AT413531B - Anordnung für das heben und transportieren von grossformatigen, insbesondere plattenartigen objekten - Google Patents

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AT413531B AT11572002A AT11572002A AT413531B AT 413531 B AT413531 B AT 413531B AT 11572002 A AT11572002 A AT 11572002A AT 11572002 A AT11572002 A AT 11572002A AT 413531 B AT413531 B AT 413531B
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Description

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AT 413 531 B
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Anordnung bzw. Einrichtung für das Heben und Transportieren von großformatigen, insbesondere plattenartigen Objekten, vorzugsweise Bauelementen und insbesondere von Bauwerksplatten, aus Holz, Holzwerkstoffen und/oder Holz-Verbundwerkstoffen, mit einer Seilaufhängung, wobei in - in das zu hebende Objekt von dessen 5 Oberseite her, eingetiefte - Verankerungsausnehmungen sich dort verklemmende Verankerungselemente einbringbar sind.
In den letzten Jahrzehnten finden Holz, Holzwerkstoffe und Holzverbundwerkstoffe im Bauwesen als tragende Wand- und Deckenelemente, aber auch z.B. als Formen und Lehren für das io Herstellen von Baukörpern durch Umgießen mit Beton in steigendem Maße Verwendung, womit auch die Logistik von Lagerung und Transport dieser, in vielen Fällen große Dimensionen von mehreren Quadratmetern aufweisenden, häufig plattenförmigen, Elemente besonders gefordert ist. Dies gilt sowohl für innerbetriebliche Transportbewegungen als auch für die Verfrachtung der Bauelemente vom Produktionsbetrieb oder von einem Lagerplatz an eine Baustelle sowie 15 für die Bewegung derselben im Zuge des Baugeschehens dortselbst.
An sich sind mit den heute zur Verfügung stehenden modernen Hebe- und Transporteinrichtungen die bei den beschriebenen Aktivitäten auftretenden Probleme grundsätzlich gelöst. Jedoch stellt das Verbinden der, wie schon oben erwähnt, großflächigen und oft mehrere Tonnen 20 schweren, Bauelemente mit dem bzw. das Anschließen derselben an das Gehänge einer Hebeeinrichtung, wie z.B. eines Krans, eine relativ viel Zeit beanspruchende und immer noch manuell durchzuführende Tätigkeit dar. Darüber hinaus besteht die Forderung, die für das Anheben vorgesehenen Halterungselemente am Bauelement selbst entweder zu vermeiden oder aber wenigstens möglichst klein zu halten, wobei dessen mechanische Festigkeit nicht 25 geschmälert werden soll und diese Halterungselemente außerdem möglichst unauffällig sein sollen. Nicht zuletzt sollen sich die Halterungselemente dadurch auszeichnen, dass sie nicht durch einen, an dem Bauelement vor dem Hebe- und Transportvorgang zu montierenden und nach erfolgter Aufstellung auf der Baustelle dann wieder zu demontierenden Fremdkörper gebildet sind, vielmehr ist es günstig, wenn sie gleich in die Bauelemente integriert sind. Weiters 30 besteht die Forderung, dass die Halterungselemente - was insbesondere für die Stapelbarkeit derselben bei Lagerung und Transport wichtig ist - nicht über die Konturen bzw. Oberflächen des Bauelementes hinausragen. Selbstverständlich müssen die neuen Halterungselemente des Hebewerks und des Bauelements die Forderung nach hoher mechanischer Festigkeit und hoher Sicherheit beim Hebe- und Transportvorgang erfüllen. 35
Was den Stand der Technik auf dem Gebiet der Hebe-Einrichtungen für große Objekte betrifft, so sind hiezu die AT 305537 und Soviet Inventions lllustrated, Sektion Mechanik, Woche 9046, 9. Jänner 1991 (09.01.91); Derwent Publications LTD London, Q38 *SU 1553-506-A (STEF/)* zu nennen: 40
Gemäß der AT 305 537 B weist der Halte-Mechanismus für das zu hebende Objekt zwingenderweise zwei schmale, zu Klemmbacken analoge, stabartige Klemmorgane auf, welche bzw. deren nur jeweils einseitig angeordnete Greifzahnungen beim Hebevorgang mit Hilfe dieses komplexen Gelenks-Halte-Mechanismus in Richtung aufeinander zu jeweils an bzw. in die 45 einander nahen Wandungen der beiden Verankerungsausnehmungen des zu hebenden Objektes - dasselbe auf diese Weise klemmkrafthaltend - gepresst werden.
