AT4823U1 - Absetzvorrichtung für einen ausrüstungsblock, insbesondere für feuerwehrfahrzeuge - Google Patents

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AT4823U1 AT0026200U AT2622000U AT4823U1 AT 4823 U1 AT4823 U1 AT 4823U1 AT 0026200 U AT0026200 U AT 0026200U AT 2622000 U AT2622000 U AT 2622000U AT 4823 U1 AT4823 U1 AT 4823U1
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Abstract

Die Erfindung beschreibt eine Absetzvorrichtung für einen Ausrüstungsblock (39), insbesondere für Feuerwehrfahrzeuge (2), mit einer im Fahrzeug angeordneten Horizontalführungsvorrichtung (17) für einen Horizontalschlitten (23) mit einem Fahrwerk zum Verfahren in einer Horizontalführungsbahn (18) und eine zwischen dem Horizontalschlitten (23) und einem mit einer Kupplungsvorrichtung für den Ausrüstungsblock (39) versehenen Absenkrahmen angeordneten Höhenverstellvorrichtung. Am Horizontalschlitten (23) sind Führungsmittel einer Vertikalführungsvorrichtung der Höhenverstellvorrichtung angeordnet, die zumindest ein eine Vertikalführungsbahn ausbildendes, am Absenkrahmen angeordnetes bzw. von diesem gebildetes, sich in zur Horizontalführungsbahn (18) senkrechter Richtung erstreckendes Führungsprofil verstellbar lagern, das in Richtung seiner Längserstreckung von einer Geraden abweichend gekrümmt verläuft.

Description


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  Die Erfindung betrifft eine Absetzvorrichtung für einen Ausrüstungsblock, wie sie im Oberbe- griff des Anspruchs 1 beschrieben ist, sowie ein mit einer derartigen Absetzvorrichtung ausge- rüstetes Einsatzfahrzeug, wie es im Oberbegriff des Anspruches 15 beschrieben ist. 



  Es ist bereits aus der DE 35 17 290 Al bekannt, Einsatzfahrzeuge, insbesondere Feuerwehrfahr- zeuge, mit Absetzvorrichtungen für Ausrüstungsblocks auszustatten, wobei diese Absetzvor- richtungen innerhalb einer Ausrüstungskabine des Feuerwehrfahrzeuges angeordnet sind und ein Herausbewegen des Ausrüstungsblockes über den Aussenumfang des Fahrzeuges und ein Ab- senken ausserhalb des Fahrzeugprofils ermöglichen. Damit wird der Inhalt der Ausrüstungs- blöcke den Bedienungspersonen in einer günstigen Entnahmehöhe zur Verfügung gestellt, wo- durch aber der Zugang von der Fahrzeughinterseite zu den im Fahrzeuginneren gelagerten Aus- rüstungsgegenständen, Gerätschaften oder Löschmitteln erschwert ist. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Absetzvorrichtung für Aus- rüstungsblöcke zu schaffen, die einen einfachen Zuggriff und eine rasche Manipulation von in Einsatzfahrzeugen mitgeführten Ausrüstungsblöcken zu deren Bereitstellung an Einsatzorten ermöglicht. 



  Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale im Anspruch 1 gelöst. Vorteilhaft ist hier- bei, dass der Ausrüstungsblock, der über eine Kupplungsvorrichtung lösbar mit der Absetzvor- richtung verbunden ist, beim Absenken infolge der Ausbildung der Vertikalführungsbahnen währen des vertikalen Verstellens eine Schwenkbewegung zwischen zwei entgegengesetzten Neigungen vollführt und damit im abgesetzten Endbereich eine Freistellung in der Kupplungs- vorrichtung erreicht wird, womit der Ausrüstungsblock von einer Person ohne wesentlicher 
Kraftanstrengung vom Einsatzfahrzeug entfernt werden kann.

   Das Lösen der Kupplungsvor- richtung wird durch die Anwendung einer Rollenanordnung mit einer in eine Kupplungsauf- nahme einrastbaren Tragrolle durch die geringere Rollreibung erleichtert und ermöglicht dadurch 

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 auch eine spielfreie Halterung des Ausrüstungsblocks. Damit wird aber auch nach einem Posi- tionswechsel des Einsatzfahrzeuges ein einfacher Zugang zu den hinter dem absetzbaren Aus- rüstungsblock befindlichen Ausrüstungsgegenständen erreicht, ohne dass eine aussen liegende Kranvorrichtung benötigt wird. 



  Vorteilhaft sind auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 2 und 3, wodurch eine exakte und automatische Zentrierung des Ausrüstungsblocks am Absenkrahmen erreicht wird und damit die Sicherheit der Einsatzkräfte gesteigert wird. 



  Nach der vorteilhaften Ausbildung, wie im Anspruch 4 beschrieben, werden unkontrollierte Be- wegungen, die zu hohen Belastungen am Ausrüstungsblock führen können, während des Ver- fahrens des Einsatzfahrzeuges wirkungsvoll vermieden. 



  Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 5, wodurch eine verwindungsfeste und seitliche Momente aufnehmende Führung erreicht wird. 



  Gemäss vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 6 bis 9 beschrieben, werden an unterschiedliche Fertigungsverfahren angepasste Ausführungen möglich, die eine kostengünstige Fertigung ermöglichen und die die angestrebte Erleichterung bei der Abnahme eines Aus- rüstungsblockes von der Höhenverstellvorrichtung durch Entlastung in der Kupplungsvorrich- tung gewährleisten. 



