AT504636A4 - Streuvorrichtung, insbesondere für einen miststreuer oder kompoststreuer - Google Patents

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AT504636A4 AT4402007A AT4402007A AT504636A4 AT 504636 A4 AT504636 A4 AT 504636A4 AT 4402007 A AT4402007 A AT 4402007A AT 4402007 A AT4402007 A AT 4402007A AT 504636 A4 AT504636 A4 AT 504636A4
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  Die Erfindung betrifft eine Streuvorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, sowie einen damit ausgestatteten Miststreuer oder Kompoststreuer.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Bauarten von Miststreuem bekannt, die dazu verwendet werden, vorwiegend im landwirtschaftlichen Bereich anfallenden Stallmist oder Kompost möglichst gleichmässig auf einen zu düngenden Boden zu verteilen. Bei einer ersten Bauart wird dazu das Streugut mehreren rotierenden Walzen mit Mitnehmern zugeführt, die das Streugut im Wesentlichen entgegen der Fahrtrichtung nach hinten ausstreuen.

   Diese Bauweise hat sich bisher bei grossen und ungehindert befahrbaren Grundflächen bewährt und zeichnet sich durch grosse mögliche Ausbringleistungen aus.
Auf Grundflächen, die nicht eben sind oder aus verschiedenen Gründen nicht vollständig bestreut werden können, beispielsweise eine Wiese in Hanglage, eventuell noch mit Baumbewuchs, kommt hingegen häufig eine andere Bauart von Miststreuern bzw. Kompoststreuern zum Einsatz, die das Streugut nicht entgegen der Fahrtrichtung nach hinten, sondern im Wesentlichen rechtwinkelig zur Fahrtrichtung ausstreuen. Bei dieser Bauart wird in einem ersten Schritt mittels eines Zuführrotors bzw. Austragrotors das Streugut vom Streugutvorrat abgetrennt und einem Auswurfrotor zugeführt, der in einem zweiten Schritt das Streugut auf dem Erdboden verteilt.

   Ein derartiger Miststreuer ist beispielsweise aus CH 683058 A5 bekannt, wobei bei diesem die Auswurfweite durch die Verstellbarkeit des Ausstreuwinkels verändert werden kann. Dies erfolgt, indem der Streurotor bzw. Auswurfrotor in seiner Position relativ zur Position des Zuführrotors an dessen Aussenumfang verändert werden kann. Dazu ist der Streurotor mit seinem Gehäuse um die Drehachse des Zuführrotors bzw. Austragrotors in verschiedene Stellungen an der Umfangsfläche des Auswurfrotorgehäuses verschwenkbar, wobei das Gehäuse des Zuführrotors mit der zwischen Zuführrotor und Streurotor liegenden Austragöffhung mitgeschwenkt wird. Nachteilig bei dieser Bauart eines Seitenstreuers ist es, dass die schwenkbare Lagerung des Gehäuses des Auswurfrotors eine aufwändige Herstellung erfordert und empfindlich gegenüber Beschädigungen in Betrieb ist.

   Weiters kann der Streuvorgang mit einer derartigen Ausführung nur bezüglich der Streuweite, also in sehr begrenztem Ausmass, beeinflusst werden.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Streu Vorrichtung für einen Miststreuer bzw. Kompoststreuer bereitzustellen, die die vorgenannten Nachteile nicht aufweist und einen damit ausgestatteten Miststreuer bzw.

   Kompoststreuer auch unter schwierigen Geländebedingungen universell einsetzbar macht.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Streuvorrichtung mit den Merkmalen des Kennzeichenteils des Patentanspruchs 1 gelöst, wonach die Austragöffhung im Austraggehäuse und die Auswurfvorrichtung etwa am höchsten Punkt der Umfangsfläche des Austraggehäuses angeordnet sind und das Auswurfgehäuse mit der Auswurföffhung um eine annähernd vertikale Achse, ausgehend von einem der Verlängerung der Austragrotorachse entsprechenden Ausgangswinkel beidseits um einen Verstellwinkel von zumindest 90 [deg.], insbesondere 160 [deg.], drehbar gelagert ist.

