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Die Erfindung hat ein Fenster mit einem in einem Mauerwerk angeordneten Fensterstock mit einem ausseren und uber Kunststoffprofile verbundenen inneren Aiumimumhohlprofilrahmen zum Gegenstand.
Fenster werden aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt, wobei Holz als traditioneller Werkstoff für Kastenfenster immer mehr durch andere Werkstoffe ersetzt wird Holz hat allerdings den Vorteil, dass es eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist und eine hohe UV-Bestandigkeit besitzt. Wird das Holz mit Lacken beschichtet, so kann zwar die Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser wesentlich erhöht werden, jedoch wird die Beschichtung durch UV-Bestrahlung wesentlich stärker angegriffen, so dass in einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren eine zusätzliche Pflege erforderlich ist.
Stahl als Konstruktionsmaterial für Fenster weist zwar den Vorteil auf, dass beliebig lange Profile mit hoher Genauigkeit hergestellt werden können, jedoch müssen diese Profile ebenfalls gegen- über der Witterung geschützt werden und es besteht der Nachteil, dass einerseits derartige Fensterflügel ein besonders hohes Gewicht aufweisen und andererseits die Wärmeleitung von einem Innenraum zu einem Aussenraum besonders gross ist. Dies führt im Sommer bei klimatisieren Räumlichkeiten zu einem vermehrten Energieeinsatz, wobei an der Aussenseite, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit eine Kondensation von atmosphärischem Wasser eintreten kann, wodurch die Korrosion an der Aussenseite eines Gebäudes wesentlich verstärkt wird.
Im Winter bei erhöhter Temperatur im Innenraum gegenüber dem Aussenraum besteht die Gefahr der Kondensation an der Innenseite, wodurch die Korrosion an der Innenseite gefördert wird
Ein weiterer Werkstoff für Fenster ist Kunststoff. Ein derartiges Kunststoffenster ist beispielsweise in der AT 349 719 B beschrieben Hierbei ist in der Mauer ein Stock aus Holz vorgesehen, an welchem zwei Fensterflügel mit Kunststoffhohlprofilen befestigt sind. Diese Kunststoffhohlprofile sind im Inneren mit Aluminiumhohlprofile versteift, wobei sowohl ein innerer als auch ein äusserer Fensterflugel jeweils mit zwei Glasscheiben vorgesehen ist.
Diese beiden Fensterflügel sind jeweils an einem gemeinsamen Stock angeschlagen Die Flügel können entweder nach innen oder nach innen und aussen geöffnet werden Ein derartiges Fenster soll eine besonders hohe Schalldammung aufweisen Durch die Kunststoffprofile weist ein derartiges Fenster den Nachteil auf, dass eine geringe Formbeständigkeit vorliegt, die zusätzlich mit steigender Temperatur abnimmt. Weiters besteht der Nachteil, dass die Anordnung von zwei Fensterflügel in einem Stock der Schall, weicher entweder auf die innere oder die äussere Fensterscheibe auftrifft, an den Fensterflügel abgegeben wird und von diesem über die Beschläge weitergeleitet wird.
Der Schall gelangt sodann einerseits über den Stock zu dem anderen Bereich des Fensters und weiters wird der Schall über die Beschläge für den weiteren Fensterflügel auf den Flügel und damit erneut auf die Glasscheibe übertragen. Damit wird der Schall uber die Glasscheiben, welche als Membrane wirken, zusätzlich zum Fensterstock und zusätzlich zum Rahmen des Fensters abgegeben.
Aluminium als Werkstoff für Fassaden und Fenster weist den Vorteil auf, dass durch elektrolyti- sche Oxidation die Witterungsbeständigkeit besonders erhoht werden kann Für den Einbau derartiger Fassaden bzw. Fenster ist es allerdings erforderlich, dieselben vor alkalischen Einflüssen zu schützen. Demgemäss weisen derartige Konstruktionsteile Beschichtungen oder Umhüllungen auf Obwohl Aluminium ein Leichtmetall ist, gelangen, um die Festigkeit zu erhohen und das Gewicht zu reduzieren, Hohlprofile zum Einsatz. Die Verarbeitung der Hohlprofile kann entweder durch Schweissen unter Sauerstoffausschluss oder durch Verkleben sowohl vor Ort als auch in einer Fabrik durchgeführt werden.
