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Die Erfindung betrifft eine Zigarettenschachtel mit einer aufklappbaren Verschlusskappe zur Entnahme der Zigaretten und einem in die Verschlussklappe integrierten Aufbewahrungsfach für Zündhölzer, wobei in der Verschlussklappe eine Trennwand angeordnet ist, sowie mit einem in der Zigarettenschachtel angeordneten Versteifungsteil mit seitlichen Laschen, welche zumindest teilweise über die Knickstelle der Verschlussklappe hinausragen.
Eine Zigarettenschachtel mit integrierten Zündern ist beispielsweise aus der DE 90 11464 U1 bekannt. Die darin gezeigte Zigarettenschachtel ist als Zigaretten-Zündholz-Kombischachtel aus- gebildet und weist neben der Verschlusskappe zur Entnahme der Zigaretten ein am anderen Ende der Zigarettenschachtel integriertes Fach mit einer Ausnehmung zur Aufnahme von Zündhölzern sowie eine Auf- und Zuklappe für dieses Zusatzfach auf.
Weiters ist aus der DE 94 10 375 U1 eine Zigarettenschachtel mit einer Zündquellvorrichtung bekannt. Dabei sind die Streichhölzer in taschenförmigen Zündkammern untergebracht, sodass sie beim Herausziehen direkt angezündet werden. Diese taschenförmigen Zündkammern sind in der Frontfläche der Zigarettenschachtel integriert, sodass beim Öffnen der Verschlussklappe der Zugriff zu den Zündhölzern ermöglicht wird. Als nachteilig an diesem bekannten Stand der Technik hat sich der enorme konstruktive Aufwand und die damit verbundene Erhöhung der Produktionskosten derartiger Zigarettenschachteln erwiesen.
Dieses Problem ergibt sich auch bei der in der US 5,482,157 beschriebenen Zigarettenschach- tel. Die darin beschriebene Zigarettenschachtel weist ein aus Plastik hergestelltes Aufbewahrungs- fach für Zünder auf, welches entweder am Boden der Zigarettenschachtel oder als Teil des klapp- baren Deckels der Zigarettenschachtel ausgebildet ist. In einer der Seitenflächen des Aufbewah- rungsfaches für die Zünder ist eine Entnahmeöffnung integriert, die von einer Federzunge ver- schlossen ist. Diese Federzunge weist eine Durchtrittsöffnung auf, die sich in der Grösse mit der Entnahmeöffnung für die Zünder in der Seitenfläche des Aufbewahrungsfaches deckt. Durch seitliches Drücken auf die Federzunge werden die beiden Öffnungen in Übereinstimmung ge- bracht, sodass eine Entnahme der Zünder aus dem Aufbewahrungsfach erfolgen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neuartige Zigarettenschachtel mit einem integrierten Aufbe- wahrungsfach für Zündhölzer zu schaffen, die kostengünstig herzustellen ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Aufbewahrungsfach eine Entnahmeöff- nung aufweist, die bei geschlossener Verschlussklappe von einer der seitlichen Laschen verschlos- sen ist.
Dadurch wird der konstruktive Aufwand zur Herstellung der erfindungsgemässen Zigaretten- schachtel auf ein Minimum reduziert. Beispielsweise können die Seiten- sowie die Deckfläche des Aufbewahrungsfaches von den Wänden der Verschlussklappe der Zigarettenschachtel gebildet sein. Es braucht dann lediglich eine in etwa der Deckfläche der Verschlussklappe entsprechende Trennwand in der Verschlussklappe angeordnet werden, um ein in der Zigarettenschachtel integ- riertes Aufbewahrungsfach für Zündhölzer zu schaffen, wobei die Entnahme der Zündhölzer in einfacher Weise dadurch erfolgt, dass in einer Seitenfläche der Verschlussklappe eine Entnahmeöff- nung für die Zündhölzer angeordnet ist.