   Durch diese Anordnung der Auswurfvorrichtung am höchsten Punkt und die Verschwenkbarkeit um eine vertikale Achse kann das Streugut bedarfsweise sehr gezielt ausgebracht werden, was sich bei schwierigen Geländebedingungen, wie sie in Hang- und Gebirgslagen häufig auftreten, von Vorteil ist. Durch diese weitgehend freie Verstellbarkeit der Auswurfrichtung kann auch bei still stehendem Streufahrzeug ein grosser Flächenbereich rund um die Streuvorrichtung gleichmässig bestreut werden, auch wenn Fahrbewegungen aufgrund des Geländes nur sehr beschränkt möglich sind.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung ist der Auswurfrotor mit einer etwa horizontal orientierten Auswurfrotordrehachse am verstellbaren Auswurfgehäu- ' se gelagert, d.h.

   der Streugutauswurf erfolgt durch einer in etwa vertikalen Streuebene, die I um die vertikale Verstellachse der Auswurfvorrichtung drehbar ist.
Der mögliche Verstellwinkel von [sum] imindest 90 [deg.] gegenüber der Verlängerung der Austragrotorachse bedeutet, dass bei still stehendem Streufahrzeug in etwa eine halbe Kreisringfläche bestreut werden kann.

   Theoretisch kann bei einer Verstellbarkeit der Auswurfvorrichtung um beidseits 180 [deg.] ein Gesamtstreuwinkel von 360 [deg.], also eine volle Kreisringflä ehe gestreut werden, wobei eine Begrenzung des beidseitigen Verstellwinkels, etwa durch mechanische Anschläge auf etwa 160 [deg.], bezogen auf die Mittelebene, sinnvoll ist, um eine Zugmaschine oder ein Führerhaus des Streufahrzeugs aus dem Streubereich auszunehmen.
Eine weitere Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung besteht darin, dass der Auswurfrotor mit einer etwa vertikal orientierten Auswurfrotordrehachse drehbar gelagert ist. Bei dieser Ausfuhrungsform wird also lediglich das Auswurfgehäuse mit der Auswurfoffhung um eine vertikale Verstellachse gedreht, wodurch ebenfalls die Auswurfrichtung um die vertikale Drehachse verschwenkt werden kann.

   Bei beiden vorgenannten Ausführungsvarianten kann das Auswurfgehäuse beispielsweise direkt an der Umfangsfläche des Austragsgehäuses gelagert sein, beispielsweise durch einen an der Peripherie der Austragöffnung angeordneten Gleitlagerring oder einen Drehkranz. Eine andere Möglichkeit der Lagerung des Auswurfgehäuses besteht darin, das Auswurfgehäuses an einem mit dem Streugutbehälter fest verbundenen Tragarm drehbar zu lagern.
Obwohl es auch möglich ist, die Verstellwinkel des Auswurfgehäuses manuell einzustellen und dieses in den gewünschten Winkelstellungen zu arretieren, ist es von Vorteil, wenn das Auswurfgehäuse mit einem seinen Verstellwinkel beeinflussenden Versteilantrieb verbunden ist,

   wodurch die Durchführung des Verstellvorgangs wesentlich erleichtert werden kann.
Der VerStellantrieb für das Auswurfgehäuses mit der die Auswurfrichtung bestimmenden Auswurfoffhung kann dazu vorzugsweise einen Hydraulikmotor umfassen, der insbesondere für sehr grosse Verstellwinkel deutlich über 90 [deg.] geeignet ist. Bei einfacheren Ausführungen und Verstellwinkeln, die im Bereich von beidseits 90 [deg.] liegen, kann die Verstellung vorteilhaft auch durch einen Hydraulikzylinder erfolgen.
Für eine komfortable Verstellung der Ausstreurichtung ist es von Vorteil, wenn der Verstellantrieb über eine Steuervorrichtung fernsteuerbar ist, wodurch eine Verstellung etwa direkt aus dem Führerhaus eines selbstfahrenden Streufahrzeugs oder einer Zugmaschine erfolgen kann.

   Die Steuervorrichtung kann dabei im einfachsten Fall ein Steuergestänge umfassen, das die Betätigungskraft des Benutzers in eine Verstellbewegung des Auswurfgehäuses umwandelt oder als Betätigungs- bzw. Schaltelement für einen motorischen Verstellantrieb dient. Bei modernden Zugfahrzeugen bzw. selbstfahrenden Streufahrzeugen mit Hydraulikanlage, wird ein Hydraulikmotor bzw. Hydraulikzylinder des Versteilantriebs vorteilhaft über hydraulische Schaltelemente vom Führerhaus aus ferngesteuert.
Um die Ausbringleistung der Streuvorrichtung möglichst hoch zu halten, ist es weiters von Vorteil, wenn der VerStellantrieb für das Auswurfgehäuse bei laufendem Auswurfrotor aktiviert werden kann.

