AT512406B1 - Medikamentenpackung - Google Patents

Medikamentenpackung Download PDF

Info

Publication number
AT512406B1
AT512406B1 AT962012A AT962012A AT512406B1 AT 512406 B1 AT512406 B1 AT 512406B1 AT 962012 A AT962012 A AT 962012A AT 962012 A AT962012 A AT 962012A AT 512406 B1 AT512406 B1 AT 512406B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
antenna
control chip
packaging unit
boundary surface
code
Prior art date
Application number
AT962012A
Other languages
English (en)
Other versions
AT512406A4 (de
Inventor
Gernot Dipl Ing Schmid
Manfred Dipl Ing Bammer
Original Assignee
Ait Austrian Inst Technology
Seibersdorf Labor Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ait Austrian Inst Technology, Seibersdorf Labor Gmbh filed Critical Ait Austrian Inst Technology
Priority to AT962012A priority Critical patent/AT512406B1/de
Priority to PCT/AT2013/050013 priority patent/WO2013110107A1/de
Priority to EP13702724.9A priority patent/EP2806846A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT512406A4 publication Critical patent/AT512406A4/de
Publication of AT512406B1 publication Critical patent/AT512406B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/14Details; Accessories therefor
    • A61J1/16Holders for containers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/03Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for pills or tablets
    • A61J1/035Blister-type containers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J2205/00General identification or selection means
    • A61J2205/10Bar codes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J2205/00General identification or selection means
    • A61J2205/60General identification or selection means using magnetic or electronic identifications, e.g. chips, RFID, electronic tags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2203/00Decoration means, markings, information elements, contents indicators
    • B65D2203/10Transponders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Packages (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Medikamentenpackung umfassend- zumindest einen Blister (1) umfassend einen Grundkörper (2) mit Auswölbungen (3) zur Aufnahme von Medikamenten (5) und eine elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Folie (4), die auf den Grundkörper (2) flächig aufgebracht ist und die Auswölbungen (3) verschließt, sodass zwischen den Auswölbungen (3) und der Folie (4) abgeschlossene Hohlräume (6) für die Medikamente (5) ausgebildet sind,- in den Hohlräumen (6) befindliche Medikamente (5), insbesondere in Form von Tabletten,- eine Verpackungseinheit (7) zur Aufnahme des zumindest einen Blisters (1) aus flächigem Material umfassend eine Anzahl von Begrenzungsflächen, insbesondere in Form einer Faltschachtel,wobei an einer Begrenzungsfläche (9) der Verpackungseinheit (7) eine Antenne (8) angeordnet ist.Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Antenne (8) an derjenigen Begrenzungsfläche (9) der Verpackungseinheit (7) angeordnet ist, die von der Folie (4) am weitesten entfernt ist.