  Vorteilhaft ist auch eine Ausführung nach Anspruch 10, wodurch eine zentrale Kraftaufbringung in der Absetzvorrichtung erreicht wird. 



  Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 11, da dadurch eine vollständige Aus- nützung des Innenraumes der Ausrüstungskabine erreicht wird, wobei alle Ausrüstungsgegen- stände von den Einsatzkräften einfach erreichbar sind. 



  Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausbildung nach Anspruch 12, mit der erreicht wird, dass nach dem Absetzen des Ausrüstungsblockes bzw. des Einsatzsystems dieser autark betrieben werden kann und das Einsatzfahrzeug an einem anderen Einsatzort einsetzbar ist. 



  Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 13, da dadurch nach dem Absetzen des Aus- rüstungsblockes sämtliche Ausrüstungsgegenstände an diesem angeordnet sind, sodass das Ein- satzfahrzeug bei einem Einsatz an einer anderen Einsatzstelle verwendet werden kann. 

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  Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 14, da dadurch mehrere Ausrüstungsgegen- stände am Ausrüstungsblock angeordnet werden können. 



  Die Erfindung umfasst weiters auch ein Einsatzfahrzeug, insbesondere Feuerwehrfahrzeug, mit einer Ausrüstungskabine, wie es im Oberbegriff des Anspruches 15 beschrieben ist. 



  Dieses Einsatzfahrzeug, insbesondere Feuerwehrfahrzeug, mit einer Ausrüstungskabine ist durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Anspruches 15 gekennzeichnet. Vorteilhaft ist hierbei, dass mit einem Einsatzfahrzeug ein Einsatz an mehreren unterschiedlichen Einsatzstellen durchge- führt werden kann. 



  Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 16 oder 17, da dadurch eine kostengünstige Herstellung der Horizontalführungsvorrichtung geschaffen wird. 



  Es ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 18 von Vorteil, da dadurch der Horizontalschlitten und der Ausrüstungsblock im Innenraum des Einsatzfahrzeuges verstaut werden kann. 



  Schliesslich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 19 von Vorteil, da dadurch an mehreren Einsatzorten ein Einsatzsystem bzw. ein Ausrüstungsblock von einem Einsatzfahrzeug abgesetzt werden kann. 



  Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei- spiele näher erläutert. 



  Es zeigen: Fig. 1 ein erfindungsgemässes Einsatzfahrzeug, in Seitenansicht und vereinfachter, schema- tischer Ansicht; Fig. 2 das erfindungsgemässe Einsatzfahrzeug in einer weiteren Darstellung; Fig. 3 das erfindungsgemässe Einsatzfahrzeug, in Rückansicht und vereinfachter, schema- tischer Darstellung; Fig. 4 einen Teilbereich einer Kupplungsvorrichtung in vereinfachter, schematischer Dar- stellung ; 

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 Fig. 5 eine erfindungsgemässe Absetzvorrichtung in angehobener und in eine Ausrüstungs- kabine eingefahrener Position, in Seitenansicht teilweise geschnitten und verein- fachter, schematischer Darstellung; Fig. 6 die Absetzvorrichtung nach Fig. 5 in ausgefahrener und abgesenkter Position in ver- einfachter, schematischer Darstellung. 



  Einführend sei festgehalten, dass in den beschriebenen Ausführungsbeispielen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen sind, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Weiters können auch Einzelmerkmale aus den gezeigten Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfin- dungsgemässe Lösungen darstellen. 



  In den Fig. 1 bis 4 ist ein Einsatzfahrzeug 1, insbesondere ein Feuerwehrfahrzeug 2, gezeigt. Das Einsatzfahrzeug 1 besteht aus einer Fahrerkabine 3 und einem auf einem Fahrgestell 4 aufge- bauten Trägerrahmen 5, insbesondere einer Ausrüstungskabine 6. 



  An dem Trägerrahmen 5 bzw. der   Ausrüstungskabine   6 sind seitlich zugängliche Türanord- nungen 7, beispielsweise in Form von Rolläden 8, angeordnet, sodass die Einsatzkräfte von aussen durch Öffnen der Rolläden 8 auf die in dem Trägerrahmen 5 befindlichen Ausrüstungsgegen- stände zugreifen können. Die Ausrüstungsgegenstände können dabei bevorzugt im Seitenbereich in Schwenkfächern oder einfachen Fächern 9 abgelegt sein, wodurch ein leichter und übersicht- licher Zugriff auf die Ausrüstungsgegenstände geschaffen wird. Die Fächer 9 erstrecken sich über eine Tiefe 10 in einen Innenraum 11der Ausrüstungskabine 6, wodurch ein Mittelbereich 12 geschaffen wird, zu dem die Einsatzkräfte von der Seite her keinen Zugriff haben.

   Die Fächer 9 können mit jeweils einer Rückwand 13, 14 abgeschlossen werden, wodurch ein Verrutschen der Ausrüstungsgegenstände in den Mittelbereich 12 vermieden wird. Selbstverständlich ist es möglich, dass in den beiden Rückwänden 13,14 Öffnungen angeordnet sind, durch die die Ein- satzkräfte von der Seite in den Mittelbereich 12 gelangen können. 



