AT509733A2 - Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben einer solchen - Google Patents

Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben einer solchen Download PDF

Info

Publication number
AT509733A2
AT509733A2 AT5652011A AT5652011A AT509733A2 AT 509733 A2 AT509733 A2 AT 509733A2 AT 5652011 A AT5652011 A AT 5652011A AT 5652011 A AT5652011 A AT 5652011A AT 509733 A2 AT509733 A2 AT 509733A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
injection molding
molding machine
tool
housing
protective element
Prior art date
Application number
AT5652011A
Other languages
English (en)
Other versions
AT509733A3 (de
AT509733B1 (de
Original Assignee
Wittmann Battenfeld Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wittmann Battenfeld Gmbh filed Critical Wittmann Battenfeld Gmbh
Publication of AT509733A2 publication Critical patent/AT509733A2/de
Publication of AT509733A3 publication Critical patent/AT509733A3/de
Application granted granted Critical
Publication of AT509733B1 publication Critical patent/AT509733B1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/26Mechanisms or devices for locking or opening dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/84Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine, umfassend ein Gehäuse, in dem eine Werkzeugschließeinheit angeordnet ist, wobei die Werkzeugschließeinheit mindestens eine feste Werkzeugaufspannplatte und eine in einer Schließrichtung relativ zu dieser bewegliche Werkzeugaufspannplatte aufweist, wobei die feste und die bewegliche Werkzeugaufspannplatte je einen Teil eines Spritzgießwerkzeugs aufnehmen können und wobei der Bereich zwischen den beiden Werkzeugaul spannplatten bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Spritzgießmaschine zumindest teilweise durch mindestens ein Schutzelement abgedeckt ist, das in einem Seitenbereich der Spritzgießmaschine neben den Werkzeugaufspannplatten angeordnet ist. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren /.um Betreiben einer Spritzgießmaschine.
Spritzgießmaschinen dieser Art sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Die AT 010 374 Ul zeigt eine solche Maschine. Der Arbeits- bzw. Werkzeugraum ist durch eine Türe verschließbar, die horizontal beweglich ist. Hierzu wird die Türe an einem Handgriff gefasst und entsprechend bewegt. Die DE 10 2006 020 083 Al zeigt eine Spritzgießmaschine, die für den Betrieb in einem Reinraum speziell ausgebildet ist. Andere Lösungen sind in der US 5 310 327 und in der DE 20 2004 020 687 Ul offenbart.
Damit beim Öffnen und Schließen des Spritzgießwerkzeugs keine Untallgefahr besteht, ist zumeist in einem oder in beiden Scitenbereichen der Maschine ein Schutzelement, zumeist als Schutzgitter ausgebildet, angeordnet. Durch das Schutzelement wird der hündische Zugriff in den Bereich der Schließeinheit der Spritzgießmaschine verhindert.
Der Einbau und Ausbau eines Spritzgießwerkzeugs in die Spritzgießmaschine kann mit erheblichem Aufwand verbunden sein. Es kann im Grenzfall notwendig sein, dass die Holme der Maschine, die zur Übertragung der Schließkraft zwischen der festen und beweglichen Werkzeugaufspannplatte nötig sind, zeitweilig entfernt werden müssen; hierfür sind teilweise Vorrichtungen bekannt geworden, mit denen dies automatisiert erfolgen kann, allerdings bei entsprechendem wirtschaftlichem Aufwand.
Mitunter ist hinsichtlich des Ein- und Ausbaus des Spritzgießwerkzeugs der Einsatz sogenannter Zwei-Platten-Maschinen von Vorteil. Diese haben den Vorteil, dass auf eine (dritte) Platte verzichtet werden kann, wie es der typischen Bauart einer Spritzgießmaschine entspricht. Das Maschinenkonzept kommt vor allem für größere und große Bauformen von Spritzgießmaschinen in Betracht. Eine solche Spritzgießmaschine ist beispielswiese aus der DE 103 23 309 B4 bekannt.
