AT509240B1 - Kuvert - Google Patents

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AT509240B1
AT509240B1 AT19872009A AT19872009A AT509240B1 AT 509240 B1 AT509240 B1 AT 509240B1 AT 19872009 A AT19872009 A AT 19872009A AT 19872009 A AT19872009 A AT 19872009A AT 509240 B1 AT509240 B1 AT 509240B1
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets

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Description

österreichisches Patentamt AT509 240 B1 2011-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Kuvert mit einer übergroßen Lasche mit beleimter Rückseite, wobei der Leim mit Silikonpapier abgedeckt wird, und eine spezielle Laschenstanzung, die ein nachträgliches Öffnen zur Kontrolle ermöglicht.
[0002] Bisher konnte man auf einem Wahlkartenkuvert auf der dafür vorgesehenen Stelle einfach die Absenderadresse eintragen und das Wahlkartenkuvert retour senden. Eine normale Lasche zum Verkleben des Kuverts genügte, denn es gab keine weiteren Anforderungen an die Lasche.
[0003] Durch die neuen Datenschutzbestimmungen ist dies nicht mehr möglich und es musste eine Möglichkeit geschaffen werden, das Wahlkartenkuvert ohne unmittelbar sichtbare Absenderadresse an die Wahlbehörde zu senden. Zugleich muss der Wahlbehörde aber die Möglichkeit gegeben sein, die Absenderadresse zu kontrollieren, damit dies im Wählerverzeichnis vermerkt werden kann.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Wahlkartenkuvert mit einer übergroßen Lasche ausgestattet wird, die auf der Rückseite so beleimtwird (vierseitig, ca. 10 mm breiter Leimbalken), dass man nach der Entfernung des den Leim abdeckenden Silikonpapiers die angestanzte Lasche über die zu verdeckende Absenderadresse des Wahlberechtigten kleben kann. Von der Wahlbehörde wird dann die gestanzte Lasche entlang einer Perforation wie ein breiter Reißverschluss geöffnet und die darunter liegende Adresse sowie die Unterschrift des Wahlkartenwählers kontrolliert. Die Erfindung ermöglicht also auf einfache Art und Weise, dass datenschutzrechtlich relevante Daten abgedeckt und durch eine partielle Aufreißlasche wieder sichtbar gemacht werden können.
[0005] Durch diese Erfindung wird garantiert, dass die persönlichen Daten des Briefwählers, der das Wahlkartenkuvert zurücksendet, entsprechend den Datenschutzbestimmungen abgedeckt sind und eine Einsicht in diese Daten für unbefugte Personen nicht möglich ist, ohne das Wahlkartenkuvert teilweise oder ganz zu zerstören.
[0006] In den nachfolgenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft dargestellt.
[0007] Es zeigen in jeweils stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0008] Fig. 1 die Außenseite des Kuvertoberblattes eines Wahlkartenkuverts; [0009] Fig. 2 die Innenseite des Kuvertunterblattes eines Wahlkartenkuverts.
[0010] Entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Wahlkartenkuvert 1 hergestellt, bei dem die Lasche 3 mindestens 50 mm und höchstens 280 mm hoch ist und wobei sich die Lasche 3 über die gesamte Breite 14 des Wahlkartenkuverts 1 erstreckt. Das Wahlkartenkuvert 1 kann aus einem Blatt gestanzt und verklebt sein oder aus zwei Blättern auf speziellen Maschinen stumpf verleimt werden. Die Lasche 3 wird, wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, gestanzt, sodass eine Stanzung 2 ausgebildet ist, und die Lasche 3 wird auf der Rückseite ganz außen mit einem 5 mm bis 10 mm breiten Rand beleimt. Dieser Leim wird mit einem durchgehenden Silikonpapier 7 abgedeckt, um ein unkontrolliertes, vorzeitiges Verkleben der Lasche zu 3 verhindern.
[0011] Das Silikonpapier 7 ist mit Piktogrammen versehen, die dem Wähler die Handhabung der Wahlkarte erklären, oder es ist auf dem Silikonpapier 7 die Anleitung über die Handhabung der Wahlkarte durch den Wähler aufgedruckt.
