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Die vorliegende Erfindung betrifft die Verbindung von solchen Förderrinnen, welche als Schüttelrinnen zum Fördern von Kohlen, Steinen, Asche und dergl. Verwendung finden und aus verschieden geformten Teilen zusammengesetzt werden. Die Verbindung dieser Teile geschah bisher mittels die Endflanschen verbindender Schrauben. Diese Verbindungsart war in Fällen,
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herstellung der Verbindungen sehr umständlich und zeitraubend.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, eine rasche Umstellung der Rinnen ohne Benützung von Schrauben und verschiedenem Werkzeug, wie Schraubenschlüssel etc., zu er- möglichen und gleichzeitig eine besonders feste Verbindung der einzelnen Rinnenteile zu erzielen.
Erreicht wird dieser Zweck durch Verwendung keilartig wirkender Verbindungsglieder, die an den Aufhängekotten angehängt sind und durch die letzteren angezogen werden, so dass die hergestellten Verbindungen bei zunehmender Grösse der zu fördernden Last an Festigkeit gewinnen.
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Schnitt durch die Rinnenverbindung nach der Linie B-B der Fig. 1. Die Fig. 4-7 zeigen eine zweite Ausführungsform und zwar Fig. 4 einen Querschnitt, Fig. 5 eine Ansicht des Verbindung- gliedes, Fig. 6 eine Ansicht zweier zusammengesetzter Rinnenenden und Fig. 7 dieselben durch den in Fig. 5 dargestellten Teil verbunden.
Die Rinnenteile a sind mit Endflanschen b und mit je zwei an einer Seite angeordneten
Flanschenzwingen c versehen. Um ein Durchfallen von Feinmaterial an den Stosskanten zu ver- meiden, übergreifen die Bodenbleche a an je einem Ende den anschliessenden Endflansch.
Gemäss der in Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Verbindung der Rinnen- teile a bezw. der anschliessenden Endflanschen b mittels eines Riegelbolzens d, der einerseits einen allseits vorstehenden Kopf e, andererseits einen der Schaftstärke entsprechenden T-förmig angesetzten Querkopf f trägt.
Jeder der Riegelbolzen ist mit einem Kettenhaken h in der Weise verbunden, dass er in einem am unteren Ende des zweckmässig prismatischen Schaftes 9 dieses Hakens vorgesehenen Langschlitze i drehbar und verschiebbar angeordnet ist, jedoch so, dass er nicht herausfallen kann. Der mit dem Langschlitz versehene untere Teil des Schaftes ist keilförmig ausgebildet.
In den Endflanschen b sind korrespondierende Löcher k vorgesehen, die so ausgebildet sind, dass der Querkopf/dos Riegelbolzens d hindurchgesteckt und verdreht werden kann. Die an den Ketten hängenden Haken h verklemmen mit dem keilförmigen Ende ihres Schaftes die
Bolzen d, wodurch eine feste Verbindung der Endflanschen bezw. der einzelnen Rinnenteile bewirkt wird, die umso inniger wird, je grösser die zu fördernde Last ist. Zweckmässig wird der
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der Bolzen bei zusammengeschlossenen Rinnenteilen zu verhindern.
Bei der in den Fig. 4-7 dargestellten Ausführungsform sind an den Endflanschen Winkel- stücke In befestigt, deren in der Richtung der Flansche liegende Schenkel mu an ihren, bei aneinandergeschlossenen Rinnenteilen aussen liegenden Flächen zunächst den Bugkanten keil- förmig ausgebildet sind. Über die auseinander gerichteten Schenkel m2 zweier anschliessender
Winkelstücke wird ein gegabelter Haken p geschoben, dessen Gabeleinschnitt o korrespondierend
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Verbindung für Förderrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den'Kanten der Rinnenteile befestigten Endflanschen durch keilartig wirkende, an den Befestigungsketten hängende Verbindungsstücke aneinandergeschlossen werden, wodurch die Festigkeit der hergestellten, Verbindungen bei zunehmender Grösse der zu fördernden Last erhöht wird.'
2. Ausführungsform der RinnenverbindungnachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenschluss der Rinnenteile durch einen Riegelbolzen erfolgt, dessen einer Kopf sein Widerlager-an dem keilförmigen Teil eines an dem einen Endflansch anliegenden Kettenhakens findet, während sein anderer Kopf an dem anderen Endflansch anliegt, so dass bei Belastung der Rinne die Rinnenteile zusammengezogen werden.