AT52592B - Verfahren zur Sicherung des Mischungsverhältnisses der ausströmenden Gase bei Schweißbrennern während des Betriebes. - Google Patents

Verfahren zur Sicherung des Mischungsverhältnisses der ausströmenden Gase bei Schweißbrennern während des Betriebes.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Sicherung des Mischungsverhältnisses der ausströmenden Gase bei Schweissbrennern während des Betriebes. 



   Es ist mannigfach beobachtet worden, dass bei mit Sauerstoff und Wasserstoff oder Sauerstoff und Azetylen gespeisten Schweissbrennern, bei denen eines der Gase, welches unter schwachem Drucke zugeführt wird, mittels eines Injektors durch den Druck, unter dem das andere Gas zugeführt wird. mitgerissen wird, die Flamme, welche zu Anfang nach den der auszuführenden Arbeit entsprechenden Bedingungen reguliert worden ist. nach und nach mit fortschreitender Erwärmung des   Schweissbrenners   unregelmässig wird. 



   Benutzt man beispielsweise einen Schweissbrenner für Sauerstoff und Azetylen. in dem das von einem Generator gelieferte Azetylen von einem unter Druck stehenden Sauerstoffstrom mitgerissen wird, so merkt man bald, dass die Flamme, welche vorerst gut reguliert war. mehr und mehr oxydieren wirkt,   waa   für die Güte der auszuführenden Arbeit sehr schädlich sein kann. besonders wenn es   sch um autogene Schweissung   von Stahl und Eisen handelt, da die Oxydation die Widerstandsfähigkeit des Eisens an der   Schweissnaht   bedeutend herabmindert. 



   Man kann sich von der Ursache dieser Erscheinung leicht Rechenschaft geben, wenn man ein Rohr, in welchem ein von einem Reservoir gespeister   C'abstrom   unter bestimmtem Druck geführt wird. an einem Punkte erhitzt. Man wird dabei feststellen, dass das ausströmende Gas sich in dem Masse vermindert, als sich die lokale Erhitzung der Rohres erhuht. Dieser Vorgang lässt also darauf   schiessen,   dass die Erhitzung einen Widerstand m der Gasleitung hervorruft. welcher mit einem Gegendruck verglichen werden kann, der dieselbe Verlangsamung der   Gasausströmung   hervorrufen würde.   Wenn /z.

   B.   den Druck bedeutet, unter welchem das Gas aus dem Reservoir ausströmt und h den Wert des Gegendruckes, welcher gleich ist einer bestimmten Erhitzung des Rohres, so wird die   Gasausstlömung, welche   anfänglich gleich \ 2 g H war, nach erfolgter Erhitzung gleich sein \/2   2     (//-h).   



   Man sieht also, dass der störende Einfluss der Erhitzung um so grösser sein wird, je kleiner der anfängliche   Druck der Gasausströmung   ist. 



   Infolgedessen wird die Erhitzung des   Schweissbrennerkörpers   den grössten   Verzögerungs-   einfluss auf das Gas haben, welches unter schwachem   Druck zugeführt wird,   und demzufolge wird die Menge des zweiten in dem Gemische vorhandenen Gases zunehmen. In dem für den Schweissbrenner   für     Sauerstoff und Azetylen angeführten   Fall beispielsweise, wird   die Menge des Azetylens   schneller abnehmen als diejenige des Sauerstoffes und die Flamme wird oxydieren wirken. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht also darin, diesem Nachteil abzuhelfen, und man gelangt zu diesem Resultat leicht dadurch, dass man das Auftreten des Widerstandes gegen das Durchströmen des Gases, welchen die Erhitzung der Leitung hervorrufen wird, selbst ausnutzt. Es ist hiezu ausreichend, den Verlauf der Rohrleitung, welche das unter höherem Druck stehende Gas der Mischkammer zuführt, im Falle des   Sauerstoff-Azetylen-Schweissbrenners   also die Sauerstoffleitung, in der Weise zu ändern, dass dieses Rohr auf eine gewisse Länge einer besonderen Erhitzung unterworfen wird. indem man einen Teil desselben auf geeignete Weise der Flamme nähert. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Seitenansicht dieser   Vorrichtung ; j !   bedeutet das Zuführungsrohr für das unter geringerem Drucke stehende Gas (Verbrennungsgas) und 2 die Zuleitung für das unter hohem Druck stehende Gas (Sauerstoff), welche in der vorstehend erwähnten Weise angeordnet ist. 

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   Die Richtigkeit der Beobachtungen, welche zu vorliegendem Verfahren geführt haben, wird andererseits dadurch erwiesen, dass, wenn man die Länge des der Einwirkung der Flamme ausgesetzten Rohrteiles übertreibt, das erstrebte Ziel überschritten wird, indem man eine Unregelmässigkeit in entgegengesetztem Sinne zu derjenigen erhält, welche man vermeiden wollte. 



   Wenn man für jeden Schweissbrenner die Anordnung des Rohres zur Heizung des unter hohem Druck stehenden Gases in geeigneter Weise reguliert, so kommt man zu dem Endresultat, dass man im Verlaufe der Arbeit weder nach der einen noch nach der anderen Richtung hin eine Unregelmässigkeit der Flamme erhält, was um so wichtiger ist, als diese Unregelmässigkeit, wenn sie auftritt, sich nach und nach entwickelt und während einer gewissen Zeit der Aufmerksamkeit des Arbeiters entgeht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Sicherung des Mischungsverhältnisses der ausströmenden Gase bei Schweissbrennern während des Betriebes, gekennzeichnet durch die örtliche Erhitzung des unter hohem Druck ausströmenden Gases, behufs Kompensierung der durch die Stichflamme herbeigeführten Erhitzung des unter niedrigem Druck zugeführten Gases zum Zwecke, die Unregelmässigkeit der Flamme, welche nach Massgabe der Erwärmung des Schweissbrenners auftritt, zu vermeiden.
AT52592D 1908-04-30 1908-04-30 Verfahren zur Sicherung des Mischungsverhältnisses der ausströmenden Gase bei Schweißbrennern während des Betriebes. AT52592B (de)

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