  Im Mittelbereich 12 des Einsatzfahrzeuges 1 ist entlang einer Längsachse 15 des Einsatzfahr- zeuges 1 auf einer Ladefläche 16 bzw. einer Bodenkonstruktion der Ausrüstungskabine 6 eine Horizontalführungsvorrichtung 17 angeordnet. Die Horizontalführungsvorrichtung 17 kann aus einer oder mehreren zur Längsachse 15 des Einsatzfahrzeuges 1 verlaufenden Horizontalfüh- 

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 rungsbahn 18 gebildet werden. Die Horizontalführungsbahnen 18 erstrecken sich von einem Endbereich 19 des Einsatzfahrzeuges 1 bis zu einer zwischen der Fahrerkabine 3 und dem Trägerrahmen 5 bzw. der Ausrüstungskabine 6 angeordneten Zwischenwand 20 und können bei- spielsweise durch U-förmige Profile gebildet werden. Selbstverständlich ist es möglich, dass die Horizontalführungsbahnen 18 nur über einen Teilbereich der Ladefläche 16 des Einsatzfahr- zeuges 1 ausgebildet sind.

   Im Endbereich 19 weist die Horizontalführungsvorrichtung 17 einen Endanschlag auf. Eine den Endbereich 19 begrenzende Rückwand 21 ist im Mittelbereich 12 wiederum mit einem Rolladen 22 oder einer verschwenkbaren Klappe versehen, sodass durch Öffnen des Rolladens 22 die Einsatzkräfte Zugang zum Mittelbereich 12 erlangen können. 



  In der Horizontalführungsvorrichtung 17 ist ein Horizontalschlitten 23 geführt, d. h., dass der Horizontalschlitten 23 mit einem Fahrwerk, insbesondere mit einer Rollenanordnung, ausge- stattet ist. Die Rollenanordnung wird durch die Horizontalführungsbahnen 18 der Seite und/oder der Höhe nach geführt. Der Horizontalschlitten 23 kann zur Aufnahme von Ausrüstungsgegen- ständen und/oder von Löschmitteln, insbesondere von Schlauch containern 24, ausgebildet sein, sodass durch Verschieben des Horizontalschlittens 23 bis zum Endbereich 19 die Einsatzkräfte an die Ausrüstungsgegenstände, insbesondere an die Schlauchcontainer 24, gelangen können. 



  Selbstverständlich ist es möglich, dass der Horizontalschlitten 23 zusätzlich zum Fahrwerk über eine oder mehrere Seitenführungsvorrichtungen und/oder Höhenführungsvorrichtungen verfügt, wobei diese in oder entlang der Horizontalführungsbahn 18geführt sind. Die Seiten- und/oder Höhenführungsvorrichtungen sind beispielsweise in den beiden in Längsrichtung der Horizontal- führungsbahn 18voneinander distanzierten Endbereichen des Horizontalschlittens 23 angeord- net, sodass ein Kippen des Horizontalschlittens 23 verhindert wird. Durch den Endanschlag in den Horizontalführungsbahnen 18 ist es weiters nicht möglich, dass der Horizontalschlitten 23 beim Verschieben in den Endbereich 19 aus den Horizontalführungsbahnen 18 herausgezogen wird.

   Der Horizontalschlitten 23 weist dabei eine Länge 25, die geringer als eine Gesamtlänge 
26 des Innenraums 11der Ausrüstungskabine 6 ist, auf. 



   An der dem Endbereich 19 zugewandten Seite des Horizontalschlittens 23 ist eine Höhenver- stellvorrichtung 27, insbesondere ein Höhenverstellantrieb, mit dem Horizontalschlitten 23 ver- bunden und zwar derart, dass die Höhenverstellvorrichtung 27 über eine Stirnkante 28 des Hori- zontalschlittens 23 vorragt und zwischen den beiden Horizontalführungsbahnen 18 angeordnet ist. Die auf dem Horizontalschlitten 23 angeordneten Ausrüstungsgegenstände, insbesondere die 
Schlauchcontainer 24, werden dabei auf beiden Seiten der Höhenverstellvorrichtung 27 angeord- 

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 net, sodass ein leichter Zugang bzw. ein leichtes Entnehmen der Schlauchcontainer 24 erreicht wird.

   Die Höhenverstellvorrichtung 27 erstreckt sich dabei über eine Höhe 29, die gegenüber einer Öffnungshöhe 30 des Rolladens 22 geringer ist, sodass die Höhenverstellvorrichtung 27 beim Horizontalverschieben des Horizontalschlittens 23 am Endbereich 19 aus der Ausrüstungs- kabine 6 des Einsatzfahrzeuges 1 herausragt. 



  Die Höhenverstellvorrichtung 27 kann beispielsweise durch eine druckmittelbetätigbare Zylin- derkolbenanordnung 31 gebildet werden, wobei diese hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch angetrieben wird. Selbstverständlich ist es möglich, dass die Höhenverstellvorrichtung 27 durch eine elektrische oder durch eine mit einem Fluidmotor angetriebene Hubspindel gebildet ist. Die Höhenverstellvorrichtung 27 bewirkt eine Vertikalverstellung eines Absenkrahmens 32 gemäss einem Doppelpfeil 33. Der Absenkrahmen 32 ist mit einer Kupplungsvorrichtung 34 versehen, die bevorzugt aus einer Rollenanordnung 35 besteht und eine Halterolle 36 und Zentriermittel 37, z. B. Zentrierrollen, aufweist, die mit einer Kupplungsaufnahme 38 in einem mit dem Ab- senkrahmen 32 kuppelbaren Ausrüstungsblock 39 in Eingriff bringbar sind, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. 