Die Hebevorrichtung gemäß SU 1 553 506 A1 weist einen mehrere Gelenksverbindungen umfassenden Halte-Mechanismus auf, der an jedem Klemmorgan für sich vorgesehen ist, 50 wobei allerdings dieses Klemmorgan selbst zweiteilig mit einem Keil und einem nur einseitig Klemmzähne aufweisenden, an dem Keil gleit-kooperierenden Klemmbackenteil ausgebildet ist. Die Zeichnung dieser SU-A1 zeigt klar, dass dort - zwar nicht direkt gezeigte - die Hebevorrichtung nur ein einziges, deren Bügel tragendes, senkrecht ausgerichtetes Hebeseil aufweist. 55 Grundsätzlich ist festzuhalten, dass bei keiner der beiden Druckschriften des Standes der Tech- 3
AT 413 531 B nik eine Hebe- und Transport-Einrichtung mit einem mehrarmigen Gehänge vorgesehen ist, welches nur mit flexiblen Linearelementen, also etwa Seilen, und mit - in Verankerungsausnehmungen im zu hebenden Objekt selbstverankerbaren - Verankerungselementen an den freien Enden der Arme des Mehrseil-Gehänges gebildet ist. 5
Im Zuge eingehender Versuche wurde gefunden, dass sich die oben beschriebenen Forderungen bezüglich der Hebe- und Transportvorgänge unter Einsatz einer mit äußerst einfachen Mitteln arbeitenden Hebe- und Transport-Anordnung in unerwartet günstiger Weise erfüllen lassen, wenn ein Seilgehänge mit einer ganz spezifischen Anordnung von Hebeseilen zum io Einsatz gebracht wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit eine neue Anordnung bzw. Einrichtung für das Heben und Transportieren von großformatigen, insbesondere plattenartigen Objekten, wie eingangs erwähnt, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein Gehänge mit mehreren 15 Strängen von zuglast-beanspruchbaren flexiblen Linearelementen, wie insbesondere Ketten, Seile, Bänder, Gurte od. dgl., und Halterungselementen an den freien Enden der Stränge des Gehänges umfasst, wobei das Gehänge mit einem im Wesentlichen mittig mit einer Hebe- und Transporteinrichtung verbindbaren bzw. verbundenen Hauptstrang und zwei ihrerseits jeweils ebenfalls im Wesentlichen mittig mit den freien Enden der beiden Arme des Hauptstrangs ver-20 bindbaren bzw. verbundenen Zweigsträngen ausgebildet ist, welche an den freien Enden jedes ihrer insgesamt vier Zweigstrangarme als Verankerungselemente jeweils einen - gegebenenfalls von dort lösbaren - für die Verbindung mit dem Gehänge vorgesehenen, vorzugsweise einen an denselben angelenkten Gelenkhebel od. dgl. aufweisenden, Verankerungsdübel tragen, der seinerseits jeweils in eine von vier, bevorzugt in Rechteck- oder Quadratform angeord-25 nete, vorzugsweise zylindrische Verankerungsausnehmungen einbring- bzw. einschiebbar ist und sich unter der Schräg-Zugkraftwirkung durch das sich beim Anheben und nachfolgendem Transport des Objekts, insbesondere der Bauwerksplatte, straffende Gehänge unter Schrägstellen in der Verankerungsausnehmung bzw. in deren Wandung bzw. im Holzmaterial des Bauelements kraftschlüssig verankert. 30
Die neue Anordnung zeichnet sich dadurch aus, dass zur Verbindung des Hebe-Gehänges mit dem Bauelement bloß die vier Verankerungsbolzen bzw. -dübel in die in Rechteck- oder Quadratform schwerpunktmäßig ausgeglichen angeordneten Verankerungsausnehmungen in dem Bauelement, insbesondere in der Bauplatte, einzubringen sind, wobei ein Spiel von einigen 35 Millimetern zwischen Innendurchmesser der Verankerungsausnehmungen und Außendurchmesser der Verankerungsdübel nicht nur keine Rolle spielt, sondern das Anordnen des Verankerungsdübels in der Verankerungsausnehmung wesentlich erleichtert, sodass allein die Schwerkraft ausreicht, um die entsprechend den an sie gestellten mechanischen Anforderungen dimensionierten und daher ohnedies genügend Eigengewicht aufweisenden Dübel in die 40 Halterungsausnehmungen einzubringen, indem sie in diese einfach hineinfallen gelassen werden.