Bei speziellen Zwei-Platten-Maschinen ist es möglich, die bewegliche Werkzeugaufspannplatte so weit in Schließrichtung von der festen Werkzeugaufspannplatte weg zu fahren, dass die an der festen Werkzeugaufspannplatte befestigten Holme aus den für sie vorgesehenen Aufnahmebohrungen in der beweglichen Werkzeugaufspannplatte austreten, so dass sich für die Montage bzw. Demontage des Spritzgießwerkzeugs eine lichte Weite ergibt, die frei von Holmen ist und über die der Werkzeugein- bzw. -ausbau in einfacher Weise möglich ist. Das gilt insbesondere dann, wenn das Werkzeug in einer Dimension größer als die lichte Weite zwischen zwei Holmen ist.
Nachteilig ist bei einer solchen Lösung allerdings, dass notwendige Komponenten der Spritzgießmaschine, insbesondere die für die Sicherheit erforderlichen Schutzgitter, hier eine Behinderung darstellen, so dass insoweit ein entsprechender Montage- bzw. Demontageaufwand erforderlich ist, um das Spritzgießwerkzeug zu montieren bzw. zu demontieren.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgießmaschine der eingangs genannten Art so fortzubilden, dass der Ein- und Ausbau eines Spritzgießwerkzeugs in die Maschine in einfacherer Weise und damit wirtschaftlicher möglich ist. Des weiteren soll ein Verfahren zum Betreiben einer Sprilzgießmaschine vorgeschlagen werden, mit dem sich der vereinfachte Ein- und Ausbau des Spritzgießwerkzeugs ermöglichen lässt.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist vorrichtungstechnisch dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Öffnung aufweist und das Schutzclcmcnt so auf einer Führung angeordnet ist, dass es in Schiießrichtung durch die Öffnung in horizontale Richtung so verfahren werden kann, dass ein Teil des Schutzelements aus dem Gehäuse herausragt, wobei die Öffnung durch ein Verschlusselement öffenbar und schließbar ist.
Das Schutzclcmcnt ist dabei bevorzugt plattenförmig ausgebildct, wobei in der Ebene der plattenförmigen Struktur die vertikale Richtung und die Schließrichtung verlaufen. -3 - • ·
Das Schutzelement kann bevorzugt so weit aus dem Gehäuse herausfahrbar sein, dass sich mindestens 33 % seiner Breite, gemessen in horizontale Richtung, außerhalb des Gehäuses befinden.
Das Verschlusselement ist dabei bevorzugt als Türe ausgebildet. Die Türe kann um eine vertikale Achse schwenkbar angeordnet sein, wobei die Achse in einem seitlichen Endbereich der Türe angeordnet ist.
Das Schutzelement kann weiterhin in seiner während des Betriebs der Spritzgießmaschine bestimmungsgemäßen Position mittels eines lösbaren Verriegelungselements in horizontale Richtung in seinem Verschiebchub begrenzt gehalten werden, so dass es stets innerhalb des Gehäuses verbleibt. Zum Bewegen des Schutzelements aus dem Gehäuse heraus wird demgemäß das Verriegelungselement entriegelt.
Weiterhin können Bewegungsmittel vorhanden sein, mit denen das Schutzelement in horizontale Richtung verfahren werden kann. Alternativ kann das Schutzelement natürlich auch hündisch bewegt werden.
Die Spritzgießmaschine ist bevorzugt als Zwci-Plattcn-Maschinc ausgcbildet. Die feste Werkzeugaufspannplatte trägt dabei bevorzugt eine Anzahl Holme, die zwecks Verriegelung der Holmenden mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte Bohrungen in der beweglichen Werkzeugaufspannplatte durchsetzen können.
