AT406648B - Schmiedemaschine - Google Patents

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AT406648B AT0170998A AT170998A AT406648B AT 406648 B AT406648 B AT 406648B AT 0170998 A AT0170998 A AT 0170998A AT 170998 A AT170998 A AT 170998A AT 406648 B AT406648 B AT 406648B
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/14Forging machines working with several hammers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/10Drives for forging presses
    • B21J9/18Drives for forging presses operated by making use of gearing mechanisms, e.g. levers, spindles, crankshafts, eccentrics, toggle-levers, rack bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/04Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members wherein pressing is effected in different directions simultaneously or in turn

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Schmiedemaschine   mit wenigstens zwei gegeneinander wirkenden, in einem Maschinengestell gefuhrten   exzentergetriebenen   Schmiedestempeln 
Bei den bekannten mechanischen   Schmiedemaschinen     smd   die Hubantnebe fur die Schmiedestempel bisher durchwegs in einen gemeinsamen Antrieb eingebunden, der ein oder zwei Antnebsmotore und entsprechende Getriebe zur Antriebsverbindung mit den einzelnen Hubantneben umfasst, wobei die Synchronisation des Antnebes uber   Getneberader   oder eigene Synchronisationswellen erfolgt Dadurch bleibt der   Schmiedebetrieb   auf eine konstante Schlagzahl bzw bei Einsatz polumschaltbarer Motoren auf zwei konstante Schlagzahlen beschrankt und es besteht keine Möglichkeit,

   die einmal vorgegebene Schlagfolge der Schmiedestempel zu andern Ausserdem muss der Antneb bei   Schmiedebeginn   gleichzeitig alle Hubantriebe in Gang setzen, was zu hohen Strom-Anlaufspitzen führt und das Versorgungsnetz dementsprechend belastet, welche Belastungen noch dazu ungünstige   Einstufungen   der Energiebezugskosten mit sich bringen.

   Die gemeinsame Antriebsverbindung aller Schmiedestempel fuhrt weiters zu hohen Schwungmomenten, die leistungsstarke Kupplungen nach sich ziehen und mit den erforderlichen Getriebe- und Synchronisationseinrichtungen einen hohen Bauaufwand bedingen Nicht zuletzt entstehen wegen der grossen Schmiedekasten und Getnebekasten Maschinen betrachtlicher Aussenabmessungen 
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine   Schmiedemaschine   der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sich bei vergleichsweise aufwandsarmer Konstruktion durch ihren rationellen Betrieb und ihre   Einsatzvielfalt   auszeichnet 
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch,

   dass jedem Schmiedestempel ein   Einzelantrieb   zugehort und diese Einzelantriebe uber eine Steuerungseinrichtung hinsichtlich Drehzahl und Drehlage ansteuerbar und regelbar sind Durch diese jeweils fur sich ansteuerbaren Einzel antriebe kommt es zu einem ganz neuen   Schmiedemaschinenkonzept,   wobei durch den Fortfall der grossen Getriebe und der mechanischen Synchronisationseinrichtungen sowie auf Grund der verringerten Schwungmomente die Voraussetzungen für   emen   verhältnismässig einfachen mechanischen Aufbau der ganzen Schmiedemaschine mit vergleichsweise geringen Aussenabmessungen gegeben sind Die Einzel antriebe erlauben auch jeweils ein separates Anlaufen der einzelnen   Hubantnebe   für die Schmiedestempel und fuhren so zu einer Vergleichmassigung der auftretenden Stromspitzen,

   wobei die Steuerungseinrichtung dann fur eine Synchronisation der   Hubantnebe   vor dem Schmiedebeginn sorgt Die Einzel antriebe und ihre entsprechende Ansteuerung uber die Steuerungseinrichtung erlauben es weiters, die Drehzahlen der Hubantnebe und damit die Schlagzahlen beliebig zu andern und auch die jeweilige Drehlage der Hubantnebe und damit die Schlagfolge der Schmiedestempel zu variieren Es ist daher möglich, ein und dieselbe   Schmiedemaschine   zum Schmieden mit gleichzeitig schlagenden Stempeln oder mit paarweise abwechselnd schlagenden Stempeln, mit allen vorhandenen Stempeln oder nur mit ausgewählten Stempeln, mit in gleichen oder ungleichen Winkelabständen schlagenden Stempeln u.