Wird nun mittels der Hebeeinrichtung, z.B. eines Kranes, das Gehänge angehoben und beginnen sich dessen flexiblen Zugelemente, also Ketten, Seile od.dgl. noch vor dem vollen Anheben 45 des Bauteils zu straffen, so üben die dann unter der Zugkraftwirkung der Hebeeinrichtung von der Oberfläche des Bauteils schräg nach aufwärts gerichteten Arme der Zweigstränge des
Gehänges auf die zuerst im Wesentlichen locker in den Verankerungsausnehmungen angeordneten Verankerungsdübel Querzugkräfte aus. Diese führen dazu, dass sich die Verankerungsdübel in den Verankerungsausnehmungen schräg stellen. Dabei fressen sich die freien Enden so der Verankerungsdübel mit hoher Kraft sozusagen verankernd in die Wandungen der Verankerungsausnehmungen, wobei bei Holz und Holzwerkstoffen der Vorteil besteht, in gewissem
Maße nachzugeben, sodass sich die Dübel dort im Zuge des Anhebens des Bauelements bei steigender Schräg-Zugkraftwirkung durch das Gehänge sozusagen progressiv in das Holzmaterial hineinschneiden. 55 4
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Ist das Bauelement nach dem Hebe- und Transportvorgang z.B. auf dem Lagerplatz einer Baustelle oder aber im zu errichtenden Bauwerk selbst abgelegt bzw. in seine jeweils gewünschte Position gebracht, so genügt ein kurzer Schlag auf den über die Oberfläche des Bauteils hinausragenden Kopf des Verankerungsdübels in eine seiner Schrägstellung entge-5 gengesetzte Richtung, um den Dübel wieder in seine vorherige, "lockere" Ursprungsposition vor dem Anheben des Bauelementes zu versetzen. Es kann derselbe dann ohne jede Behinderung aus der Verankerungsausnehmung, beispielsweise händisch, herausgezogen werden.
Die erfindungsgemäße Hebe-Anordnung bzw. -Einrichtung hat gegenüber den beiden, dem io Stand der Technik zugehörigen Vorrichtungen den ganz wesentlichen Vorteil, dass bei ihr jegliche aufwändige Mechanik mit jeweils mehreren Gelenken zwischen Hebeseil und Klemmorgan wegfällt und dass an deren Stelle ein einfaches, bloß mehrere Verzweigungen aufweisendes Gehänge tritt, wobei die freien Enden der Zweigstrang-Arme auf einfachste Weise mit denselben verbundene einstückige, auf einfachste Weise, z.B. durch Drehen gefertigte, Veranke-15 rungs-Dübel tragen, welche allein durch ihre beim Anheben des Gehänges automatisch eintretende Schrägstellung und infolge ihrer rundum verlaufenden Zahnung in jeder Stellung für eine, wie gefunden wurde, hochstabile kraftschlüssige Verbindung zwischen Gehänge und zu hebendem Objekt sorgen. 20 Für ein einwandfreies Funktionieren der Hebe-Vorrichtungen gemäß den Vorhalten würde darüber hinaus für das Heben von Bau-Platten und dgl., bei welchen allein aus Sicherheitsgründen bevorzugterweise vier Aufhängepunkte vorzusehen sind, gemäß der oben erörterten AT 305537 B der Einsatz von zwei der dort geoffenbarten Klemm-Halte-Einrichtungen notwendig sein, welche dann auch zweier senkrechter Hebeseile oder einer an ein Hebeseil gebunden 25 Hängekonstruktion mit zwei Aufhängungen bedürfen würden.
Bei der Hebe-Vorrichtung gemäß der vorher erörterten SU-A1 würde der Einsatz von sogar vier Klemmdübel-Mechaniken und vier senkrechten Hebeseilen oder eine Tragkonstruktion mit vier Aufhängungen vonnöten sein. 30
Beide Hebe-Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik würden bei einer stärkeren Schrägstellung der Seile, wie sie bei den Zweigstrang-Armen des erfindungsgemäß vorgesehenen Gehänges eintritt und erwünscht ist, nicht mehr funktionstüchtig sein. 35 Die erfindungsgemäße Hebe-Anordnung bzw. -Einrichtung unterscheidet sich von den für diesen Zweck vorgesehenen Einrichtungen des Standes der Technik ganz wesentlich durch ihre frappante Einfachheit: Sie sieht an Stelle eines zwischen Hebeseil und zu hebendem Objekt einzuschaltenden, ausgeklügelten und technisch aufwändigen Gelenks-Mechanismus eine billige, wenig Platz beanspruchende flexible Zweigverseilung und auf einfachste Weise fertigba-40 re Verankerungselemente vor. Sie erfüllt mittels der beim Anheben des Objekts infolge der Schräge der frei endenden Seilarme eintretenden Schrägstellung der Verankerungsdübel und der sich dabei zunehmend steigernden An- und Einpressung von deren Halteringen in die Seitenwände der Verankerungsausnehmungen die höchsten Sicherheitsanforderungen und zeichnet sich durch hohe Einfachheit und Effektivität in der Bedienung aus. 45