Das Verkleben von Aluminiumprofilen weist den Vorteil auf, dass ein besonderes sauberes Verarbeiten der Profile möglich ist, wobei weiters keine besonders aufwendigen Aggregate zum Einsatz gelangen müssen. Aluminium weist allerdings eine besonders hohe Wärmeleitfähigkeit auf, so dass diesem Nachteil durch unterschiedlichste Konstruktionen Rechnung getragen wird. Beispielsweise ist es bekannt, ein Aluminiumprofil an der Innenseite mit einer thermischen Isolierung, beispielsweise aus Schaumstoff zu versehen. Eine derartige thermische Isolie- rung weist den Nachteil auf, dass sie in der Regel architektonisch schwer zu gestalten ist und zusätzlichen Raum benotigt, wobei ein Teil der Glasscheiben abgedeckt werden muss.
Ein weiterer beschrittener Weg besteht darin, die von innen nach aussen führenden Stege der Aluminiumhohl- profile besonders dünn auszugestalten oder überhaupt Wärmebrücken aus Aluminium zu vermeiden. Eine Möglichkeit derartige Warmebrücken zwischen einem äusseren Rahmen und einem inne- ren Rahmen eines Fensters zu vermeiden, besteht darin, dass die beiden Rahmen über ein Kunst-
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stoffprofil, insbesondere Kunststoffhohlprofil, miteinander verbunden sind. Dadurch kann die Wärmeleitfähigkeit von innen nach aussen eines Fensterflügels wesentlich verringert werden, wobei zusätzlich die Schalleitung ebenfalls verringert werden kann.
In der DE 39 43 123 C1 wird ein Fenster mit einem inneren Blendrahmen und einem äusserer Blendrahmen mit Fensterflügel beschrieben. Die akustische Belastung soll verringert werden. Der thermischen Belastung wird zweifach Rechnung getragen, u. zw. durch eine entsprechende Beschichtung des äusseren Fensterflügels der, je nach Jahreszeit, umgedreht werden kann, so dass einerseits Wärmestrahlen von aussen nicht nach innen dringen können bzw. kein Warmeverlust durch Strahlungswärme von innen nach aussen, also Im Winter, eintreten kann. Die weitere Vorsorge sind Lamellen, die zwischen dem inneren und dem äusseren Fensterflügel angeordnet sind.
Diese Lamellen stellen sowohl einen Schutz gegen Licht als auch Wärme dar. Wird das Licht im wesentlichen reflektiert, so werden die Wärmestrahlen aufgenommen und bewirken eine zusätzliche Erhitzung des Raumes zwischen dem äusseren und dem inneren Fensterflügel. Dadurch kommt es zu einer zusätzlichen Wärmebeaufschlagung des Innenraumes.
Aus der DE 24 45 285 A 1 wird es bekannt, einen Holzfensterstock Innen und aussen mit einem Blendrahmen zu versehen, welcher jeweils Fensterflügel trägt. Diese Fensterflügel sind so ausgestaltet, dass die vertikale Erstreckung des äusseren Fensterflügels kleiner ist als die des inneren Fensterflügels. Um einen mikrobiologischen Abbau des alten Fensterstockes aus Holz zu vermeiden, wird derselbe über eine Lufteintrittsöffnung und eine Luftaustrittsöffnung belüftet. Die Luft streicht hierbei nicht nur über die im wesentlichen horizontal angeordneten Teile des Fensterstockes, sondern auch über die im wesentlichen vertikal angeordneten.
Zwischen dem Holzfensterstock und dem Blendrahmen ist eine Masse angeordnet, durch welche eine Öffnung, die zu einem Frischluftkanal führt, vorgesehen ist
Weiters wird aus der DE 37 32 545 A1 bekannt, den Zwischenraum von zwei feststehenden Fenstern zu belüften. Diese Belüftung soll ein Anschlagen der äusseren Fensterscheibe verhindern, wobei ein Luftstrom aus dem Rauminneren über einen Heizkörper und sodann in den Zwischenraum aufsteigend geleitet wird. Falls ein Überdruck im Innenraum oder im Zwischenraum zwischen den Fenstern vorliegt, kann derselbe über eine Rückschlagklappe abgeleitet werden.
Aus dem Auszug der sowjetischen Patentveröffentlichung SU1530-732-A wird es bekannt, den Zwischenraum zwischen zwei Schiebefenstern nach aussen zu verbinden.
