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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Sperre eines Zulaufes in einem Leichtflüssigkeits- abscheider, mit einem im wesentlichen vertikal verlaufenden Zulaufrohr, das eine nach unten gerichtete Austrittsöffnung unterhalb des Flüssigkeitsspiegels aufweist, mit einem Schwimmer un mit einem mit dem Schwimmer verbundenen, im Zulaufrohr vertikal beweglichen Sperrelement, das gegen eine die Austrittsöffnung des Zulaufrohres begrenzende Anlagefläche absenkbar ist.
Eine derartige Absperreinrichtung ist beispielsweise der DE-A 28 38 559 zu entnehmen. Das Zulaufrohr tritt horizontal in das Abscheidebecken ein und ist stirnseitig verschlossen, sodass das zu trennende Gemisch von Abwasser und Mineralölen od. dgl. durch die nach unten gerichtete Austrittsöffnung des Zulaufrohres in das Becken umgelenkt wird. Die Öffnung ist an einem nach innen geringfügig hochstehenden Rohrstutzen ausgebildet, dessen oberer Rand die Anlagefl che für das darüber angeordnete schwimmerbetätigte Sperrelement darstellt. Ein Haltestab des S err- elementes erstreckt sich durch eine obere Öffnung des Zulaufrohres zum Schwimmer, wobe die Durchtrittsöffnung durch einen Faltenbalg gedichtet ist.
Eine weitere Zulaufabsperreinrichtung zeigt die EP 864 343 A. Dort wird eine sich trichera tige verjüngende Austrittsöffnung durch ein im Zulaufrohr bewegliches Sperrelement verschlossen, das an einem von unten durch die Austrittsöffnung hochstehenden Haltestab angeordnet ist, der von einem unterhalb des Zulaufrohres angeordneten, schwimmergetragenen Tragbügel hochsteht.
Das kegelstumpfartige Sperrelement verschliesst das Zulaufrohr in Strömungsrichtung, enn der Wasserstand im Abscheider ein bestimmtes minimales Niveau unterschreitet, wobei nachgie- ssendes Abwasser, im Gegensatz zu von aussen gegen die Strömungsrichtung sperrenden lappen, den Schliessdruck erhöht. Da die Höhe des Überlaufs in den Abwasserkanal sich nicht an ert, bedeutet eine Unterschreitung des minimalen Wasserniveaus, dass die obenschwimmende Le ichtflüssigkeitsschicht jene maximale Dicke aufweist, die deren Entnahme erforderlich macht, un die weitere Funktion des Abscheiders zu gewährleisten. Nachdem dies erfolgt ist, wird das Spe le- ment über den Tragbügel händisch angehoben, sodass das Zulaufrohr wieder frei wird.
Funkt Dns- schwierigkeiten können sich nun bei stark schwankenden Zuflussmengen dadurch ergeben, dass das geöffnete Sperrelement der Strömung ausgesetzt ist, sodass der Schwimmer für die Stabilslerung nicht ausreicht.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Absperreinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der Funktionsstörungen des Sperrelementes aufgrund von ! ; trö- mungsturbulenzen zumindest weitgehend vermieden werden.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Zulaufrohr einen vergrösserten En ab- schnitt aufweist, in dem das eine Mittelöffnung aufweisende Sperrelement und die einen Mitt Iteil umgebende ringförmige Austrittsöffnung vorgesehen sind.
Das Abwasser durchströmt daher den Endabschnitt von der zentralen Eintrittsöffnung zur ing- förmigen Austnttsöffnung in einer etwa kegeligen Schicht. Auf diese Weise liegt das ringförmige Sperrelement, dessen freier Mittelbereich im inneren des Ringes zumindest dem Durchmesse der Eintrittsöffnung des Endabschnitts entspricht, ausserhalb des Strömungsweges des durchgehenden Abwassers, da die Querschnittfläche des Endabschnittes zumindest so gross wie die C uer- schnittsfläche der zentralen Eintrittsöffnung zuzüglich der Ringfläche des Sperrelements ist. Senkt sich das ringförmige Sperrelement ab, so kommt es an der ringförmigen Austrittsöffnung zu Anlage und verschliesst diese, wobei sich der Schliessdruck durch das nachfliessende, sich aufstauende Abwasser erhöht.