Im Rahmen der Erfindung ist eine Ausführungsform der neuen Verankerungsdübel mit Querschnittsformen ihrer Verankerungsringe gemäß Anspruch 2 besonders vorteilhaft, weil dadurch die Angriffs- bzw. Verankerungsflächen, mit welchen die genannten Ringe durch die Schrägstellung des Dübels beim Heben des Bauelements in dessen Holzmaterial bzw. in die Wandung so von dessen Verankerungsausnehmungen eingedrungen sind, in einem relativ großen Winkel quer zur Zugkraftwirkung des Gehänges auf den Verankerungsdübel ausgerichtet und darüber hinaus auch relativ groß sind, wodurch die spezifische Flächenbelastung durch das Eigengewicht des Bauteils und durch die Schräg-Zugkräfte durch das Gehänge verringert wird, sodass ein Ausreißen der Verankerungsdübel aus dem Bauelement wegen zu hoher mechanischer 55 Belastung des Holzmaterials mit hoher Sicherheit verhindert ist. 5
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Es hat sich für das ordnungsgemäße und vor allem auch möglichst rasche Einbringen der Verankerungsdübel in die Halteausnehmungen des jeweiligen Bauelements als vorteilhaft erwiesen, wenn, wie aus Anspruch 3 hervorgeht, die Kontur der Ränder der Verankerungsringe derselben im Wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweisen wie der Dübelkörper, der 5 nach Einbringen in die Verankerungsausnehmung mit seinem dem Gehänge zugekehrten Ende letztlich ein Stück aus derselben herausragt. Weiters haben sich, was die Einfachheit und Effektivität beim Einbringen der neuen Verankerungsdübel in die Verankerungsausnehmungen betrifft, Toleranzen zwischen Dübel und Ausnehmung, wie sie im Detail ebenfalls in diesem Anspruch geoffenbart sind, besonders bewährt. 10
Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung weiters bevorzugt, wenn, wie dem Anspruch 4 zu entnehmen, die Verankerungsausnehmungen als Sacklochbohrungen od. dgl. ausgebildet sind, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn die Tiefe dieser Bohrungen so bemessen ist, dass nach Einbringen des Dübels bis zum Grund der Ausnehmung die Verbindungselemente zum 15 Gehänge hin, also das Verbindungsgelenk und die Verbindungsstrebe des Verankerungsdübels immer und ohne jegliche weitere Kontrolle oberhalb der oberseitigen Fläche des Bauelementes positioniert sind, sodass die freie Schräg-Zugkraftentfaltung des Gehänges gesichert ist und der Gelenkhebel bei seiner Schrägstellung infolge der Schräg-Zugwirkung der Zweigstränge beim Aufwärtsbewegen des Gehänges nicht - noch in der Verankerungsausnehmung positioniert -20 von derselben an der Schrägstellung gehindert wird.
Gemäß Anspruch 5 kann in einer anderen Ausführungsvariante die Verankerungsausnehmung jedoch auch eine größere Tiefe aufweisen, als soeben ausgeführt und im Anspruch 4 angegeben, sie kann aber die das Bauelement z.B., wenn es Plattenform aufweist, auch voll durchset-25 zen. Allerdings ist dann eine etwas aufwendigere Ausführungsform des Verankerungsdübels von Nöten, der dann eine Art Kragen, Erweiterung, Ausbuchtung od.dgl. aufweist, welche seine Einbringtiefe in die Verankerungsausnehmung in der Weise begrenzt, dass beim Anheben des Bauelements die freie Beweglichkeit der gelenkig gelagerten Verbindungsstrebe des Dübels zum Gehänge hin gewährleistet ist. 30
Um ein Höchstmaß an Sicherheit beim Heben von hohen Massen aufweisenden Bauelementen bzw. Bauwerksplatten zu erreichen, ist es günstig, das Gehänge der erfindungsgemäßen Hebe-und Transport-Anordnung so auszulegen, dass sich der Winkel, welchen die beiden Arme des mittig an die jeweilige Hebeeinrichtung gebundenen Hauptstrangs des Gehänges an der Ver-35 bindungsstelle zueinander einnehmen, im Rahmen der Angaben des Anspruches 6 bewegt.
Dem Anspruch 7 sind des Weiteren die auf die oberseitige Fläche des zu hebenden Bauelements bezogenen, günstigen Bereiche jener Winkel zu entnehmen, unter welchen günstigerweise die freien Enden der Arme der Verzweigungsstränge des neuen Gehänges an den aus 40 den Verankerungsausnehmungen des Bauelementes herausragenden Verankerungsdübeln bzw. an deren Gelenksstreben angreifen, wenn das Bauelement mit seinem vollen Gewicht das Gehänge belastet.
