<Desc/Clms Page number 1>
Kopfbedeckung mit Ventilationseinrichtung.
Man hat schon vielfach vorgeschlagen, an Kopfbedeckungen eine Ventilationsvorrichtung anzuordnen, die je nach Wunsch in oder ausser Betrieb gesetzt werden kann. Unter anderem existieren auch solche Einrichtungen, bei denen im Hute selbst an der Seite Öffnungen vorgesehen sind, die durch das Hutband verdeckt werden können, so dass durch Abnehmen des Hutbandes die Ventilation in Tätigkeit zu setzen ist. Diese bekannten Einrichtungen haben aber insofern einen Nachteil, als man bisher nichts rechtes mit dem Hutbande selbst anzufangen wusste.
Der eine Vorschlag, das Hutband völlig abzunehmen und es während der Tätigkeit der Ventilation auf dem Kopfe und innerhalb des Hutes zu verwahren, dürfte praktisch wenig angebracht sein. einmal, weil es den Benutzer beiästigt und ausserdem, weil es das Hutband leicht verdirbt. Der andere Vorschlag, nach welchem an der Seite des Hutes eine Rolle anzuordnen ist, auf welche das Hutband aufgewickelt wird, wenn die Ventilation in Tätigkeit treten soll, erscheint daher plausibler, indessen ist auch dieser Vorschlag praktisch unausführbar insofern, als diese seitlich am Hut sitzende Rolle sicherlich einen ästhetisch unschönen Anblick gewährt, der breitere Verwendung un- möglich macht.
In dieser Beziehung will die vorliegende Erfindung eine wesentliche Änderung schaffen, und zwar dadurch, dass das in an sich bekannter Weise abnehmbar am Hute befestigte Hutband an einem Punkte noch mit dem Hut in Verbindung steht und im übrigen mit geeigneten Befestigungsmitteln, z. B. mit Druckknöpfen usw. aus- gerüstet ist derart, dass zwecks Herbeiführung der Ventilation durch die Löcher des Hutes das Hutband durch Zusammenfalten zu einer Schleife ausgebildet werden kann und diese dann unmittelbar an der Seite des Hutes befestigt wird. Ks hat also der Benutzer keine Schwierigkeiten mit der Aufbewahrung des Hutbandes und ausserdem bietet die so geschaffene Schleife einen ästhetisch schönen Anblick.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar bei
EMI1.1
eine gleiche Ansicht, bei welcher die Ventiiationsuffnunget) durch schleifenartiges Zusammenfalten des Hutbandes freigelegt worden sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist aus der Zeichnung ohneweiteres ersichtlich, jedoch sei bemerkt, dass in gleicher Weise das Hutband auch hei anders gestalteten Hüten oder Mützen, insbesondere auch bei Kopfbedeckungen aus weichem Filz, die leicht ihre Form verändern, anwendbar ist, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen.
Zur Erlangung der schleifenartigen Gestalt in zusammengelegtem Zustande ist das Hutband an geeigueter Stelle am Hute selbst angenäht oder sonstwie befestigt und im übrigen in gewissen Zwischenräumen mit Druckknöpfen oder anderen Befestigungsmitteln versehen, so dass einfach ein Zusammenfalten in der durch die Druckknöpfe vorgeschriebene Art vorzunehmen ist, um die Schleife zu bilden. Selbstverständlich kann auch auf diese
EMI1.2