AT409989B - Lichtdurchlässiges fassadenelement - Google Patents

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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/20Solar thermal

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  • Building Environments (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Aus der CH-PS 687 549 ist ein lichtdurchlässiges Fassadenelement gemäss Oberbegriff des
Anspruchs 1 bekannt. Es besteht aus zwei Im Querschnitt   U-förmigen   Glasscheiben, zwischen denen eine transparente Warmedämmung angeordnet ist. Die gegeneinandergerichteten Schenkel der Scheiben sind über Verbindungsstege miteinander verbunden. Die Fassadenelemente werden an der Mauer nebeneinander aufgestellt und mit einer Fugenmasse gegeneinander abgedichtet. 



   Ein   weiteres lichtdurchlässiges Fassadenelement   gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus dem DE-GM 295 14 437 bekannt Es besteht ebenfalls aus zwei U-förmigen Glasscheiben, zwi- schen denen eine   ichtdurch) ässige Wärmedämmung   angeordnet ist. Die einander zugekehrten
Schenkel der Scheiben sind durch im Querschnitt H-förmige Verbindungsstege aus Kunststoff miteinander verbunden. Die freien Enden der Schenkel des H-Profils sind gegen die Schenkel der
Scheiben abgekröpft und liegen an ihnen an. Der dadurch gebildete Zwischenraum zwischen den
Verbindungsstegen und den freien Enden der Scheibenschenkel wird durch eine Dicht- und Kleb- masse gefüllt.

   Die äusseren Schenkel des   H-Profils   haben sägezahnförmige Vorsprünge, in welche ein elastomeres, aussen an den Scheiben anliegendes, T-förmiges Dichtungsprofil eingesetzt und eingerastet ist. Dieses Dichtungsprofil entspricht in seiner Funktion der oben erwähnten Fugen- masse bel der CH-PS 687 549. Das H-Profil hat aussen eine ebene Fläche. Diese ebenen Flächen benachbarter Fassadenelemente werden miteinander verklebt. Das DE-GM 295   14 434   zeigt den gleichen oben erwähnten Aufbau. 



   DE 2   313 691   zeigt U-förmige Profilglasbahnen 6, auf deren Schenkel U-formige Dichtungsprofile 5 aus Kunststoff aufgesteckt sein können. 



   DE 2 243 972 offenbart verschiedene Klammern, welche zwei U-förmige Scheiben miteinander verbinden Die Klammern bestehen aus Metall oder Kunststoff. Die Ausführungsform gemäss Figur 8, besteht aus einem starren Kunststoff. Ihre Schenkel laufen dabei in geriffelte Vorsprünge aus, um einen Druck auf die Fläche der Umbiegungen der Schenkel auszuüben. Ferner weist die Klammer ein Distanzelement In Form einer mittleren verdickten Rippe auf. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Montage solcher Elemente zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. 



   Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt :
Figur 1 einen Querschnitt durch nebeneinandergestellte Fassadenelemente,
Figur 2 einen vergrösserten Ausschnitt aus der Darstellung nach Figur 1,
Figuren 3 und 4 Stirnansichten der Dichtungsprofile, und
Figuren 5 und 6 eine zweite Ausführungsform. 



   In Figur 1 ist ein Horizontalschnitt durch eine Fassade dargestellt. Sie besteht aus mehreren nebeneinander aufgestellten Fassadenelementen 1. Die Fassade kann   z. B.   in der in der CH-PS 687 549 beschriebenen Art vor einem Mauerwerk montiert sein oder zur Tageslichtbeleuchtung von Räumen, z. B. Treppenhäusern, dienen. Jedes Element 1 besteht aus zwei im Querschnitt U-förmigen Glasprofilscheiben 2 und einem   Füllkörper   3 aus einer transparenten Wärmedämmung. Die verglichen mit den zueinander parallelen Grossflächen 4 der Scheiben 2 kurzen, einander zugewandten und miteinander fluchtenden Schenkel 5 der Scheiben 2 sind miteinander durch Stegplatten 6 aus Kunststoff verbunden.

   Der   Füllkörper   3 hat durchgehende, senkrecht zu den   Grossflächen   4 verlaufende Kanäle und besteht aus aufeinandergeschichteten und miteinander verbundenen, engen, transparenten, dünnwandigen Röhrchen oder aus einer Waben- oder Rasterstruktur aus transparentem, dünnwandigem Kunststoff. Auf der Rückseite liegt der   Fullkörper   3 an der Grossflache 4 an, um die Wärmeübertragung durch Konvektion zu verhindern. Auf der Vorderseite kann demgegenüber ein Zwischenraum zwischen   Füllkörper   und Grossfläche 4 bestehen, um allenfalls im Element enthaltenes Kondenswasser abzuleiten. Der Innenraum zwischen den Scheiben 2 kann oben und unten durch Deckel abgeschlossen sein. 