Dem Anspruch 8 sind schließlich die unter Annahme bestimmter bevorzugter Verhältnisse der 45 Abstände der in Rechteckform bzw. den Eckpunkten eines Rechtecks entsprechend angeordneten Verankerungsausnehmungen vorteilhafterweise einzuhaltenden Verhältnisse der Längen des Hauptstranges des Hebe-Gehänges und jener seiner Arme zu den Längen von dessen Zweigsträngen bzw. von deren Armen zu entnehmen. so Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen die Fig. 1 die Schrägansicht der neuen Anordnung für das Heben und Transportieren von, insbesondere plattenförmigen, Bauelementen, die Fig. 2 einen in der Verankerungsausnehmung einer Bauplatte positionierten Verankerungsdübel von der Seite, die Fig. 3 eine Vor-55 der-Ansicht eines der als Halte- und Verankerungselement der erfindungsgemäßen Anordnung 6
AT 413 531 B vorgesehenen Verankerungsdübels und die Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform eines Verankerungsdübels.
Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung für das Heben und Transportieren eines 5 großformatigen, rechteckigen, plattenförmigen Bauelementes 5 aus einem Holzwerkstoff, im vorliegenden Fall einer Deckenplatte 50, welche an einem Gehänge 10 mit mehreren Strängen 11, 12 und 13 von - hier nur in Form von Linienzügen gezeigten - Zuglast-beanspruchbaren, flexiblen Linearelementen, wie Ketten, Seile, Bändern, Gurten od.dgl., und Gehänge-Halterungselementen 20 an den freien Enden der eben genannten Stränge des Gehänges 10 io sowie weiters - den Gehänge-Halterungselementen 20 entsprechende - vier Objekt-Halterungselemente 60 an bzw. in der zu hebenden Bauplatte 50.
Das eine wesentliche Komponente der erfindungsgemäßen Anordnung 100 bildende Gehänge 10 weist einen im Wesentlichen mittig mit einer z.B. über einen Haken 80 der Hebe- und Trans-15 porteinrichtung 8, z.B. über einen mittig angeordneten Einhängring 18 lösbar verbundenen Hauptstrang 11 mit zwei im Winkel α zueinander verlaufenden Hauptstrangarmen 111, 112 auf, sowie weiters ihrerseits ebenfalls im Wesentlichen mittig mit den freien Enden der genannten Arme 111, 112 des Hauptstrangs 11 verbundenen Zweigsträngen 12, 13, welche an den freien Enden jedes ihrer insgesamt vier Zweigstrangarme 121, 122; 131, 132, jeweils einen für die 20 Verbindung des Gehänges 10 mit der zu transportierenden Deckenplatte 5, 50 vorgesehenen Verankerungsdübel 20 tragen, der seinerseits jeweils in eine von vier - hier in Rechteckform R angeordneten, in die Deckenplatte 5, 50 bevorzugt, von deren Oberseite bzw. oberseitigen Fläche 505 her, in dieselbe eingetieften, zylindrischen Verankerungslöchern 60 eingeschoben sind. Unter der Zugkraftwirkung durch das sich beim Anheben der Deckenplatte 50 mittels der 25 Hebe-Einrichtung 8 straffende Gehänge 10 stellen sich die Verankerungsdübel 20 und somit auch deren Achsen ad, soweit dies in den Verankerungslöchern 60 möglich ist, etwas schräg und verankern sich auf diese Weise jeweils in der Wandung der Verankerungslöcher 60 kraftschlüssig. 30 Die beschriebene Schrägstellung der Dübel 20 in den Verankerungslöchern 60 wird durch die etwa zum Zentrum des durch die Anordnung der Verankerungslöcher 60 definierten Rechtecks R mit den Seitenlängern Iv und bv wirkenden Zugkräfte der Verzweigungsarme 121, 122; 131, 132 des Gehänges 10 bewirkt. 35 Der Hauptstrang 11 ist mittig in einem Winkel a, im Bereich von 70 bis 105°, abgewinkelt, und die beiden untereinander gleichen Längen Ih seiner beiden Arme 111,112 betragen im konkreten Fall der Fig. 1 - bei einem Winkel α an der Verbundstelle beim Einhängring 18 zum Haken 80 des Hebesystems 8 hin von etwa 90°- jeweils etwa das 2,5-Fache der Längen Iz der vier einzelnen Arme 121, 122; 131, 132 der beiden Verzweigungsstränge 12, 13. 40
Das Verhältnis der Breite bv zur Länge Iv des die Lage der Verankerungslöcher 60 definierenden Rechtecks R beträgt hier etwa 1 zu 3, z.B. real 2m zu 6m, wobei hier das Verhältnis von Breite bb zur Länge Ib der rechteckigen Deckenplatte etwa 1 zu 2, also real z.B. 4 m zu 8 m, und deren Dicke db z.B. 0,25 m beträgt. 45
Im konkreten Fall eines Verhältnisses von etwa 1 zu 3 der genannten Rechtecksseiten bv und Iv zueinander beträgt Länge Ih der Hauptstrangarme 111, 112 jeweils etwa 3,5 m, also die Gesamtlänge des Hauptstranges etwa 7 m und die Länge der einzelnen Arme Iz der beiden Verzweigungsstränge 12, 13 jeweils etwa 1,5 m, es verhalten sich hier die eben definierten so Längen Ih der Arme 111, 112 des Haupstranges 11 zu jenen der einzelnen Arme (121, 122; 131, 132) der Nebenstränge 12,13 etwa wie 7:3.