Eine alternative Lösung der obigen Aufgabe zeichnet sich dadurch aus, dass das Schutzelement nach Art eines Rollos aufgebaut ist, wobei Mittel vorhanden sind, mit denen bei Bedarf das Schutzelement zu einem Wickel so aufgerolll werden kann, dass der Seitenbereich zwischen den Werkzeugaulspannplatten zumindest teilweise frcigelegt ist. Die Mittel sind bevorzugt eine Wickelvorrichtung, deren Achse vertikal angeordnet sein kann. Wenn das Werkzeug gewechselt werden soll, kann so das Schutzgitter aus dem Bereich zwischen den Werkzeugaufspannplatten zumindest soweit entfernt werden, dass ein ungehinderter Werkzeugwechsel möglich ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer solchen Spritzgießmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass zum Ein- oder Ausbau des Spritzgießwerkzeugs das Schutzelement entweder über eine offen- und schließbare Öffnung im Gehäuse in Schließrichtung zumindest teilweise aus « ·*· » *« *· • I · * ll · » * * 4 I » « · · ·· * · * I · · * · « · # m · I * • l · » · « · I * < I« «4 I «kt · · * » -4 - dem Gehäuse auf einer Führung heraus gefahren wird oder das Schutzclcment nach Art eines Rollos aufgerollt wird, so dass - in beiden Fällen - der Seitenbereich zwischen den Werkzeugaufspannplatten zumindest teilweise freigelegt ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird es möglich, das vorgesehene bzw. vorgeschriebene Schutzelement, insbesondere ausgebildet als Schutzgitter, in einfacher Weise temporär aus dem Bereich zu entfernen, der zum Einbringen des Spritzgießwerkzeugs zwischen den Werkzeugaufspannplatten benötigt wird. Gemäß der Erfindung kann in einfacher und schneller Weise und ohne allzu hohen Aufwand bei der Herstellung der Spritzgießmaschinc sichergestellt werden, dass optimale Zugangsverhältnisse zum Innenraum der Maschine gegeben sind.
Durch das vorgeschlagene Konstruktionsprinzip der Schließeinheit ergibt sich zwischen dem axialen Ende der Holme und der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (Schließplatte) in geöffneter Stellung ein Freiraum, der etwa zwei Drittel der maximalen Werkzeughöhe beträgt. Durch diese Möglichkeit kann ein sehr breites Werkzeug seitlich (per Kran) in die Maschine eingebaut werden. Für diesen Einbau wird der benötigte Hub (in horizontale Richtung) des Schutzgitters ermöglicht, der sonst insbesondere bei einer sehr kurzen Zwei-Platten-Schlicßeinheit in der Länge nicht gegeben ist.
Die Erfindung schlägt diesbezüglich vor, dass durch das Öffnen einer stirnseitigen Zugangstüre und anschließender Entriegelung eines mechanischen Anschlages das Schutzgitter aus dem Maschinengehäuse herausgefahren werden kann.
Zumeist sind zwei Schutzgitter in beiden Seitenbereichen der Schließcinheit vorgesehen. Das eine Schutzgitter bleibt bevorzugt stets unverschieblich in seiner Position. Auch das andere, beweglich angeordnete Schutzgitter steht üblicherweise während des Spritzgießprozesses still, zumal zumeist die Entnahme fertiger Spritzgießformteile von oben mittels eines Handhabungsgeräts erfolgt. Lediglich zum Werkzeugwechsel wird das Schutzgitter in der genannten Welse verfahren. Möglich ist es auch, das Schutzgitter zur Reinigung zu verfahren. -5 -
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Zwei-Platten-Spritzgießmaschine in der Seitenansicht bei geschlossenem Spritzgießwerkzeug,
Fig. 2 die zu Fig. 1 zugehörige Draufsicht,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Spritzgießmaschine gemäß Fig. 1. wobei jetzt die bewegliche Werkzeugaufspannplatte in die Position verfahren wurde, in der das Spritzgießwerkzeug geöffnet ist,
Fig. 4 die Seitenansicht der Spritzgießmaschine gemäß Fig. 1, wobei jetzt die bewegliche Werkzeugaufspannplatte in die von der festen Werkzeugaufspannplatte am weitesten entfernte Position verfahren ist und wobei ein Schutzgitter aus dem Gehäuse der Spritzgießmaschine herausgefahren ist, und
Fig. 5 die zu Fig. 4 zugehörige Draufsicht.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist eine Spritzgießmaschine ! zu sehen, die als sog. Zwci-Plalten-Maschine ausgebildet ist. Die Werkzeugschließeinheit 3 ist in einem Gehäuse 2 untergebracht. Die Schließeinheit 3 hat eine feste Werkzeugaufspannplatte 4 und eine in Schließrichtung S relativ zu dieser bewegliche Werkzeugaufspannplatte 5. Die Schlicßrichtung S entspricht der horizontalen Richtung H. Jede Werkzeugaufspannplatte 4, 5 trägt einen Teil 6 bzw. 7 eines
Spritzgießwerkzeugs 8.