Bei Hochhäusern ist es bekannt, ein Fenster mit einem Fensterstock in einem Mauerwerk, u. zw. bündig abschliessend mit der inneren Wandoberfläche, einzusetzen, wobei an der Aussenseite eine in einem Fassadenelement eingesetzte fix angeordnete Glasplatte vorgesehen ist. Dieser
Zwischenraum ist weiter von aussen beluftet. Damit wird eine geringere Hitzebeaufschlagung er- reicht, wobei weiters eine geringe Schallbeaufschlagung zumindest im Bereich der Glasscheibe erreicht werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein Fenster für Ein-oder Mehrfamilien- häuser zu schaffen, das eine schatimässige Beaufschtagung eines innen-und Aussenraumes we- sentlich verringert, die thermische Trennung zwischen einem Aussenraum und einem Innenraum wesentlich erhöht und die Pflege von Fensterscheiben mit herkömmlichen Mitteln ohne Steighilfen an einer Hausaussenseite ermöglicht.
Das erfindungsgemässe Fenster mit einem in einem Mauerwerk angeordneten Fensterstock mit einem äusseren und über Kunststoffprofile verbundenen inneren Aluminiumhohlprofilrahmen, und einem Fensterflügel mit zumindest einem äusseren und über Kunststoffprofile verbundenen inneren Aluminiumhohlprofilrahmen mit zumindest einer Glasscheibe, vorzugsweise Isollerglasscheibe, welcher am inneren Aluminiumhohlprofilrahmen angelenkt und gehalten ist, wobei der Fensterflu- gel gegenüber dem äusseren und/oder dem inneren Aluminiumhohlprofilrahmen des Fenstersto- ckes uber gummielastische Dichtungen abgedichtet ist, besteht im wesentlichen darin, dass nach aussen im Abstand zum Fensterstock ein weiterer Fensterstock vorgesehen ist, an welchem ein weiterer Fensterflügel angelenkt und gehalten ist,
wobei ein Raum zwischen den Fensterflügeln über Öffnungen mit aussen verbunden ist, und die grösste Aussenabmessung des weiteren Fenster- flügels, gemessen parallel zum Fensterflugel, kleiner, insbesondere geringfügig kleiner, ist als die freie Öffnung des Fensterstockes. Durch den Verbundaufbau sowohl des Fensterstockes als auch des Fensterflügels mit einem äusseren und inneren Aluminiumhohlprofil, die miteinander über
Kunststoffprofile verbunden sind, kann einerseits die Wärmeleitung von einem Raum zum anderen
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Raum verringert werden, und andererseits eine Schalldämmung innerhalb der Rahmen erfolgen, da durch den Übergang an akustisch unterschiedlichen Materialien Reflexionen der Schallwellen stattfinden.
Weiters kann der Kunststoff so ausgewählt werden kann, dass derselbe eine geringere Schalleitfahigkeit besitzt. Mit einer Abdichtung der Fensterflügel gegen den Fensterstock kann eine unerwünschte Belüftung des Raumes vermieden werden. Dadurch, dass im Abstand zum Fensterstock ein weiterer Fensterstock vorgesehen ist, können zwei im beliebigen Abstand voneinander angeordnete Fensterflügel vorgesehen sein. Dadurch, dass zwei voneinander unabhängige Stöcke vorgesehen sind, wird vermieden, dass der Schall, welcher einen Fensterstock beaufschlagt, von einem Aussenraum direkt auf den Innenraum abgegeben wird, sondern es wird der Schall an einem Zwischenraum abgegeben.
Dadurch, dass der weitere Fensterflügel ebenfalls angelenkt und an dem Stock gehalten ist, kann beispielsweise mit einem Drehkippverschluss ein Öffnen sowohl des Innenfensters als auch des Aussenfensters erreicht werden, wobei durch die entsprechende Dimensionierung das äussere Fenster auch teilweise in den Innenraum zum Liegen kommen kann, und eine Reinigung sowohl der Rahmen als auch insbesondere der Glasscheiben sowohl an der Innen- als auch der Aussenseite erfolgen kann. Damit ist ein Fenster geschaffen, das sowohl eine hervorragende schallmässige als auch thermische Isolierung aufweist, das leicht zu pflegen ist.