Dabei beträgt der Winkel ß, welchen jeweils die Arme 121, 122; 131, 132 der Verzweigungsstränge 11, 12 mit der oberseitigen Fläche 505 der Deckenplatte 50 einnehmen, etwa 45°, was 55 für die Schrägzug-Verankerung der Verankerungsdübel 20 in den Verankerungslöchern 60 der 7
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Deckenplatte 50 im Hinblick auf die Verteilung der mechanischen Beanspruchung im Holzmaterial der Lochwandungen besonders günstig ist.
Es sei hier erwähnt, dass eine Bauplatte der Dimension 8 x 4 x 0,25 m3 eine Masse von etwa 5 2,4 Tonnen aufweist, dass also auf jedem der Dübel 20, welche im konkreten Fall einer wie soeben angegebenen Deckenplatte 50 günstigerweise einen Durchmesser von etwa 5 cm und eine Gesamt-Länge ohne Gelenkhebel von etwa 20 cm aufweisen und aus einem zähfesten Stahl gefertigt sind, eine Last von etwa 600 kg kommt. io Der Dübel 20 der Fig. 2 ist mit seinem Dübelhals 21, mit den Verankerungsringen 22 sowie mit einem Teil des Dübelkörpers 23 in dem Verankerungsloch 60 in die Deckenplatte 5, 50 einge-• senkt. Mit dem übrigen Teil des Dübelkörpers 23 überragt er die Oberseite 505 der Deckenplatte 50. Im dortigen Bereich ist eine Anlenkung 45 mit Achse 41 für einen Gelenkhebel 40 angeordnet, durch welchen die Verbindung mit dem Ende eines der Arme der nicht gezeigten Zweig-15 stränge des Gehänges 10 erfolgt. Es kommt - siehe dazu den Pfeil in Nähe des freien Endes 210 des Dübels 20 - beim Einsetzen und Ansteigen der schräg aufwärts gerichteten Zugkraftwirkung am Gelenkhebel 40 durch das Gehänge 10 - siehe dazu den dortigen schrägen Pfeil -zur Schrägstellung des Dübels 20 und zu dessen Verankerung mittels der Verankerungsringe 22 in der Holzmasse der Deckenplatte 5, 50. Der Winkel ß zwischen Oberseite 505 der De-20 ckenplatte 50 und dem Gelenkhebel 40 beträgt hier etwa 45°. Gezeigt ist weiters, wie der Abstand ar vom freien Ende 210 des Dübels 20 bis zum Gelenk 45 so viel größer ist als die Tiefe ta des Verankerungsloches 60, sodass der Hebel 40 immer frei schwenkbar ist.
Die hier gezeigten, selbst für schwere Hebeaufgaben durchaus geeigneten Verankerungsringe 25 22 des Verankerungsdübels 20 weisen im Wesentlichen die Querschnittsform rechtwinkeliger
Dreiecke auf, die entlang einer ersten Kathete k1 mit dem Dübelhals 21 verbunden sind, deren zweite, zum Gehänge 10, also nach oben weisende Kathete k2 von demselben radial nach außen ragt, und dessen schräg zur Achse ad des Dübels 20 geneigte Hypotenuse h zum freien Ende 210 des Verankerungsdübels 20, also in der Arbeitsstellung desselben, schräg abwärts 30 weist.
Der Dübelkörper 23 und die Ränder 221 der Verankerungsringe 22 des Verankerungsdübels 20 weisen hier untereinander gleiche Durchmesser dd auf. Der Unterschied zwischen dem Durchmesser dd des Verankerungsdübels 20 bzw. von dessen Dübelkörper 23 und dem Innen-35 durchmesser dv des Verankerungsloches 60 von z.B. 2 bis 5 mm erlaubt eine unbehinderte Einschiebbarkeit bzw. den freien Fall des Dübels 20 in dasselbe. Das Verankerungsloch 60 in der Deckenplatte 50 ist hier als Sacklochbohrung mit einer Ausnehmungstiefe ta ausgebildet, wobei diese im vorliegenden Fall kleiner ist als der Abstand ar vom freien Ende 210 des Verankerungsdübels 20 bis zum unteren Rand des Gelenks 45 für den Gelenkhebel 40. 40
Der in einer um 90° gedrehten Stellung in der Fig. 3 - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichen-Bedeutungen - gezeigte Verankerungsdübel 20 ist - von seinem oberen Ende her eingeschnitten - etwa gabelartig ausgebildet. In dem Einschnitt 24 ist der z.B. über einen Haken und eine Öse mit einem freien Arm 121 eines der Stränge des Gehänges 10 verbundene bzw. 45 verbindbare Gelenkhebel 40 über die im Dübelkörper 23 angeordnete Achse 41 gelenkig gelagert.
