AT42220B - Hahn, besonders für dickflüssige Stoffe, Säuren und dergl. - Google Patents

Hahn, besonders für dickflüssige Stoffe, Säuren und dergl.

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AT42220B
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    Hahn, besonders für dickflüssige Stoffe, Säuren und dergl.        
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  Die meisten Hahnkonstruktionen leiden an dem   Ubelstande unvollkommener Abdichtung.   indem möglichst breite und lange Gleitflächen angewendet werden müssen, was die Reibung und   Abnützung,   insbesondere bei der oftmals bedingten Verwendung weicherer Metalle, vergrössert und ein festes Anziehen des Kükens notwendig macht, so dass dieses schwer beweglich 
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   Der den Gegenstand der Erfindung bildende Hahn gewährleistet dagegen bei   vollkommener   Abdichtung und möglichst verminderter Reibung eine bleibend leichte Beweglichkeit und bietet die Möglichkeit der Anbringung einer   säure-und laugenbeständigen Auskleidung, sowie   einer Schmierung der metallenen Gleitflächen und der Anordnung einer Dichtung ausserhalb des Bereiches der   durchtretenden Flüssigkeit, so dass   er insbesondere für   dickflüssige   Flüssigkeiten, für Säuren und dergl. geeignet ist. 



   Zu diesem Zweck besteht der Hahn aus   einem zylindrischen, zweiteiligen Gehäuse,   dessen Küken an seiner   Umfläche   mit der   Innenfläche des Gt'bäuses mittels Ringrippen   und Ringnuten in Eingriff steht, von denen die letzteren auch zur Aufnahme des   Dichtungsmateriales   eingerichtet sind. Die Gleitflächen zwischen den Rippen und Nuten sind von aussen zu schmieren. 



   Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen von Hähnen, welche z. B. zum 
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 derartigen Hahnes dar, Fig zeigt einen   lotrechten, rechtwinklig zur Drehungsebene   des   Kükens   geführten Mittelschnitt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen ebensolche Schnitte durch zwei weitere Ausführungsformen von Hähnen. 



   Das Gehäuse ist   zylindrisch geformt und mit überall   gleich weiter   Durchströmöffnung 1   versehen. Es besteht aus zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen 2 und   3.   die die zur Auf-   nahme   des   Hahnkükens   4 dienende Höhlung bilden. Bei der Anordnung nach Fig. 1 sind die beiden   Gehäuseteile)   und 3 beispielsweise durch einen Scharnierbolzen 5 und durch Schrauben 6 lösbar miteinander verbunden. 



   Das Hahnküken 4 ist gleichfalls zylindrisch geformt und besitzt eine diametrale Bohrung 7. 
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 flüssiger Stoffe nicht erschwert wird. 



   Die Umfläche des Hahnkükens steht mittels Ringrippen 8 und Ringnuten 9 mit der entsprechend   geformten   Innenfläche des   Hahllgehäuses   bezw. dessen Teilen 2 und 3 in Eingriff. 



  Die Abdichtung des   Hahnkükens   nach aussen erfolgt durch in gegenüberstehenden Ringnuten des Gehäuses und Hahnkükens eingesetzte   Dichtungsringe   10 aus   säure-und laugenbeständigem   Material. 



   Durch diese Anordnung wird erzielt, dass die Flächenreibung beim Drehen des Hahnkükens hauptsächlich nur auf die Gleitflächen der Dichtungsringe 10 verlegt wird, während die Reibung zwischen Metallflächen nahezu vollständig vermieden ist. Das Hahnküken braucht daher niemals ausgebessert und nachgeschliffen zu werden, sondern es ist nur nötig,   dieDichtungsringe 10,   deren Gleitflächen sehr schmal sein können, von Zeit zu Zeit auszuwechseln, was nur geringe Zeit in Anspruch nimmt. 

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   Die aufeinander gleitenden Metallflächen zwischen den Rippen und Nuten des Kükens und Gehäuses können gegebenenfalls mit konsistenten Fetten geschmiert werden, die aus Schmier-   vasen 11   zugeführt werden können. Das in den Ringfugen zwischen den beiden Teilen befindliche Fett dient nicht allein zur Verminderung der Reibung, sondern dichtet auch diese Fugen ab und verhindert das Anhaften der durch den Hahn   fliessenden   Säure oder Lauge an den betreffenden Stellen der Metallteile. 



