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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bodenwanne mit Gitterrostabdeckung gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bodenwannen mit Gitterrostabdeckung kommen im allgemeinen dort zum Einsatz, wo es besonders wichtig ist, grössere Mengen Abwässer oder andere im wesentlichen flüssige Reststoffe möglichst schnell und auf direktem Wege aus dem Arbeitsbereich zu entfernen. Diese Situa- tionen treten zumeist in Lebenmittelproduktionsbetrieben wie z. B. in Schlachtereien, in Abfüllbetrieben oder in Grossküchen auf, in welchen extrem hohe Anforderungen an die Hygiene am Arbeitsplatz gestellt werden.
Während mit den heute bekannten Bodenwannen- systemem mit Gitterrostabdeckung erfolgreich grosse Mengen von Abwässern direkt aufgefangen und vom Arbeits- platz entfernt werden können, sind diese hingegen unter lebensmittelhygienischen und reinigungstechnischen Aspekten nicht zufriedenstellend, da sich speziell im Bereich zwischen Gitterrostabdeckung und Bodenwannenwand und/oder zwischen Bodenwannenwand und Bodenwannenboden oft Reststoffe und Schmutz festsetzten, welche nur sehr schwer und mit grossem Aufwand zu entfernen sind.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Bodenwanne mit Gitterrost zur Verfügung zu stellen, welche durch geeignete Konstruktion die Ablagerung von Reststoffen und Schmutz verhindert und eine einfache und gründliche Reinigung unter sparsamer Verwendung von Reinigungsmedien ermöglicht.
Diese Aufgabe wird von der Bodenwanne gemäss dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäss weist die Bodenwanne zur Ab- stützung der Gitterrostabdeckung ausschliesslich punktu- elle Auflagen auf, d. h., dass die Seitenlängen der Auf- lagen klein sind gegenüber den Seitenlängen der Gitter-
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roste, welche auf diese aufgelegt werden. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass nur sehr kleine horizontale Kontaktflächen zwischen Gitterrostabdeckung und Auflage- mittel entstehen, und somit die Zonen, in denen sich bevorzugt Reststoffe und Schmutz ansammeln, weitestgehend eliminiert werden.
Bevorzugterweise weist die Bodenwanne ausser- dem ausschliesslich punktuelle horizontale Anschläge auf, wodurch auch die vertikalen Kontaktflächen zur Positio- nierung der Gitterrostabdeckung sehr klein gehalten werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn diese An- schlagmittel derartig ausgebildet sind, dass sich ein definierter Spalt von einigen Millimetern zwischen der Gitterrostabdeckung und angrenzenden Bauteilen oder zwischen einzelnen Bauteilen derselben in den Bereichen, in denen sich keine Anschlagmittel befinden, ergibt, welcher ein ungehindertes Abfliessen von Flüssigkeiten und Schmutz zulässt und ein einfaches Durchspülen mit einem Wasserstrahl oder einem Reinigungsmedium zur Reinigung erlaubt. Ausserdem ist es wünschenswert, dass die Anschläge derart ausgestaltet sind, dass ein Ver- schieben der Gitterrostabdeckung oder einzelner Teile derselben, z.
B. bei einer vorübergehenden Entfernung einzelner Gitterroste, nicht möglich ist.
Sind zum Überbrücken grösserer Bodenwannen- seitenwandabstände Stützstege für die Gitterrostabdeckung vorgesehen, so weisen diese punktuellen Auflage- und Anschlagmittel auf und haben in den Bereichen, in denen sich keine punktuellen Auflage- und Anschlagmittel befin- den, einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit geschlossener Aussenkontur, wodurch eine Ablagerung von Reststoffen erschwert wird.
Ebenfalls ist es bevorzugt, wenn die Auflage- mittel als Körper mit im wesentlichen geschlossener Aussenkontur ausgebildet sind, wodurch auch hier eine Ansammlung von Schmutz vermieden wird.
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In einer weiteren Ausführung der Erfindung bilden die Oberkanten der Bodenwannenseitenwände und die Oberseite der Gitterrostabdeckung eine im wesentlichen ebene Fläche, welche begehbar und/oder befahrbar ist.
Hierdurch lässt sich die Bodenwanne in den Fussboden eines Arbeitsbereiches integrieren, ohne ein Hindernis für Menschen und Geräte darzustellen.