   dgl zu nützen, wobei das Schlagen stets mit wahlbarer Schlagzahl erfolgt Ausserdem lassen sich die Schmiedestempel in beliebiger Drehlage positionieren beispielsweise in vorderer oder hinterer Totpunktlage, um   emen   Sonderschmiedebetrieb oder   emen   Hammerwechsel od dgl durchzuführen Das Einzelantriebskonzept ist dabei nicht an eine spezielle   Maschinenkonstruktion   gebunden, sondern kann mit gleichbleibenden Vorteilen bei mechanischen   Schmiedemaschinen   unterschiedlicher Bau- und Funktionsweise eingesetzt werden 
Ist bei Vorhandensein einer Hublagenverstelleinrichtung für die Schmiedestempel jede Hublagenverstelleinrichtung für sich über die Steuerungseinrichtung ansteuerbar, werden die Vanationsmoglichkeiten des Schmiedemaschineneinsatzes weiter erhöht, da sich so wahlweise gleiche,

   aber auch paarweise unterschiedliche Hublagen der Schmiedestempel einstellen lassen und damit Rund- und Quadratquerschnitte oder auch Rechteckquerschnitte geschmiedet werden können. Zur Hublagenverstellung selbst ist jede geeignete Verstelleinrichtung, sei sie mechanisch oder hydraulisch, einsetzbar, wenn sie einen automatischen Betrieb erlaubt 
Gemäss der AT 404 441 B ist es bereits bekannt, die Schmiedestempel aus zwei Teilen zusammenzusetzen und die beiden Teile unter Zwischenlage eines Hydraulikpolsters durch 
Druckbeaufschlagung mittels einer Druckfeder kraftschlussig zu verbinden, wobei der 
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 Leitungsverbindung steht.

   Ist nun nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung   zwischen   dem Oberteil und dem mittels einer Druckfeder gegen den Oberteil druckbeaufschlagbaren Unterteil   em   Hydraulikpolster vorgesehen, der mit einer über die Steuerungseinrichtung ansteuerbaren Hydraulikanlage als Zusatzantrieb in Leitungsverbindung steht, kann neben der 
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 eine Schmiedebewegung über den Hydraulikpolster überlagert werden, wobei   Exzenterantrieb   und Hydraulikantrieb über die Steuerungseinrichtung aufeinander abgestellt werden So lasst sich in einer kombinierten Bewegung die Zustell- und Rückhubbewegung der Schmiedestempel uber einen   Exzenterantrieb   und die Schmiedebewegung durch Beaufschlagung des Hydraulikpolsters vornehmen, um die Verformungsverhältnisse zu beeinflussen,

   oder der   Exzenterantneb   und die Druckmittelbeaufschlagung des Hydraulikpolsters werden gleichzeitig zur Steuerung der Verformungsgeschwindigkeit eingesetzt. 



   Die Einzelantriebe können sowohl von einem Elektromotor als auch von einem Hydraulikmotor abgeleitet werden, wobei bei einem Hydraulikantrieb zweckmassigerweise fur die Hydraulikmotore und die Hydraulikpolster jeweils gemeinsame Hydraulikanlagen vorgesehen   smd   so dass durch eine entsprechende Ansteuerung über die Steuerungseinrichtung Hydraulikmotor und Hydraulikpolster im erforderlichen Ausmass mit Hydraulikmittel versorgt werden können. 



