AT515803A4 - Leckschutzauskleidung für einen Tank, Verfahren zu deren Einbringen und Verfahren zum Sanieren eines Tanks - Google Patents

Leckschutzauskleidung für einen Tank, Verfahren zu deren Einbringen und Verfahren zum Sanieren eines Tanks Download PDF

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AT515803A4 ATA50625/2014A AT506252014A AT515803A4 AT 515803 A4 AT515803 A4 AT 515803A4 AT 506252014 A AT506252014 A AT 506252014A AT 515803 A4 AT515803 A4 AT 515803A4
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Leckschutzauskleidung (7) für einen Tank, umfassend eine an die Innenform des auszukleidenden Tanks (1) angepasste kollabierbare Hülle (8), die Hülle (8) mit einem Stützgerüst (14) aus druckbeaufschlagbaren Schlauchsegmenten (15 - 23) versehen ist, welches im druckbeaufschlagten Zustand die Hülle (8) zumindest annähernd zu der genannten Innenform aufspannt. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Einbringen einer derartigen Leckschutzauskleidung (7) in einen Tank (1) und ein Verfahren zum Sanieren eines solchen Tanks.

Description

Wolftank Adisa Holding GmbHA-6020 Innsbruck (AT)
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leckschutzausklei¬dung für einen Tank, ein Verfahren zu deren Einbringen in denTank und ein Verfahren zum Sanieren eines Tanks mit Hilfe ei¬ner solchen Leckschutzauskleidung.
Leckschutzauskleidungen werden zum Sanieren von undichtenTanks oder zum Nachrüsten von einwandigen Tanks mit einer Dop¬pelwand-Lecküberwachung verwendet. Bei letzterer wird mit ei¬ner Abstandshalteschicht zwischen Schutzauskleidung und Tank¬wandung ein Hohlraum zwischen Auskleidung und Tankwandung er¬richtet, evakuiert und auf eine Druckänderung überwacht, dieein mögliches Leck anzeigt.
Das Einbringen einer herkömmlichen Leckschutzauskleidungist eine zeitraubende und gefährliche Arbeit. Personal muss inden Tank einsteigen, meist über eine enges Mannloch einesTankdoms bei einem unterirdisch vergrabenen Tank, und zunächstdie Abstandshalteschicht und anschließend die Leckschutzaus¬kleidung in Form von vor Ort zu verschweißenden Kunststoffbah¬nen aufbringen.
Es wurden daher bereits vorkonfektionierte, an die Innen¬form des auszukleidenden Tanks angepasste, aufblasbare Leck¬schutzauskleidungen vorgeschlagen (DE 33 20 687 Al, EP 2 390085 Al, EP 2 690 036 Al), welche in drucklosem Zustand über das Mannloch in den Tank abgelassen und anschließend aufgebla¬sen werden, um ein Betreten des Tanks mit den damit einherge¬henden hohen Arbeitsschutzanforderungen zu vermeiden.
Auch das Einbringen und Aufblasen einer solchen vorkonfek¬tionierten Leckschutzauskleidung ist weiterhin eine große Her¬ausforderung. Die Auskleidung kann sich beim Aufblasen leichtverkanten, wenn sie nicht exakt positioniert ist, und kommtdann nicht korrekt an der Tankinnenwand zur Anlage, was dasTankvolumen beträchtlich verringert. In der EP 2 690 036 Alwurden zahlreiche Hilfskonstruktionen vorgeschlagen, mit deneneine korrekte Positionierung der Auskleidung vor dem Aufblasenohne Betreten des Tanks erreicht werden soll, wie aufblasbareHilfsrutschen, Seilzüge, deren Umlenkrollen mittels Tele¬skopstangen und Elektromagneten an den Tankinnenwänden ange¬bracht werden, um die Auskleidung in den Tank zu ziehen und zupositionieren, oder auch am Boden der Leckschutzauskleidungverlaufende Luftschläuche, die zuerst befüllt werden und da¬durch eine zusammengerollt eingebrachte Auskleidung über dieLänge des Tankbodens ausrollen. Alle diese Lösungen sind ent¬weder arbeitsintensiv und erfordern zahlreiche Manipulations¬schritte oder erreichen weiterhin keine zufriedenstellende Po¬sitionierung der Auskleidung für ein korrektes Aufblasen imTank.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Leckschutzausklei¬dung und ein Verfahren zu deren Einbringen in einen Tank zu schaffen, welche die genannte Nachteile des Standes der Tech¬nik überwinden.