   Die Winkelverstellung der Auswurfrichtung kann dadurch bei laufendem Streuvorgang ohne Unterbrechung ausgeführt werden.
Der Auswurfrotor der Streuvorrichtung kann ebenfalls vorteilhaft von einem eigenen Hydraulikmotor angetrieben sein, der mit geringem Aufwand eine höhere Winkelverstellbarkeit zulässt, als ein Riemen oder Kettenantrieb, der die Antriebsleistung vom Antrieb des Austragrotors abzweigt.
Um auch bei ungünstiger Konsistenz des Streuguts die Übergabe vom Austragrotor an den Auswurfrotor sicherzustellen, ist es von Vorteil, wenn am Austragrotor angeordnete Austragschaufeln rechenartig ausgebildet sind und Schlitze aufweisen, wobei die Schlitze vorzugsweise in Normalebenen auf die Austragrotordrehachse verlaufen und gleichzeitig im Austraggehäuse vor der Austragöfmung eine in die Schlitze der Austragschaufeln ragende,

   in Richtung der Austragöffhung zulaufende Leiteinrichtung angeordnet ist. Dadurch wird das Streugut von der Leiteinrichtung wie mit einem Kamm von den Austragschaufeln abgenommen und zwangsläufig der Austragöffhung zugeführt, wo es unmittelbar vom Auswurfrotor erfasst und durch die Auswurfoffhung ausgestreut wird.
Die Leiteinrichtung kann dabei vorzugsweise durch ein oder mehrere an der Innenseite des Austraggehäuses befestigte Leitbleche mit in Richtung zur Austragöffhung verlaufenden Leitflächen gebildet sein. Die Leitbleche besitzen dabei eine Dicke, die um ein notwendiges Arbeitsspiel geringer ist, als die Innenweite der Schlitze in den Austragsschaufeln.

   Die Leitbleche können beispielsweise mit der Innenseite des Austraggehäuses verschweisst sein, um jedoch einen Austausch zu erleichtern, können sie jedoch auch mit einem angeformten oder zusätzlichen Winkelelement am Austraggehäuse lösbar angeschraubt sein. Die wirksame Gesamtbreite aller Leitflächen zusammen, kann ohne Berücksichtigung des in den Schlitzen erforderlichen Arbeitsspiels etwa bis zur Hälfte der Gesamtbreite der Austragschaufeln betragen. Die Leitbleche können vom Austraggehäuse ausgehend keilförmig oder bogenzahnformig auf eine Leitblechspitze zusammenlaufend geformt sein, wobei die Leitblechspitze gegen die Drehrichtung des Austragrotors orientiert ist. Dies erleichtert insbesondere bei faserhaltigem Streugut beispielsweise mit strohvermengtem Stallmist eine leichtere Überführung des Streuguts von den Austragschaufeln zum Auswurfrotor.

   Weiters wird dadurch auch die Gefahr von Blockierungen zwischen Austragrotor und Leiteinrichtung weitgehend vermieden.
Eine Ausführung der Austragschaufeln, bei der zumindest ein Teilabschnitt einer Schaufelfläche der Austragschaufeln gegenüber der Radialrichtung von der Austragsrotoracb.se nach aussen betrachtet rückwärts, also entgegen der Drehrichtung geneigt ist, fördert ebenso die Materialübergabe zur Austragsöffhung und verhindert Blockierungen beim Übergabevorgang.

   Der Schrägungswinkel gegenüber der Radialrichtung beträgt dabei insbesondere zwischen 10[deg.] und 30[deg.].
Die Erfindung wird im Nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen jeweils ein vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Ansicht einer Streuvorrichtung an einem Streugutbehälter;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Miststreuer mit der erfindungsgemässen Streuvorrichtung;
Fig. 3 eine Ansicht einer weiteren Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung;
Fig. 4 einen Schnitt durch die weitere Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung gemäss der Linie IV-IV in Fig. 3;

  
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine weitere Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen über tragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen.

   Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
Sämtliche Angäben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder grösser und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Fig.

   1 zeigt eine Streuvorrichtung 1 für einen nur ausschnittsweise dargestellten, fahrbaren Streugutbehälter 2, der insbesondere als Miststreuer 3 oder als Kompoststreuer ausgebildet bzw. verwendet wird. Dabei bilden eine oder mehrere Begrenzungsflächen 4 des Streugutbehälters 2 ein Aufhahmevolumen 5 zur Aufnahme von zu verteilendem Streugut. In Fig. 1 ist das Aufnahmevolumen 5 durch eine wannenartige Begrenzungsfläche 4 gebildet, abweichend davon kann jedoch auch durch einen Boden und daran anschliessende Seitenwände ein quaderf[omicron]rmiges oder sonst beliebig geformtes Aufhahmevolumen des Streugutbehälters vorhanden sein.
Das mit dem Streugutbehälter 2 transportierte Streugut wird zur Durchführung des Streuvorganges in einem Austragabschnitt 6 des Aufhahmevolumens 5 in die Streuvorrichtung 1 übergeben.

