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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ähnliche Einrichtungen sind z. B. aus der US 2 922 732 A und der EP 0 771 917 A bekannt geworden. Der durch herabhängende Schürzen abgegrenzte Teil des Gewässers, die von schwim- menden Hohlkörpern getragen werden, wird mit Hilfe einer Wärmepumpe erwärmt. Es stellt sich dabei aber nur eine sehr inhomogene Temperaturverteilung innerhalb des Schwimmbereiches ein.
Weiters hat es sich gezeigt, dass sich durch das Vorhandensein von relativ warmem Wasser viele im Gewässer lebende Tiere, insbesondere Fische angezogen fühlen, weil sie an dieser Stelle bessere Lebensbedingungen vorfinden. Dies erfolgt teilweise so massiv, dass die den Schwimm- bereich benutzenden Badegäste sich beim Schwimmen gestört fühlen. Zudem sammeln sich gerade im abgegrenzten Schwimmbereich aufgrund des warmen Wassers z. B. tote Fische, die auf der Wasseroberfläche treiben und die unter anderem einen negativen Eindruck über die Qualität des im Schwimmbereich befindlichen Wassers entstehen lassen. Weiters ist der bekannte abge- grenzte Schwimmbereich nur für Schwimmer geeignet, da für Nichtschwimmer bzw. Kinder die Gefahr des Ertrinkens besteht.
Aus der EP 0 771 917 B1 ist eine Anlage zur Erwärmung eines durch schwimmende Hohlkör- per sowie von davon herabhängenden, vorzugsweise zumindest teilweise aus Kunststoff, z.B.
Polychloropren, bestehenden, Schürzen abgegrenzten Teils eines zumindest im wesentlichen schonenden Gewässers bekannt, wobei die Erwärmung des abgegrenzten Gewässerteils mittels einer Erwärmungsquelle erfolgt, der Wasser aus dem angegrenzten Gewässerteil zugeführt ist und nach dem Passieren der Erwärmungsquelle und dabei erfolgender Wärmezufuhr wieder in den abgegrenzten Gewässerbereich zugeführt ist, bevorzugt mittels einer Wärmepumpe, der weiters Wasser aus dem Gewässerbereich ausserhalb des abgegrenzten Gewässerteils zugeleitet ist, das nach Passieren der Wärmepumpe und dabei erfolgendem Wärmeentzug wieder ins Gewässer ausserhalb des abgegrenzten Gewässerteils zurückgeführt ist.
Es ist vorgesehen, dass erwärmtes Wasser durch unterhalb von schwimmfähigen, insbesondere luftgefüllten und mit geschlossenem, vorzugsweise etwa rechteckigem, Querschnitt ausgestalteten, Haupthohlkörpern angeordnete Zusatzhohlkörper mit geschlossenem, vorzugsweise etwa rechteckigem Querschnitt geleitet ist, wobei an der dem Inneren des abgegrenzten Gewässerteils zugewandten Seite der Zusatzhohl- körper, vorzugsweise der inneren unteren Kante der etwa quaderförmigen Zusatzhohlkörper, Austrittsöffnungen für das erwärmte Wasser und Eintrittsöffnungen für das der Erwärmungsquelle zuzuleitende Wasser vorgesehen sind sowie versteifte bzw. beschwerte Schürzen an den bezüg- lich der abgegrenzten Gewässerteile aussenliegenden Seiten der Zusatzhohlkörper sowie der Haupthohlkörper befestigt sind.
Bei dieser Anlage wird warmes Wasser im Winkel schräg nach unten in den Schwimmbereich eingestrahlt und es kommt zu unerwünschten Durchmischungen bzw. Gradienten der Wassertemperatur.
Aus der DE 92 03 178 ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art bekannt. Gegenstand dieses Gebrauchsmusters ist ein bewegbares Schwimmbecken, das ins Meer od.dgl. eingesetzt werden kann. Vorgesehen ist ein schwimmbeckenförmig ausgebildetes Gehäuse, das eine Grund- fläche, eine mit der Grundfläche verbundene Umfangswand und ein oberes offenes Ende aufweist, wobei in der Umfangswand eine Vielzahl von Löchern ausgebildet sind, um den Innenraum des Gehäuses mit dem Meerwasser zu verbinden, und durch eine Schwimmeinheit, die angrenzend an das obere offene Ende an dem Gehäuse angebracht ist, damit das Gehäuse auf dem Meer schwimmt. Beheizungseinrichtungen sind für das in dem Schwimmbecken befindliche Wasser nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, bei der der Schwimmbereich von Lebewesen aus dem umgebenden Gewässer freigehalten wird und mit welcher auch eine gleichmässige Erwärmung des im Schwimmbereich befindlichen Wassers erzielt werden kann. Weitere Aufgabe ist es, eine auch für Nichtschwimmer benutzbare Einrichtung anzugeben.