  Durch ein Hintergreifen der Halterolle 36 der Kupplungsaufnahme 38 wird der Ausrüstungs- block 39 vorragend frei am Absenkrahmen 32 aufgehängt bzw. mit diesem verschiebbar verbun- den. Durch die spezielle Ausbildung und Anbringung der Halterolle 36 am Absenkrahmen 32 wird beim Aufnehmen des Ausrüstungsblockes 39 ein selbständiges Einkuppeln und eine spiel- freie Halterung erreicht. 



  Nach dem Absenken des Ausrüstungsblockes 39 auf eine Aufstandsfläche 40 wird ebenfalls ein selbsttätiges Entkuppeln erreicht, das durch die Anwendung der Halterolle 36 anstelle anderer Mittel, z. B. Lasthaken, infolge der verringerten Rollreibung erleichtert wird. Die Zentriermittel 37, beispielsweise Zentrierrollen, bewirken mit V-förmig verlaufenden Seitenflächen 41 ein mittiges Ausrichten des Ausrüstungsblockes 32 beim Einkuppeln. 



  Der Ausrüstungsblock 39 weist eine Länge 42 auf, die der Differenz der Gesamtlänge 26 des In- nenraums 11der Ausrüstungskabine 6 und der Länge 25 des Horizontalschlittens 23 entspricht, wodurch durch Verschieben des Horizontalschlittens 23 an die Zwischenwand 20 der Aus- rüstungsblock 39 im Innenraum 11der Ausrüstungskabine 6 positioniert wird, sodass ein Trans- port des Ausrüstungsblockes 39 mit dem Einsatzfahrzeug 1 möglich ist. Die Breite und die Höhe des Ausrüstungsblockes 39 darf dabei eine Breite 43 und die Öffnungshöhe 30 des Rolladens 22 

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 an der Rückwand 21 nicht übersteigen, wodurch ein Herausziehen des Ausrüstungsblockes 39 aus dem Innenraum 11der Ausrüstungskabine 6 möglich wird. 



  Durch die Anordnung der Kupplungsvorrichtungen 34 ist es möglich, dass durch Herausziehen des Ausrüstungsblockes 39 aus dem Innenraum 11der Ausrüstungskabine 6 der Ausrüstungs- block 39 durch Absenken der Höhenverstellvorrichtung 27 auf die Aufstandsfläche 40 abgestellt werden kann, wobei beim Abstellen des Ausrüstungsblockes 39 auf der Aufstandsfläche 40 ein automatisches Entkuppeln des Ausrüstungsblockes 39 erreicht wird. Dabei ist es von Vorteil, dass am Ausrüstungsblock 39 zumindest drei über die Grundfläche verteilte höhenverstell- und/oder verschwenkbare Abstützvorrichtungen 44 angeordnet sind. Die Abstützvorrichtungen können dabei mit fixen Stützauflagen und/oder mit allseits schwenkbaren und fixierbaren Fahr- einrichtungen, wie beispielsweise Rollen, versehen sein.

   Durch das Höhenverstellen der Ab- stützvorrichtung 44 in Richtung der Aufstandsfläche 40 wird erreicht, dass die Höhenverstellvor- richtung 27 beim Absetzen des Ausrüstungsblockes 39 nicht so weit verstellt werden muss, sodass die Zylinderkolbenanordnung 31der Höhenverstellvorrichtung 27 nicht auf die Fahrzeughöhe von der Ladefläche 16 bis zur Aufstandsfläche 40 ausgelegt werden muss. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass mit der Abstützvorrichtung 44 eine vorgegebene Höhe des Ausrüstungsblockes 39 eingestellt werden kann, sodass für die Einsatzkräfte eine geeignete Entnahmehöhe zum Ent- nehmen der Ausrüstungsgegenstände geschaffen wird. 



  Die Abstützvorrichtungen 44 können dabei von Hand oder durch ein über die Kupplungsvor- richtungen 34 gespeistes Energieversorgungssystem z. B. hydraulisch, pneumatisch oder elek- trisch abgesenkt werden. Dazu ist an den beiden Kupplungsvorrichtungen 34 für das Energiever- sorgungssystem jeweils ein Kupplungselement zusätzlich angeordnet, wobei beim Absetzen des Ausrüstungsblockes 39 bzw. beim Ankuppeln des Ausrüstungsblockes 39 bei der Kupplungsbe- wegung diese selbsttätig in Eingriff kommen. Damit jedoch der Ausrüstungsblock 39 mit dem Energieversorgungssystem verbunden werden kann, muss der Horizontalschlitten 23 bzw. die Kupplungsvorrichtungen 34 über bewegliche Leitungen 45 mit dem am Einsatzfahrzeug 1 ange- ordneten Energieversorgungssystem verbunden werden.

   Selbstverständlich ist es möglich, dass der Horizontalschlitten 23 ebenfalls mit diesem Energieversorgungssystem gespeist werden kann, sodass ein selbständiges Verfahren des Horizontalschlittens 27 ermöglicht wird. Weiters ist es möglich, dass der Ausrüstungsblock 39 mit einer eigenen Energiequelle für Strom- und/oder Druckmittel oder mit Anschlüssen für externe Energiequellen - z.B. zum Starten einer Trag- kraftspritze 46 - versehen ist. 

