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Die Erfindung betrifft einen Klemmkasten, bestehend aus einem an einem Elektromotor, insbesondere am Statorgehäuse desselben, zu befestigenden Unterteil und einem Deckel, der mit dem Unterteil, beispielsweise mittels Schrauben, verbunden Ist, wobei im Boden des Unterteils des Klemmkastens wenigstens ein Kanal vorgesehen Ist, der aus dem Klemmkasten herausführt.
Ein Klemmkasten der eingangs genannten Gattung ist aus der EP 0 511 474 A bekannt Bei diesem bekannten Klemmkasten verläuft der an dem Klemmkasten herausführende Kanal senkrecht zum Boden des Unterteils des Klemmkastens. Dies ist bel dem bekannten Klemmkasten insofern unproblematisch, weil in dem Kanal Anschlüsse aufgenommen sind.
Ein Klemmkasten, der über eine, einen Kanal aufweisende Adaptersohle am Gehäuse eines Elektromotors montiert ist, ist aus der EP 0 190 602 A bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klemmkasten der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, dass das Einführen von elektrischen Leitungen, wie beispielsweise einem Kondensatorkabel, das zu einem im Klemmkasten untergebrachten Kondensator führt, zu vereinfachen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Klemmkasten gelöst, der die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Klemmkastens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit der erfindungsgemässen Ausführung des Klemmkastens, insbesondere seines Unterteils, ist es nunmehr ohne weiteres möglich, elektrische Leitungen, z. B. das erwähnte Kondensatorkabel, in den Klemmkasten einzuführen und dort anzuschliessen. Durch den wenigstens einen am Unterteil des Klemmkastens vorgesehenen, rohrförmigen Ansatz mit seiner gebogenen Wand besteht die Möglichkeit, eine elektrische Leitung problemlos in den Klemmkasten einzuführen und dann beispielsweise durch einen Schrumpfschlauch, der auf den rohrförmigen Ansatz aufgeschoben ist und sich bis über das durch diesen eingeführte Kabel erstreckt, festzulegen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand der Zeichnungen. Es zeigt : Fig. 1 den Unterteil eines Klemmkastens in Schrägansicht von oben her gesehen, Fig. 2 einen Unterteil von seiner Unterseite aus gesehen in Schrägansicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Unterteil des Klemmkastens und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 3.
Ein Klemmkasten besteht aus einem am Statorgehäuse eines Elektromotors zu befestigenden Unterteil 12 und einem (nicht gezeigten) Deckel, der mit dem Unterteil 12 beispielsweise mit Hilfe von Schrauben verbunden werden kann.
Im Boden 14 des Unterteils 12 des Klemmkastens sind eine längliche Durchgangsöffnung 20 sowie drei Löcher 21,22 für Befestigungsschrauben, mit denen der Unterteil 12 an einem Elektromotor befestigt werden kann, vorgesehen. Rings um die Durchgangsöffnung 20 für zur Wicklung des Stators führende Litzen ist ein vom Boden 14 des Unterteils 12 des Klemmkastens nach unten weisender Stutzen 24 vorgesehen.
Vom Boden 14 des Unterteils 12 des Klemmkastens stehen nach innen (oben) zwei Zapfen 75 ab, die zum Befestigen einer Blockklemme durch einfaches Aufschieben verwendet werden können.
An der Innenseite des Bodens 14 des Unterteils 12 des Klemmkastens sind mehrere nicht näher bezeichnete Sacklöcher vorgesehen, die gegebenenfalls mit Gewinde versehen sein können, um beliebige Bauteile im Klemmkasten festlegen zu können. Beispielsweise können so wahlweise Blockklemmen, Kondensator, Anlaufrelais, Gleichrichter, Klemmbretter und/oder Kombinationen der vorgenannten Bauteile untergebracht werden.
Vom Innenraum des Unterteils 12 gehen gebogene Kanäle 78 aus, die an der Unterseite des Bodens 14 von gebogenen Wänden 77 begrenzt werden. Das an der Innenfläche des Bodens 14 liegende Ende jedes Kanals 78 ist zum Innenraum des Klemmkastens hin offen. Nach aussen hin ist jeder Kanal 78 zunächst durch einen heraustrennbaren Wandteil 100 verschlossen. An jeden Kanal 78 schliesst sich in seitlich vom Unterteil 12 des Klemmkastens abstehender, rohrstutzenarti- ger Ansatz 101 an
Nach dem Aufschlagen, also Wegbrechen des Wandteils 100 kann durch den Rohrstutzen 101 und den Kanal 78 eine beliebige elektrische Leitung, z.
B. em Kondensatorkabel, in den Klemmkasten eingeführt werden, um dort an den entsprechenden Bauteil, der im Klemmkasten befestigt ist,
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angeschlossen zu werden. Beispielsweise wird ein Kondensatorkabel an einem im Klemmkasten untergebrachten Klemmbrett oder an einer Blockklemme angeschlossen.
Um eine Zugentlastung der durch den Rohrstutzen 101 und den Kanal 78 in den Klemmkasten geführten, elektrischen Leitung zu erreichen, wird über den Rohrstutzen 101 eine Schrumpfhülse geschoben, durch die auch das elektrische Kabel, das in den Klemmkasten eingeführt ist, gesteckt ist. Durch Wärmebehandlung schrumpft die Schrumpfhülse auf den Rohrstutzen 101 und das elektrische Kabel, so dass dieses sicher festgehalten wird. Zusätzlich kann der Schrumpfschlauch innen mit einer Klebschicht versehen sein, um den Sitz des Kabels noch zu erhöhen.
Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden :
Im Boden 14 des Unterteils 12 eines an einem Elektromotor zu befestigenden Klemmkastens, der auch einen Deckelteil besitzt, ist ein Kanal 78 vorgesehen, der viertelkreisförmig gebogen ist und seitlich aus dem Unterteil 12 herausgeführt ist. Durch einen vom Unterteil seitlich abstehenden Ansatz 101 und dem Kanal 78 kann ein Kabel in den Klemmkasten eingeführt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Klemmkasten, bestehend aus einem an einem Elektromotor, insbesondere am Statorge- häuse desselben, zu befestigenden Unterteil (12) und einem Deckel, der mit dem Unterteil (12), beispielsweise mittels Schrauben, verbunden ist, wobei im Boden (14) des Unterteils (12) des Klemmkastens wenigstens ein Kanal (78) vorgesehen ist, der aus dem Klemm- kasten herausführt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (78) an der Unterseite des
Bodens (14) des Unterteils (12) des Klemmkastens durch eine gebogene Wand (77) be- grenzt ist.