Dieses Ziel wird in einem ersten Aspekt der Erfindung miteinem Verfahren zum Einbringen einer Leckschutzauskleidung ineinen Tank erreicht, umfassend:
Bereitstellen einer an die Innenform des Tanks angepass¬ten, kollabierbaren Hülle, die mit einem Stützgerüst ausdruckbeaufschlagbaren Schlauchsegmenten versehen ist, welchesim druckbeaufschlagten Zustand die Hülle zumindest annäherndzu der genannten Innenform aufspannen kann;
Einbringen der Hülle in kollabiertem Zustand mitsamt ihremStützgerüst in drucklosem Zustand über eine Öffnung des Tanksin den Tank;
Druckbeaufschlagen des Stützgerüsts mit zumindest einemDruckfluid, bis die Hülle sich zumindest annähernd zu der ge¬nannten Innenform aufspannt; und
Aufblasen der Hülle.
Gemäß der Erfindung wird ein an der Hülle befestigtes oderdarin integriertes druckbeaufschlagbares Stützgerüst verwen¬det, welches - wenn es mit einem Druckfluid wie Luft, Gas,Flüssigkeit, Schaum od.dgl. gefüllt wird - die Innenform desTanks annähert und so die Hülle in diese Form zieht bzw.spannt. Optional kann dabei die Hülle bereits während desDruckbeaufschlagens des Stützgerüsts mit vergleichsweise ge¬ringerem Druck oder langsamer oder zeitverzögert aufgeblasenwerden, um das Gewicht der Hülle beim Aufrichten des Stützge- rüsts mitzutragen. Die Erfindung erübrigt die Verwendung ge¬sonderter Hilfskonstruktionen zur Vorpositionierung der Hülleund erreicht durch das sich selbst aufrichtende Stützgerüsteine perfekte Ausrichtung der Hülle für den anschließenden Co¬der unterstützend bereits begonnenen) Aufblasvorgang, welcherdie Leckschutzauskleidung an alle Innenseiten des Tanks an¬legt .
Das Verfahren der Erfindung kann in wenigen Schrittendurchgeführt werden und erfordert lediglich eine gesonderteDruckfluidquelle für das Stützgerüst, um dieses früher, stär¬ker oder schneller mit Innendruck zu beaufschlagen als dieHülle. Die Druckfluidquelle für das Stützgerüst kann z.B. einpneumatischer Kompressor oder eine hydraulische Pumpe sein o-der über entsprechende Fluidschaltungen von der Druckfluid¬quelle, welche zum Aufblasen der Hülle dient, abgeleitet wer¬den .
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind zu¬mindest einige der Schlauchsegmente des Stützgerüsts voneinan¬der gesondert druckbeaufschlagbar und an separat steuerbareDruckfluidquellen angeschlossen, so dass das Stützgerüst se¬lektiv sukzessive aufgerichtet werden kann.
So kann das Stützgerüst insbesondere zumindest ein geradesSchlauchsegment haben, das beispielsweise längs des Bodens ei¬nes liegend-zylindrischen oder quaderförmigen Tanks zu liegenkommt, und zumindest zwei normal dazu verlaufende ringförmigeSchlauchsegmente, die beispielsweise erst nach dem Druckbeauf¬ schlagen des geraden Schlauchsegments druckbeaufschlagt werdenund so die Hülle in die Höhe ziehen. Für Tanks, die mit nach innen vorstehenden Verstärkungs-stegen ausgestattet sind, eignet sich eine bevorzugte Ausfüh¬rungsform des Leckschutzauskleidung, welche zumindest zweiweitere ringförmige Schlauchsegmente hat, die unter Bildungeines Ringspalts eng nebeneinander liegen und so zwischen sicheinen Verstärkungssteg aufnehmen können, um die Hülle vor ei¬ner Beschädigung durch den Verstärkungssteg zu schützen.
Derartige weitere Schlauchsegmente, welche an den Ortenvon Stegen, Spalten usw. der Tankinnenwand zu liegen kommen,können nach dem Aufrichten des Stützgerüsts optional auch aus¬geschäumt werden, um die Hülle dort dauerhaft zu schützen.Schlauchsegmente ohne eine solche dauerhafte Schutzfunktionwerden bevorzugt nach dem Aufrichten des Stützgerüsts und Auf-blasen der Hülle evakuiert, damit sie kollabieren und keinenwertvollen Tankinnenraum verbrauchen.