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  Der Ausrüstungsblock 39 ist dabei so ausgebildet, dass auf zumindest einer Ladefläche unter- schiedliche Ausrüstungsgegenstände, wie z. B. die Tragkraftspritze 46, mit dem dazugehörigen Löschmitteln, Werkzeugen, Beleuchtungs- und/oder Nachrichtenmitteln angeordnet sind. Dabei ist es möglich, dass der Ausrüstungsblock 39 aus mehreren Ladeflächen aufgebaut ist. Der Aus- rüstungsblock 39 bildet ein Einsatzsystem, d. h., dass die Einzelteile der Ausrüstungsgegenstände nach taktischen Vorgaben am Ausrüstungsblock 39 zusammengestellt sind. Dabei ist es möglich, dass mehrere Ausrüstungsblöcke 39 im Zeughaus aufbewahrt werden können, sodass bei einem Einsatz das Einsatzfahrzeug 1 durch den entsprechenden Ausrüstungsblock 39 mit dem darauf angeordneten Einsatzsystem ausgerüstet werden kann. 



  Durch die spezielle Ausbildung des Einsatzfahrzeuges 1 wird nunmehr erreicht, dass beispiels- weise bei einem Einsatz der Ausrüstungsblock 39 abgesetzt werden kann, sodass das Einsatzfahr- zeug 1 an einer anderen Einsatzstelle eingesetzt bzw. ein weiterer Ausrüstungsblock 39 aus dem Zeughaus an den Einsatzort befördert werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ver- schiedene Ausrüstungsblöcke 39 mit unterschiedlichen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet werden können, sodass bei einem speziellen Einsatz das Einsatzfahrzeug 1 rasch an die unter- schiedlichen Einsatzarten umgerüstet werden kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass meh- rere Ausrüstungsblöcke 39 im Einsatzfahrzeug 1 angeordnet sein können. Diese können dabei in Längsrichtung des Einsatzfahrzeuges 1 parallel oder quer zur Längsrichtung angeordnet sein. 



  Die Kupplungsvorrichtung 34 der Höhenverstellvorrichtung 27 ist dabei so ausgebildet, dass diese beim Absenken die Oberkante des Horizontalschlittens 23 nicht überragt, sodass die auf den Horizontalschlitten 23 befindlichen Ausrüstungsgegenstände von den Einsatzkräften leicht ent- nommen werden können. Weiters ist es möglich, dass der Horizontalschlitten 23 mit einer Fixier- vorrichtung versehen ist, wodurch beim Verschieben des Horizontalschlittens 23 dieser in jeder beliebigen Stellung an den Horizontalführungsbahnen 18fixierbar ist. Es ist auch möglich, dass am Fahrgestell 4 des Einsatzfahrzeuges 1, also auf der der Ladefläche 16 gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells 4 bzw. des Fahrzeugrahmens Führungsanschläge 47 angeordnet sind, wo- durch beim Absenken des Ausrüstungsblockes 39 dieser gestützt bzw. geführt wird. 



  Weiters ist es möglich, dass das Einsatzsystem, bestehend aus einem oder mehreren Aus- rüstungsblöcken 39 mit der dazugehörigen Höhenverstellvorrichtung 27, nicht nur in einer ge- schlossenen Ausrüstungskabine 6 eines Einsatzfahrzeuges 1 angeordnet sein muss, sondern dass das Einsatzsystem auf einer Ladefläche bzw. einer Bodenkonstruktion eines offenen Einsatzfahr- 

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 zeuges 1 oder eines anderen Beförderungsmittels angeordnet sein kann, d. h., dass ein Einsatz- fahrzeug 1 bzw. ein anderes Beförderungsmittel ohne irgendwelche Aufbauten bzw. Aus- rüstungskabinen 6 für ein derartiges Einsatzsystem verwendet werden kann. 



  Selbstverständlich ist es möglich, dass der Ausrüstungsblock 39 mit dem dazugehörigen Hori- zontalschlitten 23 quer zur Längsrichtung des Einsatzfahrzeuges 1 angeordnet werden kann. Da- bei ist es möglich, dass mehrere Ausrüstungsblöcke 39 parallel angeordnet sind. 



  Weiters ist es möglich, dass mehrere Ausrüstungsblöcke 39 in Längsrichtung des Einsatzfahr- zeuges 1 hintereinander auf einem Horizontalschlitten 23 angeordnet sein können, wobei dabei beispielsweise jeder Ausrüstungsblock 39 eine eigene Höhenverstellvorrichtung 27 aufweist. 



  Dadurch ist es möglich, dass nicht die gesamten hintereinander angeordneten Ausrüstungsblöcke 39 aus dem Einsatzfahrzeug 1 ausgezogen bzw. ausgefahren werden müssen, sondern dass zuerst der letzte Ausrüstungsblock 39 abgesetzt wird und anschliessend der nächstangeordnete abgesetzt werden kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass bei den hintereinander angeordneten Ausrü- stungsblöcken 39 nur eine Höhenverstellvorrichtung 27 zwischen den ersten Ausrüstungsblöcken 39 und dem Horizontalschlitten 23 angeordnet ist, sodass die darauffolgenden Ausrüstungsblöcke 39 wiederum über die Kupplungsvorrichtungen 34 miteinander verbunden sind.