Erfindungsgemäss ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale charakterisiert.
Vorteilhaft sind die Ausbildung von Öffnungen zum Wasserdurchtritt in der Bodenwandung so- wie die Anordnung von Einströmdüsen, mit denen von der Bodenwandung ausgehend warmes Wasser in den Schwimmbereich eingeströmt werden kann. Die Erfindung beruht darin, dass das vom Bodenbereich her eingeströmte Wasser den Schwimmbereich gleichmässig erwärmt und in
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gewissem Mass das durch die Bodenöffnungen eintretende Wasser erwärmt. Damit wird für die schwimmenden Personen eine gleichmässige Wassertemperatur erreicht und vermieden, dass das Wasser im Kopfbereich bzw. an der Oberfläche wärmer ist als im Fussbereich, so dass ähnlich wie bei einer Fussbodenheizung im Fussbereich der schwimmenden Personen eine angenehme Was- sertemperatur eingestellt werden kann.
Durch die zusätzliche Bodenwandung ergibt sich eine Abgrenzung des Schwimmbereiches nach unten hin, so dass weder Lebewesen in diesen eindringen noch Personen ertrinken können, sofern die Bodenwandung entsprechend seicht gegenüber Wasseroberfläche positioniert ist. Bei der Bodenwandung mit Durchtrittslöchern lässt sich ein Verwachsen mit Algen auf relativ einfache Weise durch Reinigung mit einem Druckwasserstrahl eliminieren, so dass ein ständiger Wasser- austausch mit der Umgebung stattfindet. Der nach unten hin bestehende Abschluss des Schwimm- bereiches ermöglicht auch ein effizientes und homogenes Erwärmen des im Schwimmbereich befindlichen Wassers, weil in der Bodenwandung auch Warmwasserdüsen vorgesehen sein kön- nen und eine Wärmeisolation nach unten hin vorgesehen werden kann.
Mit Hilfe der im Bodenbereich angeordneten Einströmdüse strömt das erwärmte Wasser von unten nach oben, gibt seine Wärme an das umgebende kühlere Wasser ab und wird im oberen Schwimmbereich wieder abgesaugt. Somit findet eine vollständige Durchmischung mit warmem Wasser statt.
Um eine möglichst homogene Erwärmung des Wassers über die gesamte Grundfläche des Schwimmbereiches zu erzielen, können mehrere gleichmässig über die Bodenwandung verteilte Einströmdüsen zur Zufuhr von erwärmtem Wasser vorgesehen sein. Das einströmende Wasser breitet sich in horizontaler Ebene aus und steigt dann als warme Strömung in Richtung Wasser- oberfläche auf.
In Ausbildung der Erfindung kann die Mantelwandung und die Bodenwandung aus einem Loch- blech oder einem Gitter gebildet sein, wobei die Mantelwandung und die Bodenwandung aus einem zur Wasseroberfläche hin offenen Käfig mit vier Seitenwänden und einer Bodenwand gebil- det sind. Dadurch lässt sich eine stabile Formgebung der Schwimmbereichs-Abgrenzung errei- chen, die allseitig auf einfache Weise wärmeisoliert werden kann. Es hat sich auch gezeigt, dass die Anfälligkeit eines Lochbleches oder eines Gitters für Algenbewuchs sehr gering ist, weshalb ein Verlegen der Wasserdurchtrittsöffnungen erst nach relativ langer Zeit eintritt. Zudem ist ein Entfer- nen von Ablagerungen relativ einfach möglich.
Die Öffnungen zum Wasserdurchtritt können in ihrer Grösse beliebig gross gestaltet sein, gemäss einer Ausführungsform der Erfindung können diese eine freie Fläche im Bereich zwischen 0,2 % bis 85 % relativ zur Gesamtmantel- und Bodenfläche aufspannen.
