AT50663B - Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall-Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall-Legierungen.

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AT50663B
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Robert Joseph Mc Nitt
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Robert Joseph Mc Nitt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall-Legierungen. 



   Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf das aus der Literatur bereits bekannte Verfahren zur Darstellung von Alkalimetallen durch   feuerflüssige   Elektrolyse von Alkalichloriden unter Zuhilfenahme einer feuerflüssigen   metallischen   Kathode, mit der sich das entsprechende Alkalimetall verbindet. 
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 wendig, mit   möglichst   hoher Stromdichte zu arbeiten. Im vorliegenden Falle hat die Anwendung hoher Stromdichten bis jetzt nicht zu einem wirtschaftlichen Erfolg geführt.

   Man hat vielmehr 
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 Elektrolyse von Ätznatron, hat   man   die Ursache dieser Misserfolge in der bei der Anwendung stärkerer Stromdichten naturgemäss eintretenden stärkeren Erhitzung des Elektrolyten gesucht 
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   man   dem Elektrolyten gewisse Flussmittel zugesetzt, die bewirken sollen, dass die Elektrolyse   bei niedrigerer Temperatur stattiindet. Der   Zusatz von Flussmitteln verursacht aber Kosten und kompliziert das Verfahren. Wenn ferner die Temperatur infolge fehlerhafter Handhabung oder infolge der Gegenwart von Verunreinigungen oder aus anderen Ursachen die   gewünschte     Grenze überschreiten   sollte, so ist es klar, dass   dann die Gegenwart von Flussmitteln keinen   
 EMI1.4 
 erzeugtwirdunddieTemperaturhiedurchwesentlichsteigt. 



   Man hat ferner versucht, den Elektrolyten zu kühlen, indem man durch denselben oder um denselben in geeigneten Kühleinrichtungen, z. B. Kühlmäntel, kühlende Flüssigkeiten. z. B. Wasser, zirkulieren lässt. Dieses Mittel hat aber den Nachteil, dass es Gefahren mit sich bringt und den Betrieb kompliziert; ausserdem wächst durch die Kühlung des Elektrolyten dessen Widerstand, was bewirkt, dass erst recht mehr elektrische Energie in Wärme umgesetzt wird, die nun auch wieder entfernt   werden muss.   



   Alle diese Mittel haben ausserdem den Nachteil, dass ihr Erfolg ganz wesentlich von einer schr sorgfältigen Handhabung des Betriebes abhängt ; wenn die Temperatur dennoch die ge- 
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 gewissen Natriumgehalt der Kathodenlegierung beginnen diese Ausscheidungen sich mit der Kathodenlegierung zu mischen und bilden einen Brei, der ebenfalls nicht   mehr   aufnahmsfähig für weiteres Natrium ist ; auch dann wird das weiter gebildete Natrium sich wieder mit dem Chlor verbinden und verloren gehen.

   Die Wiederverbindung von Natrium und Chlor erzeugt ihrerseits   Wärme   und führt zu dem falschen Eindruck, als sei die schlechte Ausbeute auf eine 
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 kühlung des Elektrolyten zum Ziele führt, sondern lediglich die genaue Regulierung der Temperatur des Kathodenmetalles, derart, dass man dieselbe dauernd in den Grenzen hält, welche jeweils das bei dem angewendeten Elektrolyten, bei der angewendeten Stromdichte und bei der gewünschten Legierung mögliche Optimum der Energieausbeutc gewährleistet. Diese Regulierung wird zeitweise eine Abkühlung der Kathode, unter Umständen aber auch eine Zuführung von Warme zur Kathode erfordern ; es ist aber auch denkbar, dass ohne direkte Ab-und Zufuhr von Warme der Apparat so konstruiert ist oder der Prozess so geführt wird, dass die Temperatur des Kathodenmetalles sich in den gewünschten Grenzen hält.

   Das Wesen der vorliegenden Erfindung 
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 das Kathodenmetall in Kontakt mit geeigneten Vorrichtungen, durch welche nach Bedarf abkühlende oder erwärmende Flüssigkeiten, z. B. geschmolzenes Blei, zirkulieren oder man setzt der Kathode unter Wegnahme der entsprechenden Menge Legierung neues   Kathodenmetall zu,   weiches eine andere Temperatur als die Kathode hat, und erzielt so die   gewünschte Regulierung.   



   Um ein praktisches Beispiel anzuführen, sei auf jenes Verfahren samt Vorrichtung verwiesen, wobei das in einer elektrolytischen Zelle erzeugte Bleinatrium in einem damit direkt   verbundenen Destillationsapparat   in der Weise zerlegt wird, dass das Natrium abdestilliert und das Blei in die elektrolytische Zelle zurückläuft. Zur Ausführung der vorliegenden Erfindung arbeitet man nun mit diesem Apparat derart, dass man die Temperatur des in die Zelle zurück- 
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   hältnisse   günstigsten Temperatur zu halten. Auf diese Weise gelingt es. ohne die mit der Ab-   kühlung   des   Elektrolyten verbundenen Nachteile befürchten   zu müssen. dieAlkalimetall-Legierung mit ausserordentlich günstiger Energieausbeute im kontinuierlichen Betrieb herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall-Legierungen durch feuerflüssige Elektrolyse von Alkalichlorid unter Anwendung einer mit dem Alkalimetall sich legierenden, feuernüasissen Kathode, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kathode mit Mitteln in Verbindung bringt. mit Hilfe deren ein Temperaturaustausch der Kathode mit einem anderen Stoff von be- EMI2.5 erfolgenden, dessen Temperatur beeinflussenden elektrolytischen Wirkungen stets auf einer und derselben für die Ausbeute an Natrium günstigsten Temperatur gehalten wird.
AT50663D 1910-08-31 1910-08-31 Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall-Legierungen. AT50663B (de)

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