   Besonders vorteilhaft ist es weiters, wenn jeder Schmiedestempel mit seinem Hub- und 
 EMI2.2 
 Gehäuse angeordneten Schmiedeeinheit zusammengefasst ist, weiche Schmiedeeinheiten radial von aussen auf einen im wesentlichen ringförmigen, entsprechende radiale Ausnehmungen bildenden Schmiedekasten des Maschinengestells aufsetzbar und festschraubbar   smd   Damit kommt es zu einem vereinfachten Aufbau der Schmiedemaschine mit gunstigen Montage- bzw   Demontageverhältnissen   Ausserdem lässt sich der Schmiedekasten   verhältnismässig   platzsparend ausgestalten, da er nur zur Abstützung der einzelnen in ihren Gehausen vormontierten   Schmiedeeinheiten   und zur Führung der Schmiedestempel dient,

   die   Schmiedeeinheiten   mit ihrem Gehäuse hingegen frei aus dem Schmiedekasten hervorstehen können 
Umfassen die Schmiedeeinheiten auch die Längsführungen der Schmiedestempel, konnen sie als funktionsfertige Baueinheit in die Ausnehmungen des Schmiedekastens eingesetzt werden, was den Montageaufwand weiter verringert.

   Sind dabei erfindungsgemass die Baueinheiten radial verschiebbar im Schmiedekasten abgestützt, ist eine eigene mechanische oder hydraulische Hublagenverstelleinrichtung für die Schmiedestempel unnötig, denn die jeweilige Hublage der Schmiedestempel lässt sich über die radiale Positionierung der   Schmiedeeinheiten   einstellen 
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand rein schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen 
Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemässen Schmiedemaschine in einem achsnormalen 
Querschnitt, 
Fig. 2 einen axialen Schnitt nach der Linie   11-11   der Fig. 1, 
Fig. 3 und 4 zwei abgeänderte Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemassen 
Schmiedemaschine jeweils im achsnormalen Querschnitt und 
Fig. 5 und 6 Beispiele eines der Schmiedemaschine nach Fig. 3 bzw der Schmiedemaschine nach Fig.

   4 zugeordneten Antriebskonzeptes jeweils im Schema 
Eine Schmiedemaschine 1 weist vier gegeneinander wirkende   exzentergetnebene   Schmiedestempel 2 auf, wobei der als Hubantrieb dienende   Exzentertrieb   3 jeweils eine Exzenterwelle 4 mit Exzenter 5 und einen am Exzenter 5 drehbar gelagerten Gleitstein 6 umfasst, der die Drehbewegung der Exzenterwelle in eine Hubbewegung umzuwandeln erlaubt.

   Dazu wirken gemäss den dargestellten Ausführungsbeispielen die über Druckfedem 7 gegen den Gleitstein 6 druckbeaufschlagbaren Schmiedestempel 2 kraftschlüssig mit dem Gleitstein 6 zusammen, wobei die Schmiedestempel aus zwei über eine Hublagenverstelleinnchtung 8 miteinander verbundenen Teilen, einem werkzeugseitigen Unterteil 9 und einem   exzenterseitigen   Oberteil 10 zusammengesetzt sind und die Druckfedern 7 am Unterteil 9 angreifen Gemass den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 bzw.

   Fig. 3 ist eine mechanische Hublagenverstell- einrichtung für die miteinander durch eine Verschraubung 11 verbundenen Stempelteile vorgesehen, welche Hublagenverstelleinrichtung 8 einen am verdrehbaren Stempeloberteil 10 

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 drehfest, aber verschiebbar sitzenden, mit einem nicht weiter dargestellten Stelltrieb antnebsverbundenen Zahnkranz 12 aufweist, so dass eine Verdrehung des Zahnkranzes 12 eine durch die Schraubverstellung bedingte Hublagenverstellung des durch eine Geradfuhrung 13 unverdrehbar geführten Unterteils 9 mit sich bnngt 
Jedem Schmiedestempel 2 ist nun ein   Einzelantrieb   14 zugeordnet, der beispielsweise   emen   Hydraulikmotor 15 umfasst, von dem uber eine Kupplung 16   em   Antriebsntzel 17 antreibbar ist,