Description

österreichisches Patentamt AT512 406B1 2013-08-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Medikamentenpackung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Prüfung der Echtheit einer Medikamentenpackung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 11.
[0002] Insbesondere bei teuren Medikamenten besteht das Problem, dass die Echtheit von Medikamenten nachvollziehbar gestaltet sein muss, um für die ordnungsgemäße Behandlung von Patienten mit den jeweiligen Medikamenten, sowie die sichere Anwendung der jeweiligen Medikamente durch den Patienten sicherzustellen.
[0003] Aus der japanischen Patentanmeldung JP 2011/187075 ist eine metallische Verpackung mit einem RFID-TAG zur Übermittlung und zum Empfang von Informationen mittels elektromagnetischer Wellen einer vorgegebenen Wellenlänge bekannt. Ein Abstandhalter ist zwischen der metallischen Packung und dem RFID-TAG angeordnet. Der Abstandhalter und die metallische Verpackung sind Teil einer nichtmetallischen Verpackung. Ein Abstand zwischen dem RFID-TAG und der metallischen Verpackung wird durch den Abstandhalter auf einem bestimmten Wert gehalten, der auf ein Vielfaches der Wellenlänge gesetzt wird.
[0004] Aus der japanischen Druckschrift JP 2002/102310 ist eine Medizinverpackung mit einem Datenträger bekannt, mit dem Informationen über die in der Verpackung enthaltene Medizin abrufbar ist. Auf der Wand der Medizinverpackung sind ein Datenträger sowie eine Antenne angeordnet, mit der die Speicherinformationen betreffend das Medikament ausgelesen werden können.
[0005] Aus der japanischen Druckschrift JP 2008/084026 ist eine Medikamentenpackung bekannt, die in Form eines faltbaren Etuis aufgebaut ist. An der Rückwand des faltbaren Etuis sind ein RFID-TAG und eine Antenne angeordnet.
[0006] Aus der internationalen Patentanmeldung WO 2005/081157 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bereitstellen einer Kommunikation offenbart. Auf ein Produkt, das in einer Logistikkette transportiert wird, wird ein NFC-Chip aufgebracht, auf dem Informationen über das Produkt oder zur Verwendung des Produkts abgespeichert sind. Diese Informationen können an unterschiedlichen Stellen abgefragt werden, um Manipulationen des Produkts ausschließen zu können.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Medikamentenpackung zu erstellen, mit der eine Überprüfung der Echtheit des Medikaments mitsamt der Packung nachgeprüft werden kann.
[0008] Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur einfachen Authentifizierung einer solchen Medikamentenpackung zur Verfügung zu stellen.
[0009] Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer Medikamentenpackung der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des Kennzeichens des Patentanspruchs 1. Die Erfindung betrifft eine Medikamentenpackung umfassend [0010] - zumindest einen Blister umfassend einen Grundkörper mit Auswölbungen zur Auf nahme von Medikamenten und eine elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Folie, die auf den Grundkörper flächig aufgebracht ist und die Auswölbungen verschließt, sodass zwischen den Auswölbungen und der Folie abgeschlossene Hohlräume für die Medikamente ausgebildet sind, [0011] - in den Hohlräumen befindliche Medikamente, insbesondere in Form von Tabletten, [0012] - eine Verpackungseinheit zur Aufnahme des zumindest einen Blisters aus flächigem
Material umfassend eine Anzahl von Begrenzungsflächen, insbesondere in Form einer Faltschachtel. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass an einer Begrenzungsfläche der Verpackungseinheit eine Antenne angeordnet ist.
[0013] Eine solche Medikamentenpackung weist eine gute Schnittstelle zur drahtlosen Kommunikation mit einem externen Datenkommunikationsgerät auf, wobei eine sichere und fehlerfreie 1 /11 österreichisches Patentamt AT512 406 B1 2013-08-15
Datenübertragung mit dem externen Datenkommunikationsgerät gewährleistet ist.
[0014] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Antenne an derjenigen Begrenzungsfläche der Verpackungseinheit angeordnet ist, die von der Folie am weitesten entfernt ist. Hierdurch wird die Datenübertragung zwischen der Antenne und einem externen Datenkommunikationsgerät weiter verbessert.
[0015] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Antenne entlang der Umlaufkante der Begrenzungsfläche angeordnet ist, die von der Folie am weitesten entfernt ist. Durch diese Maßnahme steht eine besonders große Fläche für die Datenübertragung zur Verfügung, sodass die konkrete Position dem externen Datenkommunikationsgerät eine eher untergeordnete Rolle spielt.
[0016] Um eine einfache Fertigung der Verpackung zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass die Antenne an der Innenseite der Begrenzungsfläche der Verpackungseinheit angeordnet ist, die von der Folie am weitesten entfernt ist, wobei die Antenne insbesondere auf einer Klebefolie angeordnet ist oder aufgedruckt ist.
