AT47885B - Glockenklöppel. - Google Patents

Glockenklöppel.

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AT47885B
AT47885B AT47885DA AT47885B AT 47885 B AT47885 B AT 47885B AT 47885D A AT47885D A AT 47885DA AT 47885 B AT47885 B AT 47885B
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Bochumer Ver Fuer Bergbau Und
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Glockenklöppel.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Glockenklöppel, dessen im wesentlichen einer Kugel ähnlicher Anschlagkörper an einem   biegsamen   Stiel hängt. Die bekannten Glockenklöppel mit biegsamem Stiel sind an einem Scharnier aufgehängt, woraus sich Reibungswiderstände und unangenehme Nehengeräusche ergeben. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist der biegsame Stiel mit seinem oberen Ende unbeweglich befestigt, so dass er hier ein reibungsloses Gelenk bildet. Zweckmässig erfolgt die Befestigung in der Weise, dass der biegsame Stiel zwischen zwei   Klemmbacken   fest eingeklemmt ist, die nach unten in der Schwingungsrichtung des Klöppels bogenförmig auseinandergespreizt sind.

   Die auseinander gespreizten Enden der Klemmbacken schützen den biegsamen Klöppelstiel bei der Schwingung 
 EMI1.1 
 wird nicht stärker beansprucht werden, als wenn er um eine   Riemenscheibe läuft, deren   Laufkranz ebenso stark gekrümmt ist wie die Klemmbacken. 



   Die Aufhängung des Klöppels erfolgt zweckmässig an zwei   biegsamen Stielen, die     oben an den beiden Armen einer mglichst breiten Gabel befestigt sind. Jeder einzelne   der beiden biegsamen Stiele wird   dabei zweckmässig so stark   gewählt, dass er allein das Gewicht des Klöppels tragen kann. Falls durch trgend einen Zufall einer der biegsamen Stiele reisst, kann der andere den Klöppel noch sicher tragen. Da dieser Stiel aber alsdann unter seinem Aufhängepunkt eine lotrechte Lage annehmen würde und nicht mehr in der   Giockenmitte sie)) befände,   so könnte der   Klöppel   beim Läuten nicht mehr orduungsmässig schwingen, sondern würde anfangen zu schleudern und zu kreisen. Dadurch wird das Reissen eines Klüppelteiles   selbsttätig angc/eigt.   



   An der unteren Seite dos   kugdartigcn Anschlagkörpers   kann eine erforderlichenfalls noch mit verstellbaren Gewichten beschwerte Lederschürze oder Bänder aus biegsamem   Matcrial befestigt   sein, um   notienfalls die Schwingungen   des Klöppels laugsamer und ruhiger zu machen. 
 EMI1.2 
 ausgestattoteGlockedargestellt. 



   In der Glocke a ist oben eine möglichst breit gehaltene Gabel b befestigt, die an beiden Enden je ein Paar Klemmbacken c trägt. Zwischen diesen Klemmbacken sind Tragbänder d befestigt, die aus Riemen,   Drahtseilen, Hanfseilen   oder ahnlichen biegsamen 
 EMI1.3 
 in der Schwingungsrichtung der Glocke bogenförmig auseinander gespreizt. 



   Unten an dem Anschlagkörper f ist an Ösen g eine Lederschürze h aufgehängt, die   nötigenfalls die Schwingungsdauer des Klöppels verlangsamt, da sie bei genügender Grösse   einen Luftwiderstand bervorraft oder, mit Gewichten beschwert hiedurch die Schwingung verlangsamt. 

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   . Die Ösen e und g können auch in den kugelartigen Anschlagkörper hineingearbeitet sein, so dass der   Anschlagkörper   völlige Kugelform hat. Wesentlich ist für den Anschlag-   körper,   dass er keine nach unten gehende Verlängerung aus starr verbundenem Metall besitzt. 



   Die Befestigung der   Tragbänder   in den   Klemmmbacken c erfolgt beispielsweise durch   Schraubenbolzen i. Es ist ersichtlich, dass durch die Art der   Aufhängung   die bei den gebräuchlichen Scharnieren auftretende starke Reibung fast völlig vermieden ist. 



   Es   kann selbstverständlich auch   nur ein Band in der Mitte der Glocke, namentlich bei kleineren Glocken benutzt werden, wenn man das Reissen der Bänder nicht zu befürchten hat. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :   
 EMI2.1 
 Stiel mit seinem oberen Ende unbeweglich befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Gtockenklöppel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unter der oberen Befestigungsstelle in der Schwingungsrichtung der Glocke eine bogenförmig auseinander gespreizt Führung angebracht ist, um den biegsamen Ktöppelstie ! beim Schwingen vor Knicken zu schützen.
    3. Ulockonldöppel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nach oben divergierende biegsame Stiele unabhängig voneinander mit dem Anschlagkörper verbunden sind.
    4. Glockenklöppel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Anschlagkörper nach unten eine Schürze oder Bänder aus Leder oder einem ähnlichen weichen Material angehängt sind, die am unteren Ende eventuell durch verstellbare Gewichte beschwert werden können. EMI2.2
AT47885D 1908-02-01 1909-02-27 Glockenklöppel. AT47885B (de)

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AT47885B true AT47885B (de) 1911-05-26

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ID=5835275

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AT47885D AT47885B (de) 1908-02-01 1909-02-27 Glockenklöppel.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2584223A (en) * 1949-05-17 1952-02-05 Petelinsek Frank Bell

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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