AT51407B - Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten. - Google Patents

Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten.

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AT51407B
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Description


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  Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt, die Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten nach dem Patente Nr. 46113 derart auszubilden, dass der Arbeiter die Bearbeitung rechter und linker Sohlenkanten genau   überwachen   kann. Dies war bei der bekannten Maschine nicht möglich, da der Schuh die Werkzeuge der Maschine mehr oder weniger verdeckte, so dass der Arbeiter die Fräsarbeit nur schwer   besichtigen   konnte. 
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 in die Sohlenkante einschneiden und dass das Beschneidmesser mit rechten und linken Schneidkanten versehen ist. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die   Schälmesser   und das Beschneid-   mcsser mit Bezug   auf einander eingestellt werden können. Es ist erklärlich. dass das   Beschneid-   messer durch wiederholtes Abschleifen verkürzt wird. Gemäss der Erfindung   können die Schnitt-   linien der Bewegungsbahnen der Schälmesser und des Beschneidmessers entlang der Bewegungsbahn des Beschneidmessers verlegt werden. 



   Die Anordnung der in der Querrichtung der Sohlenkante einwirkenden   Beschneidmesser   ist derart, dass die Beschneidmesser nicht über die Schnittlinie der Absatzbrust und der Sohle hinaus auf den Schuh einwirken können. 



     Fig. l   ist eine   Vorderansicht der Maschine. Fig. 3 ist   eine Seitenansicht derselben. Fig. 3 stellt das   Beschneidmesser,   seinen Halter und die Schutzvorrichtung im Querschnitt dar. Fig. 4 
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 durch eine in der Achsenrichtung der Spindel 16 verlaufende Leitung 20 mit den Randflächen des   Schwingrahmens   verbunden ist, vorsieht die   Spindel 16   und durch Vermittlung von Leitungen 23 
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    ist'ein Bolzen 40 hindurchgeführt,   der diese Teile fest    zusammenhält.   



   Das Beschneidmesser 36 ist kreisbogenförmig ausgebildet, und zwar fällt der Mittelpunkt 
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 Gestalt erhält. Die kurvenförmige Ausbildung des Beschneidmessers in der Querrichtung desselben ist notwendig, da die üblichen zum Beschneiden von Sohlenkanten dienenden Maschinen die Sohle abrunden oder abschrägen (a, Fig. 4). Demzufolge muss auch der von der vorliegenden Maschine zu bearbeitende Teil der Sohlenkante in gleichmässiger Weise beschnitten werden. An den entgegengesetzten Enden des Messers 36 sind rechte und linke Schneidkanten ausgebildet. Jede der Schneidkanten des Messers 36 schliesst einen zum Beschneiden der Sohlenkante dienenden Teil und einen anderen Teil 37 (Fig. 7) ein, der zum Abschrägen des Rahmens bestimmt ist.

   Da die   Absatzbrustssiiche   in der Regel kurvenförmig ausgebildet ist, so dass die Schnittlinie derselben quer zur Kante der beschnittenen Sohle verläuft (Fig. 4), so sind auch die Schneidkanten des Messers 36 zweckmässig schräg oder geneigt zu ihrer Bewegungsbahn ausgebildet. Auf diese Weise fallen die Schneidkanten des Messers 36 im wesentlichen mit der Schnittlinie der Absatzbrust und der Sohlenkante zusammen. Es ist jedoch erklärlich, dass die Gestalt der Schneidkanten entsprechend der Art des zu bearbeitenden Schuhwerks zu wählen ist.

   Dadurch, dass die Schneid- 
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 oder in anderen Worten durch Abschleifen wird das Messer verkürzt, ohne dass es anderweitige Veränderungen erfährt. 
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 messor ermöglicht nicht nur vorteilhaftes   Schleifen   des Messer, sondern sie erleichtert auch die Herstellung derselben. Sie können Teile eines Ringes bilden, dessen   Querscl) nitt der GeHtalt   entspricht, die die Schneidkante erhalten soll. 



   Da das Messer 36 durch wiederholtes Abschleifen verkürzt wird, so wird die Bewegungsbahn desselben auch eine entsprechende Kürzung erleiden und demzufolge ist es notwendig, die   Schäl-   
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 den Drehzapfen 47, 48 exzentrische Stifte ausgebildet, um die die   Lenkstücke 45, 46 drehbar   sind. 



  Wenn die Zapfen 47, 48 um ihre Achsen gedreht werden, so werden die Messer 51, 52 gegen die Schneidkante des Messers 36 oder hinweg von der letzteren bewegt und demzufolge wird der Schnittpunkt der   Schälmesser   mit der Bewegungsbahn des Beschneidmessers in der   Längsrichtung   der Bewegungsbahn des letzteren verlegt. Die exzentrischen Zapfen 47, 48 finden in seitlichen Zwingen des ortsfesten Armes 12 Aufnahme. Diese Zwingen können mittels Schrauben 57, 58 zusammengezogen werden, so dass die Zapfen 47, 48 in eingestellter Lage festgehalten werden. 