[0017] Um eine besonders schwer zu manipulierende bzw. zu fälschende Medikamentenpa-ckung zu schaffen, kann vorgesehen sein, dass die Antenne in die Verpackungseinheit eingebettet, eingegossen, integriert oder mittels elektrisch leitfähiger Paste bzw. Farbe auf die Verpackungseinheit aufgedruckt ist.
[0018] Um eine Echtheitsprüfung einfach zu gewährleisten, kann ein Steuerchip vorgesehen sein, der Anschlüsse zur Verbindung mit der Antenne aufweist. Der Steuerchip steuert zur Kommunikation mit dem externen Datenkommunikationsgerät die Antenne an.
[0019] Um eine verbesserte Übertragung zu erzielen, kann vorgesehen sein, dass ein Beipackzettel innen an derjenigen Begrenzungsfläche anliegt, an der die Antennen angeordnet ist. Der Beipackzettel dient als Abstandhalter zwischen der Begrenzungsfläche und der Folie. Durch den großen Abstand zwischen Begrenzungsfläche und Folie wird die Kommunikation zwischen der Antenne sowie dem Steuerchip und dem externen Datenkommunikationsgerät verbessert.
[0020] Zur erleichterten Handhabung der jeweiligen Medikamentenpackung sowie zur Erzielung einer stabileren Datenkommunikationsverbindung kann eine weitere Antenne vorgesehen sein, die auf der der die Antenne tragenden Begrenzungsfläche gegenüberliegenden Begrenzungsfläche angeordnet ist.
[0021] Zu diesem Zweck kann zudem vorgesehen sein, dass ein weiterer Steuerchip vorgesehen ist und die weitere Antenne an den weiteren Steuerchip angeschlossen ist oder dass die Antenne und die weitere Antenne an den Steuerchip angeschlossen sind.
[0022] Zur Überprüfung der Echtheit des Medikaments kann vorgesehen sein, dass im Steuerchip ein eindeutiger, ausschließlich für den jeweiligen Steuerchip vergebener Code gespeichert ist, wobei gegebenenfalls auf einem Steuerchip und auf einem auf derselben Medikamentenpackung angeordneten weiteren Steuerchip ein weiterer Code abgespeichert ist.
[0023] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Prüfung der Echtheit einer erfindungsgemäßen Medikamentenpackung, wobei auf einem Server eine Datenbank mit gültigen Codes abgespeichert ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der auf dem Steuerchip oder dem weiteren Steuerchip abgespeicherte Code mit einem Datenkommunikationsgerät ausgelesen wird und an den Server, gegebenenfalls verschlüsselt, übermittelt wird, dass vom Server überprüft wird, ob der an ihn übermittelte Code in der Datenbank abgespeichert ist, und dass das Ergebnis der Überprüfung an das Datenkommunikationsgerät übermittelt und von diesem gegebenenfalls angezeigt wird. Hierdurch kann auf einfache Weise eine Prüfung der Echtheit erfolgen, wobei der in der Medikamentenpackung abgespeicherte Code für den Benutzer nicht sichtbar wird.
[0024] Um eine verbesserte Sicherheit zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass auf der Medikamentenpackung ein weiterer Code, gegebenenfalls in Form einer Zahl oder eines Barcodes, aufgedruckt ist, wobei in der Datenbank des Servers die gültigen Codes sowie die auf 2/11 österreichisches Patentamt AT512 406B1 2013-08-15 den mit diesen Codes versehenen Verpackungseinheiten zugehörigen weiteren Codes abgespeichert sind. Es ist weiters vorgesehen, dass neben dem auf dem Steuerchip abgespeicherten Code auch der auf der Verpackungseinheiten aufgedruckte Code vom Datenkommunikationsgerät ermittelt wird, dass sowohl der Code als auch der weitere Code an den Server übermittelt werden, dass überprüft wird, ob der Code in der Datenbank des Servers abgespeichert ist und der weitere Code dem Code in der Datenbank zugeordnet ist, und dass das Ergebnis der Überprüfung an das Datenkommunikationsgerät übermittelt und von diesem gegebenenfalls angezeigt wird.
[0025] Um die Berechtigung zum Erhalt einer Authentifizierung der jeweiligen Packung an unbefugte Personen auszuschließen, kann vorgesehen sein, dass bei oder vor der Ausgabe der Medikamentenpackung an den Patienten ein den Patienten und/oder den Apotheker und/oder den verschreibenden Arzt kennzeichnender Personencode ermittelt und an den Server übermittelt und dem jeweiligen auf dem Steuerchip oder dem weiteren Steuerchip der Medikamentenpackung abgespeicherten Code zugeordnet wird, dass vor der Abfrage der Echtheit ein Personencode vom Datenkommunikationsgerät abgefragt und von der jeweiligen Person beim Datenkommunikationsgerät eingegeben wird, dass der Personencode gemeinsam mit dem auf dem Steuerchip oder dem weiteren Steuerchip abgespeicherten Code, sowie gegebenenfalls mit dem weiteren Code, an den Server übermittelt wird, dass vor der Durchführung weiterer Überprüfungen überprüft wird, ob der Code in der Datenbank des Servers abgespeichert ist und der Personencode dem Code in der Datenbank zugeordnet ist, und widrigenfalls eine Mitteilung fehlender Berechtigung an das Datenkommunikationsgerät übermittelt wird und eine weitere Abfrage abgebrochen wird.
[0026] Zur einfachen Handhabung einer Authentifizierung durch den jeweiligen Benutzer kann vorgesehen sein, dass der den jeweiligen Benutzer kennzeichnende Personencode auf einer personalisierten Chipkarte abgespeichert vorliegt, und der Personencode von der Chipkarte ausgelesen wird.