Die Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines für die erfindungsgemäße Anordnung vorgesehenen Verankerungsdübels, welcher für den Fall von "zu tiefen" oder überhaupt eine De-50 ckenplatte 50 od.dgl. durchsetzenden Verankerungsausnehmungen 60 eine etwa kragen- oder wulstartige Erweiterung 27 - mit einem Durchmesser de, der größer ist als der Durchmesser dv der Verankerungsausnehmung 60 - unterhalb ihres Gelenkes 45 für den Gelenkhebel 40 für den Anschluss an das Gehänge 10 aufweist, durch welche verhindert wird, dass der Dübel 20 zu tief in die Verankerungsausnehmung 60 eingebracht wird und auf diese Weise dessen 55 Schrägstellung beim Anheben der Blauplatte 50, bedingt durch die Zugkraftwirkung in schräger

Claims (8)

  1. 8 AT 413 531 B Richtung durch das Gehänge 10, nicht erfolgen kann, weil er zu tief in die Verankerungsausnehmung eingedrungen ist. 5 Patentansprüche: 1. Anordnung bzw. Einrichtung für das Heben und Transportieren von großformatigen, insbesondere plattenartigen Objekten, vorzugsweise Bauelementen und insbesondere von Bauwerksplatten, aus Holz, Holzwerkstoffen und/oder Holz-Verbundwerkstoffen, mit einer io Seilaufhängung, wobei in - in das zu hebende Objekt von dessen Oberseite her, eingetiefte - Verankerungsausnehmungen sich dort verklemmende Verankerungselemente einbring-bar sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gehänge (10) mit mehreren Strängen von zuglast-beanspruchbaren flexiblen Linearelementen, wie insbesondere Ketten, Seile, Bänder, Gurte od.dgl., und Halterungselementen an den freien Enden der Stränge des Gehän-15 ges (10) umfasst, wobei das Gehänge (10) mit einem im Wesentlichen mittig mit einer Hebe- und Transporteinrichtung (8) verbindbaren bzw. verbundenen Hauptstrang (11) und zwei ihrerseits jeweils ebenfalls im Wesentlichen mittig mit den freien Enden der beiden Arme (111, 112) des Hauptstrangs (11) verbindbaren bzw. verbundenen Zweigsträngen (12, 13) ausgebildet ist, welche an den freien Enden jedes ihrer insgesamt vier Zweig-20 strangarme (121, 122; 131, 132) als Verankerungselemente jeweils einen - gegebenenfalls von dort lösbaren - für die Verbindung mit dem Gehänge, vorzugsweise einen an denselben angelenkten Gelenkhebel od.dgl. aufweisenden, Verankerungsdübel (20) tragen, der seinerseits jeweils in eine von vier, bevorzugt in Rechteck- oder Quadratform angeordnete, vorzugsweise zylindrische Verankerungsausnehmungen (60) einbring- bzw. einschiebbar 25 ist und sich unter der Schräg-Zugkraftwirkung durch das sich beim Anheben und nachfol gendem Transport des Objekts (5), insbesondere der Bauwerksplatte (59), straffende Gehänge (10) unter Schrägstellen in der Verankerungsausnehmung (60) bzw. in deren Wandung bzw. im Holzmaterial des Bauelements (5,50) kraftschlüssig verankert.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsdübel (20) einen Dübeikörper (23) und einen an diesen distal anschließenden Dübelhals (21) mit einer Mehrzahl von umlaufenden Verankerungsringen (22) aufweist, welche im Wesentlichen die Querschnittsform eines rechtwinkeligen Dreiecks aufweisen, das entlang einer ersten Kathete (k1) mit dem Dübelhals (21) verbunden ist, dessen zweite, nach oben zum Gehänge 35 (10) hin weisende, Kathete (k2) von demselben radial nach außen ragt und dessen schräg zur Achse (ad) des Dübels (20) geneigt angeordnete Hypothenuse (h) zum freien Ende (210) des Verankerungsdübels (20) hin weist, und dass die Ränder (221) der genannten Verankerungsringe (22) im Wesentlichen gleiche Durchmesser (dd) wie der Dübelkörper (23) aufweisen. 40