Bevorzugt hat die Hülle auch einen Hals zur Auskleidungeines Doms des Tanks und wird in einem zusammengefaltetenund/oder zusammengerollten Zustand über den Dom in den Tankeingebracht und mit ihrem Hals am Tankdom befestigt. Besondersgünstig ist es dabei, wenn das Stützgerüst ein kragenförmigesSchlauchsegment hat, welches am Ansatz des Haies liegt, um dieHülle am Übergang zwischen Tank und Tankdom zu schützen bzw.zu verstärken.
Die Hülle wird bevorzugt aus einer luftdichten Folie, ins¬besondere Kunststofffolie, gefertigt und auf ihrer Außenseitemit einer Abstandshalteschicht versehen. Die Abstandshalte-schicht kann beispielsweise durch Noppen, die auf die Folieaufgebracht oder aus dieser ausgeformt werden, oder durch einluftdurchlässiges Vlies gebildet sein. In weiterer Folge kanndie Hülle an ihrer Außenseite gleich mit einer Absaugleitung,die beispielsweise am Boden des Tanks zwischen Hülle und Tankin die Abstandshalteschicht mündet, sowie einer Druckmesslei¬tung, die insbesondere an der Oberseite des Tanks zwischenHülle und Tankwandung in die Abstandshalteschicht mündet, ver¬sehen sein. Diese Leitungen können bis zum Hals der Hülle ge¬führt werden, um sie über den Dom ausbringen und anschließenzu können.
In einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung auch einVerfahren zum kompletten Sanieren eines Tanks ohne die Notwen¬digkeit eines Einsteigens in den Tank, indem vor dem Einbrin¬gen der Leckschutzauskleidung eine abdichtende und/oder korro¬sionsschützende Schicht auf die Innenoberfläche des Tanks auf¬gebracht wird. Dies ist besonders dann von Nutzen, wenn dieLeckschutzauskleidung als Innenwand eines Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystems verwendet wird, um eine Abdich¬tung bzw. Sanierung der als Außenwand des Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystems dienenden Innenoberfläche desTanks zu erreichen. Bevorzugt wird dabei die genannte Schichtvon einem in den Tank eingebrachten Roboter oder Roboterarm aufgesprüht, was ein vollständig „unbemanntes" Sanierungsver¬fahren, d.h. ohne die Notwendigkeit eines gefährlichen Bege-hens des Tanks, ermöglicht.
Optional können vor dem Aufbringen der Schicht allfälligeundichte Stellen des Tanks mit Hilfe des Roboter bzw. Roboter¬arms mit einer Dichtmasse verspachtelt werden.
Als abdichtende und/oder korrosionsschützende Schicht wirdbevorzugt ein sprühfähiges und selbsthärtendes Epoxidharz ver¬wendet, das z.B. über Sprühdüsen des Roboters bzw. Roboterarmsversprühbar ist.
Optional kann die Hülle zusätzlich mit einer Innenbe¬schichtung oder Innenhülle zur Erhöhung ihrer chemischen Re¬sistenz, insbesondere Benzinbeständigkeit, versehen werden.Die Innenbeschichtung oder -hülle kann schon vor dem Einbrin¬gen der Leckschutzauskleidung in den Tank auf die Innenseiteder Hülle aufgebracht oder in diese eingelegt worden sein, o-der auch erst nach dem Montieren der Leckschutzauskleidung imTank in einem gesonderten Schritt innenseitig aufgebracht oderdarin aufgeblasen werden.
In einem dritten Aspekt schafft die Erfindung eine Leck-schutzauskleidung der genannten Art, welche sich dadurch aus¬zeichnet, dass die Hülle mit einem Stützgerüst aus druck-beaufschlagbaren Schlauchsegmenten versehen ist, welches imdruckbeaufschlagten Zustand die Hülle zumindest annähernd zuder genannten Innenform aufspannt.
Hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile der erfin¬dungsgemäßen Leckschutzauskleidung wird auf die obigen Ausfüh¬rungen und die nachfolgende ausführliche Beschreibung bevor¬zugter Ausführungsbeispiele verwiesen, die in den beigeschlos¬senen Zeichnungen dargestellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
Die Fig. 1 und 2 das Verfahren und die Leckschutzausklei¬dung der Erfindung während des Einbringens in einen Tank inverschiedenen Stadien in schematischem Längsschnitt;
Fig. 3 die Leckschutzauskleidung der Fig. 1 und 2 in einerschematischen Perspektivansicht;
Fig. 4 das Anliegen der Leckschutzauskleidung von Fig. 3im Bereich eines Verstärkungssteges des Tanks in einer vergrö¬ßerte Schnittansicht; und
Fig. 5 den Dom des Tanks der Fig. 1 und 2 in einer Drauf¬sicht .
