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Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Schienenneigungs- messers nach dem Stammpatent Nr. 36549 und bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Fixierung des verstellten, mit Überhöhungs- und Schienenneigungsmesser versehenen Spurmasses, sowie auf eine Vorrichtung zur automatischen Signalisieiung übeischrittener Spurerweiterung in den Bahngeleisen.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt : Fig. 1 die Vorderansicht des mit Überhöhungsund Schienenneigungsmesser versehenen Spurmasses, Fig. 2 die teilweise Rückansicht der Fig. 1 und Ansicht an die Fixier- und Signalvorrichtung für das Spurmass, Fig. 3 die Millimeterskala des Spurma. sses.
Der Apparat (Fig. 1) besteht aus zwei hochkantig aufeinandergelegten Linealen A und B. deren Länge die Normalspurweite beiderseits der Schienenstränge überragt. Das obere Lineal B
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Ende einen fixen Anschlag D (Fig. 1) und am zweiten einen verstellbaren Anschlag E (Fig. 1).
Der Anschlag E ist mit einer Schiene A'fest verbunden, am Lineale A verstellbar und wird durch
Anordnung der automatischen Fixieiungsvorrichtung zu (Fig. 2) in jeder Stellung fest gehalten.
Ein an dieser Schiene angeordneter Zapfen. 12 (Fig. 2) greift in den Schlitz des Winkelhebels// ein, welcher auf dem Bügel einer an das Lineal A befestigten Handhabe G derart gelagert ist, dass er um H1 schwingen kann. Die am Lineale A (Fig. 2) angeordnete Zugfeder Q trachtet die
Schiene A1 samt dem Anschlag E beständig so weit von der Fahrschiene L zurückzuziehen, als es der am Lineale A angebrachte Anschlag A3 gestattet. Nachdem aber die Schiene A1 (Fig. 2) wie bereits erläutert, durch l,'3 fixiert ist, erfolgt der Rückzug dieser Schiene erst beim Aufheben der Fixierung.
Die verzahnte Fixierstange t wild durch die Feder V2 beständig nach abwärts auf die gleichfalls verzahnte Oberkante der Schiene A1 gedrückt, wodurch eine Verschiebung derselben verhindert wird. Sobald jedoch die Fixielstange am Griffe V emporgehoben wird, erfolgt der Rückzug der Schiene A durch die Feder Q (Fig. 2). Die Fixierstange kann auch gehoben und in dieser Stellung durch die Schraube P fest gehalten und somit ausser Funktion gebracht werden.
An der Schiene Al (Fig. 1, 2,3) ist ein winkelartiger Zeiger O derart fest angebracht, dass er über dem Lineale A an der Skala N (Fig. 1, 4) behufs Angabe der vorhandenen Spurweite beweglich ist.
Die bis jetzt beschriebene Anordnung dient zum Abmessen der Spurweite, indem man den Apparat senkrecht auf das Geleise legt und den Hebel H an die Handhabe G so lange anpresst, bis die beiden Anschläge E und D an die Fahrschienen L und M anstossen, in welcher Lage sie durch die Wirkung der Fexiervorrichtung fest gehalten werden. Die Fixierung wird nach vorgenommener Aufschreibung der vorgefundenen Spurweite aufgehoben und nach Aufnahme der Überhöhung (im Bogen) kann der Apparat an einer anderen Geleisestelle eingelegt werden.
Der eine Träger F der Handhabe G (Fig. 1, 2,3) besteht aus zwei Lamellen Fund Fl. An der rückwärtigen Lamelle F (Fig. 1, 2) ist eine Signalvorrichtung, im vorliegenden Falle eine Glocke U, angeordnet, welcher die Aufgabe zusteht, die überschrittene zulässige Spurweite akustisch anzuzeigen. Das Ertönen der Glocke kann auf beliebige Spurweite bezw. Überhöhung
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eingestellt werden, z.
B. bei der Spurweite in Bogen, wo die Spurerweiterung von + so mm gestattet ist, wird das Spurmass auf der Skala JV (Fig. 4) auf + 30 mm gestellt und fixiert.
Hierauf wird das Klemmstück A4 (Mg. 2), welches den Riegel A6 trägt, an welchem der bewegliche und mit einer Spiralfeder versehene Zahn A7 angeordnet ist, mit diesem bis zum Glockenstifte lJ1 vorgeschoben, durch die Schraube Ab angezogen und dann die Fixierung des Spurmasses auf- gehoben. Kommt beim Messen in diesem Bogen eine Spurerweiterung von mehr als + 30 mm vor, so ertönt die Glocke.