[0027] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungsfiguren näher dargestellt.
[0028] Fig. 1 [0029] Fig. 2 [0030] Fig. 3 [0031] Fig. 4 zeigt die bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Medikamentenpackung von schräg oben. zeigt die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Medikamentenpackung von der Seite. zeigt ein Klebeetikett mit einer Antenne und einem Steuerchip. zeigt ein Detail der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sowie die Anordnung des Klebeetiketts.
[0032] Fig. 5 zeigt eine Alternative zu der in Fig. 4 dargestellten Ausgestaltung der Medika mentenpackung.
[0033] Fig. 6 zeigt eine weitere Alternative Ausführungsform der Erfindung mit zwei Antennen ohne die Blister.
[0034] Fig. 7 zeigt die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform in Seitenansicht mit Blistern.
[0035] Fig. 8 zeigt schematisch die Übertragung von Daten zwischen der Medikamentenpa ckung, einem Datenkommunikationsgerät und einem Server.
[0036] In Fig. 1 ist eine Medikamentenpackung dargestellt, die zwei Blister 1 sowie eine Verpackungseinheit 7 zur Aufnahme der beiden Blister 1 enthält. Selbstverständlich ist es möglich, dass sich in der Verpackungseinheit 7 lediglich ein oder auch mehr als zwei Blister 1 befinden. Zusätzlich ist typischenweise in der Verpackungseinheit 7 auch ein gefalteter Beipackzettel 13 enthalten (Fig. 2).
[0037] Die beiden Blister 1 umfassen jeweils einen Grundkörper 2 mit Auswölbungen 3 zur Aufnahme von Medikamenten 5. Der Grundkörper 2 kann aus einer geformten Kunststofffolie 3/11 österreichisches Patentamt AT512 406 B1 2013-08-15 oder eine Kunststoff-Metall-Verbundfolie bestehen. Die Medikamente 5 sind im konkreten Ausführungsbeispiel Tabletten oder Kapseln. Die Blister 1 sind normalerweise untereinander gleich aufgebaut. Weiters weist jeder Blister 1 jeweils eine elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Folie 4 auf. Vorteilhaft bei einem derartigen Blister 1 ist eine besonders gute Lagerungsfähigkeit der Medikamente sowie die Gewährleistung einer hohen Dichtheit der durch die Auswölbungen 3 und die Folie 4 gebildeten Hohlräume 6.
[0038] Auch der Grundkörper 2 des Blisters 1 kann selbst aus einer Metall-Kunststoff-Verbundfolie bestehen, wobei diese Verbundfolie typischerweise etwas dicker ausgebildet ist als die Verschlussfolie. Dies ist vor allem bei Verpackungen für Medikamente vorgesehen, die einen besonderen Lichtschutz erfordern.
[0039] Die Prüfung auf Echtheit erfolgt derart, dass auf der Medikamentenpackung eine Antenne 8 angeordnet ist, die mit einem Steuerchip 12 verbunden ist. Im Steuerchip 12 ist ein codiertes Zertifikat eingespeichert, dies ist im vorliegenden Fall eine Zeichenfolge oder Zahlenfolge, die bei der Produktion des Steuerchips 12 festgelegt wird und nur dem Hersteller oder einem vom Hersteller beauftragten Zertifizierer bekannt ist. Über ein externes Datenkommunikationsgerät 17 (Fig. 8) wird die Zeichenfolge oder Zahlenfolge ausgelesen und dem Hersteller oder Zertifizierer, beispielsweise über Internet, übermittelt, der gegebenenfalls die Echtheit bestätigt.
[0040] Problematisch ist jedoch, dass die elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Folie 4 bzw. gegebenenfalls auch der elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Grundkörper 2 elektrische und/oder magnetische Felder schwächt bzw. abschirmt und somit eine einfache Echtheitsprüfung mittels elektromagnetischen Funkwellen bzw. magnetischer und/oder elektrischer Kopplung zwischen Antenne 8 und externem Datenkommunikationsgerät 17, wie beispielsweise bei NFC, erschwert bzw. unmöglich macht. Elektromagnetische Wellen, die von einem externen Datenkommunikationsgerät 17 abgestrahlt werden, bzw. elektrische und/oder magnetische Felder die von einem externen Datenkommunikationsgerät 17 erzeugt werden, werden durch die Folie 4 des Blisters 1 oder der Blister 1 abgeschirmt oder geschwächt, sodass eine Prüfung auf Echtheit unmöglich oder erschwert wird. Die Energieversorgung des Steuerchips 12 erfolgt über die vom externen Datenkommunikationsgerät 17 abgestrahlte elektromagnetische Energie.
[0041] Um dennoch einen guten Empfang zu erhalten, ist, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, an einer Begrenzungsfläche 9 der Verpackungseinheit 7 eine Antenne 8 angeordnet. Im vorliegenden Fall wird durch die besondere Einlage der Blister 1 in die Verpackungseinheit 7 sichergestellt, dass die Antenne 8 an derjenigen Begrenzungsfläche 9 der Verpackungseinheit 7 angeordnet ist, die von der Folie 4 am weitesten entfernt ist. Hierdurch ist eine elektromagnetische Datenübertragung zwischen der Antenne 8 und einem externen Datenkommunikationsgerät 17 möglich, ohne dass die zur Kommunikation verwendeten elektromagnetischen Wellen bzw. elektrischen und/oder magnetischen Felder durch die Folien 4 der Blister 1 abgeschirmt bzw. zu stark geschwächt werden. Die Antenne 8 umfasst eine oder mehrere Windungen, die entlang der äußeren Umfangskante 10 einer Begrenzungsfläche 9 der Verpackungseinheit 7 verlaufen.