[0012] Bei der Anordnung der einzelnen Teile des Wahlkartenkuverts 1, insbesondere der Lasche 3, ist darauf zu achten, dass ein nachträgliches Adressieren per Einzelblattlaser oder Inkjetdrucker gewährleistet ist. Das auf der Rückseite der Lasche 3 aufgebrachte Silikonpapier 7, welches den Kleber der Lasche 3 abdeckt, muss so korrekt verklebt sein, dass auf Einzelblattlaserdruckern und Inkjetdruckern ein störungsfreier Betrieb möglich ist. 1 /4 österreichisches Patentamt AT509 240 B1 2011-10-15 [0013] Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform das Kuvertoberblatt 8 mittels einer dreiseitigen Taschenklebung 4 mit dem Kuvertunterblatt 11 verklebt, sodass ein Wahlkartenkuvert 1 mit einer Lasche 3 entsteht. Die Lasche 3 wird mit einer sogenannten Reißverschlussperforation 5 ausgestattet, welche durch Stanzen erzeugt wird. Zum Öffnen der Lasche 3 wird bei der Reißverschlussperforation 5 eine Anfasslasche 6 eingestanzt.
[0014] Bevorzugt versieht eine Gemeinde mittels Laserdrucker, Inkjetdrucker oder von Hand die Wahlkartenkuverts 1 auf der Außenseite des Kuvertunterblattes 11 mit den persönlichen Wählerdaten.
[0015] Das vorausgefüllte Wahlkartenkuvert 1 wird zusammen mit einem Stimmzettel und einem Wahlkuvert entweder an den Wähler gesandt oder der Wähler holt sich das Paket persönlich bei seiner Gemeinde ab.
[0016] Nach dem Ausfüllen des Stimmzettels wird dieser in das Wahlkuvert gegeben und das Wahlkuvert in das Wahlkartenkuvert 1. Der Wähler unterschreibt auf dem Wahlkartenkuvert 1 im vorgesehenen Feld und verschließt das Wahlkartenkuvert 1 mit der Lasche 3. Die Lasche 3 deckt alle personenbezogenen Daten ab. Anschließend sendet der Wähler die Wahlkarte an die vordefinierte Wahlkommission, dessen Adresse 10 auf der Außenseite 9 des Kuvertoberblattes 8 angegeben ist.
[0017] Zweckmäßig ist es, die Innenseite 12 des Kuvertunterblattes 11 des Wahlkartenkuverts 1 durch den Aufdruck eines Zahlenmeeres 13 zu maskieren.
[0018] Die Wahlkommission öffnet die Stanzung 2 auf der Vorderseite 15 der Lasche 3 entlang der Reißverschlussperforation 5 und trägt den Wähler, dessen Daten jetzt sichtbar sind, als „gewählt" ein. Das Wahlkartenkuvert 1 selbst muss allerdings verschlossen bleiben. Es wird erst am Wahltag geöffnet und das Wahlkuvert wird entnommen.
BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG 1 Wahlkartenkuvert 2 Stanzung 3 Lasche 4 Taschenklebung 5 Reißverschlußperforation 6 Anfasslasche 7 Silikonpapier 8 Kuvertoberblatt 9 Außenseite 10 Adresse 11 Kuvertunterblatt 12 Innenseite 13 Zahlenmeer 14 Breite 15 Vorderseite 2/4

Claims (1)

  1. österreichisches Patentamt AT509 240 B1 2011-10-15 Patentanspruch 1. Kuvert mit dreiseitiger Taschenklebung (4), dadurch gekennzeichnet, dass eine übergroße Lasche (3) vorgesehen ist, auf der Rückseite der Lasche (3) eine partielle Leimung vorgesehen ist, die mit einer Abdeckung aus Silikonpapier (7) versehen ist, und weiters auf der Vorderseite (15) der Lasche (3) eine Stanzung (2) und eine Reißverschlussperforation (5) sowie eine Anfasslasche (6) zum partiellen Öffnen der Lasche (3) vorgesehen sind. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
AT19872009A 2009-12-15 2009-12-15 Kuvert AT509240B1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016204678A1 (de) * 2016-03-22 2017-09-28 Frank Spinder Verfahren zur Durchführung einer Wahl und Stimmzettelumschlag

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DE20008229U1 (de) * 2000-05-09 2000-08-17 Digikett Formular-, Etikettendruck und Laminiertechnik GmbH, 24960 Glücksburg Blatt mit herauslösbaren Stanzlingen
FR2913671A1 (fr) * 2007-03-13 2008-09-19 Serge Schlee Procede de fabrication d'une enveloppe de datation

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