AT41765B - Für Wolframfäden elektrischer Glühlampen bestimmte Stromzuführungen. - Google Patents

Für Wolframfäden elektrischer Glühlampen bestimmte Stromzuführungen.

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  Für Wolframfäden elektrischer   Glühlampen   bestimmte Stromzuführungen. 



   Die in elektrischen Lampen verwendeten Wolframfäden können mit ihren Enden in die Stromzuführungen in der Weise befestigt werden, dass die Enden der Stromzuführungen zum Schmelzen gebracht werden und nach dem Erstarren die Enden des Glühfadens festhalten. Dieses Verfahren lässt sich bei der Benutzung von   Platindrähten     als Stromzufübrungen   sehr gut durchführen. Benutzt man hingegen Nickeldrähte, so zeigt sich ein Überstand, der viel Bruch verursacht ; nämlich beim Schmelzen des Nickeldrahtes (mittels des elektrischen Lichtbogens) legiert sich ein wenig des Nickels mit dem Wolfram. Diese Legierung ist leicht schmelzbar und bewirkt, dass der Faden in der   Kälte   der Schmelzstelle an Querschnitt verliert, da die leicht schmelzbare Legierung herunter schmilzt.

   An dieser gefährdeten Stelle reissen die Fäden mit Vorliebe ab. Verwendet man als   Stromzuführungs-   draht nicht Nickel, sondern Kupfer, so zeigt sich ein anderer Cbelstand. der darin besteht. dass der Faden die ihn umgebende geschmolzene Kugel vor ihrem Erstarren durchbricht und   herausschneHt.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun darauf, belde   Übe1stànde   dadurch zu vermeiden, dass ein Stromzuführungdraht verwendet wird, der zweierlei Metalle enthält. ein Metall, wie z. B. das Kupfer selbst, oder ein sich dem Kupfer   ähnlich verhaltendes   
 EMI1.1 
 haltendes Metall (z. B. Eisen). 



   Wichtig ist, dass das eine Metall mit Wolfram leicht Legierungen eingeht, während das andere Metall das gegenteilige Verhalten zeigt. 



   Es ist am einfachsten, Drähte zu verwenden, welche aus Legierungen der \orbezeichneten Metalle bestehen. Es genügt jedoch auch, wenn beispielweise die beiden Metalle in den Drähten nur mechanisch vereinigt sind. Beispielsweise kann ein Draht verwendet werden, welcher aus Nickel mit einem   Kupfnrüberzug,   oder Draht, der aus Kupfer mit einem Nickelüberzug besteht. 



   Es sei noch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stromzuführungen nicht immer in des Wortes eigentlicher Bedeutung Stromzuführungen sein müssen, was z.   B.   dann eintrifft, wenn die Enden von zwei Fäden in einer einzigen   Schme1zkugel unterge-   bracht sind. 



   Fig. 1 zeigt, wie sich der   Wolframfaden b   in einer   Stromzuführung   a aus Nickel verhält. 



   Fig. 2 zeigt, wie der Faden b aus dem Ende der Kupferzufiihrung a herausschnellt, und
Fig. 3 zeigt die Anordnung von zwei Fadenenden b in einer gemeinschaftlichen Schmelzkugel a. 



   Alle drei Figuren sind in sehr vergrössertem   Massstabe   gezeichnet, um die Vorgänge zu verdeutlichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Für Wolframfäden elektrischer Glühlampen bestimmte Stromzuführungen, in deren Enden der Wolframfaden eingeschmolzen ist, dadurch gekennzeichnet dass sie aus zweierlei Metallarten bestehen, von denen die eine sich mit Wolfram legiert, während die andere das gegenteilige Verhalten zeigt.
    2. Ausführungsform nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet dass die Stromzuführung aus Kupfer und einem Metall der Eisengruppe besteht.
    3. AusfUbrungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung aus einer Nickel-Kupfer-Logierung besteht.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom- znffihrung aus einer Seele und einem Über/ug besteht, wobei der eine Teit der Kupfergruppe, der andere der Eisengruppe angehört. EMI2.1
AT41765D 1907-05-06 1907-06-24 Für Wolframfäden elektrischer Glühlampen bestimmte Stromzuführungen. AT41765B (de)

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