[0042] Der Abstand zwischen der Folie 4 und der Antenne 8 wird durch den in Fig. 2 dargestellten Beipackzettel 13 weiter erhöht, sodass durch die in Fig. 2 dargestellte Anordnung die Übertragung von Daten zwischen der Antenne 8 und dem externen Datenkommunikationsgerät 17 weiter verbessert wird. Der Beipackzettel 13 liegt an derjenigen Begrenzungsfläche 9 der Verpackungseinheit 7 an, auf der die Antenne 8 angeordnet ist.
[0043] Fig. 3 zeigt eine Klebefolie 11 auf der eine Antenne 8 sowie der Steuerchip 12 aufgebracht sind. Die Klebefolie 11 wird bei der Herstellung der Medikamentenpackung, wie in Fig. 4 dargestellt, auf die Innenseite der Begrenzungsfläche 9 geklebt, wobei die Antenne 8 im Bereich der inneren Umfangskanten 10 der Verpackungseinheit 7 verläuft. Durch die Anordnung der Klebefolie 11 im Inneren der Verpackungseinheit 7 wird die Gefahr der Zerstörung der Antenne 8 oder des Steuerchips 12 sowie die Gefahr des Ablösens der Klebefolie 11 weitestgehend vermieden. 4/11 österreichisches Patentamt AT512 406 B1 2013-08-15 [0044] Alternativ zu der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform, kann, wie in Fig. 5 dargestellt, auch vorgesehen sein, dass die Antenne 8 in die Verpackungseinheit 7 eingebettet, eingegossen oder integriert ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel Fall ist die Verpackungseinheit 7 aus Kunststoff ausgebildet, wobei die Antenne 8 und der Steuerchip 12 in den Körper der Verpackungseinheit 7 eingegossen sind. Alternativ können die Antenne 8 und der Steuerchip 12 auch bei der Herstellung einer als Karton erstellten Verpackungseinheit 7 direkt in den Karton integriert sein. Weiters kann die Antenne 8 auf der Verpackungseinheit 7 mittels elektrisch leitfähiger Paste bzw. Farbe aufgedruckt sein.
[0045] In Fig. 6 ist eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung dargestellt, mit Hinblick auf die Erreichung einer möglichst wenig fehleranfälligen robusten Kommunikation zwischen dem Steuerchip 12 und dem externen Datenkommunikationsgerät.
[0046] An der der Begrenzungsfläche 9 gegenüberliegenden weiteren Begrenzungsfläche 14 ist eine weitere Antenne 15 angeordnet. Diese weitere Antenne 15 ist mit einem weiteren Steuerchip 16 verbunden. Jede Antenne 8, 15 ist somit jeweils an einen Steuerchip 12, 16 angeschlossen. Die Antenne 8 ist an den Steuerchip 12 angeschlossen, Die weitere Antenne 15 ist an den weiteren Steuerchip 16 angeschlossen. Im vorliegenden Fall sind der Steuerchip 12 und der weitere Steuerchip 16 gleich ausgebildet und mit einem anderen Code versehen, der auf Aufforderung an das externe Datenkommunikationsgerät 17 übermittelt wird. Es ist aber auch möglich, dass jeder Steuerchip mit einem eigenen Code versehen ist.
[0047] Durch diese Maßnahme ist es folglich möglich, dass das externe Datenkommunikationsgerät 17 an jede der mit Antennen 8, 15 versehenen Begrenzungsflächen 9, 14 anzulegen und mit einer der beiden Antennen 8, 15 und mit den mit den Antennen 8, 15 verbundenen Steuerchips 12, 16 in Datenverbindung zu treten und den jeweiligen Code auszulesen.
[0048] Schirmt nun die Folie 4 oder der Grundkörper 2 eines in der Verpackungseinheit 7 befindlichen Blisters 1 den eine der Antennen 8, 15 durchdringenden Fluss vollständig ab, so kann gegebenenfalls mit der jeweils anderen Antenne 15, 8 eine Datenkommunikationsverbindung erzielt werden und es können somit Daten vom jeweiligen Steuerchip 12, 16 auf das externe Datenkommunikationsgerät 17 übertragen werden. Von erheblichem Vorteil ist hierbei weiters, dass die Verwendung zweier gegenüberliegende Antennen 8, 15 bewirkt, dass die Blister 1 nicht „in besonderer Weise" eingelegt oder angeordnet werden müssen, um eine vorteilhafte Datenkommunikationsverbindung zwischen dem Datenkommunikationsgerät 17 und zumindest einer der Antennen 8, 15 zu erreichen.
[0049] Weiters kann alternativ vorgesehen werden, dass lediglich ein Steuerchip 12 vorgesehen ist, der mit beiden Antennen 8, 15 verbunden ist.
[0050] In Fig. 7 ist die in Fig. 6 dargestellte weitere Ausführungsform der Erfindung mit zwei Blistern 1 in Seitenansicht dargestellt. Die beiden Blister 1 liegen mit den Folien 4 aneinander an. Sie sind im vorliegenden Fall sind so angeordnet, dass die Folien 4 von der jeweils nächstgelegenen Antenne 8, 15 möglichst weit entfernt sind.
[0051] Es ist auch möglich, dass die Lage und Anordnung der Blister 1 im Inneren der Verpackungseinheit 7 unterschiedlich ist, wobei auch eine der beiden Antennen 8, 15 von eine Folie 4 eines der Blister 1 abgeschirmt sein kann. In einem solchen Fall besteht die Möglichkeit, dass das externe Datenkommunikationsgerät 17 mit der nicht abgeschirmten Antenne 8, 15 in Datenkommunikationsverbindung tritt.