   Dabei müssen jedoch zum Absetzen der einzelnen Ausrüstungsblöcke 39 immer die gesamten Ausrüstungs- blöcke 39 ausgefahren werden, sodass eine Entkuppelung der einzelnen Ausrüstungsblöcke 39 durch das Ausfahren der Abstützvorrichtung 44 und Absenken durch die Höhenverstellvorrich- tung 27 erreicht wird. 



  Weiters ist es möglich, dass die Horizontalführungsvorrichtung 17 nicht nur auf der Ladefläche 
16 angeordnet sein muss, sondern dass die Horizontalführungsvorrichtung 17 und der daran ange- kuppelte Ausrüstungsblock 39 in umgekehrter Bauweise an der Dachkonstruktion der Aus- rüstungskabine 6 verschiebbar angeordnet ist, wie dies in strichpunktierten Linien in Fig. 2 schematisch angedeutet ist. Dazu ist es möglich, dass zum Ankuppeln und Absetzen des Aus- rüstungsblockes 39 am Heck, also am Endbereich 19 des Einsatzfahrzeuges 1, eine Heckvideo- kamera angeordnet ist. 



  In der Fig. 5 ist eine Absetzvorrichtung 48 für den Ausrüstungsblock 39, bestehend z. B. aus der Tragkraftspritze 46, der auf den Absenkrahmen 32 aufgelagert ist, gezeigt. Die Darstellung gibt die Stellung wieder, bei der der Ausrüstungsblock 39 innerhalb der Ausrüstungskabine 6 des Einsatzfahrzeuges 1 positioniert ist. Auf der Ladefläche 16 der Ausrüstungskabine 6 sind die Ho- 

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 rizontalführungsbahnen 18 der Horizontalführungsvorrichtung 17 in Längsrichtung der Aus- rüstungskabine 6 parallel und in einem Abstand zueinander befestigt.

   Die Horizontalführungs- vorrichtung 17 umfasst weiters den Horizontalschlitten 23, der über Führungsrollen 49 in den Führungsbahnen 18 verstellbar gelagert ist und mittels einer Antriebsvorrichtung 50, z.B. einem Druckzylinder, Servomotor, Schrittmotor, Linearantrieb etc., aus einer eingefahrenen Stellung des Ausrüstungsblockes 39, bei der sich dieser innerhalb der Ausrüstungskabine 6 befindet, ge- mäss einem Pfeil 51 verstellbar ist. 



  Der Horizontalschlitten 23 weist dem Absetzrahmen 41 zugewandt in zur Ladefläche 16 senk- rechter Richtung zueinander beabstandete Führungsmittel 52, z. B. Führungsrollen 53, einer Ver- tikalführungsvorrichtung 54 auf. Die Führungsrollen 53 sind um parallel zur Ladefläche 16 ver- laufende Drehachsen 55 am Horizontalschlitten 23 gelagert. 



  Am Absenkrahmen 32, z.B. einer Rahmenkonstruktion, sind dem Führungsschlitten 23 zuge- wandt Vertikalführungsbahnen 56 ausbildende Führungsprofile 57, z.B. U-Profile 58,59, be- wegungsfest oder einstückig angeordnet, die sich in etwa in senkrechter Richtung zur Horizon- talführungsbahn 18 erstrecken. Die U-Profile 58,59 sind dabei bevorzugt in Seitenbereichen des Absenkrahmens 32, der eine Anlagefläche 60 für den Ausrüstungsblock 39 ausbildet, befestigt oder einstückig an diesen angeformt, wobei Schenkel 61,62 der U-Profile 58, 59 die Führungs- rollen 53 überlappen.

   Die Anlagefläche 60 wird zur Halterung des Ausrüstungsblockes 39 von einem mit dem Absenkrahmen 32 bewegungsfest verbundenen Kupplungsteil der Kupplungsvor- richtung 34 überragt,   der iM     Eingriff mit   der Kupplungsaufnahme des Ausrüstungsblockes 39 in Eingriff steht. 



  Am Absenkrahmen 32 ist weiters ein Hubantrieb 63 der Höhenverstellvorrichtung 27 angeord- net, durch den eine Vertikalverstellung des Absenkrahmens 32 gegenüber den Horizontal- schlitten 23 bewirkt wird. Der Hubantrieb 63 wird dabei z. B. aus einem Servomotor, druckbe- aufschlagte Zylinder-Kolbenanordnung, Linearantrieb etc. gebildet. 



  Die Führungsprofile 57, also die U-Profile 58,59, sind in Richtung ihrer Längserstreckung ge- krümmt, z. B. mehrfach geknickt ausgebildet. Ein sich in eine Höhe 64 erstreckendes Mittelbe- reichsstück 65 verläuft z. B. geradlinig. An diesem Mittelbereichsstück 65 anschliessende Endpro- file 66, 67 verlaufen dazu winkelig und in Richtung des Horizontalschlittens 23 geneigt. Ein vom Mittelbereichsstück 65 und den Endprofilen 66,67 eingeschlossener Winkel 68 ist kleiner als 
180 . 

