu befestigen ist.
[0064] Der in die Ausnehmung 15 der Schublade 3 eintauchbare Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 ist über wenigstens einen Verbindungsabschnitt 16 am Befestigungssteg 23 angeordnet, wobei der Befestigungssteg 23 unlösbar und stationär an der Ausziehschiene 10 befestigt ist.
[0065] Der Eingriffsabschnitt 14, der Verbindungsabschnitt 16 und der Befestigungssteg 23 sind miteinander einstückig ausgebildet.
[0066] Der Eingriffsabschnitt 14 des Mitnehmers 13 weist eine Mittelebene ME parallel zu einer Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 auf, wobei der Verbindungsabschnitt 16 in der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
[0067] Die wenigstens eine Anlagefläche 17, 17a des Eingriffsabschnitts 14 weist in einer Richtung quer zur Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 eine größere Breite als eine Materialstärke 18 des Befestigungssteges 23 auf.
[0068] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass - der Eingriffsabschnitt 14 symmetrisch zur Mittelebene ME ausgebildet ist, und/oder - der Verbindungsabschnitt 16 symmetrisch zur Mittelebene ME ausgebildet ist, und/oder - der Verbindungsabschnitt 16 eine Mittelebene ME parallel zu einer Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 aufweist, wobei die Mittelebene ME des Verbindungsab-
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schnitts 16 im Wesentlichen deckungsgleich mit der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
[0069] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Anlagefläche 17, 17a eine Breite quer zur Längsrichtung L der wenigstens einen Ausziehschiene 10 aufweist, wobei die Breite der Anlagefläche 17, 17a wenigstens doppelt, vorzugsweise wenigstens dreimal, so groß als die Materialstärke 18 des Befestigungssteges 23 ist.
[0070] Der Befestigungssteg 23 kann an der wenigstens einen Ausziehschiene 10, vorzugsweise an einem Seitensteg 10a der wenigstens einen Ausziehschiene 10, angeschweißt sein.
[0071] Die Materialstärke 18 des Befestigungssteges 23 kann kleiner oder gleich 2 mm, vorzugsweise 1,5 mm, betragen.
[0072] Fig. 4a-4c zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele eines Mitnehmers 13 zur lösbaren Kopplung der Schublade 3 mit der Ausziehschiene 10 einer Schubladenausziehführung 4.
[0073] Fig. 4a zeigt einen Mitnehmer 13 mit einem Eingriffsabschnitt 14, welcher im Wesentlichen l-förmig oder im Wesentlichen H- förmig ausgebildet sein kann.
[0074] Der Eingriffsabschnitt 14, der Verbindungsabschnitt 16 und der Befestigungssteg 23 sind miteinander einstückig ausgebildet.
[0075] Der Eingriffsabschnitt 14 kann zwei in Längsrichtung L der Ausziehschiene 10 voneinander beabstandete Anlageflächen 17, 17a aufweisen.
[0076] Die wenigstens zwei Anlageflächen 17, 17a sind im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet und/oder sind über wenigstens einen Mittelsteg 24 miteinander verbunden.
[0077] Der Verbindungsabschnitt 16 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 4a in Form eines sich verjüngenden Halses ausgebildet, wobei die Mittelebene ME des Verbindungsabschnitts 16 im Wesentlichen deckungsgleich mit der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
[0078] Fig. 4b zeigt einen Mitnehmer 13 mit einem Eingriffsabschnitt 14, welcher im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
[0079] In der gezeigten Figur ist der Eingriffsabschnitt 14 zylindrisch, vorzugsweise kreiszylindrisch, ausgebildet.
[0080] Der Verbindungsabschnitt 16 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 4b in Form eines sich verbreiternden Sockels ausgebildet, wobei die Mittelebene ME des Verbindungsabschnitts 16 im Wesentlichen deckungsgleich mit der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
[0081] Fig. 4c zeigt einen Mitnehmer 13 mit einem Eingriffsabschnitt 14, welcher im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
[0082] Der Verbindungsabschnitt 16 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 4c in Form eines sich verjüngenden Halses ausgebildet, wobei die Mittelebene ME des Verbindungsabschnitts 16 im Wesentlichen deckungsgleich mit der Mittelebene ME des Eingriffsabschnitts 14 angeordnet ist.
Claims (14)
1. Schubladenausziehführung (4) zur bewegbaren Lagerung einer Schublade (3) relativ zu einem Möbelkorpus (2), umfassend:
- wenigstens eine an einem Möbelkorpus (2) zu befestigende Korpusschiene (9),
- wenigstens eine Ausziehschiene (10), welche relativ zur Korpusschiene (9) bewegbar gelagert ist,
- wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (12) zur lösbaren Befestigung einer Schublade (3) an der wenigstens einen Ausziehschiene (10), wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (12) wenigstens einen Mitnehmer (13) aufweist,
- wobei der wenigstens eine Mitnehmer (13) einen in eine Ausnehmung (15) der Schublade (3) eintauchbaren Eingriffsabschnitt (14) aufweist, wobei der Eingriffsabschnitt (14) über wenigstens einen Verbindungsabschnitt (16) an einem Befestigungssteg (23) angeordnet ist, wobei der Befestigungssteg (23) unlösbar und stationär an der Ausziehschiene (10) befestigt ist,
- wobei der Eingriffsabschnitt (14), der Verbindungsabschnitt (16) und der Befestigungssteg (23) miteinander einstückig ausgebildet sind,
- wobei der Eingriffsabschnitt (14) wenigstens eine Anlagefläche (17, 17a) zur Anlage an einer Innenwandung (15a) der Ausnehmung (15) der Schublade (3) aufweist,
- wobei der Eingriffsabschnitt (14) eine Mittelebene (ME) parallel zu einer Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist, wobei der Verbindungsabschnitt (16) in der Mittelebene (ME) des Eingriffsabschnitts (14) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Anlagefläche (17) des Eingriffsabschnitts (14) in einer Richtung quer zur Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) eine größere Breite als eine Materialstärke (18) des Befestigungssteges (23) aufweist.
