AT50731B - Verfahren zur Befestigung von Metallglühfäden an Trägern aus Quarz oder Kieselerdeglas. - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Metallglühfäden an Trägern aus Quarz oder Kieselerdeglas.

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AT50731B
AT50731B AT50731DA AT50731B AT 50731 B AT50731 B AT 50731B AT 50731D A AT50731D A AT 50731DA AT 50731 B AT50731 B AT 50731B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Befestigung von   Metallglühfäden   an Trägern aus Quarz oder Kieselerdeglas. 
 EMI1.1 
 arme   kapsolförmig   mit einem feuerfesten Kitt umgeben werden und dass man den Faden an die einzelnen   Kittkapseln anklebt, wodurch   eine dauernde Verbindung zwischen Faden und Träger gesichert wird, selbst wenn der Kitt beim Erwärmen infolge der verschiedenen Ausdehnung von Kitt- und Trägermaterial an den Trägerarmen nicht mehr festhaftet. 



   Fig. 1 veranschaulicht einen Träger mit Mittenstütze a, Armen b, bl und Gluhfaden c, dessen   Enden mit   d,   ' bezeichnet sind ; Fig.   2 zeigt die nachstehend beschriebene Art der Befestigung der Fäden an den Trägern und Fig. 3 die Verbindung der Fadenenden mit den Stromzuführungsdrahten. 



     Der Glühfaden f wird   an die Enden der feinen radialen Arme b,   bl des Trägers   a mit Hilfe eines Lotes oder Bindemittels befestigt, welches metallisch leitend wirkt und bei holher Temperatur erhärtet. Um zu verhmdern, dass sich das Bindemittel zufolge der verschiedenen Ausdehnung durch die Wärme von dem   Quarzstabo     ablöst,   wird es gemäss der Erfindung um das Ende k der Arme derart   hprumgelegt, dass   es eine kleine Kapsel   l   bildet, ähnlich den über die Hälse von Flaschen gestülpten Kapseln oder   ähnlich einem,   auf den Finger aufgesteckten Fingerhut. 
 EMI1.2 
 vorteilhafter Molybdän oder ein Metall der Platingruppe benützt werden, die sich zufolge ihrer grösseren Schmelzbarkeit in der Wärme leichter vereinigen.

   Durch   Zusammenmischen   der verschiedenen Metalle kann man Lote von wechselnder Schmelzbarkeit erhaltern. Es ist von Vorteil, dem   Bindemittel   noch puherförmige Kieselerde oder eine ähnliche Verbindung zuzusetzen, die die   Fähigkeit besitzt, mit der Kieselerde   der Arme des Trägers 
 EMI1.3 
 



   Zur Aufrechthaltung eines guten Vakuums in der Birne empfiehlt es sich,   möglichst   wenig Bindemittel anzuwenden und es auf sehr hohe Temperatur zu erhitzen, um das in   ihm   enthaltene Metall in eine nahezu geschmolzene Masse zu verwandeln, da die pulver-   förmigen   Metalle das schwer zu beseitigende und im Vakuum nur langsam frei werdende eingeschlossene   Wasserstoffgas energisch zurtickhalten,  
Zur Erreichung des gleichen Zweckes, d. h. zur Hintanhaltung von Gaseinschlüssen.

   kann man Pulver von geschmolzenen   Mctallen oder an deren   Stelle binäre Verbindungen, die bei sehr hohen   Temperaturen bestandig sind.   verwenden, wie die Oxyde des Magnesiums, Vanadins, Titans oder die seltenen   Erden, die weniger Gas zurückhalten   und es leichter freigeben als die   pulverförmigen Metalle.   



   Um den elektrischen Strom dem Glühfaden zuzuführe, genügt es, die freien Enden d, d1 des Fadens in die nahezu geschlossenen hakenförmigen Euden der Strom- 

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 EMI2.1 
 oxydierbaren Metall bestehen. Da der Glühfaden durch seine benachbarte Lötstelle in Stellung erhalten wird, so kann sein Ende nicht aus den es festhaltenden Ring austreten, 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. erdeglas, dadurch gekennzeichnet, dass der zu verwendende metallische oder aus feuerfesten Oxyden bestehende Kitt an don zur Befestigung des Gluhfadens dienenden Armenden derart angeordnet wird, dass er eine kleine Kapsel bildet, die das betreffende Armende fingerhutartig umschliesst und dadurch mit demselben trotz der verschiedenen Ausdehnungsfähigkeit des Kittes gegenüber dem Trägermateriale und selbst wenn der Kitt nicht mehr festhaftet, dennoch verbunden bleibt. EMI2.3
AT50731D 1909-06-17 1909-12-15 Verfahren zur Befestigung von Metallglühfäden an Trägern aus Quarz oder Kieselerdeglas. AT50731B (de)

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