AT49442B - Verfahren zur Herstellung von gewalzten Rohglasplatten zum Erschleifen von Spiegelglas. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gewalzten Rohglasplatten zum Erschleifen von Spiegelglas.

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AT49442B
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Max Bicheroux
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Max Bicheroux
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von gewalzten Rohglasplatten zum Erschleifen von Spiegelglas. 



   Zur Herstellung von Spiegelrohglas, das durch Erschleifen zu Spiegelglas verarbeitet werden soll, wird von jeher und allgemein ein einheitlicher Giesstisch verwandt, über welchen die ausgegossene Hafenfüllung zu einer Glasplatte in annähernder Grösse des Giesstisches ausgebreitet und alsdann über den Tisch fort in den Kühlofen geschoben wird. 



   Eine Teilung von Glastafeln in noch   warmem   Zustande durch verschiedenartige, eine nachträgliche Trennung erleichternde, auf der Walze oder auf dem Tische angebrachte Leisten oder durch sonstiges Zerschneiden der Tafeln ist bisher nur zur Herstellung von. Wand-oder Fussbodenplatten aus Glas oder zum Betriebe sogenannter Glasmaschinen, d. h. Apparate zur automatischen Herstellung von Fensterglas, vorgeschlagen worden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Spiegelrohglas zum Erschleifen von Spiegelglas, dadurch   gekennzeichnet, dass die in   der üblichen Weise ausgewalzte 
 EMI1.1 
 



   Zur   Ausübung   dieses Verfahrens bedient man sich nicht des   üblichen     einheitlichen Giess-   tisches, sondern mehrerer hintereinander angeordneter kleinerer Tische. die sich   unabhängig   voneinander ausdehnen und mit eigener selbständiger Kühlung   verselten werden können.   
 EMI1.2 
 höhten Wagen d aufgezogenen Walze hinweg in der Richtung e über den Kopf des Giesstisches fort in den Kühlofen gebracht wird. Die Stärke der Glasplatte wird durch die die Walze tragenden Stärkeleistenfbestimmt. 
 EMI1.3 
 glas (zirka 2 bis 4 mm). 



   A. 



     Spiegelrohglas   kann zwecks Erzielung der   nötigen Reinheit,   nur aus Häfen gegossen werden, und zwar stets nur eine Platte aus einem Hafen. Da nun die Herstellungskosten mit   zunehmender   
 EMI1.4 
 

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 Kühlung der Platten bei ihrer heutigen Grösse schon genügend Schwierigkeiten und   Obelstände,   die bei weiterer Steigerung der   Plattengrösse   unüberwindlich würden.

   Auch ist zu berücksichtigen, dass bei weiterer Ausdehnung der Oberfläche keine   Giesstischkonstruktion stabil   genug wäre, um eine gleichmässige Glasstärke zu garantieren, wie man denn heute auch schon dazu übergegangen ist, auf jedem Tisch zur Vermeidung zu grosser Deformation nur noch sechs bis acht Platten zu giessen oder den Tisch mittels Wassers zu kühlen. 



   Über all diese   Übelstände   hilft das neue Verfahren hinweg und gestattet dazu noch die Verwendung beliebig grosser Häfen zur Herstellung beliebig grosser Platten, die während des Auswalzens in mehrere Teile zerlegt werden, von denen dann jeder Teil wegen seiner geringen Grösse für sich unter gänzlicher Umgehung der   genannten Schwierigkeiten   weiter behandelt wird. 



   Wesentlich ist auch die Verbesserung des   Giesstisches,   weil dadurch an Stelle des heutigen einheitlichen Tisches eine Reihe kleinerer Tische tritt, deren Stossstellen, wie schon erwähnt, zweckmässig zum Teilen der Hauptplatte benutzt werden. Die geringe Grösse dieser Einzeltische ermöglicht die Herstellung derselben aus einem Stück in Kastenform und in Verbindung hiemit die Anwendung einer so zweckmässigen und gründlichen Wasserkühlung, dass hiemit eine un-   verrückbare Giessunterlage geschaffen   ist,

   die selbst bei kontinuierlichem Betrieb die Herstellung eines vollständig   gleichmässig   starken Rohglases   gewährleistet0  
Zu dem durch die Anwendung   grosser   Häfen erzielten Vorteil tritt also noch eine wesentliche Ersparnis von Rohmaterial und eine bedeutende Verminderung   der Selhleifkosten hinzu, ganz   abgesehen davon, dass die Kühlung der nach dem neuen Verfahren in einem Walzvorgang erzeugten   kleinen   Rohglasplatten billiger, gleichmässiger und mit weit weniger Bruch durchzuführen ist, 
 EMI2.1 
 



   Zur Herstellung   von dünnem Spiegelglas   (bis zirka 4 mm Stärke) wird heute   ausschliesslich   geblasenes Rohglas verwandt. Obgleich dessen Fabrikation sehr teuer und   umständlich   ist und nur Platten bis zu 1 qm Grösse hergestellt werden können, hat das   geblasene Rohglas   bisher doch nicht durch gewalztes dünnes Rohglas ersetzt werden können. Die unter A bereits   angeführten   
 EMI2.2 
   PATENT-ANSPRÜCHE:   
1. Verfahren zur Herstellung von gewalzten Rohglasplatten zum Erschleifen von Spiegelglas. bei   welchen) die nüssige.

   Glasmasse eines Hafens vor die Walze   auf den   Giesstisch   gebracht   w) rd, darin bestellend, dass   die   ausgewalzte (Glasplatte in dein Masse, wie das Auswalzen   fort- 
 EMI2.3 
 an sich bekannter Weise zu Spiegelglas erschliffen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswalzen der in kleinere Platten zu zerlegenden Glasplatte über einem aus mehreren lunter einander angeordneten kleineren TischenbestehendenGiesstischhinwegerfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung der Glasplatte an den tosssteiien der Tische erfolgt.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 und 1 3, dadurch gekenn- EMI2.4
AT49442D 1910-08-18 1910-08-18 Verfahren zur Herstellung von gewalzten Rohglasplatten zum Erschleifen von Spiegelglas. AT49442B (de)

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