AT47703B - Entstäubungsvorrichtung. - Google Patents

Entstäubungsvorrichtung.

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AT47703B
AT47703B AT47703DA AT47703B AT 47703 B AT47703 B AT 47703B AT 47703D A AT47703D A AT 47703DA AT 47703 B AT47703 B AT 47703B
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Description


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    Entstäubungsvorrichtung.   



   Die Erfindung betrifft eine   Entstäubungsvorrichtung, welche   an der   Saugöffnung   eine über die zu   reinigende Fläche   laufende Bürsten trägt. Der Zweck der Erfindung besteht darin, 
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Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Bürste nach allen Richtungen hin in der   Saugöffnung   durch ihre im Gehäuse angeordnete Tragstange in Schwingung versetzt wird, so dass sie in einer   gekrümmten   Bahn gegen den zu reinigenden Gegenstand getrieben wird und hierbei mehr oder weniger tief in denselben eindringen kann.

   Wenn es sich beispielsweise um Teppiche handelt, so wird deren Oberfläche in   vollkommener   Weise gelockert, dadurch die 
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 Der zum   Betrieb des Saugreinigers erforderliche Motor   o. dgl. kann daher verhältnismässig klein ausgeführt werden. Die Schwingbewegung der Bürste kann beispielsweise dadurch erzielt werden, dass das eine Ende der an ihrem anderen Ende die Bürste tragenden Stange in einer Kreisbahn bewegt wird, deren Ebene senkrecht zur   Längsrichtung der Bürstenstange liegt.   Hierbei wird die Stange ungefähr in der Mitte zwischen beiden Endeg kugelgelenkartig unterstützt. Der Saugmündung wird am besten eine ovale Form gegeben. welche die   Bewegungsbahn   der Bürste umhüllt.

   Die Bürstenstange erhält ihre Bewegung am besten dadurch, dass ihr oheres Ende unmittelbar mit dem in dem   ApparatgehÅause   angeordneten den beispielsweise in einem Ventilator bestehenden Sauger in Umdrehung versetzenden Motor mittels einer exzentrischen Verbindung c. dgl. in Bewegung gesetzt wird. Um das mehr oder weniger tiefe Eindringen der Bürste in den zu reinigenden Gegenstand regeln zu können, ist an der Mündung eine nachgiebige, beispielsweise durch Rollen gebildete Stütze vorgesehen, die bei von dem Bedienenden mehr oder weniger stark 
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 zu reinigenden Gegenstände nähert. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Saugreinigers. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A der Fig. 4 in Richtung des Pfeiles gesehen. Fig.   3   ist eine schematische Ansicht, die in unterbrochenen Linien die Bewegungsbahnen der Bürste angibt. Fig. 4 ist. ein   Längsschnitt *l Linie B   der Fig. 5 in Richtung des Pfeiles gesehen, wobei das obere Ende   des Gehäuses   in Ansicht dargestellt ist. Fig. 5 ist ein nach Linie ('der Fig. 4 genommener Schnitt in Richtung des Pfeiles gesehen. 
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   langenden Rollen weggelassen   ist. Fig. 8 ist ein Schnitt nach Lmie 8 der Fig. 6 in Richtung des Pfeiles gesehen. 



   Der Motor zum Antrieb des   Saugventilators und   der Bürste ist in dem zylindrischen Teile 7 des Gehäuses 6 angeordnet, das ferner einen zweiteiligen, erweiterten Teil 8 mit einem Halsstück 9 und einen   verhältnismässig   flachen, sich verjüngenden Endteil 10 aufweist. Letzterer hat eine   längliche Innung   und seitliche Flanschen 12 und 13. Letztere liegen bei dem Reinigungvorgange auf dem zu reinigenden   Gegenstand. Von dem imAbschnitte   7 sitzenden Elektromotor ist nur die Ankerwelle   7J   gezeigt. Diese Welle trägt an ihrem Aussenende den in dem   Abschnitte     vs   

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 Nabe 20 sitzen. 



