<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten nach dem Patente Nr. 46113 derart auszubilden, dass der Arbeiter die Bearbeitung rechter und linker Sohlenkanten genau überwachen kann. Dies war bei der bekannten Maschine nicht möglich, da der Schuh die Werkzeuge der Maschine mehr oder weniger verdeckte, so dass der Arbeiter die Fräsarbeit nur schwer besichtigen konnte.
EMI1.1
in die Sohlenkante einschneiden und dass das Beschneidmesser mit rechten und linken Schneidkanten versehen ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Schälmesser und das Beschneid- mcsser mit Bezug auf einander eingestellt werden können. Es ist erklärlich. dass das Beschneid- messer durch wiederholtes Abschleifen verkürzt wird. Gemäss der Erfindung können die Schnitt- linien der Bewegungsbahnen der Schälmesser und des Beschneidmessers entlang der Bewegungsbahn des Beschneidmessers verlegt werden.
Die Anordnung der in der Querrichtung der Sohlenkante einwirkenden Beschneidmesser ist derart, dass die Beschneidmesser nicht über die Schnittlinie der Absatzbrust und der Sohle hinaus auf den Schuh einwirken können.
Fig. l ist eine Vorderansicht der Maschine. Fig. 3 ist eine Seitenansicht derselben. Fig. 3 stellt das Beschneidmesser, seinen Halter und die Schutzvorrichtung im Querschnitt dar. Fig. 4
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
durch eine in der Achsenrichtung der Spindel 16 verlaufende Leitung 20 mit den Randflächen des Schwingrahmens verbunden ist, vorsieht die Spindel 16 und durch Vermittlung von Leitungen 23
EMI2.1
ist'ein Bolzen 40 hindurchgeführt, der diese Teile fest zusammenhält.
Das Beschneidmesser 36 ist kreisbogenförmig ausgebildet, und zwar fällt der Mittelpunkt
EMI2.2
Gestalt erhält. Die kurvenförmige Ausbildung des Beschneidmessers in der Querrichtung desselben ist notwendig, da die üblichen zum Beschneiden von Sohlenkanten dienenden Maschinen die Sohle abrunden oder abschrägen (a, Fig. 4). Demzufolge muss auch der von der vorliegenden Maschine zu bearbeitende Teil der Sohlenkante in gleichmässiger Weise beschnitten werden. An den entgegengesetzten Enden des Messers 36 sind rechte und linke Schneidkanten ausgebildet. Jede der Schneidkanten des Messers 36 schliesst einen zum Beschneiden der Sohlenkante dienenden Teil und einen anderen Teil 37 (Fig. 7) ein, der zum Abschrägen des Rahmens bestimmt ist.
Da die Absatzbrustssiiche in der Regel kurvenförmig ausgebildet ist, so dass die Schnittlinie derselben quer zur Kante der beschnittenen Sohle verläuft (Fig. 4), so sind auch die Schneidkanten des Messers 36 zweckmässig schräg oder geneigt zu ihrer Bewegungsbahn ausgebildet. Auf diese Weise fallen die Schneidkanten des Messers 36 im wesentlichen mit der Schnittlinie der Absatzbrust und der Sohlenkante zusammen. Es ist jedoch erklärlich, dass die Gestalt der Schneidkanten entsprechend der Art des zu bearbeitenden Schuhwerks zu wählen ist.
Dadurch, dass die Schneid-
EMI2.3
oder in anderen Worten durch Abschleifen wird das Messer verkürzt, ohne dass es anderweitige Veränderungen erfährt.
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
messor ermöglicht nicht nur vorteilhaftes Schleifen des Messer, sondern sie erleichtert auch die Herstellung derselben. Sie können Teile eines Ringes bilden, dessen Querscl) nitt der GeHtalt entspricht, die die Schneidkante erhalten soll.
Da das Messer 36 durch wiederholtes Abschleifen verkürzt wird, so wird die Bewegungsbahn desselben auch eine entsprechende Kürzung erleiden und demzufolge ist es notwendig, die Schäl-
EMI3.1
den Drehzapfen 47, 48 exzentrische Stifte ausgebildet, um die die Lenkstücke 45, 46 drehbar sind.