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  In der angehobenen Endstellung des Absenkrahmens 32 befinden sich die Führungsrollen 53 der Vertikalführungsvorrichtung 54 im abgewinkelten Endprofil 67 der Führungsprofile 57, das sich unterhalb der Anlagefläche 60 erstreckt. Da die Drehachsen 55 der Führungsrollen 53 des Hori- zontalschlittens 23 in zur Ladefläche 16 senkrechter Richtung übereinanderliegend ausgerichtet sind, ergibt sich in Verbindung mit der abgewinkelten Ausbildung des Endprofiles 67 eine Neigung des Absenkrahmens 32 und damit für den über die Kupplungsvorrichtung 34, insbeson- dere der Halterolle 36, am Absenkrahmen 32 gehalterten Ausrüstungsblock 39 bzw. seiner Grundfläche in einem zur Ladefläche 16 spitzen Winkelverlauf im Ausmass des Komplementär- winkels des Winkels 68 auf 180 . 



  In der Fig. 6 ist nunmehr der Absenkrahmen 32 in seiner aus der Ausrüstungskabine 6 ausge- fahrenen und gegenüber der Ladefläche 16 abgesenkten Stellung gezeigt, bei der der Aus- rüstungsblock 39 in einer bedienderfreundlichen Höhe gegenüber der Aufstandsfläche 40 ver- stellt und z. B. über am Absenkrahmen 32 angeordnete, in ihrer Höhenlage verstellbare Stütz- beine 69 abgestützt ist. 



  Um in diese Position zu gelangen, wird der Horizontalschlitten 23 in Horizontalrichtung ver- fahren, bis die Vertikalführungsvorrichtung 54 mit den Führungsrollen 53 und den Führungspro- filen 57 eine Ladeöffnung 70 der Ausrüstungskabine 6 überragt. Danach erfolgt das Absenken des Absenkrahmens 32 und damit des Ausrüstungsblockes 39 durch Betätigung des Huban- triebes 63 der Höhenverstellvorrichtung 27. Dabei bewegen sich die mit dem Absenkrahmen 32 bewegungsfest verbundenen Führungsprofile 57 in Richtung der Aufstandsfläche 40 und relativ zu den Führungsrollen 53 des Horizontalschlittens 23 bis in einen Bereich, in dem zumindest ein Rollenpaar der Führungsrollen 53, und zwar das von der Ladefläche 16 entfernte, am Horizontal- schlitten 23 angeordnete Rollenpaar, in den abgewinkelten Endbereich 66 der Führungsprofile 57 eingreift.

   Damit wird eine Neigung des Absenkrahmens 32 gegenüber der Aufstandsfläche 40 erreicht, bei der es zu einem Verschwenken der Halterolle 36 relativ zur Kupplungsaufnahme 38 kommt und eine Freigabe in der Kupplungsvorrichtung 34 erreicht wird, die ein Entnehmen des 
Ausrüstungsblockes 39 vom Absenkrahmen 32 erleichtert bzw. das Einsatzfahrzeug 1 ohne Ma- nipulation den Ort wechseln kann. 



   Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne 
Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäb- lich verzerrt dargestellt sind. 

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  Es können auch einzelne Merkmale des Ausführungsbeispieles jeweils für sich alleine den Ge- genstand von eigenständigen Erfindungen bilden. 



  Des weiteren wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Ausführungsbeispielen um ein schematisch vereinfachtes Schaubild handelt, in welchem einzelne Details nicht darge- stellt sind.

Claims (26)