In den Fig. 1 und 2 ist ein Tank 1 gezeigt, wie er bei¬spielsweise als unterirdischer Kraftstofflagerbehälter inTankstellen verwendet wird. Der Tank 1 hat eine Tankwandung 2mit z.B. der Form eines Quaders oder (hier:) eines liegendenZylinders mit bombierten Enden 3, 4 und einem Dom 5, über wel¬chen der Tank betreten werden kann. Die Öffnung 6 des Tankdoms5 ist dazu gerade ausreichend, z.B. etwa 60 cm im Durchmesser.Der Tank 1 kann dabei ein Volumen von 10 - 50 m3 oder mehr ha¬ben. Übliche Einbauten wie Füllstandsgeber, Entlüftungsöffnun¬gen, Verstärkungsstege usw. des Tanks 1 sind in den Fig. 1 und2 zwecks Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
In Fig. 3 ist eine Leckschutzauskleidung 7 gezeigt, die inden Tank 1 eingebracht wird, um diesen auszukleiden. Die Leck¬schutzauskleidung 7 kann beispielsweise zum Abdichten einesundicht gewordenen Tanks 1 verwendet werden oder um diesen re¬sistent gegenüber aufzunehmenden aggressiven Flüssigkeiten zumachen. Die Leckschutzauskleidung 7 weist eine flexible, kol¬labierbare und wiederaufblasbare Hülle 8 aus einem für die ge¬nannten Zwecke geeigneten Material auf, beispielsweise aus ei¬ner Kunststofffolie aus PVC od.dgl. mit einer Wandstärke vonz.B. 1 - 3 mm.
Die Hülle 8 ist so gut wie möglich an die Innenform desauszukleidenden Tanks 1 angepasst und dazu auch mit einem (op¬tionalen) Hals 9 ausgestattet, welcher den Dom 5 des Tanks 1auskleidet und beispielsweise mit einem Zwischenring, Flanschod.dgl. am oberen Ende des Doms 5 befestigt werden kann. DieHülle 8 kann zusätzlich mit einer Innenbeschichtung oder In¬nenhülle zur Erhöhung ihrer chemischen Resistenz, beispiels¬weise Benzinbeständigkeit, versehen werden, z.B. mit einer Po¬lyamidbeschichtung, die gegebenenfalls auch erst nachträglich,nach dem Montieren der Leckschutzauskleidung 7 im Tank 1, in¬nenseitig aufgebracht oder darin aufgeblasen werden kann.
Die Leckschutzauskleidung 7 kann nicht nur zum Sanierenoder Erhöhen der Resistenz eines Tanks 1 verwendet werden,sondern insbesondere auch zum Aufbau eines Doppe1wand-Leck-Schutzüberwachungssystems, indem die Hülle 8 in einem geringenAbstand zur Innenseite der Tankwandung 2 gehalten wird, um da¬ zwischen eine Hohlraum 10 auszubilden. Der Hohlraum 10 kann imBetrieb des Tanks 1 unter Unterdrück (evakuiert) oder Über¬druck (druckbeaufschlagt) gesetzt und mittels einer Druckmess¬einrichtung auf Druckkonstanz überwacht werden, so dass einAnsteigen des Unterdrucks oder Abfallen des Überdrucks einLeck in der Hülle 8 und/oder der Tankwandung 2 anzeigt, wie inder Technik bekannt.
Zur Errichtung der Hohlraums 10 wird eine Abstandshalte-schicht 11 eingesetzt, die mit der Leckschutzauskleidung 7mit-vorkonfektioniert werden kann. Zu diesem Zweck wird Ab-standshalteschicht 11 direkt auf die Außenseite der Hülle 8aufgebracht, beispielsweise in Form eines luftdurchlässigenVlieses mit einer Wandstärke von 2-3 mm. Alternativ könntedie Abstandshalteschicht 11 auch durch eine Noppenfolie oderdirekt aus der Hülle 8 ausgeformte Noppen, Rippen od.dgl. ge¬bildet werden, welche den Hohlraum 10 zwischen Tankwandung 2und Hülle 8 errichten.