Die Ableitung des wieder abgekühlten warmen Wassers erfolgt gemäss einem Ausführungsbei- spiel der Erfindung dadurch, dass - in Gebrauchslage gesehen - im oberen Bereich der Mantel- wandung zumindest eine Ausströmdüse zur Absaugung von Wasser aus dem Schwimmbereich vorgesehen ist, wobei zur homogenen Erwärmung des im Schwimmbereich befindlichen Wassers mehrere gleichmässig entlang des Umfanges der Mantelwandung verteilte Ausströmdüsen zur Absaugung vorgesehen sind.
Konstruktiv einfach kann eine solche Absaugung über mehrere entlang der Mantelwandung angeordnete Düsen dadurch erfolgen, dass gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung eine Ringleitung entlang des Umfanges der Mantelwandung angebracht ist, in welcher die Ausström- düsen zur Absaugung ausgebildet sind, und dass die Ringleitung mit einer Wasser-Ableitung verbunden ist.
Eine besonders formstabile Konstruktion des Trägergerüstes lässt sich erreichen, indem nach einer Weiterbildung der Erfindung die Tragelemente des Trägergerüstes aus Formrohren gebildet sind.
Um eine Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort zu ermöglichen oder um eine nicht symme- trische Gewichtsverteilung auszugleichen, können gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung Mittel zur Höhenverstellung bzw. Lageveränderung des Trägergerüstes gegenüber dem Gewässer-Wasserspiegel vorgesehen sein. Der Wasserstand gegenüber dem Bodenbereich kann soweit variiert werden, dass eine Umstellung von Nicht-Schwimmer auf Schwimmer-Schwimm- bereich möglich ist.
Eine Variante der Erfindung kann weiters darin bestehen, dass die Mittel zur Höhenverstellung
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bzw. Lageveränderung zumindest durch einen, mit dem Trägergerüst verbundenen Hohlkörper gebildet sind, der eine mit einer Druckluftleitung verbundene Flutkammer beinhaltet, welche mit Wasser befüllbar und durch Beaufschlagen mit Druckluft entleerbar ist.
Durch Fluten oder Entleeren der Flutkammer mit Wasser kann die Stellung der Trägergerüst- Stellung gegenüber der Wasseroberfläche verändert werden.
Eine sehr genaue Höhen- bzw. Neigungseinstellung kann gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch vorgenommen werden, dass die Hohlkörper durch mehrere ausserhalb der Mantelwandung angeordnete, in Richtung normal zur Bodenwandung verlaufende Hohlzylinder gebildet sind.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass zumindest ein Auftriebsele- ment durch mehrere Auftriebskörper gebildet ist. Durch die Ausbildung als Festkörper ist die Schwimmfähigkeit der Auftriebskörper und somit des Trägergerüstes auch über lange Zeiträume verlässlich gegeben.
Die Herstellung der Auftriebskörper lässt sich auf technisch einfache und kostengünstige Art dadurch erreichen, dass gemäss einer weiteren Variante der Erfindung die vorzugsweise quader- förmigen Auftriebskörper aussenseitig entlang des Umfanges der Mantelwandung in Aufnahmebe- reichen des Trägergerüstes angeordnet sind.
Weiters kann vorgesehen sein, dass entlang des äusseren Umfanges der Mantelwandung und parallel zu dieser Aussenplatten zur Wärmedämmung angeordnet sind, und dass in dem Raum zwischen der Mantelwandung und den Aussenplatten die Auftriebskörper und die Hohlzylinder aufgenommen sind. Die Aussenplatten bilden eine wärmeisolierende Schicht gegenüber dem ausserhalb des Schwimmbereiches befindlichen Gewässers und erhöhen zugleich den Auftrieb der gesamten Anordnung.
Um eine Vereisung bzw. ein Einfrieren der erfindungsgemässen Einrichtung zu verhindern, können gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im Bereich der Aussenplatten Ausström- düsen für Warmwasser und/oder Luft, vorzugsweise entlang einer Ringleitung, angeordnet sein.
In vielen Fällen ist es erstrebenswert, dass sich die Badegäste in unmittelbarer Nähe des Schwimmbereiches niedersetzen oder herumgehen können. Nach einer weiteren Fortbildung der Erfindung kann daher im Bereich der oberen Stirnseite der Mantelwandung und der oberen Stirn- seiten der zu dieser parallelen Aussenplatten, ein den Raum zwischen der Mantelwandung und der Aussenplatten entlang des Umfanges des Schwimmbereiches überdeckender Ponton-Steg vorge- sehen sein, der als Gehweg rund um den Schwimmbereich und somit auch als Liegeplatz für Badegäste benutzbar ist.
