<Desc/Clms Page number 1>
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Parkschein bzw. eine Parkuhr aus dauerhaftem Material.
Die Stadt Wien hat vor langer Zeit die Parkzonen eingeführt, wo auch eine Regelung für eine Parkdauer von 10 Minuten kostenlos eingeführt wurde. Für diese Regelung des 10 Minuten Gratisparkens wurden spezielle 10-Minuten- Parkscheine gedruckt, die überall, wo man Parkscheine kaufen kann, kostenlos erhältlich sind.
Nachteilig ist, dass Autofahrer diese Scheine für die kurze Zeit ausfüllen und dann entsorgen müssen. Dies bedeutet, dass das Papier für diese Parkscheine verschwendet und weggeworfen wird, wodurch unnötig Kosten für Papier, Druck, Lieferung und dgl. auflaufen. In den meisten Fällen besitzt der Autofahrer einen derartigen Schein, der kostenlos abgegeben wird, nicht und füllt daher einen 30- Minuten-Parkschein oder dgl. aus, um das Auto ohne Gefahr eines Strafmandats abstellen zu können.
Aus der GB 2 241 471 A ist bereits einer Parkkarte bzw. ein Parkschein bekannt geworden, bei welcher (m) eine Mehrzahl von Auswahlblättern vorhanden sind, auf welchen mit Auswahlmitteln eine Beginn- und Endzeit des Parkens an- gezeigt werden kann, wobei diese Beginn- und Endzeit, nachdem sie einmal ge- wählt sind, nicht mehr verändert werden können. Diese Parkscheine sind hiebei in Blockform, wobei die Markierungen, welche auf den einzelnen Parkscheinen auf- gebracht sind, auf einem gesonderten Trägerblatt angeordnet sind.
Die CH 541 83S zeigt eine Vorrichtung zum Anzeigen der Parkzeit, bei welcher ein Block mit mehreren Anzeigetafeln zur Verfügung gestellt wird, wobei, um lediglich eine Anzeigetafel zu zeigen und die anderen sicher zu halten, eine gemeinsame Führungs- und Haltevorrichtung vorgesehen ist, an welcher die Parktafeln beliebig umgeschlagen werden können.
Es ist darüber hinaus anzunehmen, dass diese Parkscheine für 10 Minuten der Stadt Wien nichts kosten, da Werbeaufdrucke auf den Scheinen zu finden sind und offenbar Firmen die Kosten für das Drucken der Scheine übernehmen.
<Desc/Clms Page number 2>
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die unnötige Verschwendung von Papier und die Kosten für den Druck, die Lieferung und dgl. einzusparen und eine dauerhafte und wiederverwertbare Lösung für diese Kurzparkscheine zur Verfügung zu stellen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Parkschein bzw. die Parkuhr aus dauerhaftem Material, wobei Stunden und Minuten durch an einer Halterung festgelegte Anzeige-, insbesondere Umschlagvorrichtungen, getrennt frei voneinander wählbar einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung auf einer gegenüber den Anzeige- bzw. Umschlagvorrichtungen grösser ausgebildeten Basisplatte festgelegt ist.
Bevorzugt ist die Halterung für die Anzeige-, insbesondere Umschlagvorrichtungen von einer Spiralfeder gebildet, wodurch ein leichtes Umschlagen der Anzeige- bzw. Umschlagvorrichtungen möglich ist.
Darüber hinaus ist erfindungsgemäss die Halterung auf einer gegenüber den Anzeige- bzw. Umschlagvorrichtungen grösser ausgebildeten Basisplatte festgelegt. Dadurch könnte auch die erfindungsgemässe Lösung einen Profit einbringen, wenn die zuständige Abteilung der Gemeinde Wien eine jährliche, öffentliche Ausschreibung betreffend die Produktion des erfindungsgemässen Parkscheins durchführt, wobei die Beschreibung der Erfindung sowie auch das Wappen der Stadt Wien auf der Basis, die Beschriftung seitens der Stadt Wien, die Seriennummer und das Ablaufdatum der Benützungsfrist dieses Parkscheines immer gleich ist.
Die Firma, an die die Ausschreibung geht, wird die Kosten für die Ausführung übernehmen, dafür wird diese Firma auf der unteren Hälfte und auf der Rückseite der Quadrate der Stunden und Minuten deren Slogan, Werbung und Logo drucken.