   Der Teil   8   enthalt in seiner dem Ventilator-gegenüberliegenden Wandung eine   oeffnung 21,   durch welche die in den Saugkopf durch die   Mündung 11   eingesaugte Staub o. dgl. enthaltende Luft abgefiihrt wird. Um die Öffnung 21 liegt ein Kranz 22, der an dem Abschnitte 8 mittels Distanzstücken 23 befestigt ist. Diese halten den Kranz in einiger Entfernung von der Wandung dioaer Abschnitte. Ein aus Tuch o. dgl. bestehender Behälter 24 von der Form eines Beutels bildet einen Luftfilter. Dieser ist an seiner Öffnung mit einem nachgiebigen Bande   2. ?   versehen, mittels welches der Beutel an dem Kranze 22 lösbar befestigt ist. Der Filter dient zum Trennen des Staubes von der Luft.

   Der Beutel 24, der vorteilhafterweise an seinem freien Ende, wie dargestellt, an dem Griff befestigt ist und sich nach aufwärts erstreckt, hat eine seitliche Erweiterung ode r Tasche   29.   Diese liegt nahe ihrer Verbindungsstelle mit dem Gehäuse. In diese Tasche fällt der infolge des Luftdruckes in dem Beutel in Schwebe gehaltene Staub hinein, wenn der Ventilator angehalten wird. 



   In der Richtung der Motorwelle 14 erstreckt sich eine Verbindungsstange 26 durch eine () ffnung 27, die in einer quer zum Kopfe 6 liegenden Tragplatte 28 vorgesehen ist. Die Welle trägt an ihrem oberen Ende einen Lagerblock 29, der ein in der Längsrichtung sich erstreckendes Lager 30 bildet. In diesem ist das äussere mit einer Kugel versehene Ende eines Zapfens 31 drehbar angeordnet, der an dem Ende der Nabe 20 exzentrisch zur Welle 14 befestigt ist. Der Block 29 enthält einen Kanal 32, der in das Lager 30 mündet und zu diesem geneigt ist. Eine zur Zuführung von 01 zu dem Lager dienende   ölkappe 33   passt in das Aussenende des Kanals 32. Das andere Ende der Stange 26 trägt eine federnde Klemme 34, zwischen deren Backen 35 der Kopf 37 der Bürste 36 gehalten wird. Die Borsten 38 der Bürste erstrecken sich in die   öffnung 11.   



   Um Erschütterungen und Stösse der Stange 26 in bezug auf die Platte 28 zu vermeiden, ist diese mit einer halbkugeligen, ein Lager bildenden Höhlung 39 versehen, in welcher das abgerundete Ende eines Lagerkopfes 40 gehalten wird, der in der Vertiefung der mittels einer Schraube 42 befestigten Hülse 41 sitzt. Die die Stange umgebende Schraubenfeder 43 stösst mit ihrem einen Ende gegen die Platte 28 und mit ihrem anderen Ende gegen einen auf der Stange 26 sitzenden Anschlag 44. Die Feder 24 hält den Kopf 40 stets gegen die Tragfläche der Platte 28. 



   Der Motor dient nicht nur zum Drehen des Ventilators 15, der eine Saugwirkung an der   Öffnung   11 ausübt, sondern versetzt auch beide Enden der Stange 26 wegen der exzentrischen Verbindung zwischen der Stange und der Motorwelle 14 in eine kreisförmige Bewegung, wie dies durch unterbrochene Linien 45 und 46 (Fig. 3) angedeutet ist. Die Bürste 36 wird sich daher in der durch die unterbrochenen Linien 47 angedeuteten Bahn bewegen und oszilliert von einem Ende zum anderen. In Fig. 3 sind die Bewegungsverhältnisse dieser Teile etwas übertrieben dargestellt, um die Arbeitsweise deutlich hervortreten zu lassen.