   das mit einem Antnebszahnrad 18 der Exzenterwelle 4 kammt Das Antriebszahnrad 18 wirkt dabei gleichzeitig als Schwungmasse, die durch eine am gegenuberliegenden Ende der Exzenterwelle 4 aufgezogene Schwungmasse 19 ergänzt wird 
Gemäss dem Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bildet nun jeder Schmiedestempel 2 mit seinem Exzentertneb 3 und seinem Einzelantrieb 14 sowie mit seiner Hublagenverstellemnchtung 8 eine   Schmiedeeinheit   20 mit eigenem Gehause 21, welche Schmiedeeinheiten 20 radial von aussen auf einen im wesentlichen ringförmigen Schmiedekasten 22 aufgesetzt sind,

   der zur Aufnahme der   Schmiedeeinheiten   20 radiale Ausnehmungen 23 mit Langsführungen 24 fur die Schmiedestempel 2 aufweist 
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig 3 ist das Gehause 21 der Schmiedeeinheiten 20 radial einwärts verlängert und nimmt auch die Langsführungen 24 für die Schmiedestempel 2 auf, so dass die Schmiedeeinheiten 20 als funktionsfertige Baueinheit 25 in die Ausnehmungen 23 des Schmiedekastens 22 eingesetzt werden konnen Diese Schmiedeeinheiten 20 stützen sich uber entsprechende Schraubverbindungen 26 und Abstandhalter 27 od dgl radial verschiebbar am Schmiedekasten 22 ab, so dass durch deren Verschiebbarkeit eine Hublagenverstellung der Schmiedestempel 2 möglich ist und sich daher eine eigene Hublagenverstelleinnchtung erubngt 
Gemass dem Ausführungsbeispiel nach Fig 4,

   das hinsichtlich der   Schmiedeeinheiten   und der Einzelantriebe für die Schmiedestempel grundsatzlich ähnlich aufgebaut ist wie die Ausfuhrungsbeispiele nach Fig. 1 bis 3 und bei dem daher auch gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, gibt es   zwischen   dem Unterteil 9 und dem Oberteil 10 der Schmiedestempel 2 einen Hydraulikpolster 28, wobei die Druckfedern 7 wiederum fur die kraftschlussige Verbindung zwischen Unterteil 9 und Oberteil 10 einerseits und Oberteil 10 und Gleitstein 6 anderseits sorgen Oberteil 10 und Unterteil 9 greifen koaxial in   emen   im Gehause 21 sitzenden Zylinder 29 ein, so dass sich zwischen den als Kolben wirkenden Ober- und Unterteilen der Hydraulikpolster 28 bildet,

   der zur Druck- und Hydraulikmittelbeaufschlagung mit einer Hydraulikanlage 30 leitungsverbunden ist Dadurch lasst sich über den Hydraulikpolster 28 nicht nur eine hydraulische Hublagenverstellung des Unterteils 9 erreichen, sondern es entsteht vor allem auch   em   hydraulischer Zusatzantneb, der den mechanischen Hubantneb durch den Exzentertrieb 3 uberlagert werden kann, was eine Beeinflussung der   Verformungsverhaltnisse   und der Verformungsgeschwindigkeiten erlaubt 
Wie in Fig 5 für eine Schmiedeeinheit angedeutet, gibt es eine den Einzelantrieben 14 der Schmiedestempel 2 übergeordnete Steuerungseinrichtung 31,

   über die die Einzelantnebe hinsichtlich Drehzahl und Drehlage ansteuerbar sind Bei einem hydraulischen   Einzelantrieb   mit einem entsprechenden Hydraulikkreis 32 für den Hydraulikmotor 15 ist eine ansteuerbare Servoregelung 33 vorgesehen, um die verschiedenen Funktionen, wie Synchronisierung, Wahl der Schlagzahl oder Anderung der Schlagfolge zu ermöglichen Uber die Steuerungseinrichtung 31 wird zusatzlich auch die Hublage der Schmiedestempel 2 überwacht und zur erforderlichen Hublagenverstellung die Hublagenverstelleinnchtung 8 angesteuert Da zweckmässigerweise für alle Schmiedeeinheiten eine gemeinsame Steuerungseinnchtung vorgesehen ist,

   gehen von der Steuerungseinrichtung 31 Steuerleitungen 34 zu allen vorhandenen   Schmiedeeinheiten   
Gemäss dem Antriebskonzept nach Fig 6 gibt es für jede Schmiedeeinheit 20 neben dem   Einzelantrieb   14 einen Zusatzantneb durch einen mit einer Hydraulikanlage 30 leitungsverbundenen Hydraulikpolster 28 zwischen Ober- und Unterteil 9,10 des Schmiedestempels, wobei die Hydraulikanlage 30 gleichzeitig auch den Hydraulikkreis 32 für den Hydraulikmotor 15 des   Einzelantriebes   umfasst.

