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Die Erfindung betrifft einen Bausatz für eine Spindeltreppe, bestehend aus einer Säule, aus von dieser Säule in ihrer Längsrichtung auskragenden Stufen, zwischen welchen Distanzstück zur Festlegung des Abstandes zwischen benachbarten Stufen vorgesehen sind, und aus einem H ndlauf, der an im Randbereich der auskragenden Stufen verankerten Stützen befestigt ist.
Durch Veränderung der Anzahl der Stufen lässt sich bei einer solchen Spindeltreppe eine Anpassung an die vorgegebene Höhe nicht exakt erreichen. Es ist daher bekannt, eine solche A passung durch Variation der Anzahl und Dicke der zwischen den einzelnen Stufen angeordneten Distanzstücke vorzunehmen, welche aus auf die Säule aufgeschobenen Scheiben bzw. Ringen b stehen. Durch Variation dieser Distanzstücke ändert sich jedoch die Steigungshöhe je Stufe und amit auch die Steigung des Handlaufes, sodass ein flexibler Handlauf erforderlich ist. Dies erschwe t die Montage einer solchen Spindeltreppe wesentlich, was vor allem dann nachteilig ist, wenn die pindeitreppe als Bausatz auf den Markt kommt und für eine Montage durch einen Heimwerke gedacht ist.
Die Verwendung eines stabilen, fixen Handlaufes auch bei verschiedenen Höheneinstellu gen der einzelnen Stufen kann nun durch Verdrehung der einzelnen Stufen um die Säulen achs bewirkt werden, derart, dass bei Veränderung der Steigung auch die Auftrittstiefe proportional v'rän- dert wird. Diese Veränderung der Auftrittstiefe bewirkt jedoch, dass bei den bekannten Spi deltreppen keine vorgefertigten Verankerungsstellen der Stützen an den Stufen vorgesehen we rden können, wodurch wiederum die Montage wesentlich erschwert wird.
Aus der AT 306388 B ist eine Spindeltreppe bekannt geworden, bei welcher für die Anbrin gung der den Handlauf abstützenden Stützen im Randbereich der Stufen Langlöcher ausgebildet sind, sodass die einzelnen Stufen um einen gewissen Winkelbereich relativ zueinander durch Verdrehen um die Säulenachse verstellt werden können, ohne den Handlauf und die diesen Handlauf a stüt- zenden Stützen verändern zu müssen. Bei dieser bekannten Ausbildung ist aber nur eine Verlanderung der Lage der untersten Stufe in Relation zur Lage der obersten Stufe möglich, nicht J doch eine Veränderung der Gesamthöhe der Spindeltreppe, sodass diese bekannte Spindeltreppe nicht an verschiedene Raumhöhen angepasst werden kann.
Eine universelle Verwendbarkeit dies r bekannten Spindeltreppe, wie sie bei Bausätzen gefordert wird, ist somit nicht gegeben.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Bausatz für eine Spindelt eppe zu schaffen, bei weicher die Höhe derselben verändert und an die jeweiligen Raumverhäl isse angepasst werden kann und trotzdem ein vorgefertigter Handlauf Verwendung finden kann, s dass eine einfache Montage möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine K mbination der an sich bekannten Merkmale vor, nämlich des Merkmales, dass im Randbereic der Stufen sich quer zu ihrer Längsrichtung erstreckende Langlöcher für die Verankerung der Su putzen vorgesehen sind, und des Merkmales, dass die Anzahl und/oder die axiale Länge der Distan stükke veränderbar ist.
Durch eine Auswahl der Distanzstücke kann die Spindeltreppe an die vorgege- bene Raumhöhe angepasst werden, wobei durch die Anordnung der Langlöcher im Randb reich
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messungen auf, dass sie eine Veränderung der Lage der Stützen in einem Verstellbereic von etwa 4 % der Stufentiefe ermöglichen, was sich in der Praxis als ausreichend erwiesen ha, und ermöglichen dennoch eine sichere Verankerung der Stützen an den Stufen.
Da der Handlauf in Form einer Schraubenlinie mit der Achse der Säule als Mittelpunkt läuft und daher auch die Verankerung der Stützen an den Stufen entlang einer solchen Schraube nlinie erfolgt, ist es von Vorteil, wenn erfindungsgemäss die Langlöcher im wesentlichen kreisbogeniprmig ausgebildet sind, wobei der Mittelpunkt der Kreisbögen auf der Achse der Säule liegt.
Eine einfache Montage ergibt sich dann, wenn die Stützen an ihren Enden mit die Lang öcher durchsetzenden Bolzen versehen sind, die einen kleineren Querschnitt als die Stützen au isen.