   Dazu weist die Streuvorrichtung 1 eine an den Austragabschnitt 6 angrenzende Austragvorrichtung 7 auf, die aus dem Austragabschnitt 6 Streugut erfasst und zu einer AuswurfvorrichtuRg 8 transportiert, von der es auf einer zu bestreuenden Bodenfläche verteilt wird. Für die Zuförderung des Streuguts aus dem Aufhahmevolumen 5 zum Austragabschnitt 6 kann dabei durch verschiedene, nicht dargestellte Fördereinrichtungen erfolgen, beispielsweise durch einen Kratzbodenf[delta]rderer, eine Förderschnecke eine Rutsche oder sonstige zur Förderung von Streugut, insbesondere Stallmist oder Kompost geeignete Förderer. Die Austragvorrichtung 7 umfasst einen Austragrotor 9, der in einem Austraggehäuse 10, das zum Austragabschnitt 6 hin offen ist, drehbar gelagert ist.

   Die Lagerung erfolgt dabei mittels einer Austragrotordrehachse 11, die etwa in Richtung des Austragabschnitts 6 weist und im dargestellten Ausführungsbeispiel horizontal ausgerichtet ist. Abweichend davon kann die Austragrotordrehachse 11 jedoch auch gegenüber einer Horizontalen leicht geneigt sein, beispielsweise bis zu einem Winkel von 30[deg.]. Der Austragsrotor 9 weist zumindest eine, vorzugsweise jedoch mehrere Austragschaufeln 12 auf, mit denen das Streugut vom im Austragabschnitt 6 befindlichen Streugutvorrat abgetrennt und der Auswurfvorrichtung 8 zugeführt wird. Um den Abtrennvorgang zu erleichtern, können die Austragschaufeln 12 mit Schneiden 13 versehen sein, die das Abtrennen des Streuguts vom Streugutvorrat erleichtern, beispielsweise wenn das Streugut in Form von Stallmist fasrige Bestandteile, wie z.B. Stroh, enthält.

   Durch die Drehung des Austragrotors 9 in Drehrichtung 14 wird das Streugut geführt von den Austragschaufeln 12 und der Innenfläche 15 des Austraggehäuses 10 zu einer Austragöffhung 16 transportiert, die zumindest annähernd am höchsten Punkt des Austraggehäuses 10 angeordnet ist, durch die das Streugut das Austraggehäuse 10 verlässt und an die Auswurfvorrichtung 8 übergeben wird. Die Übergabe erfolgt dabei hauptsächlich aufgrund der von der Rotordrehung bewirkten Fliehkraft. Die Auswurfvorrichtung 8 schliesst an die Austragöffhung 16 an und ist zumindest annähernd am höchsten Punkt einer Aussenumfangsfläche 17 des Austraggehäuses 10 angeordnet.

   Das Austraggehäuse 10 ist in Fig. 1 als kreiszylindrisches Gehäuse dargestellt, es kann jedoch auch abweichend davon eine eckige Gestalt, beispielsweise eine rechteckförmige Aussenumfangsfläche 17 aufweisen.
Die Auswurfvorrichtung 8 umfasst einen Auswurfrotor 18, der um eine Auswurfrotorachse 19 drehbar gelagert ist und an seiner Peripherie oder seinem Aussenumfang Mitnehmer 20 aufweist, die das Streugut im Bereich der Austragöffhung 16 erfassen und weitertransportieren. Obwohl es denkbar ist, dass der Auswurfrotor 18 freiliegend, also ohne Gehäuse arbeitet, ist es für einen geregelten Weitertransport des Streuguts vorgesehen, dass der Auswurfrotor 18 in einem Auswurfgehäuse 21 angeordnet ist, dass eine Auswurfoffhung 22 aufweist, durch die das Streugut von dem mit hoher Drehzahl rotierenden Auswurfrotor 18 ausgeworfen bzw. ausgeschleudert wird.