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (dd) des Verankerungsdübels (20) bzw. von dessen Dübelkörper (23) und der Innen-Durchmesser (dv), der einzelnen Verankerungsausnehmung (60) im zu hebenden bzw. zu transportierenden Objekt (5) in einer im Wesentlichen die unbehinderte Einbringbarkeit 45 bzw. Einschiebbarkeit des Dübels (20) in dieselbe gewährleistender Maß-Toleranz auf ein ander abgestimmt sind, wobei eine Maß-Toleranz bzw. die Differenz zwischen Durchmesser (dv) der Verankerungsausnehmung (60) und Außendurchmesser des Verankerungsdübels (20) in einem Bereich von 2 bis 5 mm bevorzugt ist, und zwar im Wesentlichen unabhängig von der Dimensionierung des Verankerungsdübels (20) und der einzelnen Verso ankerungsausnehmung (60) selbst.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsausnehmungen (60) in dem zu hebenden bzw. zu transportierenden Objekt (5) insbesondere in der Bauwerksplatte (50), dasselbe bzw. dieselbe nicht durchsetzend, und be- 55 vorzugterweise als Sacklochbohrungen ausgebildet sind, und jeweils eine Ausnehmungs- 9 AT 413 531 B tiefe (ta) aufweisen, welche maximal dem Abstand (ar) vom freien Ende (210) des Verankerungsdübels (20) bzw. von dessen Dübelhals (21) bis zum Gelenk (45) des Gelenkhebels (40) entspricht.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, - dass die Verankerungsausnehmungen (60) in dem zu hebenden bzw. zu transportierenden Objekt (5) eine Ausnehmungstiefe (ta) aufweisen, welche größer ist als der Abstand (ar) vom freien Ende (210) des jeweiligen Verankerungsdübels (20) bzw. bis zum Gelenk (45) des Gelenkhebels (40), oder aber, io - dass für den Fall, dass die Verankerungsausnehmungen (60) das Bauelement (5) bzw. die Bauwerksplatte (50) durchsetzen, der einzelne Verankerungsdübel (20) jeweils eine, bevorzugt rund umlaufende, kragenartige Radialausbuchtung (27) od.dgl. im Bereich zwischen Gelenk (45) des Gelenkhebels (40) und Dübelhals (21) bzw. Verankerungsringen (22) aufweist, deren Durchmesser (de) größer ist als der Durchmesser (dv) der Ver-15 ankerungsausnehmung (60).
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Arme (111, 112) des mittig mit der Hebe- und Transporteinrichtung (8) verbundenen bzw. verbindbaren Hauptstranges (11) des Gehänges (10) im mit dem zu hebenden und zu 20 transportierenden Objekt (5), insbesondere mit der Bauplatte (50), belasteten Zustand einen Winkel (a) von zwischen 70 und 105°, vorzugsweise zwischen 80 und 100°, miteinander einschließen.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der 25 insgesamt vier Arme (121, 122; 131,132) der beiden Zweigstränge (12,13) des Gehänges (10) jeweils mit einer durch die Eingangsöffnungen der Verankerungsausnehmungen (60) im zu hebenden Objekt (5) definierten Ebene, bevorzugt mit der oberseitigen Fläche (505) des zu hebenden und zu transportierenden Objektes (5), insbesondere der Bauwerksplatte (50), im mit demselben belasteten Zustand jeweils einen Winkel (ß) von 35 bis 50° ein-30 schließen.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Verhältnis der jeweiligen Abstände und der in Rechteckform R angeordneten Verankerungsausnehmungen (60) des zu hebenden bzw. zu transportierenden Objektes (5) bzw. 35 von Rechteckseiten-Länge (Iv) und -Breite (bv) des genannten Rechtecks (R) zueinander von zwischen 1,25 : 1 und 3,5 : 1, die Längen (Ih) jedes der beiden Arme (111, 112) des mittig an die Hebe- und Transporteinrichtung (8) gebundenen Hauptstrangs (11) des Gehänges (10) zwischen ein und fünf Sechstel der größeren Rechteck-Seite bzw. -Länge (Iv) und die jeweiligen Längen (Iz) der Arme (121, 122; 131, 132) der beiden, ihrerseits eben-40 falls mittig mit dem Hauptstrang (11) verbundenen Zweigstränge (12, 13) jeweils dement sprechend fünf bis zwei Sechstel der größeren Rechteck-Seite bzw. -Länge (Iv) des von den Verankerungsausnehmungen (60) gebildeten Rechtecks (R) betragen. 45 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 50 55
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AT305537B (de) * 1969-11-27 1973-02-26 Intong Ab Hebevorrichtung für Körper, insbesondere Baukörper

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SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED, SEKTION MECHANIK, WOCHE 9046, 9. JANUARI 1991 (09.01.91); DERWENT PULICATIONS LTD LONDON Q38 & SU 1553506 A1 (STEFANOVICH VLADISLAV V) *

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