[0052] Fig. 8 zeigt die Prüfung der Echtheit der Verpackungseinheit 7 mit einem Datenkommunikationsgerät 17, das mit einem Server 18 verbunden ist. Das Datenkommunikationsgerät 17 selbst ist entweder vom Medikamentenhersteller autorisiert oder es handelt sich um eine Standard Datenkommunikationsgerät 17, beispielsweise ein Mobiltelefon, auf dem eine vom Medikamentenhersteller autorisierte Software Applikation abläuft.
[0053] Im Steuerchip 12 oder in den Steuerchips 12, 16 ist vom Hersteller ein eindeutiger, insbesondere geheimer, und nur dem Hersteller bekannter Code gespeichert. Alternativ können auch unterschiedliche Codes für jeden Steuerchip 12 separat auf diesem abgespeichert sein. 5/11 österreichisches Patentamt AT512 406 B1 2013-08-15 [0054] Zusätzlich kann auf der Verpackungseinheit 7 ein weiterer Code 20 sichtbar aufgedruckt sein. Durch die eindeutige Zuordnung von Verpackungseinheit 7 und Steuerchip 12 ergibt sich auch eine eindeutige Zuordnung zwischen dem geheimen und dem auf der Schachtel aufgedruckten Code, die nur dem Hersteller bekannt ist.
[0055] Der Benutzer bringt das Datenkommunikationsgerät 17 in die Nähe der Verpackungseinheit 7, wodurch vom Datenkommunikationsgerät 17, insbesondere der darauf ablaufenden Software-Applikation automatisch der im Steuerchip 12, 16 abgespeicherte Code ausgelesen wird. Dieser Code wird vom Datenkommunikationsgerät 17, insbesondere auf der darauf laufenden Software-Applikation, verschlüsselt, an den Server 18 unter Kontrolle des Herstellers oder eines vertrauenswürdigen Dritten übermittelt. Gegebenenfalls wird der Benutzer vom Datenkommunikationsgerät 17, insbesondere der auf diesem ablaufenden Software-Applikation, aufgefordert den zusätzlichen, sichtbar auf der Verpackungseinheit 7 aufgedruckten weiterer Code einzugeben.
[0056] Es kann beispielsweise als weiterer Code 20 ein Barcode vorgesehen sein, der mittels des Datenkommunikationsgeräts 17 digital fotografiert wird und anschließend dekodiert und gemeinsam mit dem auf dem Speicherchip 12, 16 abgespeicherten Code an den Server 18 übermittelt wird.
[0057] Gemäß einer anderen Alternative kann anstelle der manuellen Eingabe die Übermittlung eines in Form von Zahlen aufgedruckten Codes dadurch erfolgen, dass diese Zahlen mittels des Datenkommunikationsgeräts 17 digital fotografiert und anschließend durch Zeichenerkennung ermittelt werden.
[0058] Der Server 18 ermittelt, ob der auf dem Steuerchip 12, 16 abgespeicherte Code gültig ist, und gegebenenfalls, ob die Zuordnung zwischen auf dem Steuerchip 12, 16 abgespeicherten Code und dem auf die Verpackungseinheit 7 aufgedruckten Code korrekt ist. Die zusätzliche Verwendung eines auf die Verpackungseinheit 7 aufgedruckten oder sonst mit der Medikamentenpackung mitgelieferten Codes erhöht die Fälschungssicherheit. Das Ergebnis der Überprüfung wird vom Server 18 an das Datenkommunikationsgerät 17 zurückgemeldet.
[0059] Um die vorstehend genannte Überprüfung nur einem eingeschränkten Kreis von berechtigten Benutzern, etwa nur dem Arzt, Apotheker oder dem Patienten zu ermöglichen, kann auch vorgesehen sein, dass sich der jeweilige Benutzer vor der Initialisierung der Überprüfung am Datenkommunikationsgerät 17 und/oder beim Server 18 authentifizieren muss. Dies kann beispielsweise über eine drahtlos auslesbare Chipkarte, beispielsweise die e-Card erfolgen. Auf dieser Chipkarte ist ein dem jeweiligen Benutzer zugeordneter Personencode abgespeichert, der bei der ersten Authentifizierung gemeinsam mit dem Code der Medikamentenpackung an den Server 18 übermittelt und in der Datenbank 19 des Servers 18 dem Code der jeweiligen Medikamentenpackung zugeordnet wird. So kann beispielsweise der Apotheker bei der Ausgabe der Medikamentenpackung seinen eigenen Personencode, den Personencode des verschreibenden Arztes sowie den Personencode des jeweiligen Patienten an den Server übermitteln, sodass und festlegen, dass fortan ausschließlich der verschreibende Arzt, der Apotheker selbst und der Patient eine Echtheitsprüfung durchführen dürfen. Wird nun eine Echtheitsprüfung, beispielsweise durch den Patienten durchgeführt, so übermittelt sein Datenkommunikationsgerät 17 den auf dem Steuerchip 12 oder dem weiteren Steuerchip 12 gespeicherten Code, gegebenenfalls den auf die Medikamentenpackung aufgedruckten weiteren Code 20 und schließlich seinen Personencode an den Server 18.
[0060] Ist der Personencode dem jeweiligen Code des Steuerchips 12 oder des weiteren Steuerchips 16 zugeordnet, ist der Patient berechtigt, das Ergebnis der Echtheitsprüfung zu erfahren, es wird nunmehr vom Server 18 geprüft, ob der Code des Steuerchips 12 oder des weiteren Steuerchips 16 dem weiteren Code 20 zugeordnet ist. Dem Patienten wird ein Zertifikat über die Echtheit der Medikamentenpackung übermittelt. Ist der Personencode hingegen nicht dem jeweiligen Code des Steuerchips 12 oder des weiteren Steuerchips 16 zugeordnet, so erhält er lediglich die Mitteilung, dass er zur Prüfung der Echtheit der Medikamentenpackung nicht berechtigt ist. 6/11