Um eine einfache und gründliche Reinigung zu ermöglichen ist es bevorzugt, dass die Gitterrostabdeck- ung abnehmbar ist. Bevorzugterweise sind auch eventuell vorhandene Stützstege entnehmbar. Auch sind diese durch geeignete Mittel derart abgestützt, dass ein Kippen der- selben infolge einseitiger Belastung, z. B. beim Entfernen eines Gitterrosts auf einer Seite eines Stützsteges, verhindert wird.
In einer weiteren Ausführung weist die Boden- wanne mit Gitterrostabdeckung an der Aussenseite ihrer Seitenwände im Bereich des oberen Endes derselben eine Nut auf, welche nach der Montage der Bodenwanne tiefer als der umliegende Boden zu liegen kommt und mit diesem eine in vertikaler Richtung formschlüssige Verbindung bildet. Hierdurch wird eine Relativbewegung in vertikaler Richtung zwischen Bodenwannenwand und umgebenden Boden verhindert sowie eine ausreichende Abdichtung zwischen denselben für den Fall sichergestellt, dass durch unter- schiedliche Wärmedehnung oder Schrumpfung eine horizon- tale Relativbewegung zwischen diesen stattfindet. Es ergeben sich somit keine Spalte, welche einen tiefen Eintrag von Verschmutzungen zulassen.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Boden- wannenseitenwände an ihren oberen Enden eine scharfe Aussenkante aufweisen, da hierdurch der angrenzende Boden eine stabile Kante mit einem Winkel im Bereich von etwa 90 bildet, wodurch ein Ausbrechen oder Abblättern der Kante bei Belastung weitestgehend vermieden werden kann.
In einer anderen Ausführung wird der Wannen- boden von einem ausgehärteten Material wie z. B. Beton
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oder Kunststoff gebildet, welches bei der Montage der Bodenwanne und vor dessen Aushärtung fliessfähig oder pastös ist. Hierdurch lässt sich die Bodenwanne frei zu einem vorhanden Auslauf positionieren, was bei der Mon- tage eine wesentliche Erleichterung bedeutet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Seitenwand im Bereich ihres wannenbodenseitigen Endes eine Nut aufweist, welche nach der Montage tiefer als die Oberfläche des Wannenbodens zu liegen kommt und mit diesem eine in vertikaler Richtung formschlüssige Verbindung bildet.
Hierdurch wird eine Relativbewegung in vertikaler Richtung zwischen Boden- wannenwand und Bodenwannenboden verhindert sowie eine ausreichende Abdichtung zwischen denselben für den Fall sichergestellt, dass durch unterschiedliche Wärmedehnung oder Schrumpfung eine horizontale Relativbewegung zwischen diesen stattfindet. Es ergeben sich somit keine Spalte, welche einen tiefen Eintrag von Verschmutzungen zulassen.
Weitere bevorzugte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Bodenwanne mit teilweise entfernter Gitterrostabdeckung;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch eine Bodenwannenseitenwand in eingebautem Zustand.
Das Grundprinzip einer bevorzugten Ausführung der Bodenwanne mit Gitterrostabdeckung ist in Fig. 1 dar- gestellt. Zur besseren Verständlichkeit ist die Boden- wanne 1 in einem Zustand dargestellt, in welchem einige Gitterroste 3 entfernt sind. Wie zu ersehen ist, bilden bei dieser Ausführung quaderförmige Auflageblöcke 2 aus Vollmaterial eine punktuelle vertikale Auflage für die herausnehmbaren Gitterroste 3. Zur horizontalen Position- ierung sind Anschlagstücke 4a, 4b vorhanden. Die Ober- seite der Gitterroste 3 bildet eine ebene Fläche mit den
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Oberkanten der Bodenwannenseitenwände 5 der Bodenwanne 1.
Deutlich zu sehen ist hier der Spalt 6 zwischen der Bodenwannenseitenwand 5 und dem Gitterrost 3, dessen Breite durch die Anschlagstücke 4a, 4b vorgegeben wird.