   Damit das Oberleder nicht verletzt wird und um dem Arbeiter das Einstellen des Schuhes   mit   Bezug auf die Messer zu erleichtern, ist eine Schutzvorrichtung 60 vorgesehen, die mit einer Lippe 62 ausgerüstet ist. Die kurvenförmig ausgebildete Lippe 62 umgibt den Teil 37 der Schneid- 
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 des   Oberleders   gebildete Rinne ein. Die Schutzvorrichtung 60 wird von einer Konsole 64 getragen, welche mittels einer Schraube 66 in ihrer Lage gehalten wird. An der Konsole 64 sind Dübelstifte 68 angebracht, die in eine Nut der unteren Seite des Armes 12 eintreten und durch einen Schraubenbolzen 72 in ihrer Lage gesichert werden. 



   Die Maschine ist ferner mit einem drehbaren Fräser 74 ausgerüstet, der diejenigen Randteile der Sohle beschneiden soll, die von dem Messer 36 nicht erreicht werden können.   Der Fräser 74   ist an einer Welle 76 angebracht und von einem Schutzschild 78 umgeben. 



   Fig. 4 zeigt einen Teil eines Schuhes, dessen linke Sohlenkante b von einer Sohlenbeschneidmaschine üblicher Bauart bearbeitet wurde. Damit der Teil b von der neuartigen Maschine bearbeitet werden kann, wird der Schuh der Maschine in der durch das Bezugszeichen B (Fig. 1) dargestellten Lage dargeboten. Während der Schwingbewegung des Rahmens. 18 wird die linke Schneidkante des   Messers. ?   bei jeder Linksbewegung in den hervorstehenden Teil der Sohlenkante einschneiden. Das   Schälmesser   51 bewegt sich während das Messer. 36 den Schnitt führt, von dem letzteren hinweg und schneidet in die Sohle ein, wenn das Messer 36 sich von der Sohle entfernt. Der Schuh wird an den Messern vorbeigeführt, bis das   Schälmesser   mit der Absatzbrust zusammentrifft und   weitere Vorschubbpwegungen   verhindert.

   Wenn der Schuh diese Lage einnimmt, so wirkt das Messer 51 in einer Linie auf die Sohle ein, welche mit der Absatzbrust zu-   sammenfällt.   Diese Linie ist in Fig. 4 durch das Bezugszeichen   li   angedeutet. Das Messer kann nicht über diese Linie   hinausschneidcn.   da sein Hub zu klein ist, um das   Messer über die Kante der   Absatzbrust   liinauszubewegeti.   Da die Messer so eingestellt sind, dass sie im wesentlichen in einer Linie auf die Sohle einwirken, so wird auch das Beschneidmesser nur bis zu der Linie   d   in die Sohle einschneiden.

   Wenn die Bearbeitung der linken Sohlenkante vollendet ist, so wird der 
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1.   Maschine zum Abschrägen   von Sohlenkanten nach Patent Nr. 46113, dadurch gekennzeichnet, dass rechte und linke Schälmesser (51, 52) vorgesehen sind, die in der Querrichtung der Sohlenkante am Ende des von dem in der   Längsrichtung   der Sohlenkante bewegten Beschneidmessers   geführten     Schnittes, in die Sohlenkante einschneiden   und dass das Beschneidmesser (36) mit rechten und linken Schneidkanten versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschinen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittlinien der Bewegungsbahnen der Schälmesser und des Beschneidmessers entlang der Bewegungsbahn des Beschneid- messers (36) verlegt werden können (47.- ?.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Querrichtung der Sohlenkante einwirkenden Schälmesser (51, 52) verhindern, dass das Beschneidmesser über die Schnittlinie der Absatzbrust und der Sohle hinaus auf den Schuh einwirken.
    4. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Beacbneidmesser (36) an einem herabhängenden Arm (34) eines Schwingrahmens (18) angebracht ist und dass die Schälmesser (51, 52) drehbare Verbindungen (41, 42) mit dem Rahmen (16) besitzen und durch eine verstellbare Vorrichtung (47, 48) mit einem festen Teil der Maschine verbunden sind.
AT51407D 1909-11-17 1911-02-06 Maschine zum Abschrägen von Sohlenkanten. AT51407B (de)

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US51407XA 1910-02-10 1910-02-10

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AT51407B true AT51407B (de) 1911-12-27

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