AT40626B - Elektrolyt für Einflüssigkeitselemente. - Google Patents

Elektrolyt für Einflüssigkeitselemente.

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AT40626B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrolyt für   Einflüssigkeitselemente.   



   Man weiss, dass die Wirkungsdauer einer Bichromatbatterie durch einen Salzsäurezusatz wesentlich verlängert werden kann. (Steinmetz, Elect. Engin. N. Y 1891, II, 468). 



  Eine wissenschaftliche Erklärung dieser Tatsache hat man dafür noch nicht geben können. 



  Man nimmt nur an, dass die grössere Löslichkeit der   Chloride gegenüber   den Sulfaten und daher die geringere   AuskrystaDisierung   am   Kohlepol, oder   die geringe Neigung des Chromchlorids zu   krystallisieren,   die Ursache sein könne. Zum Teil mag das auch zutreffen, in der Hauptsache aber liegt die bessere Wirkung des Elektrolyten bei Salzsäurezusatz im folgenden begründet :
Eine   Einfüssigkeitsbatterie mit   saurer   Erregerflüssigkeit   entwickelt am positiven Pol Wasserstoffgas, das durch Erzeugung einer Gegen-E. M. K. und durch Erhöhung des inneren Widerstandes eine Verminderung der Stromstärke herbeiführt.

   Ein Mittel zur Aufhebung der Polarisation ist somit erforderlich, um das Wasserstoffgas zu beseitigen ; je schneller das Mittel wirkt, desto grösser ist die Leistung der Zelle. Wie bekannt, besitzt Wasserstoff zum Chlor eine grössere Affinität als zum Sauerstoff. In der gewöhnlichen   Bicbromatzelle   erzeugt das   Chromat   mit der Schwefelsäure Sauerstoff,   der das am Kohlepol beim   Arbeiten der Zelle   entwickelte Wasserstoffgas zu Wasser oxydiert. Pas Bichromat zerfällt   dabei zu   Katinmsulfat   und   Chromsulfat.   



   In der   Hichromatzelle mit Salzsäurczusatz   wirken das Bichromat und die Salzsäure   als (Jhlorerzeuger   und der beim Arbeiten der Zelle frei werdende Wasserstoff wird daher zu Salzsäure gebunden. Da Wasserstoff und Chlor sich inniger verbinden, als Wasserstoff und Sauerstoff, so wird auch die Entfernung des Wasserstoffes schneller bei Kalium-   bicbromat und Salzsäure, als potentielle Chlorerzeuger,   von statten gehen als bei Kaliumchromat und Schwefelsäure, als potentielle Sauerstofferzeuger. Weiter ist im ersteren Falle das Oxydationsprodukt (Salzsäure) für die weitere Stromerzeugung nutzbar, während im letzteren Falle das Oxydationsprodukt (Wasser) nutzlos ist.

   Aus den angegebenen Gründen erklärt sich die längere Wirkungsdauer der   Bichromatzelle   mit   Salzsäurezusatz.   



   Eine konzentrierte Lösung von Alkalibichromat mit konzentrierter Salzsäure entwickelt Chlorgas schon bei gewöhnlicher Temperatur, während eine   verdUnnte   Lösung selbst in der Wärme noch kein Chlor frei werden   ! ässt. Es muss   also eine kritische Konzentration geben, bei der die Lösung, wenn schon selbst kein Chlorentwickler, das günstige Mischungsverhältnis besitzt, um als   potentieller Chlorerzengor   zu wirken, d. h. die Maximumtendenz besitzt Chlor bei Gegenwart eines oxydierbaren Körpers, wie Wasserstoff, zu entwickeln. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektrolyten von einer Zusammensetzung, bei der jene kritische Konzentration weitaus näher erreicht ist, als bei bekannten Elektrolyten der Art (Vgl.   z.   B.   Ö.   P. Nr. 1567). Der neue Elektrolyt ist wie folgt zusammengesetzt. 



   In einem Liter ist enthalten :   Natriumbichromat.   175   gr  
Schwefelsäure (sp. G. 1,   71)...   92,   6 cm3  
Salzsäure   (käufliche).....   73, 3 cm3   Ätznatronlösung (gesättigt) . . . 35 cm3   

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Salzsäure (käufliche) . . . . . 73,3 cm3 PATENT. ANSPRUCH : EMI2.2 Elektrolyt für Einflüssigkeitselemente, enthaltend etwa 175 gr Natriumbiehromat, 1 109r Natriumbisulfat, 25 cm3 Schwefelsäure (sp. G. 1, 71) und 73, 3 cm3 Salzsäure (käufliche) im Liter.
AT40626D 1908-08-17 1908-08-17 Elektrolyt für Einflüssigkeitselemente. AT40626B (de)

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