  1. Ansprüche 1. Absetzvorrichtung für einen Ausrüstungsblock, insbesondere für Feuerwehrfahr- zeuge, mit einem Trägerrahmen zur Befestigung an einem Fahrzeug, einer am Trägerrahmen an- geordneten Horizontalführungsvorrichtung für einen Horizontalschlitten mit einem Fahrwerk zum Verfahren in einer Horizontalführungsbahn und eine zwischen dem Horizontalschlitten und einem mit einer Kupplungsvorrichtung für den Ausrüstungsblock versehenen Absenkrahmen angeordnete, mit einem Hubantrieb versehene Höhenverstellvorrichtung, dadurch gekennzeich- net. dass am Horizontalschlitten (23) Führungsmittel (52) einer Vertikalführungsvorrichtung (54) der Höhenverstellvorrichtung (27) angeordnet sind, die zumindest ein eine Vertikalführungsbahn (56) ausbildendes, am Absenkrahmen (32) angeordnetes bzw.
    von diesem gebildetes, sich in zur Horizontalführungsbahn (18) senkrechter Richtung erstreckendes, in Richtung seiner Längser- streckung gekrümmt verlaufendes Führungsprofil (57) verstellbar lagern und die Kupplungsvor- richtung (34) durch eine Rollenanordnung (35) gebildet ist, die mit zumindest einer Halterolle (36) in eine Kupplungsaufnahme (38) des Ausrüstungsblocks (39) in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Absetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungs- vorrichtung (34), insbesondere die Rollenanordnung (35), mit Zentriermittel (37), insbesondere Zentrierrollen, zu einer mittigen Positionierung des Ausrüstungsblocks (39) am Absenkrahmen (32) versehen ist.
  3. 3. Absetzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zen- triermittel (37) an V-förmig verlaufenden Seitenflächen (41) der Kupplungsaufnahme (38) zur Anlage gelangen.
  4. 4. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass die Halterolle (36) spielfrei in Eingriff mit der Kupplungsaufnahme (38) bringbar ist. <Desc/Clms Page number 14>
  5. 5. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalführungsvorrichtung (54) zwei mit dem Absenkrahmen (32) bewegungsfest verbundene, zueinander parallel verlaufende Führungsprofile (57) aufweist.
  6. 6. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (57) einen kreisbogenförmigen, dem Horizontalschlitten (23) zugewandt einen konvexen Verlauf aufweist.
  7. 7. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (57) einen mehrfach abgewinkelten Verlauf aufweist und zwischen Knickpunkten geradlinig verläuft.
  8. 8. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mittelbereichsstück (65) des Führungsprofiles (57) etwa parallel zu einer entgegengesetzte Enden des Führungsprofils (57) verbindenden gedachten Geraden verläuft und am Mittelbereichsstück (65) zwei in entgegengesetzter Richtung und zu diesem abgewinkelt verlaufende Endprofile (66, 67) angeordnet sind.
  9. 9. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel (68) zwischen dem Mittelbereichsstück (65) und dem Endprofil (66,67) kleiner 180 , insbesondere zwischen 160 und 178 beträgt.
  10. 10. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubantrieb (63) insbesondere durch eine druckbeaufschlagte Zylinderkolbenanordnung (31) gebildet ist, die zwischen den Führungsprofilen (57) angeordnet ist.
  11. 11. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absenkrahmen (32) mit den Führungsprofilen (57) in den Führungsmitteln (52) des Horizontalschlittens (23) diesen überragend verstellbar gelagert ist. <Desc/Clms Page number 15>
  12. 12. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass der Ausrüstungsblock (39) ein vom Fahrzeug unabhängiges Einsatz- system bildet, in dem die Einzelteile bzw. Ausrüstungsgegenstände nach taktischen Vorgaben als Ausrüstungsblock (39) zusammenstellbar sind.
  13. 13. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass der Ausrüstungsblock (39) mit zumindest drei über die Grundfläche desselben verteilten höhenverstell- und/oder verschwenkbaren Abstützvorrichtungen (44) ver- sehen ist.
  14. 14. Absetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass der Ausrüstungsblock (39) mehrere übereinander angeordnete Lade- flächen aufweist.
  15. 15. Einsatzfahrzeug, insbesondere Feuerwehrfahrzeug, mit einer Ausrüstungskabine, die über Türanordnungen, z. B. Rolläden, von aussen her zugänglich ist und in deren Innenraum eine Absetzvorrichtung für den Ausrüstungsblock angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Absetzvorrichtung (48) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildet ist.
  16. 16. Einsatzfahrzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontal- führungsvorrichtung (17) auf einer Ladefläche (16) bzw. einer Bodenkonstruktion der Aus- rüstungskabine (6) bzw. einem Trägerrahmen (5) befestigt ist.
  17. 17. Einsatzfahrzeug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hori- zontalführungsvorrichtung (17) an der Dachkonstruktion der Ausrüstungskabine (6) angeordnet ist.
  18. 18. Einsatzfahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass die Horizontalführungsvorrichtung (17) parallel oder quer zur Längs- achse (15) des Einsatzfahrzeuges (1) ausgerichtet ist und deren Gesamtlänge (26) zumindest ei- ner Länge (25,42) des Horizontalschlittens (23) und des Absenkrahmens (32) bzw. Aus- rüstungsblockes (39) entspricht. <Desc/Clms Page number 16>
  19. 19. Einsatzfahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass mehrere Absetzvorrichtungen (48), insbesondere mehrere Horizontal- schlitten (23), mit den vorragend frei angekuppelten Ausrüstungsblöcken (39) parallel zur Längsachse (15) oder quer zur Längsachse (15) des Einsatzfahrzeuges (1) angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 17>
    Bezugszeichenaufstellung 1 Einsatzfahrzeug 41 Seitenfläche 2 Feuerwehrfahrzeug 42 Länge 3 Fahrerkabine 43 Breite 4 Fahrgestell 44 Abstützvorrichtung 5 Trägerrahmen 45 Leitung 6 Ausrüstungskabine 46 Tragkraftspritze 7 Türanordnung 47 Führungsanschlag 8 Rolladen 48 Absetzvorrichtung 9 Fach 49 Führungsrolle 10 Tiefe 50 Antriebsvorrichtung 11 Innenraum 51 Pfeil 12 Mittelbereich 52 Führungsmittel 13 Rückwand 53 Führungsrolle 14 Rückwand 54 Vertikalführungsvorrichtung 15 Längsachse 55 Drehachse 16 Ladefläche 56 Vertikalführungsbahn 17 Horizontalführungsvorrichtung 57 Führungsprofil 18 Horizontalführungsbahn 58 U-Profil 19 Endbereich 59 U-Profil
  20. 20 Zwischenwand 60 Anlagefläche
  21. 21 Rückwand 61 Schenkel
  22. 22 Rolladen 62 Schenkel
  23. 23 Horizontalschlitten 63 Hubantrieb
  24. 24 Schlauchkontainer 64 Höhe
  25. 25 Länge 65 Mittelbereichsstück
  26. 26 Gesamtlänge 66 Endprofil 27
    Höhenverstellvorrichtung 67 Endprofil 28 Stirnkante 68 Winkel 29 Höhe 69 Stützbein 30 Öffnungshöhe 70 Ladeöffnung 31 Zylinderkolbenanordnung 32 Absenkrahmen 33 Doppelpfeil 34 Kupplungsvorrichtung 35 Rollenanordnung 36 Halterolle 37 Zentriermittel 38 Kupplungsaufnahme 39 Ausrüstungsblock 40 Aufstandsfläche
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