Eine weitere Möglichkeit, Auftriebskörper bzw. eine Wärmeisolation vorzusehen, kann gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dadurch verwirklicht werden, dass parallel zur Bodenwandung als Platten ausgebildete Auftriebskörper vorgesehen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestell- ten Ausführungsbeispiels eingehend erläutert. Es zeigt dabei
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung;
Fig.2 einen Querschnitt durch die Einrichtung gemäss Fig. 1 und
Fig.3einen Grundriss der in Fig.1 dargestellten Einrichtung.
Fig. 1,2 und 3 zeigen eine Einrichtung zur Abgrenzung und Erwärmung eines Schwimmberei- ches 5 innerhalb eines Gewässers, z. B. innerhalb eines Sees oder eines Flusses, das sonst für Schwimmzwecke kaum oder nicht geeignet wäre. Eine solche Einrichtung ermöglicht somit den Badebetrieb in einem Gewässer auch ausserhalb der Badesaison, d. h. auch im Winter, oder in Gewässern, die an sich eine zu niedere Wassertemperatur aufweisen, um darin schwimmen zu können.
Die Abgrenzung des Schwimmbereiches 5 erfolgt durch eine - in Gebrauchslage gesehen - von der Oberfläche des Gewässers in die Tiefe reichende, den Schwimmbereich 5 seitlich umschlie- #ende Mantelwandung 25,26,27,28, die über Tragelemente eines Trägergerüstes gehalten wird, die aus Formrohren 16,13 gebildet sind. Aufbau und Struktur des Trägergerüsts sowie die Ausfüh- rung der Tragelemente kann je nach Bedarf und Ausdehnung des Schwimmbereiches 5 variieren, wobei der Schwimmbereich 5 im Grundriss gesehen jede beliebige geometrische Form, z. B. recht- eckig oder kreisförmig, aufweisen kann. Die in Fig. 1 gewählte rechteckige Form des Schwimmbe- reiches stellt daher nur eine der beliebig vielen Ausführungsformen dar.
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Weiters sind verschiedene Auftriebselemente 2,8,10 vorgesehen, die dem gesamten Träger- gerüst ausreichenden Auftrieb verleihen, um es vor dem Absinken zu bewahren und es damit schwimmfähig zu machen. Zu diesem Zweck sind quaderförmige Auftriebskörper 2 aussenseitig entlang des Umfanges der Mantelwandung 25,26,27,28 in Aufnahmebereichen des Trägergerüstes angeordnet. Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 erkennbar, ragt das Trägergerüst zu einem Teil über die Wasseroberfläche 31 hinaus. Ein innenseitig der Mantelwandung 25,26,27,28 umlaufender Hand- lauf 15 ist dabei so angebracht, dass er unter dem Wasserniveau 31 zu liegen kommt. An diesem können schwimmende Personen Halt finden.
Die Auftriebskörper 2 sind z. B. aus nicht hygroskopischem Styropor gebildet, das keine offene Porosität aufweist und ermöglichen einen dauerhaften Betrieb der erfindungsgemässen Einrichtung.
Zusätzlich zu der den Schwimmbereich 5 seitlich umschliessenden Mantelwandung 25,26,27,28 ist - in Gebrauchslage gesehen - an der Unterseite der Mantelwandung 25,26, 27,28 eine Boden- wandung 29 vorgesehen, so dass der Schwimmbereich bis auf in der Mantelwandung 25,26,27,28 und/oder in der Bodenwandung 29 vorgesehene Öffnungen zum Wasserdurchtritt nach unten hin vollkommen geschlossen ist. Durch die zusätzliche Bodenwandung 29 ist die erfindungsgemässe Einrichtung gegen das Eindringen von Lebewesen, insbesondere Tieren, von ausserhalb des abge- grenzten Schwimmbereiches 5 geschützt. Weiters bietet die Bodenwandung 29 Schutz gegen ein Absinken eines Ertrinkenden auf den Grund des Gewässers und kann bei geeigneter Dimensionie- rung auch den Boden eines Kinder-Schwimmbeckens bilden.