Wenn die Begrenzungsflächen der Austrittsöffnung nach unten konvergieren, so sind keine Strömungshindernisse und Toträume gegeben, an bzw. in denen sich Feststoffe ablagern können, wobei die Feststoffe auch beim Wiederöffnen des Sperrelementes entlang der konvergierenden Flächen weiter in den Abscheider gespült werden Der Mittelteil innerhalb der ringförmigen Austrittsöffnung ist insbesondere durch zumindest zwei radiale Verbindungsstege am Aussenrand gehalten und weist bevorzugt eine zentrale Kegelfhche auf, um auch dort Ablagerungen zu vermeiden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass das ringförmige Sperreie nent eine Unterseite aufweist, die zumindest im Aniagebereich mit einem ringförmigen Dichtstreifer aus einem elastisch nachgiebigen Material versehen ist.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Absperreinrichtung, die Fig. 2 einen
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Vertikalschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1 in Offenstellung, die Fig. 3 einen Vertikalschnitt in Schliessstellung und die Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
Eine Zulaufabsperreinrichtung weist ein in einem Leichtflüssigkeitsabscheider vertikal anzuordnendes Zulaufrohr 1 auf, das mit einem horizontalen Eintrittsstutzen und mit einem Übergangsbogen versehen ist. Eine ringförmige Austrittsöffnung 3 des Zulaufrohrs 1 liegt in einem im Querschnitt vergrösserten Endabschnitt 2 des Zulaufrohrs 1. Im Inneren des Endabschnitts 2 ist ein ringförmiges Sperrelement 4 für die ringförmige Austrittsöffnung 3 vorgesehen.
Das Sperrelement 4 ist an einem zweiarmigen Tragbügel 8 angeordnet, dessen beide Arme durch die Austrittsöffnung 3 vertikal in den Endabschnitt 2 hochstehen, und an dessen ausserhalb des Zulaufrohres 1 sich nach oben erstreckenden Seitenschenkeln je ein Schwimmkörper 9 fixiert ist, der beispielsweise in der in Fig. 2 gezeigten Tiefe in das Wasser eintaucht, wobei der Wasserspiegel mit 21 bezeichnet ist.
Das ringförmige Sperrelement 4 liegt in der Offenstellung von Fig. 2 oben am erweiterten Endabschnitt 2 des Zulaufs 1 an, wobei die mittlere Öffnung 11 des Sperrelements 4 zumindest so gross wie die Eintrittsöffnung 7 des Endabschnitts 2 ist, sodass das Sperrelement 4 ausserhalb des Strömungswegs liegt und das zulaufende Wasser durch die Austrittsöffnung 3 ungehindert in den Abscheider gelangt. Feststoffe können sich dabei dank der in Strömungsnchtung abfallenden Kegelfläche 13 des von der ringförmigen Austrittsöffnung 4 umgebenen Mittelteils 5 und der nach unten konvergierenden Begrenzungsflächen der ringförmigen Austrittsöffnung 3 an keiner Stelle ablagem. Der Mittelteil 5 ist über zumindest zwei radiale Verbindungsstege 12 mit dem Aussenrand des Endabschnitts 2 verbunden.
Trotz dieser Stege 12 ist die Austrittsöffnung 3 als ringförmig zu bezeichnen.
Bis zu einer vorbestimmten Dicke der sich oberhalb des Wasserspiegels 21 sammelnden Leichtflüssigkeitsschicht 22 verbleibt das Sperrelement 4 ausserhalb des Strömungsweges des Abwassers. Je dicker die Schicht 22 wird, umso weiter sinken der Spiegel 21 und das Sperrelement 4 nach unten, und die Eintauchtiefe der Schwimmkörper 9 verändert sich, da sie auch von Leichtflüssigkeit bedeckt sind. Ein zulässiges Maximum der Dicke der Leichtflüssigkeitsschicht 22 ist in Flg. 3 gezeigt. Spätestens dann, wenn dieses erreicht ist, muss der Zulauf gesperrt werden, um die Funktion des Abscheiders nicht zu beeinträchtigen. Im Laufe des Absinkens gelangt das Sperrelement 4 in eine labile Lage, da es in den Strömungskegel des Abwassers eintaucht, und seine Oberseite wird von der Strömung beaufschlagt.
Dabei wird, solange der Zufluss im wesentlichen gleichmässig erfolgt, das Sperrelement 4 weiterhin durch die Schwimmkörper 9 geöffnet gehalten.
Wird die maximale Dicke der Leichtflüssigkeitsschicht 22 erreicht, oder, wenn ein Schwall von Abwasser zufliesst, so wird das ringförmige Sperrelement 4 gegen die ringförmige Austrittsöffnung 3 gedrückt und sperrt den Zulauf. Nachfliessendes Abwasser staut und verstärkt die Anpressung des Sperrelements 4, das mit einer Dichtung 6 aus elastischem Material versehen 1St.
Sobald die Leichtflüssigkeit entfernt ist, soll das Abwasser wieder in den Abscheider ausflie- ssen. Hierfür muss das von der Abwassersäule im Zulaufrohr beschwerte Sperrelement 4 von der Austrittsöffnung 3 angehoben werden. Dies erfolgt mittels des Seiles 17, das beidseitig an den Enden 10 des Tragbügels 8 fixiert und nach oben geführt ist.
Die Enden 10 des Tragbügels 8 sind mit insbesondere ausfedernden Haken versehen, die bei Transport und Montage der Absperreinrichtung in Vorsprüngen oder Ösen 14 eingehängt sind, die an äusseren Laschen des Zulaufrohres 1 nach unten abstehen. Nach dem Einbau lösen sich die Haken aus den Vorsprüngen oder Osen 14 bei der Erstflutung des Abscheiders selbsttätig.
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