Weist der weitere Fensterflügel einen äusseren und einen inneren Aluminiumhohlprofilrahmen auf, so kann die thermische Leitfähigkeit des Fensterrahmens wesentlich verbessert werden, womit die Wärme aus dem Zwischenraum besonders leicht abgeleitet werden.
Ist der weitere Fensterstock mit einem Rahmen aus vier Teilstücken aus einem Aluminiumhohlprofil gebildet, so kann eine besonders einfache Konstruktion gewählt werden, wobei durch die Belüftung des Raumes zwischen dem inneren und äusseren Fensterstock das Hohlprofil ohne besondere Massnahmen gegen thermische Leitung ausgebildet sein kann. Gegebenenfalls kann das Aluminiumhohlprofil mit schalldämmendem Material ausgefüllt sein.
Liegen die gesamte Aussenfläche des weiteren Fensterstockes und die Aussenfläche des weiteren Aussenflügels in einer Ebene, so ist eine Konstruktion gewährleistet, die selbst bei hohen Windgeschwindigkeiten zusätzliche akustische Belastung, wie durch Wirbelbildung u. dgl. bedingt, vermeidet.
Sind der äussere und der innere Fensterstock zumindest jeweils an einem unteren Querprofil miteinander flüssigkeitsdicht, geneigt nach aussen verbunden, wobei oberhalb der Verbindung zumindest eine Abflussöffnung nach aussen vorgesehen ist, so können aus thermischen Gründen die Öffnungen strömungsgünstig ausgebildet werden, wobei lediglich geringfügige vorstehende Abdeckungen für die Öffnungen erforderlich sind, da gegebenenfalls eintretendes Niederschlagswasser wieder nach aussen abgeleitet wird.
Ist die äussere Fläche des weiteren Fensterstockes nach innen vor der Aussenfassade angeordnet, so kann beispielsweise über eine Sohlbank od. dgl. Niederschlagswasser so weit von der Hausfassade abgeleitet werden, dass eine bleibende Verunreinigung derselben für lange Zeit vermieden werden kann.
Ist der weitere Fensterflügel ausschliesslich über eine Labyrithdichtung zum weiteren Fensterstock abgedichtet, so kann eine Schalleitung zwischen dem weiteren Fensterstock und dem Fens- terflügel im wesentlichen vermieden werden, da der Schall lediglich über die Beschlage weitergeleitet wird
Ist der Fensterstock und/oder der weitere Fensterstock zum Mauerwerk über eine akustische Isolierung verbunden, so wird die Weiterleitung von Schall von dem Fenster in das Mauerwerk und umgekehrt von dem Mauerwerk in das Fenster besonders gering gehalten. Hier tritt der besondere Vorteil auf, dass die Glasscheiben nicht als Membrane für den Körperschall der Mauer dienen können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen naher erläutert
Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Fenster mit zwei Fensterstocken und
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Fenster gemäss Fig. 1
Das in den Fig. 1 und 2 im Schnitt dargestellte Fenster weist einen inneren Fensterstock 1 und einen äusseren Fensterstock 2 auf. Der innere Fensterstock 1 weist zwei Aluminiumhohlprofilrahmen 3 und 4 auf, welche über zwei Kunststoffprofile 5,6 verbunden sind. Der Fensterflügel 7 ist am inneren Aluminiumprofil 3 uber einen Dreh-Kippbeschlag-nicht dargestellt-an diesem ange-
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lenkt und gehalten. Der Fensterflügel 7 ist mit einem inneren Aluminiumhohlprofil 8 und einem äusseren Aluminiumhohlprofil 9 aufgebaut, welche über die Kunststoffprofile 10, 11 miteinander verbunden sind.
Sowohl der aussere als auch der innere Aluminiumhohlprofilrahmen (8, 9) weisen umlaufende Schenkel 12, 13 auf, die über Dichtungen 14 eine Isolierglasscheibe 15 tragen. Der Fensterflügel 7 ist über weitere Dichtungen 16, 17 gegenüber dem inneren Aluminiumhohlprofilrahmen 3 und dem äusseren Aluminiumhohlprofilrahmen 4 abgedichtet. Der Fensterstock 1 ist über nicht dargestellte Pratzen, die mit dem Stock verbunden sind, in der Mauer 18 festgelegt. Nach aussen, vom Innenraum gesehen, Ist vor dem Fensterstock 1 ein weiterer Fensterstock 2 angeordnet, der ebenfalls über nicht dargestellte Pratzen in der Mauer 18 verankert ist Der mnere Fensterstock 1 ist über eine Schall- und Wärmedämmung 19 zur Wand hin abgedichtet.
