AT5250U1 - Vorrichtung zur lagerung von rollen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung von Rollen aus Stahlblech o.dgl., mit einer im Wesentlichen ebenen Grundfläche (4), parallelen Seitenflächen (6) und einer Auflagefläche (3) mit Mitteln, um das Wegrollen der Rollen zu verhindern. Eine sichere Lagerung der Rollen wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung als Vollkörper aus recycliertem Kunststoff ausgebildet ist, der aus einem stabförmigen Mittelabschnitt (1) besteht, an den beidseitig keilförmige Auflageabschnitte (2) anschließen, die jeweils eine ansteigende Auflagefläche (3) aufweisen, die in dem vom Mittelabschnitt (1) entfernten Bereich einen nach oben ragenden Vorsprung (5) besitzen.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung von Rollen aus Stahlblech o. dgl., mit einer im Wesentlichen ebenen Grundfläche, parallelen Seitenflächen und einer Auflagefläche mit Mitteln, um das Wegrollen der Rollen zu verhindern. Stahlblech, das beispielsweise zur Herstellung von Profilen verwendet wird, wird üblicherweise in Form grosser Rollen, sogenannten Coils, transportiert und gela- gert. Da die Rollen mehrere Tonnen schwer sind ist es wesentlich, das Wegrollen zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise bekannt Holzkeile zu verwenden, die diese Funktion erfüllen. nachteilig dabei ist jedoch, dass die Holzkeile durch entsprechende Massnahmen verankert werden müssen, um insbe- sondere bei der Lagerung mehrerer Rollenreihen übereinander einen zuverlässi- gen Schutz gegen Wegrollen zu erreichen. Weiters ist aus der US 3,876,173 A eine aus Metall gebogene Vorrichtung be- kannt, die ein Wegrollen von Coils verhindern soll. Diese Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte, die an ihren Enden Anschläge aufweist, die zur Abstützung von Holzpfosten dienen. Auf diese Weise wird zwar eine vergrösserte mechanische Stabilität erreicht, das Einlegen der Holzpfosten ist jedoch mühsam und fehler- anfällig. Weiters besteht bei dieser Lösung, wie bei der oben beschriebenen Lö- sung die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit in den Holzteilen festsetzt und das Ros- ten des Stahls bewirkt. Weiters ist aus der US 5,577,619 ein Rahmen bekannt, in den ebenfalls Holz- pfosten eingelegt werden, um Stahlrollen zu tragen. Auch hier treten die oben beschriebenen Probleme auf. Lösungen wie sie in der JP 63 306 995 A oder der JP 61 166 788 A beschrieben sind, sind relativ aufwendig und für den rauen Betrieb bei der Stahlverarbeitung wenig geeignet. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung anzugeben, die einen einfachen Aufbau aufweist und die kostengünstig herstellbar ist. Dabei soll insbe- sondere Umweltschutzpunkten Rechnung getragen werden. Erfindungsgemäss werden diese Aufgaben dadurch gelöst, dass die Vorrichtung als Vollkörper aus recycliertem Kunststoff ausgebildet ist, der aus einem stab- förmigen Mittelabschnitt besteht, an den beidseitig keilförmige Auflageabschnitte anschliessen, die jeweils eine ansteigende Auflagefläche aufweisen, die in dem vom Mittelabschnitt entfernten Bereich einen nach oben ragenden Vorsprung be- sitzen. Wesentlich an der vorliegenden Erfindung ist, dass die Vorrichtung aus einen Material aufgebaut ist, das bei der Aufbereitung von Abfällen anfällt und <Desc/Clms Page number 2> grundsätzlich entsorgt werden müsste. Für die Erfindung verwendbar sind Mi- schungen aus Thermoplasten, insbesondere Polyolefine. Durch die Ausbildung der Vorrichtung als Vollkörper kann auch unter Berücksich- tigung möglicher Fehlstellen im Grundmaterial eine ausreichende Festigkeit und Stabilität erteilt werden. Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass der Stahl an den Auflagestellen auch bei längerer Lagerung keineswegs dazu neigt zu rosten, was einen erheblichen Vorteil gegenüber Holz als Werkstoff bildet. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Erfindung ist, dass die Rollen im Normalbetrieb an den keilförmigen Auflageabschnitten aufliegen. Falls jedoch durch unsachge- mässe Handhabung oder den Druck darüberliegender Rollen das Auflaufen einer Rolle auf einen Auflageabschnitt erfolgen sollte, wird die Rolle durch den nach oben ragenden Vorsprung zusätzlich vor dem endgültigen Wegrollen gesichert. Auf diese Weise wird eine besonders hohe Sicherheit in der Handhabung erreicht. Besonders günstig ist es, wenn die Auflageflächen eben ausgebildet sind. Auf diese Weise werden Rollen unterschiedlichen Durchmessers in gleicher Weise gelagert. Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Aufla- geflächen einen Winkel zur Grundfläche aufweisen, der zwischen 15 und 20 , vorzugsweise etwa 17 beträgt. Es hat sich herausgestellt, dass ein solcher Win- kel im Zusammenhang mit dem Material aus dem die Vorrichtung hergestellt ist, eine optimale Belastungsverteilung ergibt. Als weiters besonders günstig und im Hinblick auf die zu erzielende Sicherheit ausreichend, hat es sich herausgestellt, wenn die Vorsprünge an den Enden der Auflageflächen als Keile ausgebildet sind, die einen Winkel zur Grundfläche aufweisen, der zwischen 25 und 30 , vor- zugsweise etwa 27 beträgt. In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausfüh- rungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung und die Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1. Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem im Wesentlichen stabför- migen Mittelabschnitt 1 mit rechteckigem Querschnitt, an den seitlich keilförmige Auflageabschnitte 2 anschliessen. An ihrer Oberseite werden die Auflageab- schnitte 2 von einer ebenen Auflagefläche 3 begrenzt, die gegenüber einer Grundfläche 4 der Vorrichtung einen Winkel a von 17 Grad einschliesst. im End- bereich der Auflagefläche 3 schliesst ein Vorsprung 5 an, der als Keil ausgebildet ist und dessen Oberfläche 7 einen Winkel # von 27 Grad zur Auflagefläche 4 ein- schliesst. Seitenflächen 6 sind parallel zueinander und ermöglichen die Lagerung der Vorrichtung in einem U-förmigen Profil, das am Boden oder auf einer Lade- fläche befestigt ist. <Desc/Clms Page number 3> Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht ein deutliches Anheben der Sicherheit beim Transport und bei der Lagerung von Coils.
Claims (5)
- ANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Lagerung von Rollen aus Stahlblech o. dgl., mit einer im Wesentlichen ebenen Grundfläche (4), parallelen Seitenflächen (6) und ei- ner Auflagefläche (3) mit Mitteln, um das Wegrollen der Rollen zu verhin- dern, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung als Vollkörper aus recycliertem Kunststoff ausgebildet ist, der aus einem stabförmigen Mit- telabschnitt (1) besteht, an den beidseitig keilförmige Auflageabschnitte (2) anschliessen, die jeweils eine ansteigende Auflagefläche (3) aufweisen, die in dem vom Mittelabschnitt (1) entfernten Bereich einen nach oben ragenden Vorsprung (5) besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage- flächen (3) eben ausgebildet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage- flächen (3) einen Winkel (a) zur Grundfläche (4) aufweisen, der zwischen 15 und 20 , vorzugsweise etwa 17 beträgt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (5) an den Enden der Auflageflächen (3) als Keile aus- gebildet sind, die einen Winkel (#) zur Grundfläche (4) aufweisen, der zwi- schen 25 und 30 , vorzugsweise etwa 27 beträgt.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus extrudiertem thermoplastischem Material besteht.
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2001
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Also Published As
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| DE20120000U1 (de) | 2002-04-11 |
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