Ebenfalls zu erkennen ist, dass das Anschlagstück 4b eine Nase 7 aufweist, welche verhindert, dass sich der Gitter- rost 3 in Richtung der durch das Fehlen eines anderen Gitterrostes entstandenen Lücke verschieben kann und welche gleichzeitig für einen definierten Spalt 6 zwischen den einzelnen Gitterrosten 3 sorgt. Bei einer Anordnung von mehreren Gitterrosten 3 hintereinander und nebeneinander, wie in Fig. 1 gezeigt, kommen Stützstege 8 zwischen den Bodenwannenseitenwänden 5 zum Einsatz, welche Auflageblöcke 2 und Anschlagstücke 4b tragen. Der hier dargestellte Stützsteg 8 ist entnehmbar eingesetzt, derart, dass er sich vertikal auf an den Seitenwänden 5 befestigten Auflageblöcken 2 abstützt und horizontal durch Anschlagstücke 4a positioniert wird.
Zusätzlich weist der Auflageblock 2 in dieser Anwendung Stütznasen 9 auf, welche ein Kippen des Stützsteges 8 bei einseitiger Belastung verhindern.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, weist die Boden- wannenseitenwand 5 auf ihrer Aussenseite im Bereich ihres oberen Endes eine Nut 10 auf, welche nach der Montage der Bodenwanne tiefer als die Oberfläche des umliegenden Bodens 11 zu liegen kommt und mit diesem eine in verti- kaler Richtung formschlüssige Verbindung bildet. Die Aussenkante 12 am oberen Ende der Bodenwannenseitenwand 5 ist scharfkantig ausgebildet, wodurch die angrenzende Kante des umliegenden Bodens 11 mit einem Winkel von etwa 90 ausgebildet wird, wodurch diese stabil und relativ unempfindlich gegen eventuelles Abplatzen bei Belastung wird.
Der Wannenboden 13 der Bodenwanne wird in der in Fig. 2 dargestellten Ausführung von einem Kunststoff- mörtel gebildet, welcher, nachdem die Bodenwanne aus- gerichtet und fixiert worden ist, als fliessfähige oder pastöse Masse aufgebracht und ausgeformt wird und an-
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schliessend aushärtet. Wie ebenfalls zu erkennen ist, weist die Bodenwannenseitenwand 5 auf ihrer Innenseite im Bereich ihres wannenbodenseitigen Endes eine Nut 14 auf, welche nach der Montage tiefer als die Oberfläche des ausgehärteten Wannenbodens 13 zu liegen kommt und mit diesem eine in vertikaler Richtung formschlüssige Verbindung bildet.
Die Reinigung der erfindungsgemässen Boden- wanne mit Gitterrostauflage 1 erfolgt bevorzugterweise derart, dass die Gitterroste 3 und die Spalte 6 zwischen den Gitterrosten 3 und den Seitenwänden 5 sowie zwischen mehreren Gitterrosten 3 mit einem Wasserstrahl oder einem Strahl eines anderen geeigneten Mediums durchgespült werden. Da hier im wesentlichen vertikale Flächen vorhanden sind ist diese Art der Reinigung oft ausreichend gründlich sowie sparsam und mit geringem Aufwand verbunden. Für eine umfangreichere Reinigung ist es möglich, einzelne oder alle Gitterroste 3 zu entfernen und gegebenenfalls auch die Stützstege 8 zu entfernen, wodurch die gesamte Bodenwannenöffnung sowie alle Kontaktflächen für Reinigungsarbeiten zugänglich werden.
Auch wenn in der Beschreibung und in den Figuren die Bodenwannenseitenwände 5 als vorgefertigte einteilige Bauteile der Bodenwanne 1 dargestellt werden, die nach der Montage in einen umliegenden Boden 11 einge- bettet sind, so ist es ebenso möglich, dass die Boden- wannenseitenwände 5 durch den umliegenden Boden 11 selbst oder durch eine Kombination von vorgefertigten Bauteilen wie z. B. Tragrahmen und den umliegenden Boden 11 gebildet werden. Auch beschränkt sich die Erfindung nicht auf Bodenwannen mit Bodenwannenböden 13 aus nach erfolgter Montage ausgehärteten Materialien. Der Wannenboden 13 kann ebenso von einem am Einbauort bereits vorhandenen Boden oder von vorgefertigten Böden gebildet werden und kann zudem auch einstückig mit den Bodenwannenseiten- wänden oder Teilen derselben ausgebildet sein.
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Als Werkstoffe für vorgefertigte Bodenwannen- komponenten und Gitterrostabdeckungen kommen nicht nur metallische Werkstoffe sondern z. B. auch Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Kunststein usw. sowie Kombinationen von verschiedenen Werkstoffen in Betracht.