   Eine Auswurfrichtung 23, in der das Streugut die Auswurfvorrichtung 8 verlässt, ist wesentlich bestimmt durch die Richtung der Auswurfrotorachse 19, die Form des Auswurfgehäuses 21 und der Auswurföffnung 22, weiters durch die Form der Mitnehmer 20, der Antriebsdrehzahl, mit der der Auswurfrotor 18 angetrieben wird, sowie der Drehrichtung 24 des Auswurfrotors 18. Erfindungsgemäss ist das Auswurfgehäuse 21 mit der Auswurfoffhung 22 um eine zumindest annähernd vertikale Achse 25 verstellbar, wodurch auch die Auswurfrichtung 23 um die Achse 25 verdreht werden kann. Diese Drehverstellung kann, ausgehend von einer Ausgangsrichtung 26, die etwa in Verlängerung bzw. parallel zur Austragrotordrehachse 11 verläuft, beidseits um einen Verstellwinkel 27 erfolgen, der zumindest 90[deg.], insbesondere 160[deg.], beträgt.

   In der Ausgangsrichtung 26 erfolgt der Auswurf des Streuguts in Verlängerung des Streugutbehälters 2, d.h. bei einem fahrbaren Miststreuer 3 nach hinten und bei einem Verstellwinkel 27 von 90[deg.] wird das Streugut quer zur Längsachse des Streugutbehälters 2 bzw. quer zur Fahrtrichtung eines Miststreuers ausgeworfen. Bei einem Verstellwinkel grösser als 90[deg.] kann das Streugut auch mit einer alBewegungskomponente in Fahrtrichtung ausgeworfen werden.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Miststreuer 3 mit einer erfindungsgemässen Streuvorrichtung 1.

   Mit dieser kann das Streugut nicht nur entgegen der Normalfahrrichtung 28, also nach hinten, ausgestreut werden, was der Ausgangsrichtung 26 entspricht, sondern durch die Drehversteilbarkeit der Auswurfvorrichtung 8, um die etwa vertikal ausgerichtete Achse 25 auch in von der Ausgangsrichtung 26 abweichende Auswurfrichtungen 23. Der dadurch ermöglichte Streubereich entspricht im Wesentlichen einer Kreisringfläche 29, wobei Auswurfrichtungen 23, die in Richtung der Zugmaschine bzw. eines Führerhauses weisen, vorzugsweise nicht möglich sind. Durch die am höchsten Punkt und mittig an der Austragvorrichtung 7 angeordnete Auswurfvorrichtung 8 ist die bestreubare Kreisringfläche 29 etwa symmetrisch bezüglich einer Längsmittelachse des Miststreuers 3.

   Auf diese Weise besteht auf beiden Seiten des Miststreuers 3 die gleiche Möglichkeit, die Streugutverteilung zu beeinflussen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine weitere Ausfuhrungsform der erfindungsgemässen Streuvorrichtung 1, bei der die Auswurfvorrichtung 8 wieder am höchsten Punkt der Austragvorrichtung 7 bzw. des Austraggehäuses 10 angeordnet ist und bei der das Auswurfgehäuse 21 um eine etwa vertikal ausgerichtete Achse 25 verdreht werden kann. Die Übergabe des Streuguts vom Austragrotor 9 an dem im Auswurfgehäuse 21 gelagerten Auswurfrotor 18 erfolgt im Bereich der Austragöffhung 16 im Austraggehäuse 10.

   Um diese Über gäbe des Streuguts zu erleichtern, ist im Bereich der Austragöffhung 16 eine Leiteinrichtung 31 angeordnet, die mit einer oder mehreren Leitflächen 32, die^chräg-m^ichtung-der Austragöffhung^ die schräg in Richtung der Austragöffhung zulaufen, das von den Austragschaufeln 12 bzw. gleich wirkenden Mitnehmern am Austragrotor 9 geführte Streugut der Austragöffhung 16 zuführen. Die Leiteinrichtung 31 kann dabei so ausgebildet sein, dass sie zur Gänze eines die Spitzen der Austragschaufeln 12 umhüllenden Hüllkreises 33 liegt, also nicht in diesen Hüllkreis 33 hineinragt.

   In der Ausführung gemäss Fig. 3 ragt eine Leiteinrichtungsspitze 34 und die von dieser ausgehenden Leitfläche 32 in den Hüllkreis 33 hinein, weshalb die Bewegungsbahn von Schaufelflächen 35 der Austragschaufeln 12 gegenüber der Leiteinrichtung 31 in Richtung der Austragrotordrehachse 11 versetzt sein muss, oder entsprechende Ausnehmungen aufweisen muss, die eine Berührung zwischen den rotierenden Austragschaufeln 12 und der Leiteinrichtung 31 verhindern. Vorzugsweise sind solche Ausnehmungen durch Schlitze 36 in den Austragschaufeln 12 gebildet, in die die Leiteinrichtung 31 hineinragen kann.