Wenn die Zapfen 47, 48 um ihre Achsen gedreht werden, so werden die Messer 51, 52 gegen die Schneidkante des Messers 36 oder hinweg von der letzteren bewegt und demzufolge wird der Schnittpunkt der Schälmesser mit der Bewegungsbahn des Beschneidmessers in der Längsrichtung der Bewegungsbahn des letzteren verlegt. Die exzentrischen Zapfen 47, 48 finden in seitlichen Zwingen des ortsfesten Armes 12 Aufnahme. Diese Zwingen können mittels Schrauben 57, 58 zusammengezogen werden, so dass die Zapfen 47, 48 in eingestellter Lage festgehalten werden.
Damit das Oberleder nicht verletzt wird und um dem Arbeiter das Einstellen des Schuhes mit Bezug auf die Messer zu erleichtern, ist eine Schutzvorrichtung 60 vorgesehen, die mit einer Lippe 62 ausgerüstet ist. Die kurvenförmig ausgebildete Lippe 62 umgibt den Teil 37 der Schneid-
EMI3.2
des Oberleders gebildete Rinne ein. Die Schutzvorrichtung 60 wird von einer Konsole 64 getragen, welche mittels einer Schraube 66 in ihrer Lage gehalten wird. An der Konsole 64 sind Dübelstifte 68 angebracht, die in eine Nut der unteren Seite des Armes 12 eintreten und durch einen Schraubenbolzen 72 in ihrer Lage gesichert werden.
Die Maschine ist ferner mit einem drehbaren Fräser 74 ausgerüstet, der diejenigen Randteile der Sohle beschneiden soll, die von dem Messer 36 nicht erreicht werden können. Der Fräser 74 ist an einer Welle 76 angebracht und von einem Schutzschild 78 umgeben.
Fig. 4 zeigt einen Teil eines Schuhes, dessen linke Sohlenkante b von einer Sohlenbeschneidmaschine üblicher Bauart bearbeitet wurde. Damit der Teil b von der neuartigen Maschine bearbeitet werden kann, wird der Schuh der Maschine in der durch das Bezugszeichen B (Fig. 1) dargestellten Lage dargeboten. Während der Schwingbewegung des Rahmens. 18 wird die linke Schneidkante des Messers. ? bei jeder Linksbewegung in den hervorstehenden Teil der Sohlenkante einschneiden. Das Schälmesser 51 bewegt sich während das Messer. 36 den Schnitt führt, von dem letzteren hinweg und schneidet in die Sohle ein, wenn das Messer 36 sich von der Sohle entfernt. Der Schuh wird an den Messern vorbeigeführt, bis das Schälmesser mit der Absatzbrust zusammentrifft und weitere Vorschubbpwegungen verhindert.
Wenn der Schuh diese Lage einnimmt, so wirkt das Messer 51 in einer Linie auf die Sohle ein, welche mit der Absatzbrust zu- sammenfällt. Diese Linie ist in Fig. 4 durch das Bezugszeichen li angedeutet. Das Messer kann nicht über diese Linie hinausschneidcn. da sein Hub zu klein ist, um das Messer über die Kante der Absatzbrust liinauszubewegeti. Da die Messer so eingestellt sind, dass sie im wesentlichen in einer Linie auf die Sohle einwirken, so wird auch das Beschneidmesser nur bis zu der Linie d in die Sohle einschneiden.
Wenn die Bearbeitung der linken Sohlenkante vollendet ist, so wird der
EMI3.3
1. Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten nach Patent Nr. 46113, dadurch gekennzeichnet, dass rechte und linke Schälmesser (51, 52) vorgesehen sind, die in der Querrichtung der Sohlenkante am Ende des von dem in der Längsrichtung der Sohlenkante bewegten Beschneidmessers geführten Schnittes, in die Sohlenkante einschneiden und dass das Beschneidmesser (36) mit rechten und linken Schneidkanten versehen ist.