Claims (9)

  1. österreichisches Patentamt AT512 406 B1 2013-08-15 Patentansprüche 1. Medikamentenpackung umfassend - zumindest einen Blister (1) umfassend einen Grundkörper (2) mit Auswölbungen (3) zur Aufnahme von Medikamenten (5) und eine elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Folie (4), die auf den Grundkörper (2) flächig aufgebracht ist und die Auswölbungen (3) verschließt, sodass zwischen den Auswölbungen (3) und der Folie (4) abgeschlossene Hohlräume (6) für die Medikamente (5) ausgebildet sind, - in den Hohlräumen (6) befindliche Medikamente (5), insbesondere in Form von Tabletten, - eine Verpackungseinheit (7) zur Aufnahme des zumindest einen Blisters (1) aus flächigem Material umfassend eine Anzahl von Begrenzungsflächen, insbesondere in Form einer Faltschachtel, wobei an einer Begrenzungsfläche (9) der Verpackungseinheit (7) eine Antenne (8) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (8) an derjenigen Begrenzungsfläche (9) der Verpackungseinheit (7) angeordnet ist, die von der Folie (4) am weitesten entfernt ist.
  2. 2. Medikamentenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (8) entlang der Umfangskante (10) der Begrenzungsfläche (9) angeordnet ist, die von der Folie (4) am weitesten entfernt ist.
  3. 3. Medikamentenverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (8) an der Innenseite der Begrenzungsfläche (9) der Verpackungseinheit (7) angeordnet ist, die von der Folie (4) am weitesten entfernt ist, wobei die Antenne (8) insbesondere auf einer Klebefolie (11) angeordnet ist oder auf die Klebefolie (11) aufgedruckt ist.
  4. 4. Medikamentenpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (8) in die Verpackungseinheit (7) eingebettet, eingegossen, integriert oder mittels elektrisch leitfähiger Paste bzw. Farbe auf die Verpackungseinheit aufgedruckt ist.
  5. 5. Medikamentenpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Steuerchip (12), der Anschlüsse zur Verbindung mit der Antenne (8) aufweist.
  6. 6. Medikamentenpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Beipackzettel (13) innen an derjenigen Begrenzungsfläche (9) anliegt, an der die Antenne (8) angeordnet ist.
  7. 7. Medikamentenpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Antenne vorgesehen ist, die auf der der die Antenne (8) tragenden Begrenzungsfläche (9) gegenüberliegenden Begrenzungsfläche angeordnet ist.
  8. 8. Medikamentanpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Steuerchip (16) vorgesehen ist und die weitere Antenne an den weiteren Steuerchip (16) angeschlossen ist oder dass die Antenne (8) und die weitere Antenne an den Steuerchip (12) angeschlossen sind.
  9. 9. Medikamentenpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überprüfung der Echtheit des Medikaments im Steuerchip (12) ein eindeutiger, ausschließlich für den jeweiligen Steuerchip (12) vergebener Code gespeichert ist, wobei gegebenenfalls auf einem Steuerchip (12) und auf einem auf der Medikamentenpackung angeordneten weiteren Steuerchip (16) ein weiterer eindeutiger Code abgespeichert ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 7/11
AT962012A 2012-01-25 2012-01-25 Medikamentenpackung AT512406B1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT962012A AT512406B1 (de) 2012-01-25 2012-01-25 Medikamentenpackung
PCT/AT2013/050013 WO2013110107A1 (de) 2012-01-25 2013-01-16 Medikamentenverpackung
EP13702724.9A EP2806846A1 (de) 2012-01-25 2013-01-16 Medikamentenverpackung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT962012A AT512406B1 (de) 2012-01-25 2012-01-25 Medikamentenpackung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT512406A4 AT512406A4 (de) 2013-08-15
AT512406B1 true AT512406B1 (de) 2013-08-15