   Das von den Austragschaufeln 12 mitgeführte Streugut wird im Zuge der Drehbewegung von der Leiteinrichtungsspitze 34 und der daran anschliessenden Leitfläche 32 erfasst und durch die Schrägstellung der Leitfläche 32 zwangsläufig zur Austragsöffnung 16 geführt, und im Anschluss an diese von den Mitnehmern 20 des Auswurfrotors 18 in Drehrichtung 24 erfasst und durch die Auswurföffnung 22 im Auswurfgehäuse 21 ausgeworfen.
Um die Übergabe des Streuguts von den Austragschaufeln 12 an die Leiteinrichtung 31 zu erleichtern und um Blockiervorgänge durch Streugutbestandteile mit höherer Festigkeit zu vermeiden, sind die Schaufelflächen 35 bzw.

   zumindest Teilabschnitte dieser Schaufelflächen 35 schräg gegenüber einer Radialrichtung 37 ausgerichtet, und zwar von der Austragrotorachse nach aussen entgegen der Drehrichtung des Austragrotors, wobei ein zwischen Radialrichtung 37 und Richtung der Schaufelfläche 35 eingenommener Schrägungswinkel 38 vorzugsweise zwischen 10[deg.] und 40[deg.] beträgt.

   Eine zwischen Streugut und Schaufelflächen 35 wirkende Kontaktkraft besitzt dadurch eine Komponente in Radialrichtung nach aussen, wodurch das Streugut im Austraggehäuse 10 stärker gegen die Innenfläche 15 gedrückt wird und dadurch die Übergabe mittels der Leiteinrichtung 31 erleichtert wird.
Um die Auswurfrichtung 23 auch der Höhe nach verändern zu können, kann wie in Fig. 3 weiters dargestellt, die Auswurfoffhung 22 veränderbar sein, beispielsweise indem eine Verstellklappe 39 vorgesehen ist, die am Auswurfgehäuse 21 am oberen Rand der Auswurfoffhung 22 schwenkbar gelagert ist und dadurch die Auswurfrichtung 23 in ihrer Neigung gegenüber einer Horizontalen verstellt werden kann. Die Verstellklappe 39 kann dazu auch mit einem Verstellorgan 40 angetrieben sein, wodurch eine Verstellung beispielsweise auch während des Betriebes möglich ist.

   Das Verstellorgan 40 kann vorteilhaft als Hydraulikzylinder ausgeführt sein, da beim Grossteil der modernen Landmaschinen Hydrauliksysteme im Einsatz sind.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine Streuvorrichtung 1 entlang der Linie IV-IV in Fig. 3, in dem das Zusammenwirken der Austragschaufeln 12 mit der Leitvorrichtung 31 dargestellt ist. Man erkennt, dass die rechenartige und an der Innenfläche des Austraggehäuses 10 befestigte Leiteinrichtung 31 gewissermassen mit den Austragschaufeln 12 kämmt und dadurch das Streugut über die Leitfläche 32 der Leitvorrichtung 31 zur Austragöffhung 16 geführt wird, bei der die Übergabe an den Auswurfrotor 9 erfolgt.

   Die in die Schlitze 36 der Austragschaufeln 12 eingreifenden Finger der Leiteinrichtung 31 können auch durch mehrere einzelne Leitbleche 41 gebildet sein, die einzeln an der Innenfläche 15 befestigt sind, beispielsweise durch Schrauben.
Fig. 4 zeigt weiters einen VerStellantrieb 42 für die Durchführung der Drehverstellung des Auswurfgehäuses um die Achse 25. Der Versteilantrieb umfasst dabei einen Antriebsmotor 43, der insbesondere durch einen Hydraulikmotor gebildet ist, und der bei Aktivierung über ein Antriebsrad 44 und ein Zugmittel 45, das um das Auswurfgehäuse 21 geführt ist die Drehverstellung des Auswurfgehäuses 21 bewirkt. Das Zugmittel 45 kann insbesondere durch eine Antriebskette, einen Keilriemen, einen Zahnriemen, Flachriemen oder gleichwirkende Zugmittel gebildet sein.

   Alternativ dazu wäre zwischen Antriebsrad 44 und Auswurfgehäuse 21 auch ein Zahnradgetriebe möglich, bei dem am Antriebsrad 44 ein Zahnritzel und am Auswurfgehäuse 21 ein Zahnkranz ausgebildet ist.
Das Auswurfgehäuse 21 ist dabei am Austraggehäuse 10 drehbar gelagert, beispielsweise durch eine an der Peripherie der Austragöffhung 16 angeordnete Gleitführung oder eine Wälzlagerung in Form eines Drehkranzes. 
 <EMI ID=11.1> 

Eine weitere Ausfuhrungsform des Versteilantriebs kann die Verwendung von Hydraulikzylindern vorsehen, die zwischen Austraggehäuse 10 und Auswurfgehäuse 21 wirksam sind und dadurch die Drehverstellung bewirken können.
In Fig.