Die Investmentidee (Werbung der Firmen) ist nur ein Vorschlag von mir, das Magistrat der Stadt Wien ist für die Regelung und Verwaltung zuständig.
Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung ist der Parkschein bzw. die Parkuhr dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- bzw. Umschlagvorrichtungen von rechteckigen, insbesondere quadratischen, plattenförmigen Anzeigeelementen gebildet sind, auf welchen Stunden- bzw. Minutenangaben aufgedruckt sind, wobei
<Desc/Clms Page number 3>
die Anzeigeelemente schwenkbar an der Halterung festgelegt sind. Durch eine derartige Ausbildung ist eine einfache Einstellbarkeit mit hoher Genauigkeit möglich, da der Parkschein bzw. die Parkuhr gemäss der vorliegenden Erfindung beispielsweise bestehend aus leichtem Blattkunststoff ausgebildet ist, wobei 30
Quadrate für Minuteneinheiten, angefangen bei 00 und endend mit 58, in Serie hintereinander gereiht werden. Jedes Quadrat ist für 2 Minuten vorgesehen.
Links von den Minuten sind die Quadrate für die Stundeneinheiten, 24 Quadrate, in Serie gereiht, angefangen bei 00 und endend mit 23 vorgesehen. Die Quadrate sind leicht bewegliche Teile, die an der Spiralfeder angebracht sind, wobei aus ästhetischen Gründen beispielsweise die Spiralfeder in der Mitte der Basisplatte festgelegt sein kann.
Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung kann das dauerhafte Material ein bedruckbares Kunststoffmaterial sein, wobei dies sowohl für die Basisplatte als auch die Anzeige- bzw. Umschlagvorrichtungen gilt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben, in welchem ein Parkschein bzw. eine Parkuhr gemäss der vorliegenden Erfindung in mehreren unterschiedlichen Ansichten gezeigt ist. Es zeigen : Fig. 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemässen Parkscheines ; Fig. 2 die Vorderansicht des Parkscheines mit umgeschlagenen Anzeigevorrichtungen ; Fig. 3 die Vorderansicht des Parkscheines während des Umschlagens der Anzeigevorrichtungen.
Der Parkschein besteht hiebei aus einer Basis, die eine Spirale trägt, an der 54 Quadrate für Stunden und Minuten befestigt sind. Auf der Basisplatte ist ein Freiraum, insbesondere ein 1 cm breiter Freiraum, für die Aufschrift"10-Minu- ten-Parkschein" vorgesehen, worunter wiederum ein Freiraum von beispielsweise 3 cm für das Wappen und sonstige Aufschriften des Magistrats der Stadt Wien, beispielsweise das Ablaufdatum und die Seriennummer dieses Parkscheins bzw.
<Desc/Clms Page number 4>
dieser Parkuhr, angegeben sein können. Schliesslich sind auf der in etwa in der Mitte des Parkscheins bzw. der Parkuhr festgelegten Spirale im vorliegenden Fall quadratische Tafeln für Stunden (links) und Minuten (rechts) angeordnet, wobei zwischen diesen Quadraten ein Freiraum gelassen ist.
Dieser Freiraum beträgt beispielsweise 5 mm, um das Umklappen der einzelnen Quadrate zu erleichtern.
Schliesslich ist am unteren Ende des Parkscheins wiederum ein Freiraum gelassen, um beispielsweise Reklamen anbringen zu können.
Die Normalposition der Anzeige- bzw. Umschlagplatten ist"00 00", wobei, wenn beispielsweise für die Stunde die Zahl"8"gewünscht wird, acht Anzeigetafeln betreffend die Stunden umgeschlagen werden müssen. Analog ist beim Einstellen der Minuten vorzugehen, wobei die Umschlag- bzw. Anzeigevorrichtung leicht bewegliche Teile sind, die an der Spirale festgelegt sind.
Beispielsweise könnte ein derartiger Parkschein wie folgt aufgebaut sein' Bestehend aus einer steifen Kunststoffplatte mit den Abmessungen, die seitens der Stadt Wien für den 10-Minuten-Parkschein verwendet werden (8, 5 cm x 15 cm), worauf in der Marke 54 Teile aus leichtem Kunststoff mit den Abmessungen von 3 cm x 3 cm an einer Spiralfeder festgelegt sind, welche Spirale die Länge und die Breite der Basis 8, 5 cm aufweist und auf dieser befestigt ist, so dass die Quadrate leicht eingehängt und umgeschlagen werden können.