Zwecks Unfallverhütung ist in beiden Seitenbereichen 10 der Spritzgießmaschine 1 (s. Fig. 2) je ein Schutzelement 9 in Form eines Schutzgitters angeordnet. In Fig. 2 ist das Schutzgitter 9 nur im unten dargestellten Seitenbereich skizziert; ein entsprechendes, fest angeordnetes und nicht dargestelltes Schutzgitter ist aber auch im oben dargestellten Seitenbereich 10 vorgesehen.
Beim Spritzgießen bewegt sich die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 5 in Schließrichtung S hin und her. Die geschlossene Stellung ist in Fig. 1 bzw. Fig. 2 zu sehen, die geöffnete Stellung in Fig. 3.
• * · · » « · * I · · • · f ·9 -6-
Dabei ist der bekannte Aufbau und die bekannte Arbeitsweise einer Zwei-Platten-Spritzgießmaschine vorgesehen: Beim Zufahren der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 5 treten Holme 15, die an der festen Werkzeugaufspannplatte 4 befestigt sind, in korrespondierende Bohrungen 16 in der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 5 ein. Mittels nicht dargeslellter Verriegelungselemente erfolgt ein Formschluss der Holmenden mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 5. Über nicht dargestellte Krafterzeugungselemente (Kolben-Zylinder-Systeme) wird die Schließkraft auf das Spritzgieß Werkzeug aufgebracht, das zwischen den Platten 4, 5 geklemmt ist. Nach dem Spritzen eines Formteils wird das Werkzeug 8 wieder aufgefahren, wie es in Fig. 3 skizziert ist.
Das Schutzgitter 9 befindet sich stets während des Spritzgießvorgangs in der skizzierten Position und verhindert so einen unlallträchtigen und unzulässigen Zugriff in den Bereich der Schließeinheit 3.
Das Schutzgitter 9 ist als ebenes, flächiges Element ausgebildet, das eine Ebene E aufweist, in der die Schließrichtung S bzw. horizontale Richtung H und die vertikale Richtung V liegen.
Soll das Spritzgießwerkzeug 8 ein- oder ausgebaut werden, wird die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 5 in die am weitesten von der festen Werkzeugaufspannplatte 4 ent fernte Position verfahren, wie es Fig. 4 und Fig. 5 zeigt. In Fig. 4 ist das Spritzgießwerkzeug 8 komplett an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 5 montiert skizziert, in Fig. 5 befindet sich das komplette Werkzeug 8 an der festen Werkzeugaufspannplatte 4. Ersichtlich ist, dass durch das Auffahren der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 5 ein Freiraum geschaffen wird, der es ermöglicht, dass das Werkzeug 8 problemlos mittels eines Krans o. ä. entlang des gestrichelten Pfeilweges bewegt werden kann, der in Fig. 5 eingetragen ist.
Damit dies in ungestörter Weise erfolgen kann, wird das Schutzgitter 9 vor der Werkzeugbewegung aus dem Bereich entfernt, in dem es die Werkzeugmontage bzw. -denrontage behindern würde.