   Diese Bewegungen bewirken, dass die Endteile der Bürste abwechselnd gegen den zu reinigenden Gegenstand getrieben werden und kehren, so dass die Borsten zwischen die Fasern oder Haare des Teppiches, Pelzes o. dgl. eindringen, diese lockern und die zu entfernenden Staubteilchen o. dgl. frei machen. Es kann infolge einer solchen Bauart der Bürstenvorrichtung ein verhältnismässig kleiner Motor zum Antrieb des Ventilators und der Bürste Verwendung finden, was bei dieser Art von Vorrichtungen von äusserster Wichtigkeit ist. Denn es wird hierdurch ermöglicht, eine Vorrichtung zu schaffen, die trotz geringen
Gewichtes in wirksamer Weise die Reimgungsarbeiten verrichten und von dem Bedienenden leicht gehandhabt werden kann. 



   Zum Reinigen von unbedeckten Böden, glatten Wänden, Bildern und ähnlichen Flächen ist eine Bürste nicht erforderlich. Diese kann dann aus der federnden Klemme genommen werden. 
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   In den Fig. 6-8 ist eine andere   Ausführungsform   einer   Reinigungavcrrichtung   dargestellt, die in solchen Fällen Vorteile bietet, in welchen Teppiche mit verschieden langen Noppen zu reinigen sind. Das Gehäuse 10 ist an seiner unteren Seite mit einem Ansatze 48 versehen, in dessen wagerechter Nut 49   eme   Stange 50 aus nachgiebigem Material, beispielsweise Federmetall, liegt. 



  Diese Stange wird durch eine Platte 51 abgegrenzt und fest in dein Lager gehalten. Die Enden der Stange sind nach unten und nach   auswärts   gebogen und erstrecken sich über die Enden des Gehäuses 10 hinaus, um Lager für Rollen   52   zu bilden, deren Achsen am besten mit der Bürste in einer Linie liegen. Jede Rolle ist mit einem   Gummilaufteile   53 versehen. Wenn der Bedienende den Griff der Vorrichtung nach unten drückt, so kann er die Borsten der Bürste mehr oder weniger tief in die Noppen eindringen lassen.

   Der auf den Griff ausgeübte Druck veranlasst die Stange, sich an ihren freien Enden zu biegen, so dass die Bürsten und das   Gehäuse   sich auf den zu 

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 wird der Bedienende einen grösseren Druck auf den Griff ausüben, als wenn die Bürste über kurze Noppen läuft. 



   Die Rollen bieten dem Bewegen des Reinigers über den zu reinigenden Gegenstand wenig Widerstand und verhindern eine Beschädigung. Gegenstände, die bei dem Reinigen auf dem Boden liegen, werden auch nicht durch das Reinigen rauh gemacht, sondern die Rollen suchen den Gegenstand während des Saugens flach niederzuhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE ; 
1.   Entstäubungsvorrichtung   mit einer in der Saugöffnung des Gehäuses angeordneten Bürste, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste nach allen Richtungen hin in der Öffnung durch   ihrf   im   Gehäuse   angeordnete Tragstange in Schwingung versetzbar ist, so dass sie in einer gekrümmen Bahn gegen den zu reinigenden Gegenstand getrieben wird.

Claims (1)

  1. 2. Entstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der an ihrem anderen Ende die Bürste tragenden, kugelgelenkartig gelagerten Stange mittels ones Exzenters o. dgl. in einer Kreisbahn bewegt wird.
    3. Entstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Bürstentragstange, die sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Gehäuses und der Achse des den Sauger (15) drehenden Motors erstreckt, unmittelbar mit dieser Achse in Verbindung steht und von ihr in einer Kreisbahn bewegt wird.
    4. Entstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an der Bürstenmündung angeordnete Stütze (52,/53), die dem auf die Vorrichtung ausgeübten Druck entsprechend nachgeben und dadurch der Bürste ein mehr oder weniger tiefes Eindringen in den zu reinigenden Gegenstand gestatten kann.
AT47703D 1909-11-14 1909-11-14 Entstäubungsvorrichtung. AT47703B (de)

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