Zur Evakuierung des Hohlraums 10 kann die Leckschutzaus¬kleidung 7 eine an der Außenseite der Hülle 8 in die Abstands¬halteschicht 11 - bevorzugt an deren Unterseite - mündende Ab¬saugleitung 12 aufweisen; und zur Drucküberwachung des Hohl¬raums 10 eine bevorzugt an ihrer Oberseite mündende Druckmess-leitung 13. Die Absaugleitung und die Druckmessleitung 13 wer¬den auf der Außen- oder Innenseite der Hülle 8 bis zum Hals 9und über den Dom 5 aus dem Tank 1 herausgeführt und an eine entsprechende Leckschutzüberwachungseinrichtung (nicht ge¬zeigt) angeschlossen.
Zur Montage der Leckschutzauskleidung 7 im Tank 1 wird dieLeckschutzauskleidung 7 in einem kollabierten bzw. drucklosenZustand, insbesondere zusammengefaltet und/oder zusammenge¬rollt, über den Dom 5 in den Tank 1 eingebracht. Um die Hülle8 mitsamt ihrer optionalen Abstandshalteschicht 11 für das an¬schließende Aufblasen im Tank 2 auszurichten, dienen die fol¬genden Maßnahmen.
Gemäß Fig. 3 ist die Hülle 8 dazu mit einem Stützgerüst 14aus Schlauchsegmenten 15 - 23 ausgestattet, welche von einerDruckfluidquelle 24 (Fig. 1) über entsprechende Anschlusslei¬tungen 25 mit einem Druckfluid beaufschlagt werden können. DasDruckfluid kann Druckluft, Gas, Wasser, Hydrauliköl, Schaumma¬terial usw. sein und die Druckfluidquelle 24 dementsprechendz.B. ein Kompressor, eine Gasflasche, eine Hydraulikpumpe, einSchaumreservoir usw.
Die Schlauchsegmente 15 - 23 sind so im Stützgerüst 7 an¬geordnet, dass dieses die Innenform des Tanks 2 in der Art ei¬nes Netzgitters grob annähert. Beispielsweise werden für einenliegend-zylinderförmigen Tank 1 ein gerades Schlauchsegment 15entlang der Längserstreckung bzw. des Bodens des Tanks 1 undzwei normal dazu angeordnete ringförmige Schlauchsegmente 17,22 an den Enden 3, 4 des Tanks 1 verwendet. Optional kann ent¬lang der Oberseite des Tanks 1 ein weiteres geradlinigesSchlauchsegment 16 verwendet werden. Falls gewünscht, können weitere ringförmige Schlauchsegmente 18 bis 21 über die Längedes geraden Schlauchsegments 15 verteilt angeordnet werden,wie später noch ausführlicher erörtert. Ein gesondertes, etwakragenförmiges Schlauchsegment 23 kann rund um den Ansatz desHalses 9 verwendet werden, um den Übergang zwischen Tankwan¬dung 2 und Dom 5 des Tanks 1 zu verkleiden, der sonst dieLeckschutzauskleidung 7 beschädigen könnte.
Das Stützgerüst 14 bzw. die Schlauchsegmente 15 - 23 kön¬nen auf die Innen- und/oder Außenseite der Hülle 8 aufgebrachtsein, beispielsweise aufgeschweißt, oder direkt aus dem Mate¬rial der Hülle 8 ausgeformt, z.B. durch Falze oder Falten, diemit entsprechenden Schweißnähten abgetrennt werden.
Es versteht sich, dass alle oder einige der Schlauchseg¬mente 15 - 23 voneinander gesondert oder gemeinsam druckbeauf¬schlagt werden können. Beispielsweise können einige oder meh¬rere der Schlauchsegmente 15 - 23 intern verbunden sein; imeinfachsten Fall wird ein einziger Schlauch so geformt und ge¬legt, dass er die verschiedenen Schlauchsegmente 15 - 23 ineinem Zug bildet. Alternativ können einzelne oder einige derSchlauchsegmente 15 - 23 jeweils zu einem gesondert druck-beaufschlagbaren Druckkreis zusammengeschlossen werden. DieDruckfluidquelle 24 kann dementsprechend mehrere Ausgänge bzw.Anschlussleitungen 25, 25', 25" haben, die die jeweiligenDruckkreise individuell speisen können. Beispielsweise könnendas untere gerade Schlauchsegment 15 - optional zusammen mitweiteren seitlichen geraden Schlauchsegmenten (nicht gezeigt) - einen ersten Druckkreis bilden, der über einen erste An¬schlussleitung 25 als erstes druckbeaufschlagt wird; das (op¬tionale) obere gerade Schlauchsegment 16 einen zweiten Druck¬kreis, der über eine zweite Anschlussleitung 25' als zweitesdruckbeaufschlagt wird; und die aufrecht stehenden ringförmi¬gen Schlauchsegmente 17 - 22 einen dritten Druckkreis, der ü-ber einen dritte Speiseleitung 25" als letztes, später oderlangsamer druckbeaufschlagt wird, um das Stützgerüst 15 suk¬zessive aufzurichten.