   4 ist in strichlierten Linien eine weitere Möglichkeit für die Ausbildung des Verstellantriebs 42 dargestellt, wonach am Auswurfgehäuse 10 oder einem sonstigen feststehenden Teil des Streugutbehälters 2 ein Träger 46 befestigt ist, der sich in einen Bereich oberhalb des Auswurfgehäuses 21 erstreckt und von diesem Träger 46 aus der Antrieb, beispielsweise wieder durch einen Hydraulikmotor, der von oben her auf das Auswurfgehäuse 21 das für eine Drehverstellung erforderliche Drehmoment aufbringt. Zusätzlich kann auch die Lagerung des Auswurfgehäuses 21 an dem Träger 46 erfolgen.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausfuhrungsform der Streuvorrichtung 1, bei der die Auswurfrotorachse etwa vertikal, also normal auf die Zeichnungsebene verläuft und das Streugut ebenfalls aufgrund seiner hohen Drehzahl durch die Auswurfoffhung 22 im Auswurfgehäuse 21 auswirft.

   Die Verstellung der Auswurfrichtung [iota]? erfolgt bei dieser Variante ebenfalls durch Verstellung des Auswurfgehäuses um die zumindest annähernd vertikale Achse 25, die in dieser Ausführung mit der Auswurfrotorachse 19 zusammenfallt. Der Verstell antrieb 42 für das Auswurfgehäuse 21 kann dabei auf die anhand von Fig. 4 beschriebenen Arten erfolgen.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Streuvorrichtung 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausfuhrungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.

   Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausfuhrungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
Der Ordnung halber sei abschliessend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Streuvorrichtung 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 ; 2; 3, 4; 5 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. 
Bezugszeichenaufstellung
 <EMI ID=13.1> 


Claims (15)