   Auf den einen Schenkel 5 jeder Scheibe 2 Ist ein Im Querschnitt U-förmiges, elastomeres Dichtungsprofil 11 aufgesteckt. Der äussere Schenkel 12 dieses Profils hat am freien Ende zwei schräg abstehende Dichtlippen 13. Die Lippen 13 stehen im ungespannten Zustand (Fig. 3) unter etwa   45    von der Ebene des Schenkels 12 ab. Anschliessend an die Lippen 13 ist der Schenkel 12 als schlauchförmiges Hohlprofil 14 ausgebildet. Auf den anderen Schenkel 5 jeder Scheibe 2 ist ein weiteres, im Querschnitt U-förmiges, elastomeres Dichtungsprofil 18 aufgesteckt mit zwei ungleich langen Schenkeln 19. Die   Stegplatte   6 kann   z. B.   aus Hart-PP, die Dichtungsprofile 11,18 aus TPE 

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 mit 60 Shore A Härte oder aus EPDM oder Silikongummi bestehen. 



   Im eingebauten Zustand sind die beiden Profile 11,18 abdichtend in die äussersten, offenen Kammern 23 der Stegplatten 6 eingesteckt. Die beiden Dichtlippen 13 liegen an den beiden einander angrenzenden Stegen 5 benachbarter Fassadenelemente 1 an. Die beiden Seitenwände 15 des Hohlprofils 14 hegen an einem Scheibenschenkel 5 und am längeren Profilschenkel 19 des Dichtungsprofils 18 an. Es erfolgt daher auf beiden Seiten (innen und aussen) eine Abdichtung in mehreren gestaffelten Ebenen. Wegen des Hohlprofils 14 und der elastischen Lippen 13 können relativ grosse Einbautoleranzen überbrückt werden.

   Durch die beschriebene Abdichtung wird die Montage der Elemente 1 erheblich vereinfacht Insbesondere können auch allfällige Reparaturen oder der Ersatz einzelner Elemente 1 rasch und problemlos ausgeführt werden
Bei der Ausführungsform nach den   Flg.   5 und 6 sind die beiden Dichtungsprofile 11,18 einstückig an der   Stegplatte   6 angeformt Sie sind im Zweikomponentenverfahren mit der Stegplatte 6 koextrudiert. Die Schenkel 12,19 sind abgekröpfte Fortsetzungen der beiden Schenkel 24 der Kammern 23. Diese Ausführungsform ist noch einfacher in der Werkmontage, da weniger Teile benötigt werden. Sie erfordert allerdings hohe Werkzeugkosten und eignet sich daher vornehmlich für hohe Stückzahlen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Llchtdurchlassiges Fassadenelement, das zwei gegeneinandergenchtete, im Querschnitt
U-förmige Scheiben (2) umfasst, deren Scheibenschenkel (5) mittels   wärmeisoherender  
Stege (6) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass je ein erster der
Scheibenschenkel (5) pro Scheibe (2) in ein im Querschnitt U-förmiges, elastomeres Dich- tungsprofil (11) eingesetzt ist, dessen äusserer Profilschenkel (12) zwei abstehende Dicht- lippen (13) aufweist, welche Im eingebauten Zustand gegen diesen ersten Scheiben- schenkel (5) und gegen einen Scheibenschenkel (5) eines angrenzenden Fassadenele- mentes (1) abdichten.

Claims (1)

  1. 2. Fassadenelement nach Anspruch 1, wobei das Dichtungsprofil (11) benachbart den beiden Dichtlippen (13) als Hohlprofil (14) ausgebildet ist, wobei im eingebauten Zustand durch dieses Hohlprofil (14) eine zweite Dichtebene gebildet ist.
    3 Fassadenelement nach Anspruch 2, wobei über den zweiten Scheibenschenkel (5) ein zweites, im Querschnitt U-förmiges, elastomeres Dichtungsprofil (18) aufgesteckt ist, ge- gen welches das Hohlprofil (14) eines benachbarten Fassadenelementes (1) abdichtet.
    4. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Stege (6) Kunststoff-Steg- profile sind.
    5. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Dichtungsprofile (11,18) einstückig Im Zweikomponentenverfahren mit den Stegen (6) koextrudiert sind.
AT141298A 1997-08-29 1998-08-19 Lichtdurchlässiges fassadenelement AT409989B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3260621A1 (de) * 2016-06-22 2017-12-27 Glasfabrik Lamberts Gmbh & Co. Kg Profilbauglasanordnung

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DE2243972A1 (de) * 1971-09-22 1973-04-05 Boussois Souchon Neuvesel Sa Profilstueck aus glas, mittels desselben hergestellte wand und verfahren und anlage fuer seine herstellung
DE2313691A1 (de) * 1973-03-16 1974-09-19 Moosbrunner Glasfabrik Ges Mbh Verglasung mit zwei- oder mehrschalig verlegten u-foermigen profilglasbahnen
DE29514437U1 (de) * 1995-09-08 1995-11-02 Bauglasindustrie Gmbh, 66839 Schmelz Glasbauelement aus zwei U-förmigen Glasprofilen
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CH687549A5 (de) * 1994-05-17 1996-12-31 Schweizer Ag E Lichtdurchlaessiges Fassadenelement.

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