Fig. 4 zeigt eine beispielhafte Durchführung durch denHals 9 und den Dom 5 für die Absaugleitung 12, die Druckmess¬leitung 13, die Speiseleitungen 25, 25', 25" für die verschie¬denen Druckkreise von Schlauchsegmenten 15 - 23 sowie dieSpeiseleitung 27 zum Aufblasen der Hülle 8, welche durch dasHalsinnere selbst gebildet sein kann.
Das Stützgerüst 14 ist jedenfalls gegenüber dem Innerender Hülle 8 gesondert druckbeaufschlagbar. Nach dem Einbringender Leckschutzauskleidung 7 in den Tank (Fig. 1) wird zunächstdas Stützgerüst 14 durch Druckbeaufschlagung aufgerichtet, underst anschließend wird die Hülle 8 über den Hals 9 aufgebla¬sen. Dazu kann eine zweite Druckfluidquelle 26 verwendet wer¬den, die über die Anschlussleitung 27 Druckluft in den Hals 9der Hülle 8 einspeist.
Optional kann jedoch bereits beim Druckbeaufschlagen desStützgerüsts 14 mit dem Aufblasen der Hülle 8 begonnen werden,um das Gewicht der Hülle 8 (und der optionalen Abstandshalte-
Schicht 11) mitzutragen. Beispielsweise wird das Stützgerüst14 mit einem Innendruck von 2-3 bar beaufschlagt und gleich¬zeitig - oder zeitverzögert oder mit langsamerem Druckaufbau -die Hülle 8 mit einem Innendruck von 1 bar aufgeblasen.
Beim Aufrichten des Stützgerüsts 14 können auch einzelnezu Druckkreisen zusammengeschaltete Gruppen von Schlauchseg¬menten 15 - 23 aufeinanderfolgend, mit unterschiedlicher Zeit¬verzögerung, mit unterschiedlichen Drücken oder mit unter¬schiedlicher Geschwindigkeit des Druckaufbaus druckbeauf¬schlagt werden, um das Stützgerüst 14 kontrolliert sukzessiveso im Inneren des Tanks 1 aufzurichten, dass dabei die Außen¬seite der Hülle 8 bzw. der Abstandshalteschicht 11 an den Tan¬kinnenwänden gleitet und die Leckschutzauskleidung 7 so posi¬tioniert, dass die Hülle 8 (mitsamt ihrer optionalen Abstands¬halteschicht 11) sich beim Aufblasen korrekt an die Innenseiteder Tankwandung 2 anlegt.
Wenn der Tank 1 innenseitige Rippen, Stege, Vorsprüngeod.dgl. hat, beispielsweise umlaufende innenseitig vorsprin¬gende Verstärkungsstege 28 wie in Fig. 5 gezeigt, können spe¬ziell an diesen Stellen positionierte Schlauchsegmente 18 - 21verwendet werden, um die Hülle 8 bzw. die Abstandshalteschicht11 dort zu schützen. Fig. 5 zeigt eine Situation, in der einPaar von ringförmigen Schlauchsegmente 20, 21 zwischeneinandereinen Ringspalt 29 bildet, der einen solchen Verstärkungssteg28 der Tankwand eng auf nimmt und die Hülle 8 vom Steg 28schützend beabstandet. Die Abstandshalteschicht 11 kann dabei zwischen der Hülle 8 und den Schlauchsegmenten 20, 21 oderzwischen den Schlauchsegmenten 20, 21 und dem Steg 28 liegen.
Nach dem Aufrichten des Stützgerüsts 14 und Aufblasen derHülle 8, um diese an die Innenwand des Tanks 1 anzulegen, kanndas Stützgerüst 14 evakuiert werden, damit seine Schlauchseg¬mente 15 - 23 kollabieren und keinen Innenraum im Tank 1 ver¬geuden. Schützende Schlauchsegmente, wie die Paare 18/19,20/21 um die Verstärkungsstege 28, können druckbeaufschlagtbelassen oder dauerhaft mit einem z.B. selbstaushärtendenSchaummaterial ausgeschäumt werden. Solche ausgeschäumtenSchlauchsegmente können auch an anderen Orten von Spalten, Nu¬ten, Vorsprüngen usw. der Tankwandung 2 verwendet werden, wel¬che die Leckschutzauskleidung 7, insbesondere ihre Hülle 8,verletzen könnten.