Patentansprüche
1. Streuvorrichtung (1) für einen fahrbaren Streugutbehälter (2), insbesondere Mist- oder Kompoststreuer (3), umfassend eine an einen gegebenenfalls Streugut enthaltenden Austragabschnitt (6) angrenzende Austragvorrichtung (7) mit einem Austraggehäuse (10), einem darin drehbar gelagerten, angetriebenen Austragrotor (9) mit einer etwa horizontalen, in Richtung des Austragabschnitts (6) weisenden Austragrotorachse (11), einer an einer Umfangsfläche des Austraggehäuses (10) angeordneten Austragöffnung (16), eine daran anschliessende Auswurfvorrichtung (8), umfassend ein Auswurfgehäuse (21) mit einer Auswurfoffiiung (22), einen um eine AuswurfiOtorachse (19) drehbar gelagerten und angetriebenen Auswurfrotor (18), dadurch gekennzeichnet dass die Austragöffhung (16) und die Auswurfvorrichtung (8) etwa am höchsten Punkt der Aussenumfangsfläche (17) des Austraggehäuses (10)
angeordnet sind und das Auswurfgehäuse (21) mit der Auswurföffnung (22) um eine annähernd vertikale Achse (25) ausgehend von einer der Verlängerung der Austragrotorachse (11) entsprechenden Ausgangrichtung (26) beidseits um einen Verstellwinkel (27) von zumindest 90[deg.], insbesondere 160[deg.] drehbar gelagert ist.
1. Streuvorrichtung ( 1 ) für einen fahrbaren Streugutbehälter (2), insbesondere
Mist- oder Kompoststreuer (3), umfassend eine an einen gegebenenfalls Streugut enthaltenden Austragabschnitt (6) angrenzende Austragvorrichtung (7) mit einem Austraggehäuse (10), einem darin drehbar gelagerten, angetriebenen Austragrotor (9) mit einer etwa horizontalen, in Richtung des Austragabschnitts (6) weisenden Austragrotorachse (11), einer an einer Umfangsfläche des Austraggehäuses (10) angeordneten Austragöffhung (16), eine daran anschliessende Auswurfvorrichtung (8), umfassend ein Auswurfgehäuse (21) mit einer Auswurfoffhung (22), einen um eine Auswurfrotorachse (1 ) drehbar gelagerten und angetriebenen Auswurfrotor (18), dadurch gekennzeichnet dass die Austragöffhung (16) und die Auswurfvorrichtung (8) etwa am höchsten Punkt der Aussenumfangsfläche (17) des Austraggehäuses (10) angeordnet sind und das Auswurfgehäuse (21) mit der AuswurfÖffnung (22)
um eine annähernd vertikale Achse (25) ausgehend von einer der Verlängerung der Austragrotorachse (11) entsprechenden Ausgangrichtung (26) beidseits um einen Verstellwinkel (27) von zumindest 90[deg.], insbesondere 160[deg.] drehbar gelagert ist.
2. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfrotor (18) mit einer etwa horizontal orientierten Auswurfrotorachse (19) am Auswurfgehäuse (21) gelagert ist.
2. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfrotor (18) mit einer etwa horizontal orientierten Auswurfrotorachse (19) am Auswurfgehäuse (21) gelagert ist.
3. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfrotor (18) mit einer etwa vertikal orientierten Auswurfrotorachse (19) drehbar gelagert ist.
3. Streuvorrichtung ( 1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfrotor (18) mit einer etwa vertikal orientierten Auswurfrotorachse (19) drehbar gelagert ist.
4. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswurfgehäuse (21) mit einem seinen Verstellwinkel (27) beeinflussenden Versteilantrieb (42) verbunden ist. <EMI ID=18.1>
4. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswurfgehäuse (21) mit einem seinen Verstellwinkel (27) beeinflussenden VerStellantrieb (42) verbunden ist.
5. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb (42) einen Hydraulikmotor umfasst.
6. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteilantrieb (42) einen Hydraulikzylinder umfasst.
7. Streuvomchtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteilantrieb (42) über eine Steuervorrichtung fernsteuerbar ist.
8. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteilantrieb (42) bei laufendem Auswurfrotor (18) aktivierbar ist.
9. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfrotor (18) von einem Hydraulikmotor (49) angetrieben ist.
10. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, im Austraggehäuse (10) vor der Austragöffhung (16) eine Leiteinrichtung (31) mit einer schräg in Richtung der Austragöffhung (16) zulaufenden Leitfläche (32) angeordnet ist
11. Streuvorrichtung ( 1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Austragrotor (9) angeordnete Austragschaufeln (12) rechenartige Schlitze (36) aufweisen, wobei die Schlitze (36) vorzugsweise in Normalebenen auf die Austragrotorachse (11) verlaufen und die Leiteinrichtung (31) in die Schlitze (36) der Austragschaufeln (12) ragt.
12. Streuvorrichtung (l) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (31) ein oder mehrere an der Innenfläche (15) des Austraggehäuses (10) befestigte Leitbleche (41) mit in Richtung zur Austragöffhung (16) verlaufenden Leitflächen (32) umfasst.
13. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilabschnitt einer Schaufelfläche (35) der Austragschaufeln (12) gegenüber der Radialrichtung (37) von der Austragrotorachse (11) aus nach aussen betrachtet, um einen Schrägungswinkel (38) entgegen der Drehrichtung (14) des Austragrotors (9) rückwärts geneigt ist.
13. Streuvorrichtung ( 1 ) nach Ansprach 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (31) vom Austraggehäuse (10) ausgehend keilförmig oder bogenzahnförmig auf eine Leiteinrichtungsspitze (34) zusammenlaufend gefo[pi]nt sind, wobei die Leiteinrichtungsspitze (34) gegen die Drehrichtung (14) des Austragrotors (9) orientiert ist.
14. Streuvorrichtung ( 1 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrägungswinkel (38) zwischen 10[deg.] und 30[deg.] beträgt.
14. Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilabschnitt einer Schaufelfläche (35) der Austragschaufeln (12) gegenüber der Radialrichtung (37) von der Austragrotorachse (11) aus nach aussen betrachtet, um einen Schrägungswinkel (38) entgegen der Drehrichtung (14) des Ausfragrotors (9) rückwärts geneigt ist.
15. Streuvorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrägungswinkel (38) zwischen 10[deg.] und 30[deg.] beträgt.
16. Miststreuer (3) oder Kompostsfreuer, umfassend einen fahrbaren Streugutbehälter (2) mit einer Fördervorrichtung zur Förderung von Streugut zu einem Ausfragäbschnitt (6) des Streugutbehälters (2) und eine an den Austragabschnitt (6) angrenzende Streuvorrichtung (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgebildet ist.
(Neue) P tentansprüche
15. Miststreuer (3) oder Kompoststreuer, umfassend einen fahrbaren Streugutbehälter (2) mit einer Fördervorrichtung zur Förderung von Streugut zu einem Austragabschnitt (6) des Streugutbehälters (2) und eine an den Austragabschnitt (6) angrenzende Streuvorrichtung (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Streuvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildet ist.
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