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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung eines schwimmenden Quellsteines.
Es werden auf einer ebenen und waagrechten Fläche, die im Allgemeinen aus einer Steinplatte oder Scheibe besteht, zum Beispiel Quellsteine, Mineralien, Figuren verschiedenster Art und Form mit deren horizontal abgeschnittenen Standlagerflache schwimmend-drehend auf der genannten Steinplatte oder Scheibe gelagert.
Brunnen-Quellsteine oder 2hnliche Gebilde aus Stein, die zur Luftbefeuchtung im Raum oder zur Dekoration im Innen- und Aussenbereich dienen, sind im allgemeinen mit einer Bohrung versehen, von der aus Wasser über den Quellstein in eine Schale oder in ein Becken abfliesst. Es entsteht dadurch ein sehr schöner, dekorativer Anblick, denn man aber leider nicht immer von allen Seiten hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bei einem de- korativen Brunnen mit Quellstein sowohl für Zimmerbrunnen, als auch im Aussenbereich bei grossen Brunnenanlagen die Ansicht des Quellsteins nicht nur vorwiegend von einer Seite, sondern von allen Seiten zur Geltung kommt.
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gelöst,schwimmend-drehend gelagert wird. Für dieses Vorhaben werden zwei ebene Flächen in Form von Scheiben, im allgemeinen aus Stein benötigt und jene übereinander zur Lagerung gebracht.
Erstens die untere Scheibe-Basisscheibe. Sie ist in der Kitte mit einer Bohrung versehen, durch die das Wasser von unten zugeführt wird.
Zweitens die obere Scheibe-Quellsteinscheibe. Jene ist gleichfalls in der Kitte mit einer Bohrung versehen. Darin wird eine Metallhülse für die notwendige Zentrierung der oberen Quellsteinscheibe gegenüber der unteren Basisscheibe angebracht.
Durch Eindringen des Wassers zwischen den Scheiben entsteht die schwimmende Lagerung der Quellsteinscheibe samt den, auf dieser Scheibe angebrachten Quellstein.
Die an der Unterseite der Quellsteinscheibe eingetreten, abgewinkelten Rillen, in die gleichzeitig Wasser eindringt, entsteht eine Antriebsenergie, die eine Drehbewegung des Quellsteins einleitet. - Ben überschüssigen Wasserdruck, welcher von der Pumpe nicht durch'.-.'asserfilm und Rillen nach auenhin entweicht, steigt durch die MetallhÜlse in der Quellsteinbohrung nach oben und fliesst über den Quellstein wieder in eine Schale oder Becken zurück.
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Ein solcher Zierbrunnen ist mit geringem Kostenaufwand herstellbar. Die dafür benötigten Scheiben werden nicht gebraucht, wenn zum Beispiel die Grundfläche eine Steinplatte ist und beim Quellstein eine präzise ebene und horizontale Standlagerfläche vorhanden ist, in die, die für die Drehbewegung notwendigen Rillen mit einfachen Mitteln eingefrässt sind.
Dieser Quellstein oder auch mehrere ergeben, auf der Steinplatte schwimmend-drehend gelagert, ein impossantes Schauspiel, daS noch beeindruckender wird, wenn ein solcher Quellstein 500 kg oder noch schwerer ist.
Die Erfindung wird in den Ausf". hrungsbeispielen unter Bezug-
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Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den zu beschreib- enden Brunnen mit allen für die Beschreibung erforderlichen Bezugszeichen.
Fig. 2 ist eine Draufsicht der 3runnenanlage mit strichliert gekennzeichneten, für die Erfindung massgebenden eingefrässten, abgewinkelten Rillen (8).
Fig. 3 stellt eine vertikale Ansicht der Quellsteinscheibe (3) mit den eingefrässten Rillen und Krümmung (8) dar, wobei die letztgenannte Krümmung die Antriebsenergie durch das Wasser erzeugt, welche erfindungsgemäss so funktioniert. Die abgewinkelte- Rille (8) wird in der Kitte der Quellsteinscheibe (3) tiefer und nach aussen zum Rand hin seichter eingefrässt. Darstellung in Fig. 4 Schnitt 1. Dies bewirkt vom Mittelpunkt aus einen langsamen und nach aussen hin schnelleren Wasserdurchfluss bis hin zum abgewinkelten Teil der Rille (8). Da
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jener Stelleanstrebenden Wassers in die Drehbewegung.
Fig. 4 zeigt einen horizontalen Schnitt der Quellsteinscheibe (3) aus Fig. 3 mit Darstellung der Metallhülse (9) in der zitten die zur Zentrierung der Quellsteinscheibe (3) und gleichzeitig der asserzufuhr dient. Weiters ist die Scheiben- abschrgung (''l) abgebildet, die dem leichteren Eindringen des Wassers dienlich ist. Die eingefrässte, abgewinkelte Ril- le (8), wobei die Abwinkelung in Fig. 4 nicht ersichtlich ist,
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Drehbewegung.Fig. 5 stellt einen zweiten horizontalen Schnitt aus Fig. dar 3it Abbildung der Öffnung von der eingefrässten, abge-
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wieder nach aussen hin entweicht.
Fig. 6 ist eine Draufsicht von der Basisscheibe (2) mit Basisbohrung (5) und Scheibenabschrägung (11) zur näheren Erläuterung.
Fig. 7 bringt einen vertikalen Schnitt aus Fig. 6 mit Basisbohrung (5) für die Aufnahme der Metallhülse (9) zur Ansicht.
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(11) zur besseren () Brunnenbasis (2) Basisscheibe (3) Quellsteinscheibe (4) Quellstein (5) Basisbohrung (6) Kreisrunde Bohrung (7) Wasserfilm (8) Eingefräste, abgewinkelte Rille
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(10) Quellsteinbohrung (11) Scheibenabschrägung