Hierzu ist das Schutzgitter 9 auf einer linearen Führung 12 angeordnet, die cs erlaubt, dass das Schutzgitter 9 in horizontale Richtung II bzw. in Schließrichtung S bewegt bzw. verfahren werden kann. Eine solche Verschiebebewegung kann händisch oder mittels eines Aktuators 9 9 · · • * * * · • · * * · * • i · »»*·« • * * · I» «· » >| · · * · • · * * · # * » · # · « * « «I« · « * » -7- erfolgen, ζ. Β. durch einen Elektromotor oder durch ein pneumatisches Bewegungssystem. Damit das Schutzgitter 9 in den Figuren nach rechts aus dem Gehäuse 2 herausgefahren werden kann, ist im Gehäuse 2 eine Öffnung 11 vorgesehen die sich vorliegend als vertikal erstreckender Spalt dargestellt. Diese Öffnung 11 ist mit einer Türe 13 verschießbar. In Fig. 2 und 3 ist zu sehen, dass während des normalen Spritzgießbetriebes die Türe 13 und damit die Öffnung 11 geschlossen ist. ln Fig. 5 ist indes zu sehen, dass die Türe 13 um eine Achse A (Scharnierachse) geschwenkt wurde, so dass die Öffnung 11 frei liegt.
Wird nun ein Verriegelungselement 14 entriegelt, das sicherstellt, dass das Schutzgitter 9 bei normalem Einsatz der Spritzgießmaschine in der Betriebsposition verbleibt, kann das Schutzgitter 9 in den Figuren nach rechts aus dem Gehäuse 2 heraus ge fahren werden, ln den Figuren 4 und 5 ist das Schutzgitter 9 in der ausgefahrenen Position zu sehen. Wie zu erkennen ist, befindet sich ein erheblicher Teil Schutzgitters 9 außerhalb des Gehäuses 2, nämlich ein Teil von mindestens 33 % der Breite B des Schutzgitters 9, vorzugsweise sogar deutlich mehr als ein Drittel der Breite B.
Aufgrund der herausgefahrenen Position des Schutzgitters 9 liegt nunmehr der Weg, auf dem das Spritzgießwerkzeug 8 in die Maschine verbracht oder aus dieser entfernt wird, frei und durch das Schutzgitter 9 ungestört. Der Werkzeugwechsel ist folglich in erheblich einfacherer Weise möglich, als wenn das Schutzgitter 9 vor dem Werkzeugwechsel demontiert werden müsste.
Das Schutzgitter 9 kann dabei bis zum maximalen Plattenabstand geöffnet, d. h. aus dem Gehäuse 2 heraus geiähren werden. Der Einbau des Spritzgießwerkzeugs 8 ist z. B. mittels Kran von der Seite aus möglich, wobei das Werkzeug bei maximal von der festen Werkzeugaufspannplatle 4 entfernter beweglicher Werkzcugaufspannplatte 5 den bestmöglichen Zugang zum Maschineninncren hat, wenn das Schutzgitter 9 ausgefahren ist.