Die Öffnungen zum Wasserdurchtritt können gleichmässig oder willkürlich über die Mantelwan- dung 25,26,27,28 und/oder die Bodenwandung 29 verteilt sein und gewährleisten eine gleichmässi- ge Durchströmung des Schwimmbereiches 5 sowie einen ständigen Wasseraustausch zwischen innerhalb und ausserhalb des Schwimmbereiches 5. Unter Wandung wird dabei im Sinne der Erfin- dung jede wandartige Abgrenzung verstanden, z. B. auch Gitterwände.
Bevorzugt sind die Mantelwandung 25,26,27,28 und die Bodenwandung 29 aus einem Loch- blech oder einem Gitter gebildet, wobei vorzugsweise die Öffnungen zum Wasserdurchtritt zusam- men eine freie Fläche im Bereich zwischen 0,2 % bis 85 % relativ zur Gesamtmantel- und Boden- fläche aufspannen. Die Öffnungen sind dabei so klein gehalten, dass grössere Tiere nicht in den Schwimmbereich 5 eindringen können.
Der Einsatz von Blechwandungen mit z. B. runden Bohrungsöffnungen, z. B. bis zu einem Durchmesser von 8 mm, oder viereckigen, vieleckigen, schlitzförmigen oder elliptischen Öffnungen mit einer maximalen Öffnungsbreite von z. B. 8 mm bringt den Vorteil, dass die mechanische Stabi- lität solcher Blechwandungen so hoch ist, dass ein Algen-Bewuchs mit einem Druckwasserstrahl sehr leicht entfernt werden kann.
Eine mechanisch besonders stabile Ausführungsform der Erfindung ist beim gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel verwirklicht und besteht darin, dass die Mantelwandung und die Bodenwandung aus einem zur Wasseroberfläche hin offenen Käfig mit vier Seitenwänden 25,26,27,28 und einer Bo- denwand 29 gebildet ist, wobei die Wände aus einem Lochblech oder Gitter gefertigt sein können.
Um eine Veränderung der Eintauchtiefe des Trägergerüstes in dem Gewässer vornehmen zu können, sind Mittel zur Höhenverstellung bzw. Lageveränderung des Trägergerüstes gegenüber dem Gewässer-Wasserspiegel 31 vorgesehen.
Diese sind in der gezeigten Ausführungsform durch mehrere mit dem Trägergerüst verbundene Hohlkörper 4 gebildet, die eine mit einer nicht dargestellten Druckluftleitung verbundene Flutkam- mer beinhalten, die jeweils mit Wasser befüllbar und durch Beaufschlagen mit Druckluft entleerbar ist. Grundsätzlich reicht ein Hohlkörper 4 zur Höhenverstellung oder Lageveränderung für den vorgenannten Zweck aus, es ist aber von Vorteil, mehrere solcher Hohlkörper 4 anzuordnen, die in Fig. 1 und 2 durch mehrere ausserhalb der Mantelwandung 25,26,27,28 angeordnete, in Richtung normal zur Bodenwandung 29 verlaufende Hohlzylinder 4 gebildet sind, welche bei Bedarf teilwei- se oder ganz geflutet werden können.
Auf diese Weise ist sowohl eine Änderung der Eintauchtiefe als auch der Neigung des Trägergerüstes gegenüber dem Gewässer-Wasserspiel 31 möglich, so dass das Trägergerüst in eine waagrechte Lage einnivelliert werden kann. Es kann das Trägerge- rüst durch gezieltes Fluten der Hohlzylinder 4 abgesenkt werden, wodurch gegenüber der Boden- wandung 29 eine grössere Wassertiefe eingestellt werden kann.
Weiters sind entlang des äusseren Umfanges der Mantelwandung 25,26,27,28 und parallel zu dieser beabstandete Aussenplatten 10 zur Wärmedämmung angeordnet, die einerseits der Wärme-
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isolation dienen und andererseits als zusätzliche Auftriebskörper für das Trägergerüst herangezo- gen werden können.
Im Raum zwischen der Mantelwandung 25,26,27,28 und den Aussenplatten 10 sind die Auf- triebskörper 2 und die Hohlzylinder 4 aufgenommen.
Ergänzend dazu sind parallel zur Bodenwandung 29 als Platten 8 ausgebildete Auftriebskörper vorgesehen.
Im Winter kann es bei sehr niedrigen Temperaturen zu einer Vereisung der Aussenwände 10 kommen. Daher sind im Bereich der Aussenplatten 10 Ausströmdüsen für Warmwasser und/oder Luft, und zwar entlang einer Ringleitung 19, angeordnet. Durch das Ausströmen von warmem Wasser oder auch warmer Luft können den Betrieb störende Eisbildungen verhindert werden.