Eine Erweiterung des geschilderten Verfahrens zum Sanierendes Tanks 1 ist in Fig. 1 strichliert bei 30 angedeutet undwird im Folgenden beschrieben.
In einem dem Einbringen der Leckschutzauskleidung 7 in denTank 1 vorgeordneten Schritt werden zunächst allfällige un¬dichte Stellen des Tanks 1 ausgebessert und/oder seine Innen¬oberfläche 31 mit einer abdichtenden und/oder korrosionsschüt¬zenden Schicht 32 versehen. Dazu wird vor dem Einbringen derLeckschutzauskleidung 7 ein Roboter 33 (oder auch nur ein Ro¬boterarm, nicht gezeigt) über die Öffnung 6 des Tankdoms 5 inden Tank 1 eingebracht. Der Roboter 33 ist beispielsweise mit¬tels Rädern 34 autark im Tank 1 verfahrbar und hat z.B. rotie¬ rende Sprüharme 35. Die Sprüharme 35 sind an einem Träger 36gelagert, der aus dem Roboter 33 mittels einer Schwenklagerung 37 und Schwenkkolben 38 aufklappbar oder sonstwie aus dem Ro¬boter 33 ausfahrbar ist.
Im zusammengeklappten bzw. eingefahrenen Zustand des Trä¬gers 36 mit den Sprüharmen 35 kann der Roboter 33 durch dieÖffnung 6 hindurchgeführt werden, z.B. an einem Seil hinabge¬lassen werden. Anschließend werden durch Ausfahren der Kolben 38 die Sprüharme 35 aufgerichtet bzw. ausgeklappt und dann inRotation versetzt. Versorgungsleitungen 39 zum Speisen derSprüharme 35 sowie zur Steuerung und zum Antrieb des Roboters33 können dabei über die Öffnung 6 nach außen zu einer Versor-gungs- und Steuereinrichtung des Roboters 33 geführt werden(nicht gezeigt).
Mit Hilfe des Roboters 33 bzw. seiner Sprüharme 35 wirdein sprühfähiges Material, z.B. selbsthärtendes Epoxidharz,als Schicht 32 auf die Innenoberfläche 31 des Tanks 1 aufge¬bracht. Der Roboter 33 und seine Sprüharme 35 werden dazu ent¬sprechend verfahren, bewegt und rotiert. Eine Kamera 40 aufdem Roboter 33 kann dabei zur genauen Positionierung und Steu¬erung des Roboters 33 verwendet werden.
Vor dem Aufträgen der Schicht 32 können optional allfälli¬ge undichte Stellen in der Innenoberfläche 31, wie Risse,Spalten usw., verspachtelt werden, z.B. mit einer Kitt- oderSpachtelmasse, die über entsprechende Düsen, Spateln oder Armedes Roboters 33 aufgetragen wird.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungs¬formen beschränkt, sondern umfasst alle Varianten, Kombinatio¬nen und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenenAnsprüche fallen.

Claims (22)

  1. Patentansprüche : 1. Verfahren zum Einbringen einer Leckschutzauskleidung (7) in einen Tank (1), umfassend: Bereitstellen einer an die Innenform des Tanks (1) ange¬passten, kollabierbaren Hülle (8) , die mit einem Stützgerüst(14) aus druckbeaufschlagbaren Schlauchsegmenten (15 - 23) versehen ist, welches im druckbeaufschlagten Zustand die Hülle (8) zumindest annähernd zu der genannten Innenform aufspannenkann ; Einbringen der Hülle (8) in kollabiertem Zustand mitsamtihrem Stützgerüst (14) in drucklosem Zustand über eine Öffnung(6) des Tanks (1) in den Tank (1); Druckbeaufschlagen des Stützgerüsts (14) mit zumindest ei¬nem Druckfluid, bis die Hülle (8) sich zu der genannten Innen¬form aufspannt; und Aufblasen der Hülle (8).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die Hülle (8) bereits während des Druckbeaufschlagens desStützgerüsts (14) mit vergleichsweise geringerem Druck oderlangsamer oder zeitverzögert aufgeblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass beim Druckbeaufschlagen des Stützgerüsts (14)zumindest zwei Schlauchsegmente (15 - 23) mit unter¬ schiedlichem Druck oder unterschiedlicher Geschwindigkeit oderunterschiedlicher Zeitverzögerung druckbeaufschlagt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stützgerüst (14) mit zumindest einemgeraden Schlauchsegment (15, 16) und zumindest zwei normal da¬zu verlaufenden ringförmigen Schlauchsegmente (17 - 22) ver¬ wendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, dass zumindest eines der Schlauchsegmente (15 - 23) anschließend evakuiert wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurchgekennzeichnet, dass zumindest eines der Schlauchsegmente (18 - 21) anschließend ausgeschäumt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass die Hülle (8) in einem zusammengefaltetenund/oder zusammengerollten Zustand über einen Dom (5) desTanks (1) in den Tank (1) eingebracht und ein Hals (9) derHülle (8) am Dom (5) des Tanks (1) befestigt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Sanie¬ren eines Tanks, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbrin¬gen der Leckschutzauskleidung (7) eine abdichtende und/oderkorrosionsschützende Schicht (32) auf die Innenoberfläche (31)des Tanks (1) aufgebracht wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,dass die genannte Schicht (32) von einem in den Tank (1) ein-gebrachten Roboter (33) oder Roboterarm aufgesprüht wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,dass vor dem Aufbringen der Schicht (32) allfällige undichte Stellen des Tanks (1) mit Hilfe des Roboters (33) bzw. Robo¬terarmes mit einer Dichtmasse verspachtelt werden.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurchgekennzeichnet, dass als Schicht (32) ein sprühfähiges undselbsthärtendes Epoxidharz verwendet wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurchgekennzeichnet, dass nach dem Aufblasen die Hülle (8) mit ei¬ner Innenbeschichtung oder Innenhülle zur Erhöhung ihrer che¬mischen Resistenz versehen wird.
  13. 13. Leckschutzauskleidung für einen Tank, umfassend einean die Innenform des auszukleidenden Tanks (1) angepasste kol¬labierbare Hülle (8) , dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (8) mit einem Stützgerüst (14) aus druckbeaufschlagbarenSchlauchsegmenten (15 - 23) versehen ist, welches im druckbe¬aufschlagten Zustand die Hülle (8) zumindest annähernd zu dergenannten Innenform aufspannt.
  14. 14. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 13, dadurch ge¬kennzeichnet, dass das Stützgerüst (14) an zumindest eine ers¬te Druckfluidquelle (24) und die Hülle (8) an eine zweiteDruckfluidquelle (26) mit vergleichsweise geringerem Druck o-der langsamerem oder späterem Druckaufbau angeschlossen ist.
  15. 15. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 13 oder 14, da¬durch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Schlauchsegmente(15 - 23) voneinander getrennt druckbeaufschlagbar sind.
  16. 16. Leckschutzauskleidung nach einem der Ansprüche 13 bis15, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützgerüst (14) zumin- dest ein gerades Schlauchsegment (15, 16) und zumindest zwei normal dazu verlaufende ringförmige Schlauchsegmente (17 - 22)umfasst, bevorzugt an den Enden des geraden Schlauchsegments(15, 16) .
  17. 17. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 16, dadurch ge¬kennzeichnet, dass zumindest zwei weitere ringförmigeSchlauchsegmente (18 - 21), und zwar je zwei unter Bildung ei¬nes Ringspalts (29) jeweils eng nebeneinander, über die Längedes geraden Schlauchsegments (15, 16) verteilt sind.
  18. 18. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 17, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die weiteren ringförmigen Schlauchsegmente(18 - 21) in der Montagestellung der Leckschutzauskleidung (7)ausgeschäumt sind.
  19. 19. Leckschutzauskleidung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (8) aus einer luft¬dichten Folie gefertigt ist und auf ihrer Außenseite eine Ab-standshalteschicht (11) trägt, bevorzugt Noppen oder ein luft¬durchlässiges Vlies.
  20. 20. Leckschutzauskleidung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (8) einen Hals (9)zur Auskleidung eines Doms (5) des Tanks (1) hat, wobei einkragenförmiges Schlauchsegment (23) des Stützgerüsts (14) amAnsatz des Halses (9) liegt.
  21. 21. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 20, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Hülle (8) an ihrer Außenseite mit einer Absaugleitung (12) und einer Druckmessleitung (13) versehenist, die zum Hals (9) führen.
  22. 22 . Leckschutzauskleidung nach einem der Ansprüche 13 bis20, dadurch gekennzeichnet, die die Hülle (8) mit einer Innen¬beschichtung oder Innenhülle zur Erhöhung ihrer chemischen Re¬sistenz versehen ist.
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