Ein großes Spritzgießwerk/eug kann geteilt schräg von oben eingebaut werden. Wenn an sich bekannte 1 lolmziehvorrichningen eingesetzt werden, ergibt sich eine freie Zugänglichkeit bis zur maximalen Werkzeugeinbauhöhe.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: Spritzgießmaschine (1), umfassend ein Gehäuse (2), in dem eine Werkzeugschließeinheit (3) angeordnet ist, wobei die Werkzeugschließeinheit (3) mindestens eine feste Werkzeugaufspannplatte (4) und eine in einer Schließrichtung (S) relativ zu dieser bewegliche Werkzeugaufspannplatte (5) aufweist, wobei die teste und die bewegliche Werkzeugaufspannplatte (4, 5) je einen Teil (6, 7) eines Spritzgießwerkzeugs (8) aufnehmen können und wobei der Bereich zwischen den beiden Werkzeugaufspannplatten (4, 5) bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Spritzgießmaschine (1) zumindest teilweise durch mindestens ein Schutzelement (9) abgedeckt ist, das in einem Seitenbereich (10) der Spritzgießmaschine (1) neben den Werkzeugaufspannplatten (4, 5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Öffnung (11) aufweist und das Schutzelement (9) so auf einer Führung (12) angeordnet ist, dass es in Schiießrichtung (S) durch die Öffnung (11) in horizontale Richtung (H) so verfahren werden kann, dass ein Teil des Schutzelcments (9) aus dem Gehäuse (2) herausragt, wobei die Öffnung (11) durch ein Verschlusselement (13) öffenbar und schließbar ist. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (9) plattenförmig ausgebildet ist. wobei in der Hbenc (E) der plattcnförmigcn Struktur die vertikale Richtung (V) und die Schließrichtung (S) verlaufen. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (9) so weit aus dem Gehäuse (2) herausfahrbar ist, dass sich mindestens 33 % seiner Breite (B), gemessen in horizontale Richtung (II), außerhalb des Gehäuses (2) befinden. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (13) als Türe ausgebildet ist. Spritzgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Türe (13) um eine vertikale Achse (A) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Achse (A) in einem seitlichen Endbereich der Türe (13) angeordnet ist. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (9) in seiner während des Betriebs der Spritzgießmaschine bestimmungsgemäßen Position mittels eines lösbaren Verriegelungselements (14) in horizontale Richtung (H) in seiner Verschiebung begrenzt gehalten wird. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegungsmittel vorhanden sind, mit denen das Schutzelcment (9) in horizontale Richtung (H) verfahren werden kann. Spriizgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie als /.vvei-Plattcn-Maschine ausgebildel ist. wobei insbesondere die feste Werkzeugaufspannplatte (4) eine Anzahl Holme (15) trägt, die zwecks Verriegelung der Holmenden mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (5) Bohrungen (16) in der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (5) durchsetzen können. Verfahren zum Betreiben einer Spritzgießmaschine (1), die ein Gehäuse (2) umfasst, in dem eine Werkzeugschließcinheit (3) angeordnet ist. wobei die Werkzcugschließcinheit (3) mindestens eine feste Werkzeugaufspannplatte (4) und eine in einer Schließrichtung (S) relativ zu dieser bewegliche Werkzeugaufspannplatte (5) aufweist, wobei die feste und die bewegliche Werkzeugaufspannplatte (4, 5) je einen feil (6, 7) eines Spritzgießwerkzeugs (8) aufnehmen können und wobei der Bereich zwischen den beiden · · • · · » · * · · 9 9 · • I · · fr ♦ ♦ I · · 9 9 9 9 9 9 9 9 9 ♦ fr · « · I · I 9 * · « * fr · · 9 9 9 Μ Μ - 10- Werkzeugaufspannplatten (4, 5) bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Spritzgießmaschine (1) zumindest teilweise durch mindestens ein Schutzelement (9) abgedeckt ist, das in einem Seitenbereich (10) der Spritzgießmaschine (1) neben den Werk-zeugauf'spannplatten (4, 5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein- oder Ausbau des Spritzgießwerkzeugs (8) das Schutzelement (9) über eine öffen-und schließbare Öffnung (11) im Gehäuse (2) in Schließrichtung (S) zumindest teilweise aus dem Gehäuse (2) auf einer Führung (12) herausgefahren wird oder das Schutzelement (9) nach Art eines Rollos aufgerollt wird, so dass der Seitenbereich (10) zwischen den Werkzeugaufspannplatten (4, 5) zumindest teilweise freigelegt ist.