2. Schubladenausziehführung (4) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Anlagefläche (17, 17a) des Eingriffsabschnitts (14) konvex gekrümmt ausgebildet ist.
3. Schubladenausziehführung (4) nach Anspruch 1 oder 2, wobei
- der Eingriffsabschnitt (14) symmetrisch zur Mittelebene (ME) ausgebildet ist, und/oder
- der Verbindungsabschnitt (16) symmetrisch zur Mittelebene (ME) ausgebildet ist, und/oder
- der Verbindungsabschnitt (16) eine Mittelebene (ME) parallel zu einer Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist, wobei die Mittelebene (ME) des Verbindungsabschnitts (16) im Wesentlichen deckungsgleich mit der Mittelebene (ME) des Eingriffsabschnitts (14) angeordnet ist.
4. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Eingriffsabschnitt (14) des Mitnehmers (13) wenigstens zwei in Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) voneinander beabstandete Anlageflächen (17, 17a) aufweist, vorzugsweise wobei die wenigstens zwei Anlageflächen (17a, 17a) im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, und/oder über wenigstens einen Mittelsteg (24) miteinander verbunden sind.
5. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die wenigstens eine Anlagefläche (17, 17a) des Eingriffsabschnitts (14) eine Breite quer zur Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist, wobei die Breite der Anlagefläche (17, 17a) wenigstens doppelt, vorzugsweise wenigstens dreimal, so groß als die Materialstärke (18) des Befestigungssteges (23) ist.
6. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Eingriffsabschnitt (14) des Mitnehmers (13) in einem Querschnitt im Wesentlichen I-förmig, H-förmig, rechteckförmig oder kreisförmig ausgebildet ist.
7. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die wenigstens eine Ausziehschiene (10) wenigstens einen Auflagesteg (26) für einen Schubladenboden (8)
der Schublade (3) aufweist, wobei der wenigstens eine Befestigungssteg (23) des Mitnehmers (13) in einer Ebene parallel zum wenigstens einen Auflagesteg (26) angeordnet ist, und/oder wobei der wenigstens eine Eingriffsabschnitt (14) des Mitnehmers (13) quer zum wenigstens einen Auflagesteg (26) der Ausziehschiene (10) angeordnet ist.
8. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Befestigungssteg (23) an der wenigstens einen Ausziehschiene (10), vorzugsweise an einem Seitensteg (10a) der wenigstens einen Ausziehschiene (10), angeschweißt ist.
9. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Materialstärke (18) des Befestigungssteges (23) kleiner oder gleich 2 mm, vorzugsweise 1,5 mm, beträgt.
10. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Mitnehmer (13) der Befestigungsvorrichtung (12) in einem vorderen Bereich der wenigstens einen Ausziehschiene (10) angeordnet ist, wobei der vordere Bereich der Ausziehschiene (10) in einem montierten Zustand der Schubladenausziehführung (4) benachbart zu einer Frontblende (5) der Schublade (3) angeordnet ist.
11. Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schubladenausziehführung (4)
- wenigstens eine Federvorrichtung (22) zum Einziehen der wenigstens einen Ausziehschiene (10) in eine geschlossene Endlage relativ zur Korpusschiene (9) aufweist, und/oder
- wenigstens eine Dämpfvorrichtung (19) zur Dämpfung einer Bewegung der wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist, und/oder
- wenigstens ein an der wenigstens einen Ausziehschiene (10) angeordnetes und in eine Ausnehmung der Schublade (3) eintauchbares Anschlagelement (20) zur Stabilisierung eines hinteren Endbereiches der Schublade (3) relativ zur wenigstens einen Ausziehschiene (10) aufweist.
12. Anordnung mit wenigstens einer Schubladenausziehführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und mit einer Schublade (3), wobei die Schublade (3) über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (12) lösbar an der wenigstens einen Ausziehschiene (10) der Schubladenausziehführung (4) befestigt ist, wobei die Schublade (3) wenigstens eine Ausnehmung (15) mit einer Innenwandung (15a) aufweist, wobei der wenigstens eine Eingriffsabschnitt (14) des Mitnehmers (13) der Befestigungsvorrichtung (12) in die wenigstens eine Ausnehmung (15) der Schublade (3) eingetaucht ist, wobei die wenigstens eine Anlagefläche (17, 17a) des Eingriffsabschnitts (14) an der wenigstens einen Innenwandung (15a) der Ausnehmung (15) der Schublade (3) anliegt.
13. Anordnung nach Anspruch 12, wobei der Eingriffsabschnitt (14) des Mitnehmers (13) in Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) spielfrei in die Ausnehmung (15) der Schublade (3) eingetaucht ist, und/oder in eine Richtung quer zur Längsrichtung (L) der wenigstens einen Ausziehschiene (10) mit einem Spiel in die Ausnehmung (15) der Schublade (3) eingetaucht ist.
14. Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Schublade (3) wenigstens eine Schubladenseitenwand (6a, 6b) aufweist, wobei die wenigstens eine Ausnehmung (15) in der wenigstens einen Schubladenseitenwand (6a, 6b) ausgebildet ist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Ausnehmung (15) zu einer Unterseite der Schublade (3) hin geöffnet ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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