Der Fensterstock 2 besteht aus vier Aluminiumhohlprofilen 20, an welchen ein äusserer Fensterflügel 21 über einen nicht dargestellten Drehkippbeschlag angelenkt und gehalten ist. Der Fensterflügel 21 weist einen inneren Rahmen 22 und äusseren Rahmen 23 auf, welche über Dichtungen 24 eine Glasscheibe 25 tragen. Der Raum 26, weicher zwischen den beiden Fensterflügeln umschlossen ist, ist über abgedeckte Öffnungen 27 mit der Aussenatmosphäre verbunden. In dem Zwischenraum kann beispielsweise eine Jalousie angeordnet sein, die einerseits das Eindringen von Wärmestrahlen in das Rauminnere verhindert und andererseits, dadurch dass sie geschützt angeordnet ist, vom Wetter Im wesentlichen nicht beaufschlagt wird, jedoch die von ihr aufgenommene Wärme nach aussen und nicht nach innen abgeben kann.
Der äussere Fensterflugel 21 weist, wie aus den Zeichnungen zu entnehmen, eine kleinere Fläche, gemessen parallel zur Glasscheibe, als die freie Öffnung des inneren Fensterstockes 1 auf. Damit kann der äussere Fensterflügel durch die freie Öffnung des inneren Fensterstockes geschwenkt werden. Das untere Fassadenblech 28 weist unmittelbar Im Anschluss der fiüss ! gkeitsdichten Biechverbindung 30 zwischen dem äusseren und dem inneren Fensterstock eine Öffnung auf, über die Oberflächenwasser auf die Sohlbank 29 entwässern kann.
Der äussere Fensterflügel 21 schliesst mit dem äusseren Fensterstock bündig ab und ist gegenüber der Hausfassade 31, wie besonders deutlich in Fig. 1 ersichtlich, zurückgesetzt.
Mit einer derartigen Konstruktion, dass vor einem Fensterstock mit Fenster ein weiterer Fensterstock ebenfalls mit Fenster angeordnet wird, wobei der Zwischenraum nach aussen belüftet ist, weist den Vorteil auf, dass einerseits eine in den Zwischenraum angeordnete Jalousie von der Witterung im wesentlichen nicht beaufschlagt wird, jedoch kann die von der Jalousie aufgenommene Wärme an die Luft abgegeben werden und über Öffnungen nach aussen geleitet werden. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Konstruktion besteht dann, dass durch die zusätzlich im Abstand angeordnete Fensterscheibe eine wesentliche Schallreduzierung erreicht werden kann. Ab einer Frequenz von 200 Hertz kann durch die erfindungsgemässe Anordnung bei oben befindlicher Jalousie eine Reduktion des durch das Fenster in den Innenraum eintretenden Schalls um 5 dB bis
10 dB erreicht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1 Fenster mit einem In einem Mauerwerk (18) angeordneten Fensterstock (1) mit einem äusseren (4) und über Kunststoffprofile (5, 6) verbundenen Inneren Aluminiumhohlprofil- rahmen (3), und einem Fensterflügel (7) mit zumindest einem ausseren (9) und über Kunst- stoffprofile (10, 11) verbundenen inneren Aluminiumhohlprofilrahmen (8) mit zumindest einer Glasscheibe, vorzugsweise Isolierglasscheibe (15), weicher am inneren Aluminium- hohlprofilrahmen (3) angelenkt und gehalten ist, wobei der Fensterflügel (7) gegenüber dem äusseren und/oder dem inneren Aluminiumhohlprofilrahmen (3, 4) des Fensterstockes (1) über gummielastische Dichtungen (16, 17) abgedichtet Ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach aussen im Abstand zum Fensterstock (1)
ein weiterer Fensterstock (2) vorgese- hen ist, an weichem ein weiterer Fensterflügel (21) angelenkt und gehalten ist, wobei ein
Raum (26) zwischen den Fensterflügeln (7, 21) uber Öffnungen (27) mit aussen verbunden ist, und die grösste Aussenabmessung des weiteren Fensterflügels (21), gemessen parallel zum Fensterflügel, kleiner, insbesondere geringfügig kleiner, als die freie Öffnung des
Fensterstockes (1) ist.