Die den Bodenteil des Aufbewahrungsfaches bildende Trennwand kann mit wenigstens zwei Seitenwänden der Verschlussklappe untrennbar verbunden sein, um zu verhindern, dass sich die Trennwand aus der Verschlussklappe löst und die Zündhölzer verloren gehen. Da die Entnahmeöffnung bei geschlossener Verschlussklappe von einer der seitli- chen Laschen des Versteifungsteiles verschlossen ist, ist auf diese Weise sichergestellt, dass die Zündhölzer tatsächlich nur im Bedarfsfall aus dem Aufbewahrungsfach durch die Entnahmeöffnung entnommen werden können.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die den Bodenteil des Aufbe- wahrungsfaches bildende Trennwand zumindest teilweise klappbar ausgebildet ist, sodass ein mehrmaliges Befüllen des Aufbewahrungsfaches mit Zündhölzern möglich ist.
Praktisch ist es, wenn an und/oder in der Zigarettenschachtel oder an der Trennwand wenig- stens eine Reibfläche für die Zündhölzer angeordnet ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden Figurenbe- schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Zigarettenschachtel,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel mit klappbarer Trennwand und
Fig. 3 eine perspektivische Skizze.
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Die in den Fig. 1 und 3 gezeigte Zigarettenschachtel 1 weist eine Verschlussklappe 2 auf, die an der Knickstelle 13 fix mit der Zigarettenschachtel 1 verbunden ist. In der Verschlussklappe 2 ist das Aufbewahrungsfach 4 für die Zündhölzer 5 integriert, wobei die Seitenflächen 6 - 6'" und die Deck- fläche 7 des Aufbewahrungsfaches 4 von den Wänden der Verschlussklappe 2 gebildet werden, während der Bodenteil des Aufbewahrungsfaches 4 von einer Trennwand 9, die in der Verschluss- klappe 2 vorzugsweise parallel zur Deckfläche 7 angeordnet ist, gebildet wird. An der Trennwand 9 ist eine Reibfläche 12 derart angeordnet, dass sie im aufgeklappten Zustand der Verschlussklappe 2 frei zugänglich ist. Im Unterschied dazu ist in Fig. 3 die Reibfläche 12 aussen an der Zigaretten- schachtel 1 angeordnet.
In der Seitenfläche 6" des Aufbewahrungsfaches 4 ist eine Entnahmeöffnung 8 für die Zünd- hölzer 5 angeordnet. In der Zigarettenschachtel 1 ist ein Versteifungsteil 10 mit seitlichen Laschen 11, 11' derart angeordnet, das die seitliche Lasche 11', die über die Knickstelle 13 der Zigaretten- schachtel 1 hinausragt, die Entnahmeöffnung 8 des Aufbewahrungsfaches 4 bei geschlossener Zigarettenschachtel 1 verschliesst. Das heisst, im geschlossenen Zustand der Zigarettenschachtel 1 sind die Zündhölzer 5 allseitig von Teilen der Verschlussklappe 2, der Trennwand 9 sowie den seitlichen Laschen 11 bzw. 11' des Versteifungsteiles 10 umschlossen, sodass ein Herausrutschen der Zündhölzer 5 aus dem Aufbewahrungsfach 4 sicher vermieden wird.
Erst wenn der Raucher die Verschlussklappe 2 der Zigarettenschachtel 1 öffnet, um eine Zigarette 3 entnehmen zu können, wird die Entnahmeöffnung 8 für die Zündhölzer 5 automatisch geöffnet, sodass der Raucher sowohl die Zigaretten 3 als auch die Zündhölzer 5 durch einmaliges Öffnen der Verschlussklappe 2 zur Hand hat.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei ist die Trenn- wand 9 des Aufbewahrungsfaches 4 entlang der Knicklinie 14 aufklappbar ausgebildet, sodass ein mehrmaliges Befüllen des Aufbewahrungsfaches 4 mit Zündhölzern 5 möglich ist.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Zigarettenschachtel mit einer aufklappbaren Verschlusskappe zur Entnahme der Zigaretten und einem in die Verschlussklappe integrierten Aufbewahrungsfach für Zündhölzer, wobei in der Verschlussklappe eine Trennwand angeordnet ist, sowie mit einem in der Zigaretten- schachtel angeordneten Versteifungsteil mit seitlichen Laschen, welche zumindest teilwei- se über die Knickstelle der Verschlussklappe hinausragen, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbewahrungsfach (4) eine Entnahmeöffnung (8) aufweist, die bei geschlossener
Verschlussklappe (2) von einer der seitlichen Laschen (11,11') verschlossen ist.