AT5652011A 2010-04-24 2011-04-20 Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben einer solchen AT509733B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102010018281.8A DE102010018281B4 (de) 2010-04-24 2010-04-24 Spritzgießmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
AT509733A2 true AT509733A2 (de) 2011-11-15
AT509733A3 AT509733A3 (de) 2014-04-15
AT509733B1 AT509733B1 (de) 2014-07-15

Family

ID=44751407

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT5652011A AT509733B1 (de) 2010-04-24 2011-04-20 Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben einer solchen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT509733B1 (de)
DE (1) DE102010018281B4 (de)

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5310372A (en) * 1992-03-19 1994-05-10 The Evolution Company Inc. Through hull assemblies for marine drives
US5310327A (en) * 1993-03-29 1994-05-10 Reginald Phillips Workpiece deflector shield for an injection molding apparatus
DE10323309B4 (de) * 2003-05-23 2007-04-26 Battenfeld Gmbh Vorrichtung und Verfahren zum Schließen von Werkzeugaufnahmeplatten
DE202004020687U1 (de) * 2004-10-14 2005-11-17 Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh Spritzgießmaschine
DE102006020083A1 (de) * 2006-04-29 2007-10-31 Adcuram Maschinenbauholding Gmbh Spritzgießmaschine für Reinraumtechnik
AT10374U1 (de) * 2008-02-14 2009-02-15 Engel Austria Gmbh Spritzgiessmaschine mit sichtfenster aus glas

Also Published As

Publication number Publication date
AT509733A3 (de) 2014-04-15
DE102010018281B4 (de) 2015-07-09
AT509733B1 (de) 2014-07-15
DE102010018281A1 (de) 2011-10-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1882580A1 (de) Wechselbehälter
DE102018101602A1 (de) Zuhaltung und Sicherheitseinrichtung mit geringen Abmessungen
DE102008032246B4 (de) Vorrichtung zum lösbaren Verriegeln eines geschlossenen Zustandes einer Raumtrenneinrichtung
DE2929676C2 (de) Formenschließeinheit einer Spritzgießmaschine
EP2634338A2 (de) Beschlag für eine Schiebetür oder ein Schiebefenster
DE102012004018B4 (de) Schutzabdeckung für eine Spritzgießmaschine
DE10141835C2 (de) Vorrichtung zum Verriegeln von wenigstens zwei Schutztüren einer Industriemaschine
DE19535578B4 (de) Weichenantrieb mit Innenverschluß
AT509733B1 (de) Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben einer solchen
DE102009032620B4 (de) Werkzeug zur Herstellung von Sandkernen und Maschine zur Herstellung von Sandkernen
EP2212085B1 (de) Spritzgiessmaschine mit einem kräfteaufnehmenden geschlossenen system
DE112021002741B4 (de) SPRITZGIEßMASCHINE
AT13625U1 (de) Schließeinheit für eine Spritzgießmaschine
DE102005043226B3 (de) Koksofenbedienungseinrichtung und Koksofen mit wenigstens einer solchen Bedienungseinrichtung
EP0583718A1 (de) Kunststoff-Spritzgiessmaschine
EP1858682B1 (de) Anordnung zur aufnahme einer blasform
DE202014007338U1 (de) Maschinenschutzabdeckung
DE102022209148A1 (de) Stranggießvorrichtung und Verfahren zum kontinuierlichen Gießen eines Metallstrangs mit einer Stranggießkokille
DE102012108716A1 (de) Schleuse zur Bauteilhandhabung in einer Maschine sowie Verfahren zur Handhabung
DE102007050689A1 (de) Spritzgießmaschine mit einem kräfteaufnehmenden geschlossenen System
DE3824920C1 (en) Device for locking and unlocking a multi-part casting mould or core box for founding purposes
DE4335569A1 (de) Sicherungsvorrichtung für Tore oder dergleichen
EP2248651B1 (de) Spritzgießmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen
DE2020061B2 (de) Formschließeinheit für die Spritzgießform einer Spritzgießmaschine mit Schutzschiebern
DE2410623B2 (de) Tueranlage mit einer mehrzahl von pendeltuerfluegeln

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20250420