   Die zu schmierenden Flächen können ausserhalb der   Dichtungsringe   bezw. die letzteren innerhalb der äusseren Ringrippen 81 des Gehäuses angeordnet sein (Fig. 2), oder die Dichtungsringe 10 sind ausserhalb dieser Ringrippen 81 (Fig. 3) angeordnet, in welchem Falle die zu schmierenden Flächen zwischen den Dichtungsringen und der Hahnbohrung 1, 1, 7 liegen. 



   Das Hahnküken 4 kann (Fig. 4) an dem dem Hahnhebel abgewendeten Ende zu einem 
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   Um zu verhindern, dass die durch den Hahn fliessende Substanz aus dem   Einströmstutzen   des Gehäuses in die Fugen zwischen diesem und dem Küken gelangen und längs der Umfläche des letzteren in den Abströmstutzen des Gehäuses durchsickern kann, wie dies durch die Pfeile in den Fig. 1 und 2 angedeutet ist, können in der Innenwand der das Küken enthaltenden Gehäusehöhlung zwei querliegende Dichtungsstreifen 1-1 (Fig. 1, 2) vorgesehen sein, die den inneren   zylindrischen   Teil des Kükens längs Erzeugender berühren. 



   An Stelle der zu beiden Seiten der Hahnbohrung angeordneten Dichtungsstreifen kann auch ein einziger, diese Bohrung   vollständig umgebender Dichtungsring 15   angeordnet sein (Fig. 1 und 2). Derartige Dichtungen können auch zunächst   demAusströmstutzen   angebracht sein. 



   Die Bohrungen des Hahngehäuses und des Kükens können im Bedarfsfalle mit Blei oder einem anderen   säure-und laugenbeständigen   Material ausgekleidet werden (Fig. 4). 
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1. Hahn, besonders für dickflüssige Substanzen, gekennzeichnet durch ein zylindrisches. zweiteiliges Gehäuse   (2, 3)   dessen Küken   (4)   an seiner Umfläche mit der Innenfläche des Gehäuses mittels Ringrippen und Ringnuten in Eingriff steht, von welchen die letzteren auch zur Auf-   nahme   des Dichtungsmaterials eingerichtet sind, derart. dass letzteres ausserhalb des Bereiches der   1' durch tretenden   Substanz liegt.

Claims (1)

  1. 3. Hahn nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, dass die entweder zwischen den Dichtungringen (10) und der Hahnbohrung oder ausserhalb der Dichtungsringe befindlichen, aufeinander gleitenden Metallflächen zwischen den Rippen und Nuten des Hahnkükens und Gehäuses von aussen durch aus Schmiervasen (11) eingepresstes Schmiermittel zu schmieren sind, wobei das Schmiermittel, vorteilhaft konsistentes Fett, nicht allein die Reibung zwischen den metallischen Flächen des Gehäuses und Kükens bis auf ein Mindestmass verringert und daher die möglichste Entlastung des Hahnkükens herbeiführt, sondern auch das Anhaften der durch den Hahn fliessenden Substanz an den betreffenden Stellen der Metallteile verhindert.
    3. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenwand des zur Auf- nahme des Hahnkükens dienenden Gehäuseteiles zu beiden Seiten der Hahnbohrung Dichtungs- streift'n (14) vorgesehen sind, die an dem zylindriscehn Hahnküken längs Erzeugenden desselben anliegen und das Durchsickern der Flüssigkeit aus dem Einströmstutzen des Gehäuses durch die Fuge zwischen letzterem und der Kükenumfläche in den Abströmstutzen verhindern.
    4. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der beiden Dichtungsstreifen ein die Hahnbohrung umgebender Dichtungsring (15) angeordnet ) st. der die Fuge zwischen Küken und Gehäuse rund herum abdichtet.
AT42220D 1909-02-20 1909-02-20 Hahn, besonders für dickflüssige Stoffe, Säuren und dergl. AT42220B (de)

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