   Den   Schmiedeeinheiten   ist wiederum eine gemeinsame Steuerungseinrichtung 31 übergeordnet, die uber ihre Steuerleitungen 34 sowohl den Hydraulikkreis 32 fur den   Einzelantrieb   14 als auch die Hydraulikanlage 30 zur Druckmittelbeaufschlagung des Hydraulikpolsters 28 ansteuert, wobei über geeignete Schaltventile 35,36 der hydraulische   Einzelantrieb   mit dem hydraulischen Zusatzantneb kombiniert werden 

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 kann Auch hier wird über die Steuerungseinrichtung 31 grundsätzlich die Synchronisierung der Stempelbewegungen, die Schlagzahl und die Schlagfolge der Schmiedestempel angesteuert und überwacht und auch die jeweilige Hublage der Schmiedestempel lässt sich über die   Steuerungsein-   nchtung durch geeignete Beaufschlagung des Hydraulikpolsters 28 vorgeben.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1 Schmiedemaschine mit wenigstens zwei gegeneinander wirkenden, in einem Maschinengestell gefuhrten exzentergetnebenen Schmiedestempeln, dadurch gekenn- zeichnet, dass jedem Schmiedestempel (2) em Einzelantrieb (14) zugehort und diese Einzelantriebe (14) über eine Steuerungseinrichtung (31) hinsichtlich Drehzahl und Drehlage ansteuerbar und regelbar sind
  2. 2 Schmiedemaschine nach Anspruch 1 mit einer Hublagenverstelleinrichtung für die Schmiedestempel, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hublagenverstellemnchtung (8) für sich uber die Steuerungseinrichtung (31 ) ansteuerbar ist.
  3. 3 Schmiedemaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit aus zwei Teilen, einem exzenterseitigen Oberteil und einem werkzeugseitigen Unterteil, bestehenden Schmiedestempeln, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Oberteil (10) und dem mittels einer Druckfeder (7) gegen den Oberteil (10) druckbeaufschlagbaren Unterteil (9) ein Hydraulikpolster (28) vorgesehen ist, der mit einer über die Steuerungseinrichtung (31) ansteuerbaren Hydraulikanlage (30) als Zusatzantneb in Leitungsverbindung steht
  4. 4 Schmiedemaschine nach Anspruch 3 mit Hydraulikmotore aufweisenden Einzelantrieben, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hydraulikmotore (15) und die Hydraulikpolster (28) jeweils gemeinsame Hydraulikanlagen (30.32) vorgesehen sind
  5. 5 Schmiedemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass jeder Schmiedestempel (2) mit seinem Hub- und Einzelantrieb (3,14) und gegebenenfalls seiner Hublagenverstelleinrichtung (8) zu einer in einem eigenen Gehause (21) angeordneten Schmiedeeinheit (20) zusammengefasst ist, welche Schmiedeeinheiten (20) radial von aussen auf emen im wesentlichen ringförmigen, entsprechende radiale Ausnehmungen (23) bildenden Schmiedekasten (22) des Maschinengestells aufsetzbar und festschraubbar sind.
  6. 6 Schmiedemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiedeeinheiten (20) auch die Längsführungen (24) der Schmiedestempel (2) umfassen und als funktionsfertige Baueinheit (25) in die Ausnehmungen (23) des Schmiedekastens (22) einsetzbar sind.
  7. 7 Schmiedemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheiten (25) radial verschiebbar im Schmiedekasten (22) abgestützt sind.
    Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
AT0170998A 1998-10-13 1998-10-13 Schmiedemaschine AT406648B (de)

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