Der Querschnitt der Stützen kann dann derart sein, dass er die Langlöcher abdeckt. Zweck mässig sind die Bolzen als Gewindebolzen ausgebildet, die in Gewindebohrungen der Stützen einsc raub- bar sind, sodass sich dadurch eine sichere Verankerung der Stützen an den Stufen erzielen Isst.
Zur Anpassung der Höhenlage können zwischen der Stirnfläche der Stützen und den Stufen Distanzscheiben vorgesehen sein.
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In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt in schaubildlicher, auseinandergezogener Darstellung einzelne Elemente eines erfindungsgemässen Bausatzes für eine Spindeltreppe, wobei zwei Stufen dargestellt sind.
Fig. 2 stellt in grösserem Massstab eine Stufe dar.
Der in der Zeichnung dargestellte Bausatz für eine Spindeltreppe besteht aus einer Säule 1, von welcher Stufen 2 in ihrer Längsrichtung 3 auskragen. Die Säule 1 durchsetzt hiebei Öffnungen 4 in den Stufen. Der Abstand zwischen benachbarten Stufen 2 ist durch Distanzringe 5 bzw. Distanzhülsen 6 bestimmt, welche auf die Säule 1 aufgeschoben werden. Durch Veränderung der Anzahl und der Länge bzw. Dicke der Distanzringe 5 und Distanzhülsen 6 kann somit der Abstand zwischen den einzelnen Stufen 2 verändert und an die jeweilige Raumhöhe angepasst werden.
Die einzelnen Stufen 2 werden um die Achse 11 der Säule 1 so relativ zueinander verdreht angeordnet, dass eine Auftrittstiefe und damit eine Steigungshöhe eingestellt wird, die der Steigung eines vorgefertigten fixen, nicht dargestellten, Handlaufes entspricht, welcher über Stützen 7, 7'an den einzelnen Stufen abgestützt ist. Die erste Stütze 7'ist hiebei als Vierkant ausgebildet und dient zur Verankerung des unteren Endes des Handlaufes, wogegen die übrigen Stützen 7 einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
Um trotz Veränderung der Drehlage der einzelnen Stufen 2 relativ zueinander die Befestigung der Stützen 7 am Handlauf an vorgegebenen Stellen zu ermöglichen, weisen die einzelnen Stufen 2 in ihrem Randbereich sich quer zu ihrer Längsrichtung 3 erstreckende Langlöcher 8 auf, welche zweckmässig im wesentlich kreisbogenförmig ausgebildet sind, wobei sich der Mittelpunkt der Kreisbögen auf der Achse 11 der Säule 1 befindet. Die Grösse der Langlöcher 8 ist derart bemessen, dass ein Verstellbereich der einzelnen Stufen 2 von etwa 4 % der Stufentiefe möglich ist, was sich in der Praxis als ausreichend erwiesen hat, um durch Verdrehen der Stufen 2 die vorgegebene Steigungshöhe des Handlaufes einzustellen.
Die Langlöcher 8 werden von Gewindebolzen 9 durchsetzt, die in Gewindebohrungen der Stützen 7 einschraubbar sind, wodurch eine sichere Verankerung der Stützen 7 an den Stufen 2 gewährleistet ist. Der Querschnitt der Stützen 7 ist zweckmässig so bemessen, dass er in jeder Lage der Stützen die Langlöcher 8 abdeckt.
Zur Höheneinstellung können zwischen der Stirnfläche der Stützen 7 und den Stufen 2 Distanzscheiben 10 vorgesehen werden.
Als Handlaufmaterial ist vorrangig Metall (Stahl, Alu, Edelstahl) sowie schichtverleimtes und auch gestauchtes Holz vorgesehen. Auch andere Materialien kommen hiefür in Frage.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bausatz für eine Spindeltreppe, bestehend aus einer Säule (1), aus von dieser Säule (1) in ihrer Längsrichtung (3) auskragenden Stufen (2), zwischen welchen Distanzstücke (5,6) zur Festlegung des Abstandes zwischen benachbarten Stufen (2) vorgesehen sind, und aus einem Handlauf, der an im Randbereich der auskragenden Stufen (2) verankerten
Stützen (7,7') befestigt ist, gekennzeichnet durch die Kombination der an sich bekannten
Merkmale, dass im Randbereich der Stufen (2) sich quer zu ihrer Längsrichtung (3) er- streckende Langlöcher (8) für die Verankerung der Stützen (7, 7') vorgesehen sind und dass die Anzahl und/oder die axiale Länge der Distanzstücke (5,6) veränderbar ist.