Family

ID=47665752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT962012A AT512406B1 (de) 2012-01-25 2012-01-25 Medikamentenpackung

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP2806846A1 (de)
AT (1) AT512406B1 (de)
WO (1) WO2013110107A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT513652B1 (de) 2012-11-15 2015-10-15 Ait Austrian Inst Technology Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung, Dosierung und Verpackung von Arzneimitteln
DE102013114896B4 (de) 2013-12-27 2015-08-27 Schott Ag Verpackungsstruktur und Verfahren zur sterilen Verpackung von Behältern für Substanzen für medizinische, pharmazeutische oder kosmetische Anwendungen sowie Verfahren zur Weiterverarbeitung von Behältern unter Verwendung der Verpackungsstruktur

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2002102310A (ja) * 2000-10-04 2002-04-09 Dainippon Printing Co Ltd 非接触データキャリア付き薬品パッケージと薬品説明文書および薬品情報の利用方法
WO2005081157A1 (en) * 2004-02-19 2005-09-01 Cypak Ab Secure data management device and method
JP2008084026A (ja) * 2006-09-27 2008-04-10 Hitachi Information Systems Ltd ウォレット型パッケージ用rfidタグシステム
JP2011187075A (ja) * 2005-03-28 2011-09-22 Hitachi Information Systems Ltd Rfidタグシステム及び該rfidタグシステム用の通信システム

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006131548A1 (en) * 2005-06-08 2006-12-14 Nycomed Gmbh Method for the provision of clinical trial products
US20090164238A1 (en) * 2005-10-18 2009-06-25 Neoteric Technology, Limited Apparatus and Method for Administration of Medications
JPWO2008117544A1 (ja) * 2007-03-28 2010-07-15 日本電気株式会社 内包物管理デバイス、内包物管理デバイス製造装置、内包物管理デバイス製造方法、及び内包物管理方法
KR20100098272A (ko) * 2009-02-27 2010-09-06 이봉수 전자태그를 갖는 포장상자
DE102009022850A1 (de) * 2009-05-27 2010-12-02 Siemens Aktiengesellschaft Authentifikation eines RFID-Tags mit einem asymmetrischen Kryptographieverfahren

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2002102310A (ja) * 2000-10-04 2002-04-09 Dainippon Printing Co Ltd 非接触データキャリア付き薬品パッケージと薬品説明文書および薬品情報の利用方法
WO2005081157A1 (en) * 2004-02-19 2005-09-01 Cypak Ab Secure data management device and method
JP2011187075A (ja) * 2005-03-28 2011-09-22 Hitachi Information Systems Ltd Rfidタグシステム及び該rfidタグシステム用の通信システム
JP2008084026A (ja) * 2006-09-27 2008-04-10 Hitachi Information Systems Ltd ウォレット型パッケージ用rfidタグシステム

Also Published As

Publication number Publication date
EP2806846A1 (de) 2014-12-03
AT512406A4 (de) 2013-08-15
WO2013110107A1 (de) 2013-08-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2010000843A1 (de) Sicherheitssystem zur vermeidung einer falschen arzneimittelanwendung
CN109640918A (zh) 用于药物的智能包装系统
DE112007001726T5 (de) Antifälschungsverpackung
AT512406B1 (de) Medikamentenpackung
DE102021101257A1 (de) Satz von Vorrichtungen für eine elektronische Zigarette, Verpackung zur Aufnahme von mehreren Vorrichtungen für eine elektronische Zigarette, Basiselement für eine elektronische Zigarette und elektronische-Zigarette-System
EP2577573B1 (de) Sicherheitssystem mit einem transponder und einem lesegerät eines rfid-systems
DE102009018285A1 (de) Blisterpackung, Auswertevorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer Blisterpackungsanordnung
DE102012213970A1 (de) Barrierefreie Verpackung für Waren, insbesondere für Medikamente
EP2474954B1 (de) Kommunikationsverfahren einer elektronischen Gesundheitskarte mit einem Lesegerät
EP2160171A2 (de) System zur verifizierung der echtheit einer durchdrückpackung
EP3699792A1 (de) Verbrauchseinheit mit sicherheitselement, sicherheitselement und verfahren zur herstellerseitigen sicherung eines zulaessigen verbrauchs
EP2631855B1 (de) Verfahren zum Auslösen einer durch ein Papierdokument autorisierten Aktion einer Vorrichtung
EP2671194B1 (de) Behälter und verpackungseinheit
EP2170242A2 (de) System zur kontrolle einer medikamenteneinnahme
EP3701423B1 (de) Sicherheitsetikett zum nachweis missbräuchlicher manipulationsversuche
JP2019174923A (ja) 医薬品の管理方法
DE102017107513A1 (de) Freigabe medizinischer Module einer medizinischen Ausrüstung
DE202011050542U1 (de) Medikamentenausgabevorrichtung
DE102019134447A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Darreichung einer Polymedikation
DE102015114367A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Authentifizieren und Autorisieren von Personen
Iadanza et al. Drugs administration: How to reduce risks to patients
EP3252678B1 (de) Verschlussdeckel mit transponder chip und 2d-barcode
EP4076335B1 (de) Medizinisches produkt mit kennzeichnung und verfahren zum aufbringen einer kennzeichnung auf ein medizinisches produkt
DE102018115790A1 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von Arzneimitteln und Betriebsverfahren hierfür
AT17926U1 (de) Verfahren und system zur kontrollierten abgabe eines oder mehrerer betäubungsmittel während eines ausgabezeitraums

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20190125