Im Bereich der oberen Stirnseite der Mantelwandung 25,26,27,28 und der oberen Stirnseiten der zu dieser parallelen Aussenplatten 10, ist ein den Raum zwischen der Mantelwandung 25,26, 27,28 und der Aussenplatten 10 entlang des Umfanges des Schwimmbereiches 5 überdeckender Ponton-Steg 1 ausgebildet, der auf den Formrohren 16 abgestützt ist und als aus dem Gewässer ragender Randbereich bzw. als Gehfläche rund um den Schwimmbereich 5 verläuft. Darunter befinden sich die Auftriebskörper 2, welche die Trägerkonstruktion schwimmfähig machen.
Mittels einer nicht dargestellten Anlage zur Erwärmung des innerhalb des Schwimmbereiches 5 befindlichen Wassers wird dem abgegrenzten Schwimmbereich 5 erwärmtes Wasser zugeführt und aus diesem abgekühltes Wasser wieder abgeleitet. Die Erwärmung des im Umlauf befindli- chen Wassers erfolgt durch eine beliebige Wärmequelle, bevorzugt aber mittels Wärmepumpe, der Wasser von ausserhalb des abgegrenzten Schwimmbereiches 5 zugeführt und nach Entzug der Wärme wieder an das Gewässer abgegeben wird. Das zweite Wärmereservoir stellt in diesem Fall z. B. die Umgebungsluft dar. Die aus dem Temperaturunterschied erzielbare Wärme wird unter Verwendung eines Wärmetauschers zum Erwärmen des aus dem Schwimmbereich abgezogenen Wassers benützt. Es können aber auch andere Methoden zur Erwärmung, z. B. durch Solarenergie, angewandt werden.
In der Bodenwandung 29 sind, wie in Fig.3gezeigt, mehrere gleichmässig über diese verteilte Einströmdüsen 11 zur Zufuhr von erwärmtem Wasser in den Schwimmbereich 5 vorgesehen, die über Zweigleitungen mit einer Warmwasser-Zuleitung 20 verbunden sind, welche von der nicht dargestellten Erwärmungsanlage kommt. Es könnte auch nur eine solche Einströmdüse 11vorge- sehen sein, eine solche Anordnung hätte aber eine inhomogene Temperaturverteilung innerhalb des Schwimmbereiches 5 zur Folge.
Wie Fig. 1 und 2 zeigt, ist das verwendete Rohrsystem für die Zuleitung von warmem Wasser vollständig im Trägergerüst integriert. Über die Einströmdüsen 11 verteilt sich das zugeführte warme Wasser in unmittelbarer Bodennähe, wie in Fig. 1 und 2 durch Strömungspfeile angedeutet, z.B. maximal bis zu einer Wurfweite von 4m vom Düsenmittelpunkt aus und es kommt zu einer gleichmässigen Erwärmung des Wassers innerhalb des Schwimmberei- ches 5.
Die Ableitung des abgekühlten Wassers aus dem Schwimmbereich 5 wird ebenfalls durch ein in der Mantelwandung 25,26,27,28 vorhandenes Rohrsystem 6 - in Gebrauchslage gesehen - im oberen Bereich der Mantelwandung 25,26,27,28 angeordnete Ausströmdüsen zur Absaugung von Wasser aus dem Schwimmbereich 5 vorgenommen.
In der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform sind mehre gleichmässig entlang des Umfanges der Mantelwandung 25,26,27,28 integrierte und verteilte Ausströmdüsen zur Absaugung vorgesehen, die in einer Ringleitung 6 ausgebildet sind, die mit einer Wasser-Ableitung 21 verbun- den ist. Die Ringleitung 6 verläuft vorzugsweise ungefähr 250 mm unterhalb der Wasseroberfläche, kann aber auch höher oder tiefer angeordnet sein. Durch die Ringleitung 6 wird das aufsteigende warme Wasser, das sich auf dem Weg vom Mantelboden 29 zur Wasseroberfläche abkühlt, abge- saugt und über die Wasser-Ableitung 21 wieder der Wärmeaufbereitung zugeführt. Die Ausström- düsen können durch einfache Bohrungen in der Ringleitung 6 gebildet sein.
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